{"id":8074,"date":"2011-07-24T13:26:00","date_gmt":"2011-07-24T16:26:00","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=8074"},"modified":"2011-07-24T15:41:18","modified_gmt":"2011-07-24T18:41:18","slug":"eine-reise-durch-drei-lebensphasen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2011\/07\/24\/eine-reise-durch-drei-lebensphasen\/","title":{"rendered":"Eine Reise durch drei Lebensphasen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nico Sara bei Elsi, Emilia de las Carreras bei Gachi Prieto und Diego Santurio bei Bisagra<\/p>\n<p><em>Von Jasmin M\u00fcller<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/nicosara.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/nicosara.jpg\" alt=\"\" title=\"nicosara\" width=\"250\" height=\"167\" class=\"alignleft size-full wp-image-8076\" \/><\/a>&#8220;Drei Er\u00f6ffnungen, drei Galerien, eine Nacht&#8221;, unter diesem Motto wurden am Donnerstag voriger Woche drei Ausstellungen im Stadtteil Palermo er\u00f6ffnet. Ein bunt gemischtes Publikum traf sich ab 19.00 Uhr, um sich Werke der K\u00fcnstler Nico Sara, Emilia de las Carreras und Diego Santurio anzusehen. Da die Galerien Elsi del R\u00edo, Gachi Prieto und Proyecto Bisagra nicht weit voneinander entfernt sind, war es kein Problem, zwischen den Ausstellungen hin- und herzulaufen, um sich alle Werke anzusehen und dann beispielsweise noch einmal zu seinem Favoriten zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p>Wenn man sich die Ausstellungen in der Reihenfolge Elsi del Rio \u2013 Gachi Prieto Gallery \u2013 Proyecto Bisagra anschaut, erlebt man eine kleine Reise durch drei pr\u00e4gende Lebensphasen eines Menschen.<\/p>\n<p>Nico Sara thematisiert die Kindheit, er arbeitet mit knalligen Farben und Kinderspielzeug als Objekten. Die Ausstellung findet unter dem Namen &#8220;Pinturas 2.0&#8221; statt und l\u00e4sst Malerei mit Technologie verschmelzen, so entstehen farbige Pop-Art Gem\u00e4lde mit einem surrealistischen Touch. Er kreiert Bilder, die die Magie des Kind-Seins ausdr\u00fccken \u2013 kantige geometrische Formen mit Fl\u00fcgeln schweben schwerelos durch die Luft, ein Motorradhelm hat menschliche Ohren. Meist erinnern die Formen an Baukl\u00f6tze, und auch die verwendeten Farben erinnern an Spielzeug aus der Kindheit.<\/p>\n<p>Nico Sara geht es nicht darum, \u00fcber das Warum und Wie nachzudenken, sondern einfach nur mit der Unbesorgtheit eines Kindes zu betrachten und zu genie\u00dfen.<!--more--><\/p>\n<p>Ein paar Blocks weiter folgt ein Ausflug in die Pubert\u00e4t. An den wei\u00dfen W\u00e4nden der Galerie Gachi Prieto sieht man comicartige, mit Kuli angefertigte Zeichnungen nackter, wohlgeformter Frauen h\u00e4ngen, die sich mit unterschiedlichen Tieren herumr\u00e4keln. Emilia de las Carreras, die 1989 in Buenos Aires geboren wurde, will mit ihren ins Perverse lotenden Bildern schockieren und provozieren. Mit ihrer Kunst spielt sie vielleicht auch auf das heutige Leben an, welches von Klein auf schon durch Sex und Nacktheit in den Medien gepr\u00e4gt wird. Denn heutzutage wachsen Kinder nicht mehr nur mit harmlosen bunten Bausteinen auf.<\/p>\n<p>Daneben sind in der Ausstellung &#8220;Petite Mort&#8221; noch weitere nackte oder leicht bekleidete Frauen zu sehen, die mit \u00d6l auf ein Surfbrett oder auf Holzk\u00e4sten bzw. Holzt\u00fcren gemalt sind.<\/p>\n<p>Geht man anschlie\u00dfend zur Galerie Proyecto Bisagra, dringt man in die Welt des Erwachsen-Seins. Kalte Metallinstallationen erinnern an Arbeit und eine gewisse N\u00fcchternheit. Diego Santurio, 1977 in Salto geboren, wuchs als Sohn eines Schmieds auf. So kam er schon sehr fr\u00fch in Ber\u00fchrung mit Eisen, und im Alter von 17 entdeckte er das Fertigen von Skulpturen als eine Art, seine Gef\u00fchle auszudr\u00fccken.<\/p>\n<p>Die Ausstellung &#8220;Aires vac\u00edos&#8221; besteht aus verschiedenen zusammengeschwei\u00dften Eiseninstallationen, die an einem d\u00fcnnen Metallseil von der Decke h\u00e4ngen. Sie bewegen sich, und trotz der Schwere, die dieses Metall ausstrahlt, wirken sie leicht.<\/p>\n<ul>\n<li>Nico Sara, &#8220;Pinturas 2.0&#8221;. <a href=\"http:\/\/www.elsidelrio.com.ar\/\">Elsi del R\u00edo Arte Contempor\u00e1neo<\/a>, Humboldt 1510. Di-Fr 14-20, Sa 11-15 Uhr. 14.7.-18.8.<\/li>\n<li>Emilia de las Carreras, &#8220;Petite Mort&#8221;. <a href=\"http:\/\/www.gachiprietogallery.com\/\">Gachi Prieto Gallery<\/a>, Uriarte 1976. Di-Fr 13-20, Sa 12-18 Uhr. 14.7.-20.8.<\/li>\n<li>Diego Santurio, &#8220;Aires vac\u00edos&#8221;. <a href=\"http:\/\/www.bsgr.com.ar\/\">Bisagra Arte Contempor\u00e1neo<\/a>, Bonpland 1565. Di-Fr 15-20, Sa 11-14 Uhr. Seit 14.7.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Foto:<\/strong><br \/>\nBlick auf Nico Saras Ausstellung bei Elsi del R\u00edo.<br \/>\n(Foto: Andy Donohue)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nico Sara bei Elsi, Emilia de las Carreras bei Gachi Prieto und Diego Santurio bei Bisagra Von Jasmin M\u00fcller &#8220;Drei Er\u00f6ffnungen, drei Galerien, eine Nacht&#8221;, unter diesem Motto wurden am Donnerstag voriger Woche drei Ausstellungen im Stadtteil Palermo er\u00f6ffnet. 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