{"id":706,"date":"2006-09-23T08:08:53","date_gmt":"2006-09-23T11:08:53","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2006\/09\/24\/berliner-sommer-in-buenos-aires\/"},"modified":"2006-10-08T14:23:52","modified_gmt":"2006-10-08T17:23:52","slug":"berliner-sommer-in-buenos-aires","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2006\/09\/23\/berliner-sommer-in-buenos-aires\/","title":{"rendered":"Berliner Sommer in Buenos Aires"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das 6. Deutsche Kino-Festival wird am kommenden Donnerstag mit &#8220;Sommer vorm Balkon&#8221; von Andreas Dresen eingel\u00e4utet<\/p>\n<p><em>Von Susen Hermann<\/em><\/strong><\/p>\n<div align=center><img decoding=\"async\" id=\"image707\" alt=Sommer1.JPG src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2006\/09\/Sommer1.JPG\" \/><br \/>\n<em>Katrin (Inka Friedrich) und Nike (Nadja Uhl) verzweifeln in Andreas Dresens Kom\u00f6die &#8220;Sommer vorm Balkon&#8221; an der M\u00e4nnerwelt.<\/em><\/div>\n<p>&#8220;Ick werd\u2019 Nike jenannt&#8221;, stellt sich die schlanke Blondine der pflegebed\u00fcrftigen Helene vor, bevor sie ihren Abwasch macht und das Essen zubereitet. Nach Helene f\u00e4hrt Nike mit ihrem klapprigen Rad zu Oskar. Auch der Kriegsveteran wird von ihr gepflegt und schw\u00e4rmt \u00fcber ihren guten Kaffee. &#8220;Dit is Tee, Oskar&#8221;, korrigiert sie ihn mit liebevoller Berliner Schnauze.<\/p>\n<p>Nike lebt in einem Mietshaus in Berlin. Katrin auch. Nike arbeitet in der Altenpflege, Katrin ist arbeitslos. Nike lebt in ihrem Chaos, Katrin zusammen mit ihrem Sohn. Doch ein Problem teilen sich die sympathischen Frauen: die M\u00e4nnerwelt. Allabendlich treffen sich die beiden weintrinkend auf Nikes Balkon, um all die kleinen und gro\u00dfen Probleme miteinander zu teilen. Doch dann tritt Ronald in ihr Leben.<\/p>\n<p>Ronald ist Lastkraftwagenfahrer. Ronald kennt die deutsche Autobahn und er kennt seinen Truck. Den Schriftsteller Stendhal kennt Ronald nicht. Und auch nicht die Basis einer funktionierenden Beziehung. Er ist ein Macho, er hat keinen Verstand und nun hat er auch noch Nike. Die musste sich ausgerechnet in den dreifachen Vater verlieben. Jetzt hat sie nicht nur die Probleme mit ihrer Chefin und Helenes Tochter, sondern auch noch Ronald am Hals. Dieser zieht Hals \u00fcber Kopf bei ihr ein und zerst\u00f6rt die gem\u00fctlichen Abende mit Katrin.<\/p>\n<p>Andreas Dresens Kom\u00f6die &#8220;Sommer vorm Balkon&#8221; ist anders. Sie hat keinen Anfang und eigentlich auch kein Ende. Sie beginnt mitten in einem Vorstellungsgespr\u00e4ch in Berlin und endet mitten im Leben zweier Frauen, die es dem Zuschauer erlaubten, einen Blick in ihr Leben zu werfen. Mit ihnen zu arbeiten, mit ihnen den richtigen Mann zu finden und mit ihnen den Rotwein auf dem Balkon zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>&#8220;Verano en Berl\u00edn&#8221;, so der spanische Titel, zeigt Berlin von seiner typischen Seite: seine Stra\u00dfen, U-Bahnstationen, seine Jugend und seine Alten, die allein in ihren mit Bl\u00fcmchentapete tapezierten Wohnungen auf den Tod warten. Es ist eine Aneinanderreihung von verschiedensten Szenen aus dem Gro\u00dfstadtleben. Trauer, Mitgef\u00fchl, aber auch eine gesunde Portion Witz nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise ins Berliner Leben.<\/p>\n<p>Auch die Schauspieler gehen in ihren Rollen auf. Inka Friedrich \u00fcberzeugt als alkoholabh\u00e4ngige Katrin, die darauf besteht, nicht 40, sondern 39 1\/2 zu sein. Nadja Uhl als Nike, die in Stretchjeans und knallengen T-Shirts frischen Wind in die Altenpflege bringt, und nat\u00fcrlich Andreas Schmidt. Dieser spielt die Rolle des dummen und machom\u00e4\u00dfigen Lastkraftwagenfahrers so \u00fcberzeugend, dass man am liebsten selbst einschreiten m\u00f6chte, um der verliebten Nike die Augen zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>&#8220;Genau so ist Berlin&#8221;, schw\u00e4rmt die Berlinerin Jule Fischer, die sich zur Zeit in Buenos Aires aufh\u00e4lt und in Dresens Film ein St\u00fcck Heimat wiederentdeckt hat.<\/p>\n<p>Mit &#8220;Verano en Berl\u00edn&#8221; wird am Donnerstag das &#8220;VI. Festival de Cine Alem\u00e1n&#8221; f\u00fcr geladene G\u00e4ste er\u00f6ffnet. Die Kom\u00f6die  wird am Samstag, den 30. September, um 22.40 Uhr; am Dienstag, 03. Oktober, um 17.40 Uhr sowie am Mittwoch, 04. Oktober, um 15 Uhr im Rahmen des Festivals wiederholt.<\/p>\n<p>Noch neun weitere Langspielfilme aus Deutschland stehen auf dem Programm. Die Filme werden in deutscher Sprache und mit spanischer oder englischer Untertitelung ausgestrahlt. Das Festival beginnt am Donnerstag, den 28. September, und endet am Mittwoch, den 04. Oktober.<!--more-->Mit dabei ist auch das Stasi-Drama &#8220;La vida de los otros&#8221; (Das Leben der Anderen). Das Deb\u00fctwerk von Florian Henckel von Donnersmarck dreht sich um die Machenschaften des DDR-Geheimdienstes und hat schon mehrfach Preise abgesahnt. Seit dieser Woche steht das Drama auch noch ganz hoch im Kurs auf eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Auslandsfilm. Die erste H\u00fcrde auf dem Weg zum begehrten Filmpreis hat Donnersmarcks Werk am Montag genommen. Da wurde er von einer deutschen Fachjury ausgew\u00e4hlt. Im Januar 2007 wird die Academy of Motion Picture Art and Sciences die f\u00fcnf Filme ausw\u00e4hlen, die als Oscar-Nominierung in die Endrunde gelangen. &#8220;La vida de los otros&#8221; wird am Freitag, den 29., um 19.45 Uhr, am Samstag, den 30., um 00.50 Uhr. und am Mittwoch, den 04., um 17.10 Uhr ausgestrahlt.<\/p>\n<p>Ebenfalls am Mittwoch, den 04. Oktober, jedoch schon um 20.30 Uhr, geht es 90 Jahre zur\u00fcck in die deutsche Film-Vergangenheit. Mit musikalischer Live-Begleitung wird dann der restaurierte Film &#8220;Historias Tenebrosas&#8221; (Unheimliche Geschichten) von Richard Oswald ausgestrahlt. Mit &#8220;Unheimliche Geschichten&#8221; drehte der Filmemacher 1919 einen fr\u00fchen Vertreter des Horrorfilms.<\/p>\n<p>Alle Spielfilme werden im Saal 3 des Village Recoleta gezeigt. Der Kinokomplex befindet sich an der Kreuzung Vicente L\u00f3pez und Jun\u00edn. Der Eintritt betr\u00e4gt generell 12 Pesos. Mittwochsfilme kosten 10 und ein Abonnement von 5 Filmen gibt es f\u00fcr 50 Pesos. &#8220;Historias Tenebrosas&#8221; kostet 15 Pesos. Der Vorverkauf im Village Recoleta hat bereits begonnen.<\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Infos <a href=\"http:\/\/www.cinealeman.com.ar\/\">auf der Internetseite www.cinealeman.com.ar<\/a> und im folgenden Programm:<\/p>\n<ul>\n<li>&#8220;Verano en Berl\u00edn&#8221; (Sommer vorm Balkon) &#8211; Tragikom\u00f6die von 2005. 107 Min. Regisseur: Andreas Dresen. Mit Nadja Uhl, Inka Friedrich, Andreas Schmidt.<br \/>\nNike und Katrin treffen sich regelm\u00e4\u00dfig auf Nikes Balkon. Dort sinnieren sie \u00fcber die bunte und schwierige menschliche Existenz und ihre Probleme mit dem anderen Geschlecht. Bis Ronald in Nikes Leben tritt.<br \/>\nSa, 30.9. um 22.40 Uhr; Di, 03.10. um 17.40 Uhr; Mi, 04.10. um 15.00 Uhr.<\/li>\n<li>&#8220;La vida de los otros&#8221; (Das Leben der Anderen) &#8211; Drama von 2005. 137 Min. Regie: Florian Henckel von Donnersmarck. Mit Martina Gedeck, Ulrich M\u00fche, Sebastian Koch.<br \/>\nOst-Berlin, November 1984. Das intime Eindringen in die Welt der Observierten macht den Stasispitzel Wiesler die Armseligkeit seines eigenen Daseins bewusst und er\u00f6ffnet ihm eine nie gekannte Welt.<br \/>\nFr, 29.9. um 19.45 Uhr; Sa, 30.9. um 00.50 Uhr; Mi, 04.10. um 17.10 Uhr.<\/li>\n<li>&#8220;La sonrisa del monstruo marino&#8221; (Das L\u00e4cheln der Tiefseefische) &#8211; Drama von 2005. 88 Min. Regie: Till Endemann. Mit Jacob Matschenz, Alice Dwyer, Adrian Topol.<br \/>\nMalte will nur eines: Die F\u00fchrerscheinpr\u00fcfung machen und nichts wie weg vom Ostseedorf! Um Geld zu verdienen, schmuggelt er regelm\u00e4\u00dfig Zigaretten \u00fcber die Grenze. Im voraus der Kurzfilm &#8220;Die Frau vom 4. Foto unten rechts&#8221;.<br \/>\nDo, 28.9. um 17.50 Uhr; Fr, 29.9. um 0.35 Uhr; So, 01.10. um 20.05 Uhr.<\/li>\n<li>&#8220;El libre albedrio&#8221; (Der freie Wille) &#8211; Drama von 2005. 163 Min. Regisseur: Matthias Glasner. Mit J\u00fcrgen Vogel, Sabine Timoteo, Manfred Zapatka.<br \/>\nTheo, ein Vergewaltiger, kommt nach 9 Jahren aus dem Ma\u00dfregelvollzug. Seine Angst vor Frauen macht sein Leben in der Normalit\u00e4t zu einem Martyrium.<br \/>\nFr, 29.9. um 22.35 Uhr; Sa, 30.9. um 15.30 Uhr.<\/li>\n<li>&#8220;Lost Children&#8221; &#8211; Dokumentarfilm von 2005. 98 Min. Regisseur: Ali Samadi Ahadi, Oliver Stoltz.<br \/>\nIn Uganda herrscht seit \u00fcber 18 Jahren B\u00fcrgerkrieg. Kinder zwischen 8 und 14 Jahren werden entf\u00fchrt, um die Armee gegen die Guerrilla zu unterst\u00fctzen. Der Film erz\u00e4hlt die tragische Geschichte von vier Kindern, die das Gl\u00fcck hatten, zu entkommen.<br \/>\nFr, 29.9. um 15.40 Uhr; Di, 03.10. um 22.30 Uhr.<\/li>\n<li>&#8220;\u00a1Hay que ser duro!&#8221; (Knallhart) &#8211; Drama von 2006. 98 Min. Regisseur: Detlev Buck. Mit David Kross, Jenny Elvers, Jan Henrik.<br \/>\nMichael wohnt mit seiner Mutter im Haus ihres reichen Liebhabers. Bis dieser ihrer eines Tages \u00fcberdr\u00fcssig wird und sie im wahrsten Sinne des Wortes auf die Stra\u00dfe setzt.<br \/>\nSo, 01.10. um 22.15 Uhr; Mo, 02.10. um 20.15 Uhr; Di, 03.10. um 15.40 Uhr.<\/li>\n<li>&#8220;La cacat\u00faa roja&#8221; (Der rote Kakadu) &#8211; Drama von 2005. 128 Min. Regisseur: Dominik Graf. Mit Max Riemelt, Jessica Schwarz, Ronald Zehrfeld.<br \/>\nFr\u00fchling 1961, wenige Monate bevor die Berliner Mauer gezogen wird. Vor diesem Hintergrund entsteht eine komplizierte Dreierbeziehung zwischen Siggi, dem Schauspieler, Luise, einer bildh\u00fcbschen angehenden Dichterin und Wolle, einem unverbesserlichen Rebell.<br \/>\nMo, 02.10. um 17.45 Uhr; Di, 03.10. um 19.55 Uhr; Mi, 04.10. um 23.30 Uhr.<\/li>\n<li>&#8220;La posesi\u00f3n&#8221; (Requiem) &#8211; Horrorfilm von 2005. 92 Min. Regie: Hans-Christian Schmid. Mit Sandra Hueller, Burghart Klaussner, Imogen Kogge.<br \/>\nDer Film besch\u00e4ftigt sich mit dem &#8220;Fall&#8221; von Anneliese Michel. Zu Beginn der 1970er Jahre wurde an ihr eine Teufelsaustreibung vorgenommen, die zu ihrem Tod f\u00fchrte. Im voraus der Kurzfilm &#8220;Tradition&#8221;.<br \/>\nFr, 29.9. um 17.40 Uhr; Sa, 30.9. um 20.40 Uhr; Mo, 02.10. um 15.40 Uhr.<\/li>\n<li>&#8220;Emma, la afortunada&#8221; (Emmas Gl\u00fcck) &#8211; Liebesfilm von 2006. 99 Min. Regie: Sven Taddicken. Mit J\u00f6rdis Triebel, J\u00fcrgen Vogel, Hinnerk Sch\u00f6nemann.<br \/>\nEmma lebt v\u00f6llig allein als Schweinez\u00fcchterin auf dem heruntergekommenen und hoffnungslos verschuldeten Hof ihrer Familie. Bis Max mit seinem Jaguar aus der Kurve fliegt und auf Emmas Hof landet. Im voraus der Kurzfilm &#8220;Mr. Schwarz, Mr. Hazen &#038; Mr. Horlocker&#8221;.<br \/>\nFr, 29.9. um 22.30 Uhr; So, 01.10. um 18 Uhr.<\/li>\n<li>&#8220;El tesoro de los halcones blancos&#8221; (Der Schatz der wei\u00dfen Falken) &#8211; Abenteuerfilm von 2005. 87 Min. Regie: Christian Z\u00fcbert. Mit David Bode, Kevin K\u00f6ppe, Victoria Scherer.<br \/>\nIn einer Villa finden drei Freunde die geheimnisvolle Schatzkarte der legend\u00e4ren &#8220;Wei\u00dfen Falken&#8221;, einer Kinderbande aus den 70er Jahren, deren Anf\u00fchrer Peter auf mysteri\u00f6se Weise verschwunden ist. Im voraus der Kurzfilm &#8220;Kater&#8221;.<br \/>\nSa, 30.9. um 18.40 Uhr; So, 01.10. um 16 Uhr.<\/li>\n<li>&#8220;Next Generation&#8221; &#8211; Kurzfilme mit einer Gesamtlaufzeit von 89 Min. von Nachwuchsregisseuren. Filme wie: &#8220;Ich rette das Multiversum&#8221; von Ulf Groote, &#8220;Bazar&#8221; von Markus Sehr und Mathias Kr\u00e4mer, &#8220;Kalte Haut&#8221; von Sebastian Kutzli und mehr.<br \/>\nDo, 28.9. um 16 Uhr; Mo, 02.10. um 22.15 Uhr.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Erschienen am 23.09.06 im &#8220;Argentinischen Tageblatt&#8221;.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das 6. 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