{"id":9566,"date":"2011-10-28T21:14:54","date_gmt":"2011-10-29T00:14:54","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/?p=9566"},"modified":"2011-11-08T14:15:12","modified_gmt":"2011-11-08T17:15:12","slug":"ubergabe-mit-florencia-almiron-im-kunstverein-hildesheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2011\/10\/28\/ubergabe-mit-florencia-almiron-im-kunstverein-hildesheim\/","title":{"rendered":"&#8220;\u00dcber|Gabe&#8221; mit Florencia Almir\u00f3n im Kunstverein Hildesheim"},"content":{"rendered":"<p><strong>Aspekte des Schenkens, Bereitstellens und des Tauschens<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Flor.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Flor.jpg\" alt=\"\" title=\"Flor\" width=\"250\" height=\"419\" class=\"alignleft size-full wp-image-9568\" \/><\/a>F\u00fcr das zweiteilige Projekt &#8220;\u00dcber|Gabe: Angebot, Austausch und Gegenseitigkeit als k\u00fcnstlerische Strategie&#8221; hat der Kunstverein Hildesheim Positionen eingeladen, die Aspekte des Schenkens, Bereitstellens und des Tauschens thematisieren. In der Ausstellung &#8220;\u00dcber|Gabe&#8221; vom 29. Oktober bis 17. November 2011 pr\u00e4sentieren acht K\u00fcnstler Installationen, Videos, Fotografien, Performances und K\u00fcnstlergespr\u00e4che zum Thema.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zur \u00f6konomischen Transaktion, die durch den Tausch von Geld gegen Ware abgeschlossen wird und keine Erwiderung nach sich zieht, erscheint das Geschenk jenseits \u00f6konomischer Logiken prinzipiell unbezahlbar und kann nur durch ein Gegengeschenk erwidert werden. Der Austausch von Gaben basiert folglich auf intersubjektiven Prinzipien. Ausgehend von der Ebene direkter zwischenmenschlicher Interaktion soll im Rahen von &#8220;\u00dcber|Gabe&#8221; \u00fcber die gesellschaftlichen Implikationen des Gabentauschs nachgedacht werden. Dem zugrunde liegt die Annahme, dass der Austausch von Geschenken auf komplexen Strukturen sozialer Systeme wie Machtverh\u00e4ltnisse, Intentionen, Konventionen, Abh\u00e4ngigkeiten und Geltungsbed\u00fcrfnisse referiert.<!--more--><\/p>\n<p>In der Ausstellung &#8220;\u00dcber|Gabe&#8221; im Oktober pr\u00e4sentiert der Kunstverein Hildesheim das Thema in Form k\u00fcnstlerischer Beitr\u00e4ge. Den Auftakt des Projekts bildete im Juli 2011 das &#8220;Gastmahl&#8221;, ein diskursives Begegnungsformat, bei dem sich K\u00fcnstler, Kunsttheoretiker und G\u00e4ste zum Thema des Gebens, Nehmens und Erwiderns in Kunst und Leben austauschten. W\u00e4hrend des Ausstellungszeitraums vom 29. Oktober bis 17. November werden nun dieselben K\u00fcnstler sowie zus\u00e4tzliche Positionen im Kehrwiederturm Installationen, Videos, Fotografien, Performances und K\u00fcnstlergespr\u00e4che pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Die Installationen &#8220;Just another ordinary day&#8221; von Julia Dick und &#8220;Schenk mich&#8221; von Katharina Sandner fordern den Betrachter zum aktiven Austausch mit seinem Umfeld heraus. Die f\u00fcr ihre partizipativen Performances bekannten K\u00fcnstlerinnen haben ihre Solo-Arbeiten eigens f\u00fcr &#8220;\u00dcber|Gabe&#8221; entwickelt. Das Video der Intervention &#8220;I just want to give you money&#8221; des Medienk\u00fcnstlers Iv\u00e1n Argote thematisiert das Misstrauen gegen\u00fcber der &#8220;milden Gabe&#8221;. Die junge argentinische K\u00fcnstlerin Florencia Almir\u00f3n hingegen arbeitet in ihren Fotografien mit dem Farb- und Formenreportoire von Gabentischen und Geschenkverpackungen.<\/p>\n<p>In seinem Projektb\u00fcro am Ostertor 12 zeigt Markus Gustav Brinkmann f\u00fcnf Arbeiten unter dem Titel &#8220;Keine gute Tat&#8221;. Jede einzelne und alle zusammen sind das Angebot an die B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen, ihm Geld zu geben. Markus Gustav Brinkmann hat beobachtet, dass es der h\u00f6chste Wert unserer Gesellschaft ist, m\u00f6glichst viel Geld f\u00fcr m\u00f6glichst wenig Gegenleistung zu bekommen. Artifiziell \u00fcberspitzt Markus Gustav Brinkmann diesen Zustand, indem er die Gegenleistung auf Null setzt. Markus Gustav Brinkmann nimmt nur noch. Daf\u00fcr ist ihm jede Begr\u00fcndung recht.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.kunstverein-hildesheim.de\/\">Kunstverein Hildesheim<\/a><\/li>\n<li>Kehrwiederturm<\/li>\n<li>Am Kehrwieder 2<\/li>\n<li>31134 Hildesheim<\/li>\n<li>29. Oktober bis 17. November<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Foto:<\/strong><\/p>\n<p>Florencia Almir\u00f3n, &#8220;Banquet woman&#8221;, 2007.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aspekte des Schenkens, Bereitstellens und des Tauschens F\u00fcr das zweiteilige Projekt &#8220;\u00dcber|Gabe: Angebot, Austausch und Gegenseitigkeit als k\u00fcnstlerische Strategie&#8221; hat der Kunstverein Hildesheim Positionen eingeladen, die Aspekte des Schenkens, Bereitstellens und des Tauschens thematisieren. In der Ausstellung &#8220;\u00dcber|Gabe&#8221; vom 29. Oktober bis 17. 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