Mythos und Erlösung

Goethe-Institut und Teatro Colón zeigen Filmzyklus über Richard Wagner

Von Susanne Franz

Als Vorgeschmack auf die Feiern zum 200. Geburtstag Richard Wagners im kommenden Jahr, und im Rahmen des für November 2012 geplanten “Colón-Ring”, einer von Katharina Wagner in Szene gesetzten 7-Stunden-Kompaktfassung des Wagnerschen “Ring des Nibelungen” in der argentinischen Hauptstadt, hat das Goethe-Institut Buenos Aires zusammen mit dem Teatro Colón den Filmzyklus “Richard Wagner: Mito y Redención” organisiert, der von Freitag, dem 26. Oktober, bis Sonntag, den 28. Oktober, im Centro de Experimentación des Colón (CETC) gezeigt wird. In Beiträgen von Werner Herzog, Hans-Jürgen Syberberg, Andreas Morell oder Christoph Schlingensief werden hier wenig bekannte Aspekte des Wagnerianischen Universums beleuchtet. So wird etwa die außerordentliche, fünfstündige Dokumentation “Winifred Wagner y la historia de la casa Wahnfried 1914-1975” (Winifred Wagner und die Geschichte des Hauses Wahnfried) am kommenden Samstag in zwei Teilen gezeigt.

Ab 24. Oktober kann man Karten im Vorverkauf an der Theaterkasse des Colón (Tucumán 1171) erwerben. Der Saal hat nur 100 Sitzplätze. Infos unter Tel.: 4378-7109 oder auf der Webseite des Teatro Colón.

Programm

  • Freitag, 26.10.
  • 17 Uhr: “Richard Wagner y las mujeres” (Richard Wagner und die Frauen), 2005, 44 Min., Regie: Andreas Morell
  • 18.30 Uhr: “El segundo sueńo. La puesta en escena de Christoph Schlingensief en Manaos” (Der zweite Traum – Schlingensief inszeniert Wagner in Manaus), 2009, 60 Min., Regie: Lennart Laberenz
  • 20 Uhr. “La transformación del mundo en música” (Die Verwandlung der Welt in Musik), 1994, 90 Min., Regie: Werner Herzog
  • Samstag, 27.10.
  • 16 Uhr: “Richard Wagner und die Frauen”
  • 17 Uhr: “Winifred Wagner I”, 1975, 145 Min., Regie: Hans Jürgen Syberberg
  • 20 Uhr. “Winifred Wagner II”, 1975, 152 Min.
  • Sonntag, 28.10.
  • 16.30 Uhr: “Der zweite Traum”
  • 18 Uhr: “Die Verwandlung der Welt in Musik”

Foto:
Szene aus “Richard Wagner und die Frauen”.

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