Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras 10/09/11-17/09/11

Por Susanne Franz

A partir del 21 de septiembre el Malba celebra su 10º aniversario con diez días de entrada libre y gratuita y la inauguración especial de la retrospectiva del artista cinético Carlos Cruz-Diez, “El color en el espacio y en el tiempo”. También se presenta un nuevo recorrido por el arte latinoamericano del siglo XX, con las obras emblemáticas de la colección permanente y un conjunto de piezas cedidas en comodato por el Museum of Fine Arts, Houston.

Último fin de semana para ver la “Muestra Anual de Fotoperiodismo Argentino”, XXII Edición, Período 2010, en el Palais de Glace, Posadas 1725 (10-20 hs, entrada libre).

Las muestras de la semana:

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III. Filba im Malba

Literaturfestival mit Staraufgebot vom 9. bis zum 18. September

Zu seinem 10. Geburtstag hat das Malba sich für die diesjährige Edition des internationalen Literaturfestivals Filba, das vom 9. bis zum 18. September stattfindet, einen besonderen Luxus geleistet und den Literaturnobelpreisträger von 2003, J.M. Coetzee, eingeladen. Der mittlerweile in Australien lebende Südafrikaner hält am Sonntag, dem 18.9., um 20 Uhr, einen Vortrag im Auditorium des Museums, der in der Eingangshalle auch auf Großleinwand übertragen wird. Ein weiterer hoch angesehener Gast des Filba ist der niederländische Autor Cees Nooteboom. Infos zu allen Workshops, Interviews, Performances und dem “Filbito” für Jüngere auf der Webseite des Filba.

Online-Wahl von Menschenrechts-Logo

Bis zum 17. September kann man abstimmen

Von Susanne Franz

Bis zum 17.9. kann man an der Wahl des Logos für die Menschenrechte teilnehmen. Aus 15.375 Einsendungen aus 190 Ländern, die seit dem 3.5.2011 eingingen, traf eine Jury eine Vorauswahl von 10, aus denen nun das endgültige Logo gewählt werden soll. Mitmachen kann man auf der Webseite der Initiative.

Kleine Programmvorschau

11. Deutsches Kinofest in Buenos Aires rückt näher

Von Susanne Franz

Vom 22. bis 28. September findet im Village Recoleta zum 11. Mal das von German Films organisierte “Festival de Cine Alemán” statt. Eröffnungsfilm ist die Komödie “Almanya – Willkommen in Deutschland” (Foto), in der die Schwestern Nesrin und Yasemin Samdereli witzig und einfühlsam die erfolgreiche Migrationsgeschichte türkischer Gastarbeiter schildern. Auf dem Programm stehen außerdem Andres Veiels Spielfilm-Debüt “Wer wenn nicht wir”, das die Vorgeschichte der RAF beleuchtet, die Romantikkomödie “Drei” von Tom Tykwer, in der “Er” und “Sie” sich in denselben Mann verlieben, und das historische Drama “Poll” von Chris Kraus. Als “Special Event” wird der hoch gelobte Tanzfilm “Pina” von Wim Wenders geboten. Infos in Kürze unter auf der Webseite des Festivals.

Jugendlich frische Kunstmesse

11. “Expotrastiendas” bis Montag im Messezentrum “La Rural”

Von Camila Hirsch

Bunt, schrill, sozialkritisch. So könnte man die aktuell stattfindende “Expotrastiendas” im Pabellón Ocre des Messezentrums La Rural beschreiben. Die Kunstmesse, die sich neben dem “großen Bruder” arteBA in der zweiten Jahreshälfte als wichtiges lateinamerikanisches Kunst-Event etablieren will, hat am 31. August zum 11. Mal ihre Tore geöffnet und präsentiert bis Montag, den 5. September, eine interessante Auswahl an lateinamerikanischer Kunst. Dieses Jahr, so scheint es, zeigen vor allem die jungen Künstler ihr Talent.

Die “Plataforma Joven”, kuratiert von Carlos Herrera, begeistert zunächst durch die bunte Farbpalette der ausgestellten Werke. Kritisch betrachten sie die Gesellschaft von heute und machen auf die herrschenden Ungerechtigkeiten und die zunehmende Virtualisierung der Wahrnehmung aufmerksam. Durch die Stilmittel, die sie verwenden, geben sie der Messe einen jugendlichen, frechen Anstrich. Man sieht sehr viel Street Art, Collagen und verschiedene Prints. Die junge Künstlerin Micaela Escuardo bittet die Betrachter ihrer Werke sogar um Mithilfe und lässt sie Teil ihrer Werke werden.

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Kalender / Agenda

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Ausstellungskalender 03/09/11-10/09/11

Von Susanne Franz

Am heutigen Samstag wird in der Galerie Popa, Lamadrid 882, im Stadteil La Boca, die Ausstellung “Berlín. Szankay. Savio. Johannes” eröffnet. Die Fotografin Lena Szankay, die 19 Jahre in Berlin lebte, zeigt Impressionen der 80er und 90er Jahre, u.a von der Love Parade (Foto) und der Berliner Mauer. Werke von Paco Savio führen das Berlin des 21. Jahrhunderts vor Augen, während der Künstler Jo Johannes, der selbst nie in der deutschen Hauptstadt war, mit seinen Werken das Bild Berlins im kollektiven Gedächtnis thematisiert. Das Konzept der Ausstellung stammt von Cristina Civale. Auf der Eröffnung von 17-20 Uhr gibt es Live-Musik und Videos.

Heißer Tipp für dieses Wochenende: Am Mittwoch wurde die Kunstmesse “Expotrastiendas 2011” eröffnet, die zum 11. Mal in Buenos Aires stattfindet und sich in diesem Jahr von ihrer bislang besten Seite zeigt. Man kann sie bis zum 5. September einschließlich besuchen, im Messezentrum La Rural, Pavillon “Ocre”, Av. Santa Fe/Av. Sarmiento, täglich von 14 bis 22 Uhr. Der Eintritt kostet 38, ermäßigt 20 Pesos.

Die Ausstellungen der Woche:

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Agenda de Muestras 03/09/11-10/09/11

Por Susanne Franz

Hoy, sábado, 3 de septiembre, se inaugurará la muestra “Berlín. Szankay. Savio. Johannes” en la Galería Popa, Lamadrid 882, en el barrio de La Boca. La fotógrafa Lena Szankay, quien vivió durante 19 años en Berlín, muestra impresiones de los años 80 y 90, de la Love Parade (foto) o del Muro. Las obras de Paco Savio reflejan el Berlín del siglo XXI, mientras que el artista Jo Johannes, que nunca estuvo en la capital alemana, trabaja acerca de la imagen de Berlín en la memoria colectiva. El concepto de la muestra es de Cristina Civale. En la inauguración de 17 a 20 horas se podrá disfrutar de música en vivo y videos.

Recomendación para este fin de semana: El miércoles se inauguró “Expotrastiendas 2011”. En su edición número 11, la feria de arte se muestra en el mejor momento de su historia. Se podrá visitar hasta el 5 de septiembre, en La Rural, Pabellón “Ocre”, Av. Santa Fe/Av. Sarmiento, todos los días de 14 a 22 horas. La entrada cuesta $ 38, para estudiantes y jubilados $ 20.

Las muestras de la semana:

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Zweimal Deutschland beim FIBA

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Stücke von Pollesch und Ostermeier in Buenos Aires

Von Susanne Franz

Mit der Unterstützung des Goethe-Instituts Buenos Aires werden zwei deutsche Produktionen im Rahmen des VIII. Internationalen Theaterfestivals von Buenos Aires, das vom 24. September bis zum 8. Oktober stattfindet, gezeigt: “Ich schau dir in die Augen, gesellschaftlicher Verblendungszusammenhang!” von René Pollesch, Volksbühne/Berlin (Foto), und “Hamlet” von Thomas Ostermeier, Schaubühne am Lehniner Platz/Berlin. Der Vorverkauf startet am morgigen 1. September. Infos auf der Webseite des Festivals.

Alemania en el FIBA

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Obras de René Pollesch y Thomas Ostermeier en Buenos Aires

Con el auspicio del Goethe-Institut y la Embajada de Alemania, Alemania renueva su presencia en el Festival Internacional de Buenos Aires con dos producciones de las compañías más prestigiosas del país: “¡Te estoy mirando a los ojos, contexto social de ofuscación!” (Ich schau dir in die Augen, gesellschaftlicher Verblendungszusammenhang!) de René Pollesch, Volksbühne/Berlín (Foto), y “Hamlet”, de Thomas Ostermeier, Schaubühne am Lehniner Platz/Berlín.

Entradas por internet o personalmente en la Casa de la Cultura (Av. de Mayo 575) de lunes a viernes de 11 a 19 h, y en el Teatro San Martín (Av. Corrientes 1530), en el mismo horario, todos los días (incluso fines de semana).

Ein junges kulturübergreifendes Recyclebauprojekt

Im Projekt “Casa Creciente” geht es darum, aus einfachen Materialien Häuser zu bauen

Von Nina Bongard

Als Georg Boos (23) Argentinien im Sommer 2010 verließ, war ihm damals schon klar, dass dies kein Abschied für immer sein würde. Nachdem er ein Jahr lang seinen Zivildienst in Buenos Aires geleistet hatte, kam in Deutschland die Idee, noch einmal dorthin zurückzukehren, um mit einem Recyclebauprojekt fortzufahren, welches er während seines Zivildienstes dort angefangen hatte. Zu ihm gesellte sich sein langjähriger Freund Sebastian Marschall (24), und nach intensiver Planung, Spendensuche und einer neuen Bearbeitung des Konzeptes war “Casa Creciente” geboren.

Im Dezember 2010 machten sich die beiden Karlsruher auf, um in Benavídez, Buenos Aires, die Arbeiten auf dem Gelände der Fundación Oxenford zu beginnen. Im Projekt “Casa Creciente” geht es darum, aus einfachsten Materialien, die man aus konventioneller Sicht als Müll betrachten würde, Häuser zu bauen: So verwandeln sich Glas- und Plastikflaschen zu Wänden, alte Autoreifen zu Sockeln und Paletten dienen als Holzquelle. Zudem wird auf Lehmbau zurückgegriffen, eine der ältesten existierenden Baumethoden. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass sehr günstig gebaut werden kann, außerdem schluckt das Projekt eine ganze Menge Müll, den man so noch sinnvoll verwenden kann.

Momentan realisieren die beiden ihr erstes Projekt: Eine Halle, welche nach Fertigstellung als Schulungsstätte dienen soll, um u.a. eben diese Techniken des Recyclingbaus weiterzugeben. Außerdem haben sie an der Halle die Möglichkeit, verschiedene Bauweisen auszuprobieren, Vor- und Nachteile abzuwägen und so den besten Weg für den weiteren Häuserbau zu finden.

Nach Fertigstellung der Halle sind weitere Projekte geplant, bis Sebastian und Georg im Dezember voraussichtlich erstmal wieder nach Deutschland zurückkehren.

Finanzieren tut sich das Projekt ausschließlich über Spenden. Sämtliche Paletten, Reifen, Farbe etc. kommen aus umliegenden Fabriken, welche das soziale Projekt unterstützen wollen, jedoch wird finanzielle Unterstützung händeringend gesucht. Denn einige Materialien wie z.B. Werkzeuge müssen aus eigener Tasche gezahlt werden.

Auch über tatkräftige Unterstützung freut man sich bei “Casa Creciente” immer. Dazu sind keinerlei Vorkenntnisse nötig. Wer sich näher über das Projekt informieren möchte, kann dies im Internet tun oder eine Mail schreiben an info@casacreciente.com.

Beeindruckende Weiten

“Sur Polar III”, Ausstellung in der Universidad Nacional de Tres de Febrero

Von Charlotte Dötig

Es ist tiefster Winter, doch in der argentinischen Hauptstadt scheint die Sonne, allein die Ausstellung in der Universidad Nacional de Tres de Febrero, “Sur Polar III”, erinnert an Kälte und Schnee, an einen verfrorenen Lebensraum in einer eisigen Jahreszeit.

Schatten überschatten Schatten und formen auf diese Weise ein neues Bild. Ein Spiel mit der Reinheit des Schnees und dem düsteren Charakter der Silhouette eines auf einen Stock aufgespießten Hutes, mit dem Umriss eines Mannes, der danach greift, ihn sich aufsetzt, ihn überdeckt und sich dann unabhängig von ihm verdoppelt. Ein Kampf, eine Neckerei in einer unbestimmten Harmonie und Ruhe, die durch die Verschmelzung der beiden in dieser Gegensätzlichkeit existieren kann. Diese Video-Installation ist eine der eindrücklichsten Darstellungen, zwischen Kurzdokumentationen und Fotografien, die das Resultat des letzten Feldzuges in die Antarktis sind. Es ist die Dramatik, die die Weite als Charakterzug in sich trägt, die den Betrachter fesselt.

Bei anderen Darstellungen wurde mit bunten Bällen die Stille aufgebrochen. Durch den Kontrast von Farbigkeit und endloser Weiße bietet sich eine Ebene, auf der die Unendlichkeit in einem Bilderrahmen gefasst werden und auf der, in einem begrenzten Medium, die Ästhetik der Weite mit der der Kunst kommunizieren kann. Weiße, durch den Schnee fast durchsichtige Schaufensterpuppen auf einem Eisfeld im Wind der Winterkälte machen noch einen anderen Aspekt der antarktischen Landschaft deutlich. Die Verlorenheit und Vergänglichkeit der Dinge, die fast nichtig erscheinende Existenz.

So wird die Antarktis in all ihren Facetten in dieser relativ kleinen Ausstellung nicht nur in ihrer Distanz und Kälte dargestellt, sondern spiegelt gleichzeitig auch eine wärmende Freiheit.

  • “Sur Polar III, Arte en Antártida”
  • Objekte, Zeichnungen, Fotografien und Videos von 13 internationalen Künstlern
  • Kuratorin: Andrea Juan
  • Museo de la Universidad Nacional de Tres de Febrero (MUNTREF), Valentín Gómez 4838, Caseros
  • Eintritt frei
  • 10.8.-30.9.

Foto:
Projektbetreuerin Andrea Juan bei der Arbeit in der Antarktis.