{"id":89,"date":"2006-04-08T21:52:54","date_gmt":"2006-04-09T00:52:54","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2006\/04\/08\/augenblicke-des-ubergangs\/"},"modified":"2006-08-12T22:47:12","modified_gmt":"2006-08-13T01:47:12","slug":"augenblicke-des-ubergangs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2006\/04\/08\/augenblicke-des-ubergangs\/","title":{"rendered":"Augenblicke des \u00dcbergangs (2002)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2006\/04\/08\/instantes-de-transicion\/\">Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano.<\/a><\/p>\n<p><strong>Gabriel Salom\u00f3ns Serie \u201eHumo&#8221; bei Rubbers<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Von Susanne Franz<\/strong><\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" id=\"image341\" alt=gabisal2.jpg src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2006\/04\/gabisal2.jpg\" align=left hspace=5\/>Sechs Jahre sind seit der letzten Ausstellung Gabriel Salom\u00f3ns in Argentinien vergangen. Wenn er eine neue Serie fertig gestellt habe, sagt der K\u00fcnstler, habe er die Werke gerne ein, zwei Jahre bei sich, ehe er sie zeige, um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob sie der Zeit Stand hielten. Seine neue Produktion <a href=\"http:\/\/www.paginar.net\/salomon-humo\/\">\u201eHumo&#8221;<\/a>, ganz unterschiedlich zu den Werken, die 1996 bei Ruth Benzacar gezeigt wurden, und doch unverwechselbar Salom\u00f3n, ist in dieser Hinsicht geradezu unheimlich aktuell.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend es um uns herum brennt, stehen wir wie hypnotisiert da und starren staunend ins Feuer. Der aufsteigende Rauch brennt in den Augen, aber wir k\u00f6nnen den Blick nicht abwenden, ebensowenig wie wir in der Lage sind, die Zerst\u00f6rung zu verhindern. Noch verdeckt der schwarze Nebel den Blick auf die Ruinen, aus denen irgendwann in einer nicht n\u00e4her zu bestimmenden Zukunft wieder Neues entstehen wird. Dass seine in in den Jahren 1998 bis 2001 entstandenen Werke derart treffend den momentanen kritischen, v\u00f6llig undurchsichtigen Zustand Argentiniens beschreiben w\u00fcrden, hat sicher den K\u00fcnstler selbst \u00fcberrascht und erschreckt.<\/p>\n<p>Gabriel Salom\u00f3ns Werk ist aber wie immer auch reich an allgemeing\u00fcltigen Botschaften, wobei die Serie \u201eHumo&#8221; mit der Explosivit\u00e4t von Beziehungen spielt (Eltern und Kind, Mann und Frau) oder mit den himmelhoch jauchzend, zu Tode betr\u00fcbten Extremen der Pubert\u00e4t; die sich in unkritisches Wohlgefallen aufl\u00f6sende Kultur aufs Korn nimmt; oder Mutwillen dokumentiert wie in \u201eHecho humo porque si&#8221; (In Rauch aufgel\u00f6st &#8211; einfach so).<\/p>\n<p>Salom\u00f3ns Werke sind neben ihrer Aussagekraft schwebende, \u00e4sthetische Meisterwerke voll lebendiger Dynamik, gef\u00e4hrlich und sch\u00f6n, philosophisch und verspielt. Prek\u00e4re Augenblicke des \u00dcbergangs von einem Zustand in einen anderen sind hier festgehalten, und zum Schrecken gesellt sich ganz leise auch die Hoffnung.<\/p>\n<p><em>Der Artikel erschien am 18.5.2002 im &#8220;Argentinischen Tageblatt&#8221;.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano. Gabriel Salom\u00f3ns Serie \u201eHumo&#8221; bei Rubbers Von Susanne Franz Sechs Jahre sind seit der letzten Ausstellung Gabriel Salom\u00f3ns in Argentinien vergangen. 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