{"id":99,"date":"2005-05-02T13:33:23","date_gmt":"2005-05-02T16:33:23","guid":{"rendered":"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2005\/05\/02\/ich-sehe-also-bin-ich\/"},"modified":"2016-10-15T14:21:21","modified_gmt":"2016-10-15T17:21:21","slug":"ich-sehe-also-bin-ich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2005\/05\/02\/ich-sehe-also-bin-ich\/","title":{"rendered":"Ich sehe also bin ich"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2005\/05\/02\/veo-luego-existo\/\">Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano.<\/a><\/p>\n<p><strong>Das Geheimnis im Werk von Gabriel Valansi<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Von Susanne Franz<\/strong><\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/Valansi-mobil.jpg\" alt=\"Werk von Gabriel Valansi\" align=right hspace=5 \/>Auf der Kunstmesse arteBA im vergangenen Mai 2004 sind die f\u00fcr den ersten Petrobras-Preis ausgew\u00e4hlten Kandidaten zu sehen. Der brasilianische \u00d6lmulti ist jetzt Hauptsponsor der wichtigsten argentinischen Messe f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst. Unter anderem h\u00e4ngt da an der Decke ein riesiges Mobil\u00e9 aus sieben wei\u00dfen Webcams an wei\u00dfen, zu leichten Halbkreisen gebogenen Aluminiumst\u00e4ben, das sich tr\u00e4ge bewegt und dreht, wobei es die sich in der Umgebung abspielenden Ereignisse wie aus neugierigen Augen beobachtet. Die gefilmten Sequenzen werden von einem Videoprojektor abgespielt.<\/p>\n<p>Wer betrachtet hier eigentlich wen?, steht als provozierende Frage im Raum, bzw. h\u00e4ngt von der Decke.<\/p>\n<p>Die sch\u00f6ne Form des tanzenden, leisen Riesenspielzeugs verbirgt seine heimt\u00fcckische Absicht und betont umso st\u00e4rker die Aussage: Du wirst \u00fcberwacht, wo Du gehst und stehst. Das elegante, hintergr\u00fcndige Kunstwerk macht darauf aufmerksam, wie sehr man sich bereits daran gew\u00f6hnt hat, \u00fcberall gefilmt zu werden &#8211; in Kaufh\u00e4usern, L\u00e4den, auf der Stra\u00dfe &#8211; und wie klaglos man das hinnimmt.<\/p>\n<p>Der K\u00fcnstler hei\u00dft Gabriel Valansi, 1959 in Buenos Aires geboren. Es gelingt ihm nicht, die Jury f\u00fcr sich zu gewinnen, die den Hauptpreis an Sebasti\u00e1n Gord\u00edn vergibt.<\/p>\n<p>Ich erinnere mich beim Betrachten des Mobil\u00e9s daran, schon einmal fasziniert vor Werken Valansis gestanden zu haben, auf einer fr\u00fcheren arteBA-Messe, vor ein oder zwei Jahren, am Stand von Luisa Pedrouzo.<\/p>\n<p>&#8220;Zeitgeist&#8221; hie\u00dfen diese dunklen, verschwommenen Fotografien voll poetischer Dichte,<!--more--> es waren bedr\u00fcckende und beeindruckende Kriegsszenen, in denen Lichter aufblitzten, wenn man langsam an ihnen vorbeiging. Man wurde hineingezogen in die Bilder, die f\u00fcr einen kurzen Moment schreckliches Schlachtfeldgeschehen lebendig erscheinen lie\u00dfen.<\/p>\n<p>Im Juli 2004 hat Valansi im Museum f\u00fcr Moderne Kunst eine Einzelausstellung, <a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2005\/04\/10\/makabre-realitat\/\">&#8220;Abstract&#8221;\/&#8221;(1:72&#8221;)<\/a>. <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/ValansiAbstract3.jpg\" alt=\"Werk von Gabriel Valansi\"  align=right hspace=5 \/>Hier kann man erneut ein Mobil\u00e9 bewundern, und einen umfassenderen Einblick in seinen momentanen Schaffensprozess gewinnen. N\u00fcchtern, kritisch und analytisch beschreibt er die Beziehung von (\u00dcberwachungs-)Gesellschaft und Individuum im 21. Jahrhundert, mit gro\u00dfem Scharfblick und unterschwelliger Trauer. Es ist schwer, aus dieser Bestandsaufnahme herauszuh\u00f6ren, was er sich w\u00fcnscht. Vielleicht geht es gar nicht darum. Valansi konfrontiert den Betrachter schonungslos und provokativ mit der Bedrohung, der jeder Einzelne ausgesetzt ist &#8211; der Bedrohung seiner ganz individuellen Freiheit durch staatliche Kontrolle, wo er geht und steht und schaut.<\/p>\n<p>Im selben Jahr, im August, f\u00e4hrt Valansi im Rahmen der Kulturwochen Berlin-Buenos Aires f\u00fcr einen Monat in die deutsche Hauptstadt. Mit zwei anderen argentinischen K\u00fcnstlern ist er eingeladen, bei dem Projekt <a href=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/index.php\/2005\/02\/21\/first-view\/\">&#8220;First View&#8221;<\/a> &#8211; Interventionen im \u00f6ffentlichen Stadtraum der beiden Metropolen &#8211; mitzuwirken. Nach der R\u00fcckkehr zeigen die drei Argentinier und die drei deutschen K\u00fcnstler in Buenos Aires ihre bei &#8220;First View Berlin&#8221; entstandenen Projekte, und bereiten Aktionen in Buenos Aires vor.<\/p>\n<p>Es ergibt sich die Gelegenheit, mit Valansi \u00fcber seine Erfahrungen in Deutschland zu sprechen, und in seinem Atelier Bilder fr\u00fcherer Ausstellungen und einige unver\u00f6ffentlichte Projekte anzusehen.<\/p>\n<p>Deutschland gegen\u00fcber hat er, als Jude, sehr gemischte Gef\u00fchle. Er versp\u00fcrt keinen Hass. Aber er ist mit dem Trauma der sechs Millionen von den Nazis ermordeten Juden und Andersdenkenden aufgewachsen. Die Erinnerungen und der Schmerz von Verwandten und Freunden der Familie, die vor dem Zweiten Weltkrieg noch aus Deutschland fliehen konnten und nach Argentinien kamen, und die ihre Familien verloren hatten, haben seine Kindheit und sein ganzes Leben gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Seine Erfahrungen in Berlin beschreibt er als sehr positiv. Er bedauert lediglich, dass er einige seiner Vorstellungen nicht verwirklichen konnte, zum Beispiel, auf dem Platz der B\u00fccherverbrennung der Nazis zu arbeiten oder an anderen St\u00e4tten des Gedenkens. Die Bezirke waren bei &#8220;First View&#8221; schon im Voraus festgelegt, und die Bewegungsfreiheit der Argentinier war etwas eingeschr\u00e4nkt. Er will das gerne nachholen, irgendwann.<\/p>\n<p><strong>Noch einmal &#8220;Zeitgeist&#8221;<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/ValansiZeitgeist435-D5.jpg\" alt=\"Werk von Gabriel Valansi\"  align=right hspace=5 \/>Valansi erkl\u00e4rt, er habe f\u00fcr die &#8220;Zeitgeist&#8221;-Serie, die er im Jahr 2002 zum ersten Mal gezeigt hat,  zwei Jahre lang dokumentarisches Filmmaterial aus dem Zweiten Weltkrieg angesehen. Nicht die allseits bekannten, emblematischen Bilder h\u00e4tten ihn dabei interessiert, sondern die Sequenzen, die dazwischen liegen, die, die in allen Kriegsdokumentationen die gleichen sind. Er hat jene Momente &#8220;zwischen den H\u00f6hepunkten&#8221; von den Magnetb\u00e4ndern, auf denen die Dokumentarfilme gespeichert sind, abgenommen und sie aus dem Hintergrund in den Vordergrund geholt.<\/p>\n<p>Diese undeutlichen \u00dcberleitungen von einem Bild zum n\u00e4chsten wirken wie ein Raster &#8211; sie geben dem Sichtbaren einen Kontext, auf dem es m\u00f6glich wird, etwas wie die &#8220;Energie des Krieges&#8221; begreifbar zu machen, etwas, das alle Kriege gemeinsam haben. Valansi sucht und findet dort, in den Zwischenr\u00e4umen, wom\u00f6glich das Gift, das aus Frieden Krieg macht und aus dem vielleicht eines Tages ein Gegengift entwickelt werden kann.<\/p>\n<p>Es geht auch um die Erinnerung. &#8220;Ich wollte zeigen, wie die Bilder sich abnutzen&#8221;, sagt Valansi. &#8220;Von dem Moment ihrer Entstehung wurden sie hunderte Male gesehen. Sie werden immer undeutlicher und unwirklicher &#8211; wie die Erinnerung selbst.&#8221; Von dem Moment des Filmens bis zu dem Moment, in dem das Bild auf die Netzhaut trifft, gehe st\u00e4ndig etwas mehr verloren. Diesem Verlorengegangenen sucht er auf die Spur zu kommen.<\/p>\n<p>In einige der &#8220;Zeitgeist&#8221;-Bilder hat Valansi optische Lamellen eingearbeitet, so dass kleine Lichtfelder aufblitzen, wenn man an ihnen vor\u00fcbergeht und sie aus dem Augenwinkel betrachtet. Sie werden so zu dreidimensionalen, interaktiven Landschaften, die den Horror eines nie endenden Feuer- oder Bombenhagels suggerieren.<\/p>\n<p>Die poetischen Landschaften Valansis appellieren an viel mehr als nur an das Auge. Man &#8220;sieht&#8221; Panzer, Gesichter, Gewehre, Ruinen. Aber man liest Trauer, Tod, Trauma, Mord, sp\u00fcrt Rauch und Blut, h\u00f6rt Schreie. Man erkennt seine eigene Gef\u00fchllosigkeit und Abgestumpftheit.<\/p>\n<p>Mit den Bildern der &#8220;Zeitgeist&#8221;-Serie ber\u00fchrt Valansi tief verborgene Gef\u00fchle und \u00c4ngste, bringt sie in Schwingung, wenn sie uns unerwartet im Vor\u00fcbergehen ersch\u00fcttern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/Valansi229.jpg\" alt=\"Werk von Gabriel Valansi\" align=right hspace=5 \/>Valansis Fotos sind Gedichte. So wie es gilt, aus dem unermesslichen Schatz der Sprache das eine richtige Wort herauszufinden, das treffende, aber zugleich universelle Wort, so bestimmt er das Motiv seiner Fotografie; so wie im \u00dcber- und Ineinandergreifen von Vokalen, Konsonanten, Worten und S\u00e4tzen eine Komposition aus Lauten und Kl\u00e4ngen entsteht, die mit der Aussage \u00fcbereinstimmt &#8211; wobei Form und Inhalt einander bedingen -, so verwendet er Papier, Belichtungszeit, Farben, optische Tricks, um das perfekte, dichte Gef\u00fcge zu schaffen, das die Essenz darstellt und doch Allgemeing\u00fcltigkeit besitzt. Vielleicht erreichen seine Werke auch deshalb einen inneren Ort, wo Bilder eigentlich nicht hingelangen.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Amateur&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Valansi zeigt mir die Serie &#8220;Amateur&#8221;, die im Jahr 2003 in der Galerie Luisa Pedrouzo ausgestellt war, und erkl\u00e4rt mir, wie er zu diesen Fotografien gekommen ist.<\/p>\n<p>Beim \u00dcbergang zum neuen Jahrtausend gelangte er zu der \u00dcberzeugung, dass die Welt es heute mit einer neuen Art von Feind zu tun hat. &#8220;Das k\u00f6nnte potenziell jeder von uns sein. Jeder, der heute irgendwo auf der Welt mit einer dicken Jacke bekleidet in einen Bus einsteigt, k\u00f6nnte ein Selbstmordattent\u00e4ter sein.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Als sich diese Idee in meinem Bewusstsein langsam entwickelte, st\u00fcrzten die Zwillingst\u00fcrme ein&#8221;, sagt Valansi. Er fragt sich: Wie haben sich die Selbstmordattent\u00e4ter untereinander verst\u00e4ndigt? Wie konnten sie in einem hochentwickelten \u00dcberwachungsstaat wie den USA so lange unentdeckt leben, bis sie ihren m\u00f6rderischen Plan in die Tat umgesetzt hatten?<\/p>\n<p>Valansi recherchiert, findet heraus, dass sich die Attent\u00e4ter des 11. September 2001 anhand von Porno-Webseiten miteinander in Verbindung setzten, die verschl\u00fcsselte Nachrichten enthielten. &#8220;Welche Art von Pornografie h\u00e4tte ich an ihrer Stelle verwendet, in dem Wissen, dass es darum ging, von einem intakten Zustand in einen der totalen Zerst\u00f6rung \u00fcberzugehen?&#8221;, fragt er sich.<\/p>\n<p>Er untersucht verschiedene Formen der Pornografie und findet den Bereich &#8220;Amateure&#8221;. Das sind Videos von &#8220;Vorstellungsgespr\u00e4chen&#8221; mit jungen M\u00e4dchen, die, angelockt von Anzeigen mit dem Versprechen einer Model-Laufbahn, von routinierten M\u00e4nnern \u00fcberredet werden, in eine Pornokarriere einzusteigen. Valansi hat Fotos von den Videos gemacht, die die M\u00e4dchen &#8220;in dem Moment zeigen, in dem sie zerbrechen&#8221; &#8211; dem \u00dcbergang vom Zustand der Unschuld in einen anderen, aus dem es kein Zur\u00fcck mehr gibt.<\/p>\n<p>In die schrecklich-sch\u00f6nen Bilder voller Trauer hat er verschl\u00fcsselte  Nachrichten &#8220;eingebaut&#8221;, kleine Codes am Rande, kaum sichtbar. Aber er verr\u00e4t mir nicht, was sie bedeuten.<\/p>\n<p><strong>Der K\u00fcnstler als Philosoph<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/kunstinargentinien.com\/wp-content\/uploads\/ValansiEpilogo.jpg\" alt=\"Werk von Gabriel Valansi\" align=right hspace=5 \/>Wenn man sich im Internet auf die Suche nach Gabriel Valansi begibt, erh\u00e4lt man nur sp\u00e4rliche Resultate. Eine eigene Webseite hat er nicht. Es wird Bezug genommen auf ihn als Lehrer, als Kurator, als Berater. Seine k\u00fcnstlerische Arbeit wird eher in einem Kontext erw\u00e4hnt, beispielsweise wie argentinische K\u00fcnstler die Krise verarbeiten, oder in Kommentaren \u00fcber den Irak-Krieg.<\/p>\n<p>Ein Sch\u00fcler schreibt: &#8220;Er ist ein Lehrer, der uns die Augen wie kein anderer ge\u00f6ffnet hat.&#8221; Eine Sch\u00fclerin schreibt in das virtuelle G\u00e4stebuch bei seiner Ausstellung &#8220;Abstract&#8221; im Mamba: &#8220;Du kannst wirklich reden.&#8221; Das kam einem damals komisch vor, wenn man ihm aber pers\u00f6nlich begegnet, wei\u00df man sofort, was sie meint. Er hat eine Menge zu sagen, aber sagt kein Wort zu viel. Er ist intelligent, kultiviert, dr\u00fcckt sich sehr gut aus. Er hat eine klare, pr\u00e4zise Meinung zu einem breiten Themenfeld, verstrickt seine Gespr\u00e4chspartner unausweichlich, ber\u00fchrt immer in der Tiefe, nie an der Oberfl\u00e4che.<\/p>\n<p>Er h\u00e4lt Ausschau, oder vielmehr Innenschau, nach allgemeing\u00fcltigen Lebensstrukturen und h\u00e4lt auch angesichts des Leids nicht inne, im Gegenteil scheint er gerade dort auf ein Erleben zu sto\u00dfen, f\u00fcr das er eine Sprache sucht. Und findet &#8211; in der Kunst.<\/p>\n<p>Schonungslos offen, streut er Salz in die Wunden und zwingt den Betrachter in manches erschreckende Spannungsfeld. Immer aber ist seine Kunst vom Prinzip der Hoffnung durchwirkt, die den Blick auf das Sch\u00f6ne neben dem Schrecklichen freigibt.<\/p>\n<p><em>Der Artikel erschien am 30.4.2005 im &#8220;Argentinischen Tageblatt&#8221;.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Click aqu\u00ed para leer la versi\u00f3n en castellano. Das Geheimnis im Werk von Gabriel Valansi Von Susanne Franz Auf der Kunstmesse arteBA im vergangenen Mai 2004 sind die f\u00fcr den ersten Petrobras-Preis ausgew\u00e4hlten Kandidaten zu sehen. Der brasilianische \u00d6lmulti ist jetzt Hauptsponsor der wichtigsten argentinischen Messe f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst. 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