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Agenda de Muestras del 20/12/2015

Por Susanne Franz

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Buenas noticias para el 2016: Yoko Ono traerá una retrospectiva de su obra al Malba. Como parte de las celebraciones por los 15 años del Museo, la artista acompañará la inauguración, en junio próximo, de “Dream Come True”, que recrea 80 trabajos presentados entre los años 1960 y la actualidad.

“Dream Come True” es la primera retrospectiva de la gran artista conceptual. La muestra estará compuesta por objetos, videos, películas, instalaciones y grabaciones. La curaduría está a cargo del director artístico del Malba, Agustín Pérez Rubio, y de Gunnar B. Kvaran, director del Museo Astrup Fearnley, de Oslo, y amigo personal de Ono.

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Motorsport-Journalist und Entdecker

Pionier des Tourismus Federico B. Kirbus starb am 12. Dezember

Von Stefan Kuhn

FBK 11 (3) fDer langjährige Mitarbeiter der argentinischen Wochenzeitung in deutscher Sprache “Argentinisches Tageblatt” Federico Kirbus ist tot. Er starb am Samstag vergangener Woche im Alter von 84 Jahren in seinem Geburtsort Buenos Aires nach langer Krankheit – zweieinhalb Jahre nach seiner geliebten Ehefrau und Reisekameradin Marlú.

Dass Federico in seinem Geburtsort starb, ist ein wenig überraschend. Schon als Kleinkind siedelte er mit seinen Eltern nach Europa um, und als Auto- und Reisejournalist war er ein Weltenbummler. Noch vor zehn Jahren traf man ihn kaum in Buenos Aires an, er und Marlú waren ständig auf Entdeckungstour. Zudem lebte er lange Zeit zwischen zwei Welten: Argentinien und Deutschland.

1933 zog die Familie des am 14. Oktober 1931 geborenen Federico nach Europa. Sein Vater und sein Onkel betrieben später eine kleine Metallwarenfabrik in Oberschlesien. Dort, in Sachsen und im Bayrischen verbrachte er seine Kindheit. Er erzählte häufig von dieser Zeit, vom Bombenangriff auf Dresden oder davon, wie sein Vater und sein Onkel versuchten, die ihnen zugeteilten Zwangsarbeiter zu ernähren und zu beschützen. Diese Zeit hat ihn geprägt. Federico war ein weltoffener, sozialer und hilfsbereiter Mann, der für jeden ein offenes Haus und Ohr hatte. Ein Menschenfreund.

1948, noch vor der Gründung der Bundesrepublik, ging es zurück nach Buenos Aires. Federico leistete seinen Militärdienst in der argentinischen Armee ab. Er wurde Journalist und spezialisierte sich auf Motorsport. Federico Kirbus gehörte zu denen, über die man sagt, sie hätten Benzin im Blut. Schon als 24-Jähriger begleitete er die argentinische Rennsportlegende Juan Manuel Fangio und das Mercedes-Rennsportteam auf der Tour über die Rennstrecken der Welt. Er wurde Co-Autor einer Fangio-Biografie, schrieb auf Spanisch, Deutsch und Englisch für namhafte Zeitungen und Zeitschriften wie “La Nación”, die Schweizer “Automobil Revue” und das US-amerikanische Magazin “Car and Driver”.

FBK 1933 fDrei Jahre dauerte diese aufreibende Zeit an, in der Motorenlärm, Ölgeruch, der Gestank von abgeriebenem Gummi und schlechte Hotelbetten Federicos Leben dominierten. Ende der 50er-Jahre orientierte er sich neu. Dem Auto blieb er dabei treu: Er testete Neuwagen, schrieb Fahrberichte und reiste dementsprechend viel. Dieses “Reisen” gewann dabei mehr und mehr die Überhand, der fahrbare Untersatz, der dabei getestet werden sollte, wurde zum mehr oder weniger zuverlässigen Fortbewegungsmittel.

“Reisen” ist eigentlich das falsche Wort, Federico und Marlú, die er 1961 heiratete, “entdeckten”. Beide haben einen gewaltigen Beitrag zur Entwicklung des argentinischen Tourismus geleistet. Auf Federico Kirbus’ Beschreibungen hin, wurden Landschaften wie das “Tal des Mondes” (Valle de la luna) und die bizarren Felsen von Ischigualasto zu bekannten Reisezielen, die heute zum Unesco-Weltkulturerbe zählen. Kirbus erkannte auch als einer der ersten, welches touristische Potenzial in dem fast vergessenen Andenzug steckte, der zwischen dem argentinischen Salta und dem chilenischen Antofagasta verkehrte. Heute gehört der “Tren a las nubes”, der “Zug in die Wolken” zu den größten Touristenattraktionen Argentiniens.

Längst kein Geheimtipp mehr ist die “Ruta 40”, die sich über 5000 Kilometer entlang der Anden hinzieht. Sie führt von Feuerland über den Abra del Acay, den mit 5000 Metern über dem Meeresspiegel höchsten Straßenpass der Welt. Federico Kirbus hat sie mehrfach befahren und beschrieben. Sein Werk “Mágica Ruta 40” wurde zum Verkaufsschlager. Nicht ohne Stolz nannte es Federico seinen “Bestseller”.

Federico gehörte nicht zu dem Schlag der Reise- und Motorjournalisten, die Betten in Luxusabsteigen testen und mit den neuesten Autos durch das Land kutschieren. In den 60er-Jahren war die argentinische Tourismusbranche wie die Automobilindustrie in den Anfangsjahren. Man musste, so ein Freund und Kollege, “Draht, Zange, Taschenlampe und ein Überlebenspaket” dabeihaben. Als ich Federico einmal für eine geplante Tour auf einem Teilstück der Ruta 40 um Rat fragte, riet er mir, genug Wasser und einen zweiten Ersatzreifen mitzunehmen. Es war ein wertvoller Tipp. Wir brauchten das Wasser und beide Reifen.

Ranqueles marlu y fede fFederico Kirbus hat die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus in Argentinien früh erkannt und die Erschließung des Landes in Wort und Tat unterstützt. Es ging ihm aber in erster Linie um einen sanften Tourismus, der die Natur schonen und der indigenen Bevölkerung nutzen sollte. Seine und Marlús letzte große Reise ging 2009 nach San Luis, in ein touristisches Dorfprojekt der Ranquel-Indios.

Es wäre zu kurz gefasst, Federicos Wirken mit Reisen, Entdecken und Motorsport zu umschreiben. Er war so vielseitig interessiert und unter Argentiniens Schreibern ein gefragter Mann, wenn es um Luft- und Raumfahrt ging. Zudem beschäftigte er sich mit Geschichte und Archäologie. So suchte er unter anderem den genauen Ort der ersten Gründung von Buenos Aires und schrieb eine Biografie über Utz Schmidl, den Regensburger Landsknecht, der Chronist dieser Gründung war.

Federico Kirbus schrieb lange für viele argentinische Zeitschriften und Zeitungen. Etwa für die auflagenstarke Mitgliederzeitschrift des argentinischen Automobilclubs, die Nación oder den englischsprachigen Buenos Aires Herald. Dem Argentinischen Tageblatt blieb er am längsten treu. Bis vor wenigen Wochen schrieb er noch in seiner Muttersprache für die Zeitung. Federico betreute die Rubrik Auto und Motor, schrieb Berichte und Reportagen für Sonderausgaben der Zeitung. Nach dem Tod Marlús im April 2013 übernahm er deren Reise-Tipps. In den letzten Monaten wurde es weniger, er wurde weniger. Der Verlust seiner ein Jahrzehnt jüngeren Frau schlug sich gesundheitlich nieder. Am Samstag, dem 12. Dezember, starb er im Hospital Penna.

Fotos von oben nach unten:

Marlú und Federico auf Reisen.

Benzin im Blut: der zweijährige Federico mit einem Spielzeug-Bugatti.

Federicos und Marlús letzte große Reise ging 2009 nach San Luis, wo sie ein touristisches Dorfprojekt der Ranquel-Indios einweihten.

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Ausstellungskalender vom 12/12/2015

Von Susanne Franz

arbol11Am 9. Dezember, seinem letzten Tag im Amt, weihte der Kulturminister der Stadt Buenos Aires Hernán Lombardi zusammen mit der argentinischen Künstlerin Marta Minujín deren Skulptur “Árbol de los Deseos” (Wunschbaum) auf der “Plazoleta Juvenilia” in der Straße Florida Höhe 1000 erneut ein. Das bunte, aufblasbare und wieder “zusammenfaltbare” Werk von 10 Metern Höhe gesellte sich so zum diesjährigen Kunst-Rundgang “Circuito Cultural Calle Florida” hinzu.

“Wieder einmal überrascht uns die großartige Künstlerin Marta Minujín mit einem ihrer Werke im öffentlichen Raum”, freute sich Lombardi. Der “Árbol de los Deseos”, den Minujín im Dezember vergangenen Jahres geschaffen hatte, soll Jahr für Jahr um die Weihnachtszeit gezeigt werden und die Nachbarn und Besucher dazu aufrufen, ihre Wünsche und Hoffnungen für das kommende Jahr aufzuschreiben/-malen und in einen zu diesem Zweck aufgestellten Briefkasten zu werfen. Die Teilnehmenden nehmen damit auch automatisch an einem Preisausschreiben teil: Unter ihnen wird eine von Minujín signierte Originalzeichnung verlost.

Der “Circuito Cultural Florida”, der von Gabriela Urtiaga und Ana Martínez Quijano kuratiert wird, zeigt Kunst an überraschenden Orten auf oder entlang der bekanntesten Einkaufsstraße der argentinischen Hauptstadt: in leerstehenden Läden, in Schaufenstern, an den Fassaden oder auf den Bürgersteigen.

Die Ausstellungen der Woche:

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Agenda de Muestras del 12/12/2015

Por Susanne Franz

arbol11El ministro de Cultura porteño, Hernán Lombardi, inauguró el 9 de diciembre -su último día en el mando- junto a la artista Marta Minujín el “Árbol de los Deseos”, emplazado en la “Plazoleta Juvenilia”, en Florida al 1000. La escultura de la reconocida artista plástica, un monumento inflable y desinflable de 10 metros de altura, se suma así al Circuito Cultural Calle Florida.

“Celebramos las fiestas con arte y cultura. Una vez más, la gran artista Marta Minujín nos sorprende con su obra en el espacio público”, destacó Hernán Lombardi. El “Árbol de los Deseos”, creado por Minujín en diciembre pasado, se reinauguró para que los vecinos expresen sus deseos y anhelos para el año 2016. Quienes acerquen o dibujen sus deseos, podrán depositarlos en el buzón que estará junto al árbol y participar de un sorteo: el premio será un dibujo original firmado por Marta Minujín.

La escultura es perdurable: renacerá en cada Navidad, va a expandirse hasta alcanzar su mayor esplendor y luego, al perder el aire, podrá ser resguardada hasta el año próximo.

El Circuito Cultural Florida -curado por Gabriela Urtiaga y Ana Martínez Quijano- busca instalar el arte en sus espacios libres, vidrieras, canteros, paredones y veredas. Contó desde el primer momento con la aceptación de los vecinos y con la entusiasta participación de los artistas.

Las muestras de la semana:

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Volkskunst aus Buenos Aires

“Filete porteño” zum immateriellen Welterbe ernannt

Von Laura Meyer

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Die argentinische Volkskunst “Filete” ist vergangene Woche von der UNESCO zum immateriellen Welterbe ernannt worden. Am Sonntag, den 6. Dezember, feierte die Stadt Buenos Aires diese Ehrung mit besonderen Veranstaltungen.

Die traditionelle argentinische Maltechnik “Filete porteño”, die seit dem 19. Jahrhundert betrieben wird, ist ein ornamentaler Malstil, mit dem Häuserfassaden, Geschäfte, Busse und Geschäftsschilder in Buenos Aires verziert werden. Das “Filete” zeichnet sich durch leuchtende Farben und einen durch Schatten- und Lichtkontraste erzeugten 3D-Effekt aus. Hauptmotive sind Pflanzen und Tiere, berühmte Persönlichkeiten, religiöse Bilder und Schriftzüge, die mit “Schneckenformen” und Bändern eingerahmt werden.

Das immaterielle Kulturerbe umfasst lebendige Traditionen aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, soziale Praktiken, Rituale, Feste, Naturwissen und Handwerkstechniken. Sie werden durch menschliches Können und Wissen weitergegeben und vermitteln Identität und Kontinuität. Immaterielles Kulturerbe stärkt den sozialen Zusammenhalt in der Gemeinschaft und fördert den interkulturellen Dialog und den Respekt für andere Kulturen.

Seit 2003 unterstützt die UNESCO den Schutz, die Dokumentation und den Erhalt von Kulturformen. 391 Bräuche, Darstellungskünste, Handwerkstechniken und Naturwissen aus aller Welt sind derzeit von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt. “Die Malweise ‘Filete porteño’ fördert die gemeinsamen Werte, das kollektive Gedächtnis und den visuellen Geschmack der Bewohner von Buenos Aires”, schreibt das UNESCO-Komitee für Immaterielles Kulturerbe. So trage es “zu einem Dialog, gegenseitigem Respekt und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Generationen bei”.

Die Feier zu Ehren dieser besonderen Malkunst fand am Sonntag am Obelisken an der Plaza de la República im Herzen der Stadt statt. Der scheidende Kulturminister der Stadt Hernán Lombardi veranstaltete an seinem letzten Wochenende im Amt eine Ausstellung mit Original-“Filetes” aus dem “Museo de la Ciudad” und aus Privatsammlungen, unter anderem Werken von Martiniano Arce, Jorge Muscia oder Memo Caviglia. Darüber hinaus waren mit “Filete” bemalte Lastwagen und Busse zu bewundern, die früher das Stadtbild im Verkehr prägten. Einige zeitgenössische “Fileteadores” gaben live Kostproben ihrer Kunst, was auf Leinwände übertragen wurde.

Am frühen Abend trat das “Orquesta del Tango” der Stadt Buenos Aires auf, und sehnsüchtige Tangomusik erklang am Obelisken. Etwas später wurde der Obelisk Teil einer Multimedia-Performance zum Thema “Filete”, und ab 21 Uhr gab es eine große Milonga unter freiem Himmel.

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Ausstellungskalender vom 05/12/2015

Von Susanne Franz

filete11Die argentinische Volkskunst “Filete” ist vergangene Woche von der UNESCO zum immateriellen Welterbe ernannt worden. Am Sonntag, den 6. Dezember, feiert die Stadt Buenos Aires diese Ehrung mit einigen besonderen Veranstaltungen.

Um 17 Uhr geht es am Obelisken an der Plaza de la República im Herzen der Stadt los. Präsentiert wird eine Ausstellung mit Original-Filetes aus dem “Museo de la Ciudad” und aus Privatsammlungen. Unter anderem werden Werke von Künstlern wie Martiniano Arce, Jorge Muscia oder Memo Caviglia gezeigt. Darüber hinaus werden mit Filete bemalte Lastwagen und Busse zu bewundern sein. Früher waren sie allenthalben in der Stadt zu sehen, aber heute werden sie immer seltener. Einige zeitgenössische “Fileteadores” werden außerdem live Kostproben ihrer Kunst geben.

Ab 19 Uhr kann man einen Auftritt des “Orquesta del Tango” der Stadt Buenos Aires genießen. Etwas später wird der Obelisk Teil einer Multimedia-Performance zum Thema Filete, und ab 21 Uhr gibt es eine große Milonga unter freiem Himmel mit DJ Vivi La Falce – und dazu Gratis-Tango-Unterricht.

Die Ausstellungen der Woche:

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Agenda de Muestras del 05/12/2015

Por Susanne Franz

filete11El “Filete porteño” fue declarado Patrimonio Inmaterial de la Humanidad. El domingo 6 de diciembre la Ciudad de Buenos Aires celebra esta designación de la UNESCO con actividades y espectáculos.

El evento comenzará a las 17 horas al ritmo de la murga en la Plaza de la República (Obelisco). Allí habrá una muestra con piezas originales de Filete del Museo de la Ciudad y colecciones particulares, que incluye obras de Martiniano Arce, Jorge Muscia y Memo Caviglia, entre otros artistas. Además se exhibirán colectivos y camiones filetados y distintos fileteadores contemporáneos realizarán este oficio en vivo.

A las 19 horas, se presentará la Orquesta del Tango de la Ciudad de Buenos Aires. Más tarde el Obelisco será parte de una performance multimedia sobre el Filete porteño y a partir de las 21 horas se realizará una gran milonga abierta con DJ Vivi La Falce y clases de Tango.

Las muestras de la semana:

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11. Geburtstag / Cumplimos 11

elfKunst in Argentinien wird heute 11 Jahre alt. Vielen Dank allen unseren Mitarbeitern und Lesern!

Kunst in Argentinien cumple 11 años. Muchas gracias a todos nuestros colaboradores y lectores.

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Ausstellungskalender vom 28/11/2015

Von Susanne Franz

santamariaDie 10. Ausgabe der vom argentinischen Galeristenverband “Asociación Argentina de Galerías de Arte” (AAGA) organisierten Kunstmesse EGGO findet vom 4. bis zum 8. Dezember im Centro Cultural Borges in Buenos Aires statt.

An der Messe werden unter anderem Künstler wie Juan Carlos Pallarols, Milo Lockett, Marino Santa Marí­a (Foto) und Hernán Dompé teilnehmen. Der Fotografie gewidmete Bereiche sind ebenso geplant wie Räume für aufstrebende Künstler und Angebote für Sammler.

Zum Ziel setzt sich Eggo, die neuesten Tendenzen der zeitgenössischen Kunst zu zeigen, jungen Künstlern eine Plattform zu geben und dem argentinischen Kunstbetrieb neue Märkte zu erschließen.

Die Messe ist täglich von 14 bis 21 Uhr geöffnet, außer am 8. Dezember, an dem sie bereits um 20 Uhr schließt. Treffpunkt sind die Säle 21 und 22 des “Borges” (Viamonte Ecke San Martí­n). Der Eintrittspreis zum Kulturzentrum beträgt 40 bzw. ermäßigt 30 Pesos. Der Eintritt zur Messe ist gratis.

Die Ausstellungen der Woche:

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Agenda de Muestras del 28/11/2015

Por Susanne Franz

santamariaLa décima edición de la Feria de Arte EGGO, encuentro artístico organizado por la Asociación Argentina de Galerías de Arte (AAGA), se llevará a cabo del 4 al 8 de diciembre en el Centro Cultural Borges en Buenos Aires.

Algunos de los participantes de esta décima edición serán Juan Carlos Pallarols, Milo Lockett, Marino Santa Marí­a (foto) y Hernán Dompé, además habrá espacios para fotografí­a, artistas emergentes y coleccionistas.

Entre los objetivos del evento se destacan dar cabida a las últimas tendencias del arte contemporáneo, promover a nuevos artistas y contribuir a la formación de nuevos mercados.

La feria se podrá visitar todos los dí­as de 14 a 21 horas, excepto el martes 8, que es hasta las 20 horas, en las salas 21 y 22 del Borges (Viamonte y San Martí­n). La entrada al Borges es de 40/30 pesos. La entrada a la Feria es gratis.

Las muestras de la semana:

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Der Beobachter

Francis Alÿs im Malba

Von Laura Meyer

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Am 5. November eröffnete die Ausstellung “Relato de una negociación” (Geschichte einer Verhandlung) des belgisch-mexikanischen Künstlers Francis Alÿs im Malba in Buenos Aires. In Zusammenarbeit mit dem Museo Tamayo Arte Contemporáneo de México und kuratiert von dem Kritiker und Historiker Cuauhtémoc Medina, sind die Werke Alÿs‘ noch bis zum 15. Februar 2016 zu besichtigen.

Francis Alÿs (geboren 1959) ist ein belgischer Maler, Fotograf, Aktions- und Videokünstler. Als Ingenieur kam er 1987 nach Mexiko-Stadt, um bei dem Wiederaufbau der nach einem Erdbeben zerstörten Stadt zu helfen. Seitdem lebt und arbeitet er in Mexiko- Stadt.

Seine Kunst konzentriert sich auf Beobachtungen und Teilnahme am Alltagsleben. Seine vielfältigen Werke beschreibt der Künstler selbst als “eine Art diskursive Argumentation aus Episoden, Metaphern oder Parabeln”, welche von anthropologischen und politischen Anliegen handeln.

Während seiner Aktionen bereiste er die längste Route entlang der Grenze zwischen Mexiko und den USA, um auf die wachsenden Hindernisse aufmerksam zu machen, oder er schob einen schmelzenden Eisbrocken durch die Straßen von Mexiko-City. Er trug eine tropfende Farbdose über die Grenze von Israel und Palästina und motivierte Hunderte von Freiwilligen, eine enorme Sanddüne zehn Zentimeter zu verschieben.

Seine Ausstellung im Malba ist bisher die größte Einzelausstellung von Alÿs in Argentinien und umfasst drei seiner wichtigsten Werke der letzten zehn Jahre. Diese setzen sich mit Migration, Weltpolitik, städtischen und sozialen Prozessen auseinander und wollen eine tiefe Kritik an der heutigen Gesellschaft üben.

“Relato de una negociación” erforscht die Parallelen zwischen Performance und Malerei. Die drei Werke werden als Filmdokumentationen gezeigt und in künstlerischer Form nachgestellt. Alÿs’ Aktion “Don’t Cross the Bridge Before You Get to the River” (2008) fand in der Meerenge von Gibraltar statt, die Europa von Afrika trennt. Viele Menschen versuchen über diesen Weg nach Europa zu kommen. Alÿs’ Werk will den Widerspruch unserer Zeit darstellen, in der man den ungehemmten Fluss der Weltwirtschaft fördert, die Ströme von Menschen über Kontinente hinweg jedoch zu verhindern versucht. Das Werk “Tornado” (2000-2010) ist ein Film seines Versuchs, die Mitte eines Tornados zu erreichen. Der Film “Reel-Unreel” (2011) spielt in Kabul, Afghanistan. Die Kamera folgt einer Filmrolle, die, geführt von zwei Kindern, durch die Altstadt Kabuls rollt.

Foto:
“Don’t Cross the Bridge Before You Get to the River”.