La Noche de la Filosofía

El Cultural San Martín será escenario de diferentes actividades destinadas a favorecer el intercambio del pensamiento

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Desde las 19 horas del sábado, 27 de junio, hasta las 7 horas del domingo 28, se llevará a cabo la “Noche de la Filosofía” en el Cultural San Martín, Sarmiento 1551, Buenos Aires.

Organiza el Ministerio de Cultura de la Ciudad Autónoma de Buenos Aires en colaboración con la Embajada de Alemania y la Embajada de Francia en Argentina. Con el apoyo del Fondo de Cultura Franco-Alemán, el Servicio Alemán de Intercambio Académico (DAAD), el Goethe-Institut, la Alliance Française y el Institut Français.

La entrada es libre y gratuita hasta agotar la capacidad de las salas. Los eventos tienen traducción simultánea. Para algunas de las conferencias deberán retirarse entradas, que estarán disponibles desde las 17 horas del mismo 27 de junio en la boletería del Cultural San Martín.

Iniciada en París en 2010, la “Noche de la Filosofía” es un encuentro que ya hizo escala en Londres, Nueva York, Atenas, Berlín y Rabat. En 2015, llega a Buenos Aires. El evento propone un diálogo maratónico entre pensadores de diversas áreas y los habitantes de la ciudad: durante doce horas, el Cultural San Martín será escenario de diferentes actividades destinadas a favorecer el intercambio del pensamiento y la reflexión sobre temas diversos en el campo de las Humanidades.

Así, veinticuatro ­pensadores argentinos, siete franceses y otros siete alemanes se darán cita en una noche que busca acercarse a la fi­losofía no solo desde la palabra sino también desde la música, la performance, el cine y la gastronomía. De Alemania estarán presentes Ottmar Ette, Benjamin Lahusen, María Laura Böhm, Julia Weitbrecht, Susanne Klengel, Encarnación Gutiérrez Rodríguez y Joaquín Medina Warmburg.

Además, se proyectarán las películas “Hannah Arendt”, de Margarethe von Trotta, y “Noticias de la Antigüedad Ideológica”, de Alexander Kluge.

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Ausstellungskalender vom 24/06/2015

Von Susanne Franz

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Am Donnerstag, den 25. Juni, wird im Malba in Buenos Aires die Ausstellung “Polesello joven 1958-1974” (Der junge Polesello, 1958-1974) eröffnet. Die Schau zeigt Werke aus der frühen Schaffensphase des im vergangenen Jahr verstorbenen argentinischen Künstlers Rogelio Polesello (Buenos Aires, 1939-2014), Gemälde und Acrylbilder von Ende der 1950er- bis Mitte der 1970er-Jahre. Es wird eine Auswahl von 120 Werken gezeigt, die aus zahlreichen verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen aus dem In- und Ausland stammen, u.a. dem Museum für Zeitgenössische Kunst von Bogotá (MAMBO), dem Museum der Zentralbank in Bogotá, dem Museo Nacional de Bellas Artes (MNBA), dem Museo de Arte Moderno von Buenos Aires (MAMba), dem Museo de Arte Contemporáneo von Buenos Aires (MACBA) und dem Museo de Bahía Blanca (MBA-MAC).

Der Fokus der Ausstellung liegt auf den Jahren, in denen sich die künstlerische Sprache Polesellos entwickelte und verfestigte, wobei besonderes Augenmerk auf in seinem Werk bislang wenig studierte Aspekte gelegt wird, wie die ihm eigene Symbiose von Kunst, Design und Massenherstellung und seine Ansätze, plastische Kunst, Architektur, Design, Film und Mode miteinander in Einklang zu bringen. Bis zum 12. Oktober kann man diese Hommage an eine der zentralen Figuren der argentinischen Kunst- und Kulturszene des vorigen Jahrhunderts besuchen.

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Agenda de Muestras del 24/06/2015

Por Susanne Franz

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El jueves 25 de junio, se inaugurará en el Malba “Polesello joven 1958-1974”, una exposición antológica de Rogelio Polesello (Buenos Aires, 1939-2014), dedicada a sus obras históricas, pinturas y acrílicos producidos desde fines de los años 1950 hasta mediados de los 1970. La muestra reúne una selección de 120 piezas, pertenecientes a numerosas colecciones públicas y privadas del país y del exterior, como el Museo de Arte Moderno de Bogotá (MAMBO), el Museo del Banco de la República de Bogotá, el Museo Nacional de Bellas Artes (MNBA), el Museo de Arte Moderno de Buenos Aires (MAMba), el Museo de Arte Contemporáneo de Buenos Aires (MACBA) y el Museo de Bahía Blanca (MBA-MAC), entre otras.

La exposición se focaliza en los años fundacionales de la trayectoria de Rogelio Polesello y en categorías aún poco estudiadas, como su adscripción a la tríada arte-diseño-industria, planteando múltiples relaciones entre artes plásticas, arquitectura, diseño, cine y moda. Hasta el 12 de octubre se podrá visitar este homenaje a una figura central de la escena artística y cultural argentina del siglo XX.

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Filme statt Bomben

Anlässlich des 70. Geburtstags des Filmemachers Rainer Werner Fassbinder zeigt der Berliner Martin-Gropius-Bau die Ausstellung “Fassbinder – JETZT”

Von Nicole Büsing und Heiko Klaas

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Auch 33 Jahre nach seinem Tod 1982 ist Rainer Werner Fassbinder immer noch aktuell. Die Faszination und Strahlkraft von Person und Werk haben bis heute nicht nachgelassen. Und: So einer wie er, der frei nach dem Motto “Ich werfe keine Bomben, ich mache Filme” den Finger in die offenen Wunden der deutschen Geschichte und Gegenwart legt, der sein Publikum verstört, ja quält, um es gleich im nächsten Moment wieder grandios zu unterhalten, der fehlt in der heutigen, oft bloß noch auf Konsens, Quote und Marktgängigkeit ausgerichteten deutschen Kino- und Fernsehlandschaft.

Zu dieser Erkenntnis gelangt man bereits kurz nach dem Betreten der Ausstellung “Fassbinder – JETZT” im Berliner Martin-Gropius-Bau. Eine Videowand mit neun kurzen, aber prägnanten Ausschnitten aus Interviews und Talkshows stellt dem Ausstellungsbesucher den Menschen Fassbinder in all seiner Intensität, Freiheitsliebe, Selbststilisierung und Kompromisslosigkeit vor.

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Die vom Deutschen Filmmuseum in Frankfurt entwickelte Schau war dort bereits 2013 zu sehen. In Berlin, wo es jetzt anlässlich des 70. Geburtstags von Fassbinder am 31. Mai gezeigt wird, steht dem Projekt jedoch in den neun Räumen des Gropius-Baus doppelt so viel Fläche zur Verfügung wie zuvor Frankfurt. Gelegenheit also für die Macher der Schau, ein breites Spektrum an Exponaten zu zeigen. So ist ein ganzer Ausstellungsraum den aufwendigen Kreationen der Kostümbildnerin Barbara Baum gewidmet. Hanna Schygullas Silberlamé-Kleid aus dem Film “Lili Marleen” darf da ebensowenig fehlen wie der braune Wollanzug des einarmigen Franz Biberkopf aus “Berlin Alexanderplatz” oder die körperbetonten Matrosenuniformen aus “Querelle”.

fassbinder4Einen weiteren, allerdings nicht unbedeutenden Nebenschauplatz eröffnet die Schau mit Werken von zeitgenössischen Künstlern wie Olaf Metzel, Jeff Wall, Rirkrit Tiravanija oder Ming Wong. Fassbinders stark stilisierte Art der Blickführung, sein Umgang mit Licht, Kostümen und Verfremdungseffekten liefert bis heute auch bildenden Künstler wichtige Impulse für eigene Arbeiten. Der in Singapur geborene Berliner Videokünstler Ming Wong etwa mimt in seiner Videoparodie “Lerne Deutsch mit Petra von Kant” eine der vielen überspannten Frauenfiguren aus einem der frühen Fassbinder-Melodramen.

Im Mittelpunkt der Berliner Schau steht allerdings die Person Fassbinder selbst, der deutsche Filmemacher, der wohl am radikalsten die Machtverhältnisse in Zweierbeziehungen, Familien, der kapitalistischen Wirtschaftsordnung und dem Staat seziert hat. Auratische Objekte wie seine schwarze Lederjacke, eine Sitzlandschaft, sein Flipperautomat oder seine Schreibmaschine befriedigen natürlich einen gewissen Voyeurismus. Daneben gibt es aber auch die Gelegenheit, inhaltlich tief einzusteigen: Filmausschnitte, Drehbücher, Briefe, der komplizierte Drehplan für “Berlin Alexanderplatz”, aber auch eine Audiostation mit Fassbinders Stimme beim Diktat machen nachvollziehbar, wie es dem permanent für seine Sache brennenden Filmemacher gelungen ist, in nur 16 produktiven Jahren 44 Filme zu realisieren, deren ästhetische und gesellschaftskritische Sprengkraft bis heute spürbar ist.

  • Ausstellung: Fassbinder – JETZT
  • Ort: Martin-Gropius-Bau, Berlin
  • Zeit: 6. Mai bis 23. August 2015. Mi-Mo 10-19 Uhr. Di geschlossen. An den Feiertagen geöffnet
  • Katalog: Hrsg. Deutsches Filminstitut, 304 S., zahlreiche Abb., 25 Euro
  • Internet: Webseite des Martin-Gropius-Baus, Webseite der Ausstellung

Fotos von oben nach unten:
Rainer Werner Fassbinder, 1970.
(Dt. Filminstitut/Gauhe)

Fassbinders Lederjacke und sein Trikot des FC Bayern München 1974.
(Klaas)

Fassbinders Flipper.
(Klaas)

Musik aus dem Exil

Eine Hommage an das Leben und Werk von Paul Walter Jacob

Von Meike Lohmann

Como vino la mano - CS6 Editable 04Die Musik war seine große Leidenschaft. Anfang des letzten Jahrhunderts, als Kind einer Arbeiterfamilie in Duisburg geboren, begann Paul Walter Jacob früh, sich für Musik zu interessieren. Nach der Schule studierte er, gegen den Wunsch seines Vaters, an der Kunsthochschule Berlin und arbeitete als Schauspieler und Regisseur mit verschiedenen Opern-Ensembles im Ruhrgebiet. Verfolgt von den Nazis floh er 1939 nach Argentinien ins Exil. Nur ein Jahr später gründete er die “Freie Deutsche Bühne”, das zu dieser Zeit einzige deutsche Theater im Exil. Daneben begann er auch für das “Argentinische Tageblatt” zu schreiben.

Jacob setzte sich für den Erhalt und die Aufzeichnungen der durch die Nazionalsozialisten verbotenen Musiker wie Mendelssohn Bartholdy, Mahler oder Schoenberg und deren Stücke ein. Die von ihm ins Leben gerufene Konferenz “Verbotene Musik” war einer der wenigen Versuche, das Thema während des Hitler-Regimes in die Öffentlichkeit zu bringen. Einige Jahre nach Ende des Krieges kehrte Jacob zurück nach Deutschland, wo er bis zu seinem Tod im Jahre 1977 blieb.

Das im Mai erschienene Buch “Paul Walter Jacob y las músicas prohibidas durante el nazismo” ehrt Leben und Werk des Künstlers, der nicht nur Musiker und Schauspieler, sondern auch Rebell und Freiheitskämpfer war. Die Autoren Silvia Glocer, Doktorin der Kunstgeschichte an der UBA, und Robert Kelz, Professor der Germanistik an der Universität von Memphis, vereinen die Geschichten eines deutschen Flüchtlings in Südamerika und der Rolle der Musik während der Nazizeit. Erstmals wird auch eine spanische Version der Konferenz “Verbotene Musik” veröffentlicht. Daneben finden sich weitere Schriftstücke und der Briefwechsel zwischen Paul Walter Jacob und seinem Freund, dem damals ebenfalls im Exil lebenden Orchesterleiter Fritz Busch.

Fest der jungen Kulturszene

8. “Ciudad Emergente”-Festival im Centro Cultural Recoleta

Von Meike Lohmann

cerati11Ein Festival im Winter? Aber klar! Vom 17. bis zum 21. Juni nimmt das “Ciudad Emergente”-Festival das Centro Cultural Recoleta in Beschlag. Fünf Tage lang dreht sich dann alles um Musik und Tanz, aber auch Stand-up Comedy, Kino und Mode. Bereits zum achten Mal versammeln sich Akteure aus der jungen Kulturszene Argentiniens, um die neusten Trends und Projekte vorzustellen.

Die Rockband Los Nokreo Experimento konnte sich in einem nationalen Musikwettbewerb durchsetzen und wird das Festival am Mittwoch eröffnen. Daneben erwarten die Besucher auch Bands wie Avant Press oder Sr. Chinarro. Für Fans elektronischer Musik legen ab 21 Uhr lokale DJ-Größen auf. Als Vorbereitung auf eine wilde Partynacht kann man sich vorher in der angeschlossenen “PeLOOKeria” von professionellen Friseuren nach den neusten Make-up- und Frisurentrends umstylen lassen. Aber Vorsicht, die ausgefallenen Styles sind nur was für Mutige!

Zum Abchluss des Festivals wird es ein großes Konzert zu Ehren des im September letzten Jahres verstorbenen Musikers Gustavo Cerati (Foto) geben. Mit seiner Band Soda Stereo, aber auch als Solosänger, prägte er die Musikszene der letzten Jahrzehnte.

Damit nicht nur die Erwachsenen auf ihre Kosten kommen, wird es in diesem Jahr auch für die kleinen Besucher ein buntes Programm zum Mitmachen und Entdecken geben. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Informationen hier.

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Ausstellungskalender vom 13/06/2015

Von Susanne Franz

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Seit dem 11. und bis zum 21. Juni läuft im Leopoldo Lugones-Saal des Theaters San Martín in Buenos Aires (Av. Corrientes 1530) die deutsch-argentinische Filmreihe “REVOLVER Buenos Aires”. Täglich wird je zweimal ein “Filmpaar” gezeigt, das von den Filmkuratoren der Filmzeitschrift Revolver aus Berlin, Franz Müller und Hannes Brühwiler, der Koordinatorin der Filmarbeit des Goethe-Instituts Buenos Aires, Inge Stache, und dem Programmleiter des Lugones-Saales, Luciano Monteagudo, ausgewählt wurde. Auf der Webseite des Goethe-Instituts findet man ausführliche und schön lesbare Informationen, u.a. auch die Begründungen der Kuratoren für ihre Auswahl. Auf der Seite des Programmkinos Leopoldo Lugones steht die genaue Programmübersicht.

Der deutsche Regisseur und Mitherausgeber des Filmmagazins Revolver Franz Müller ist nach Buenos Aires gereist und stellt noch an diesem Wochenende jeweils in der 19.30 Uhr-Vorstellung gemeinsam mit argentinischen Regisseuren und Filmexperten das jeweilige Filmpaar vor. (Interview mit Franz Müller im “Buenos Aires Herald”)

Am heutigen Samstag, 13.6., laufen “Fantasma” von Lisandro Alonso und “Winter Adé” von Heike Misselwitz; morgen, Sonntag, 14.6., laufen “Balnearios” von Mariano Llinás (Foto) und “Leben BRD” von Harun Farocki.

Kunstliebhaber, aufgepasst: Am Donnerstag, dem 18. Juni, findet von 19 bis 22 Uhr eine neue Ausgabe der beliebten “Gallery Nights” in Buenos Aires statt, die zweite in diesem Jahr. Diesmal ist der Rundgang Zentrum an der Reihe, der von San Martín bis Ayacucho und von Tucumán bis Av. del Libertador reicht, d.h. die Stadtviertel Retiro, Recoleta und Barrio Norte umfasst.

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Agenda de Muestras del 13/06/2015

Por Susanne Franz

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El 11 de Junio arrancó en la Sala Leopoldo Lugones en Buenos Aires (Av. Corrientes 1530) el ciclo de cine alemán-argentino “REVOLVER Buenos Aires” (hasta 21 de Junio). Organizado y curado por Franz Müller y Hannes Brühwiler de la revista Revolver de Berlín, la coordinadora de cine del Goethe-Institut Buenos Aires, Inge Stache, y el director artístico de la Sala Lugones, Luciano Monteagudo, muestra diariamente dos películas -una alemana, una argentina- que por varias razones -todas explicadas en la página web del Goethe-Institut– entran en diálogo, se contradicen o se complementan. En la página de la Sala Lugones se encuentra la grilla completa.

Vino a Buenos Aires el director de cine y editor de Revolver Franz Müller para presentar el ciclo. Hasta este fin de semana -siempre en la función de las 19.30 horas- dialogará con directores y especialistas de cine argentinos. (Entrevistas con Franz Müller en el “Buenos Aires Herald” y Página/12.)

Hoy, sábado, 13 de Junio, se podrán ver “Fantasma” de Lisandro Alonso y “Winter Adé” de Heike Misselwitz; mañana, domingo, 14 de Junio, “Balnearios” de Mariano Llinás (foto) y “Leben BRD” de Harun Farocki.

Alegría para los amantes del arte: El jueves, 18 de Junio, de 19 a 22 horas, se llevará a cabo una nueva edición de “Gallery Nights” en Buenos Aires, la segunda de este año. En esta oportunidad, las galerías del Circuito Centro que se extiende desde San Martín hasta Ayacucho y desde Tucumán hasta Av. del Libertador (Retiro, Recoleta y Barrio Norte) mantendrán sus puertas abiertas para recibir a los visitantes interesados.

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Beklemmendes Bild der Gesellschaft

Bruckners “Enfermedad de Juventud”, inszeniert von Carlos Kaspar

Von Michaela Ehammer

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Sechs junge Menschen, geprägt durch Orientierungslosigkeit und Unfähigkeit zu lieben, verwandeln sich auf der Suche nach den richtigen Werten zu Sklaven der Erotik. Einige von ihnen stehen kurz vor dem Abschluss ihres Medizinstudiums, doch weil sie alles wollen, geben sie sich in ihrem Liebeswahn schmerzvollen Exzessen der Fremdbestimmung hin. Zwischen Karriere, Heirat und Selbstmord suchen sie den Sinn des Lebens. Unter der Regie von Carlos Kaspar wird das expressionistische Theaterstück “Krankheit der Jugend” des österreichischen Dramatikers Ferdinand Bruckner (1891-1958) nun in Buenos Aires neu inszeniert.

In einem Raum mit klinisch weißem Dekor fängt alles unschuldig an und eskaliert am Ende in einer Tragödie. Die hübsche Maria blickt zu Beginn noch fröhlich in eine heile Zukunft. Am Tag ihres Abschlusses erfährt sie jedoch, dass ihr verwöhnter Freund “Bubi” ihrer Freundin Irene nachsteigt. Aus den Freundinnen werden unberechenbare Feindinnen. Die mangelnde Zuneigung zerreißt Maria, auch bei ihrer alten Liebe Desirée findet sie keine wirkliche Erfüllung – am Ende erfleht sie nur noch ihren Tod.

Lucy, die schüchterne, naive und unschuldige Bedienstete, die es allen recht machen will, kommt durch Freder in den Genuss von Sexualität. Der sadistische Möchtegern-Arzt und Zuhälter, der jede Gelegenheit wahrnimmt, um Sex zu haben, führt Lucy nach Strich und Faden an der Nase herum, bis sie schlussendlich als skrupellose Prostituierte auf der Straße landet. Desirée, die ihre Lust für Maria nicht im Geringsten zu verstecken versucht, wird, von stets auf- und abwallenden Jubelwellen überrollt, schließlich in den Wahnsinn bis hin zum Selbstmord getrieben. Und dann ist da noch Alfredo, ein Arzt und Beobachter, der meist versteckt im Hintergrund nur das Nötigste kommentiert und notiert.

Das Stück wurde 1926 geschrieben und behandelte die Auswirkungen einer enttäuschten Jugend nach dem 1. Weltkrieg. Eine Jugend, die an der Haltlosigkeit in einer Gesellschaft litt, die keine bürgerlichen Werte mehr aufwies. Die packende Handlung, verwoben mit psychoanalytischer Deutlichkeit, wurde von Carlos Kaspar durch Improvisationen aktualisiert und ins Hier und Jetzt verlegt. Das Stück birgt viele Probleme, die auch heute noch von brennender Aktualität sind, denn Korruption, Verlockungen jeglicher Art, Demütigung und Kränkung anderer, um sich selber besser zu fühlen, sprich “Krankheiten der Jugend”, halten auch in der heutigen Zeit Einzug. So wird weniger wie beim Original nach verlorenen Werten gesucht, sondern vielmehr über die Werte debattiert: Moral oder Ehrgeiz, Anstand besitzen oder Mut beweisen, Regeln beachten oder sich der Hemmungslosigkeit hingeben.

Durch den Tod Desirées werden die Protagonisten verantwortlich gemacht für ihr Benehmen, ihre Äußerungen und ihre Handlungen. Sie müssen der grausamen Wirklichkeit ins Auge schauen, dass jeder Einzelne von ihnen sie zum Selbstmord getrieben hat, bewusst oder unbewusst.

Nach zahlreichen Aufführungen und Verfilmungen des Stücks in Deutschland und Österreich, kann man es nun in der Theaterbar “El Método Kairòs” (El Salvador 4530, Palermo) noch bis zum 26. Juni immer freitags um 20.30 Uhr sehen.

Deutsch-argentinische Wahlverwandtschaften

Filmreihe REVOLVER Buenos Aires vom 11. bis 21. Juni im Lugones-Saal

revolver_jesusAuf Einladung des Goethe-Instituts Buenos Aires lassen sich die deutsche Filmzeitschrift Revolver und das Programmkino Leopoldo Lugones (Av. Corrientes 1530) auf einen filmischen Austausch ein, der deutsche und argentinische Filme der letzten 30 Jahre in Dialog zueinander stellt. Zehn Filmpaare mit unveröffentlichten bzw. wenig bekannten Filmen aus beiden Ländern geben den Blick frei auf Spannungen und Konflikte zwischen Modernität und Filmgedächtnis, auf narrative und visuelle Konstanten, die über länderspezifische historische oder kulturelle Gegebenheiten hinausgehen. Der deutsche Filmemacher und Kurator Franz Müller wird die Filmreihe persönlich eröffnen und den Dialog mit den argentinischen Regisseuren aufnehmen. Der Eintritt kostet 25 Pesos.

Die Filmreihe “REVOLVER Buenos Aires. Deutsch-argentinische Film-Wahlverwandtschaften” präsentiert eine Auswahl von Filmen, die untereinander einen scharfsinnigen und gleichzeitig spielerischen Dialog aufnehmen, sich zum Teil widersprechen, zum Teil fortsetzen, die sich gegenseitig ins Wort fallen oder einen gemeinsamen Kanon singen. Das Programm besteht aus Filmen, die ab den 90er Jahren produziert wurden, eine Zeit wichtiger Veränderungen in beiden Ländern.

In Argentinien entstand ein neues, von den wiedergewonnenen Freiheiten nach der Rückkehr der Demokratie inspiriertes Kino, aber auch eine junge Generation von Filmemachern, die in neugegründeten Filmhochschulen einen radikalen Wechsel in der Auffassung und Produktionsform anstrebten. In Deutschland wurde der Tod Rainer Werner Fassbinders gemeinhin mit dem Ende des Neuen Deutschen Films gleichgesetzt. Das Privatfernsehen setzte sich durch und Autorenfilmer hatten immer größere Schwierigkeiten, ihre Filme zu finanzieren: triviale Komödien waren auf dem Vormarsch.

Es waren also neue Utopien gefragt, in Argentinien die eines neuen und freieren Kinos; in Deutschland eine Alternative zu einem Kino der (Fernseh-)Großproduktionen. Ein Kino im Aufbruch trifft also auf ein Kino, das sich in einer herben Krise befand. Wie entwickelten sich in der Folge die beiden Kinematographien? Welche ästhetischen, politischen und sozialen Kräfte enstanden daraus?

Diese und andere Fragen erörtert die Filmreihe, die von Hannes Brühwiler und Franz Müller (von der deutschen Filmzeitschrift Revolver) zusammen mit Luciano Monteagudo (Kurator des Programmkinos Leopoldo Lugones) und Inge Stache (Kuratorin der Filmarbeit des Goethe-Instituts) zusammengestellt wurde. Franz Müller wird die Reihe persönlich vorstellen und den Dialog mit den argentinischen Filmemachern eröffnen. Eine Reihe von Gesprächen mit argentinischen Filmschaffenden ergänzt die Vorführungen.

Programm

  • Donnerstag, 11. Juni
    revolver_fangoFango – Argentinien 2012. 105 Min. Regie: José Celestino Campusano. Mit Nadia Batista, Oscar Génova, Claudio Miño.
    Brujo und Indio sind zwei Heavy Metal-Musiker aus einem Vorort von Buenos Aires, die eine Trash-Tango-Band gründen wollen. Während sie dafür weitere Musiker suchen, braut sich um sie herum eine Atmosphäre zusammen, in der sich Lieblosigkeit und Tod, Messer und hausgemachte Waffen vermischen.
    Jesus Christus Erlöser – Deutschland 2008. 84 Min. Regie: Peter Geyer.
    Am 20. November 1971 möchte Klaus Kinski die “erregendste Geschichte der Menschheit” erzählen – das Leben von Jesus Christus. Doch er kommt nicht dazu. Das Bühnenprogramm des skandalumwitterten Schauspielers wird durch Zwischenrufe unterbrochen – von einem Publikum, das sich keine Predigt anhören, sondern diskutieren will. Wir sehen das Ringen eines Schauspielers um seinen Text und das grandiose Scheitern einer literarischen Weltverbesserungsmaßnahme.
  • Freitag, 12. Juni
    La vida por Perón – Argentinien 2004. 87 Min. Regie: Sergio Bellotti. Mit Belén Blanco, Cristina Banegas, Esteban Lamothe.
    Am Todestag von Juan Domingo Perón erfährt der Soldat Alfredo Álvarez, dass sein Vater gestorben ist. Während der Totenwache des Vaters, Don Pedro Ignacio Álvarez, werden Alfredo und seine Familie zu Gefangenen einer linksperonistischen Organisation, die als Teil eines verrückten Versuchs die Macht zu ergreifen plant, die Leiche zu benutzen, um damit die Leiche des General Perón zu ersetzen.
    Sie haben Knut – Deutschland 2003. 107 Min. Regie: Stefan Krohmer. Mit Hans-Jochen Wagner, Alexandra Neldel.
    Das Bild der BRD Anfang der 80er Jahre, das Stefan Krohmer in diesem tragisch-komischen Film zeichnet, könnte nicht authentischer sein. Eine Gruppe engagierter Pazifisten in selbstgestrickten Pullovern mit einer klaren politischen Haltung, die weder Zweifel noch Widersprüche dulden, treffen in einer Tiroler Skihütte unerwartet auf Ingo und Nadja, die gerade versuchen, ihre eingefahrene Beziehung wiederzubeleben.
  • Samstag, 13. Juni
    Fantasma – Argentinien/Frankreich/Holland 2006. 63 Min. Regie: Lisandro Alonso. Mit Argentino Vargas, Misael Saavedra, Carlos Landini.
    Der 56-jährige Argentino Vargas kommt nach Buenos Aires. Er steht in der Eingangshalle des Theaters San Martín und wartet, bis ihn jemand zur Vorstellung eines Films im 10. Stock des Hauses begleitet, in dem er die Hauptrolle spielt.
    Winter Adé – Deutschland 1987/1988. 115 Min. Regie: Helke Misselwitz.
    Ein Jahr vor dem Zusammenbruch der DDR begibt sich die Regisseurin Helke Misselwitz auf eine Reise durchs Land und befragt Frauen verschiedenster Altersklassen und gesellschaftlicher Herkunft zu deren Lebenssituation. Sie trifft ihre Protagonistinnen in alltäglichen Situationen und zu besonderen Anlässen. Selbstverständlich und offen sprechen die Frauen über ihr Leben in der DDR, über ihre Sorgen, ihren Alltag und die Hoffnung auf eine menschliche Zukunft.
  • Sonntag, 14. Juni
    Balnearios – Argentinien 2002. 80 Min. Regie: Mariano Llinás. Mit den Stimmen von Verónica Llinás, Mario Mactas, Alejandro Zucco.
    Enzyklopädie der Sitten und Gebräuche der argentinischen Strandorte. Versunkene Städte, Strandwächter, ein Hotel, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts gebaut wurde, Seejungfern, Waffelverkäufer, Dämme, Meerestiere und Sandburgen treffen sich in einem abwechslungsreichen und verblüffenden Film.
    Leben BRD – Deutschland, 1990. 83 Min. Regie: Harun Farocki.
    Wo man auch hinschaut, scheinen die Personen Darsteller ihrer selbst zu sein. Ein Film über das Theater des Lebens ausgehend von Trainingskursen jeglicher Art. Menschenkörper agieren wie Maschinen oder schließen sich an Maschinen an, während Puppen und Gestelle anstelle von Menschen proben. Ob Autoschlüssel, Waschmaschinen, Hebammen, Fahrschüler oder Versicherungsvetreter, beim Militär oder bei Rollenlernspielen, bei allen ist die unendliche Anstrengung zu spüren, sich auf den Notfall der “Wirklichkeit” vorzubereiten.
  • Montag, 15. Juni
    Bolivia – Argentinien/Holland 2001. 75 Min. Regie: Israel Adrián Caetano. Mit Freddy Flores, Rosa Sánchez, Oscar Bertea.
    Freddy ist ein bolivianischer Einwanderer, der in Buenos Aires lebt. Bei seiner neuen Arbeit als Grillkoch in einer Bar in Sán Cristóbal lernt er Rosa, eine paraguayische Einwanderin, kennen. Beide erleben auf verschiedene Art und Weise die Fremdenfeindlichkeit der Einwohner von Buenos Aires.
    Der Wald vor lauter Bäumen – Deutschland 2003. 81 Min. Regie: Maren Ade. Mit Eva Löbau, Tina Schaffner, Thorsten Rehm.
    Die Junglehrerin Melanie Pröschle aus der schwäbischen Provinz tritt nach dem Referendariat ihre erste Stelle an einer Karlsruher Realschule an. Voller Tatendrang zieht sie in die neue Stadt, doch es ist schwieriger als erwartet, das Vertrauen der Schüler und Lehrerkollegen zu erobern oder neue Freunde zu gewinnen.
  • Dienstag, 16. Juni
    La niña santa – Argentinien/Italien/Holland/Spanien 2004. 106 Min. Regie: Lucrecia Martel. Mit Mercedes Morán, Carlos Belloso, Alejandro Urdapilleta, María Alche.
    Amalia lebt mit ihrer Mutter Helena und ihrem Onkel Freddy in dem Thermalbad-Hotel Termas, das ihrer Familie gehört. Mitten in einer Menschenmenge berührt sie ein Mann sexuell von hinten. Später im Hotel entdeckt sie, dass dieser Mann Dr. Jano ist, ein angesehener Halsnasenohrenarzt. Amalia kündigt ihrer Freundin Josefina an, dass sie jetzt eine Mission hat: Einen einsamen Mann zu retten.
    Totem – Deutschland 2011. 86 Min. Regie: Jessica Krummacher. Mit Marina Frenk, Natja Brunckhorst, Benno Ifland.
    In einer Stadt im Ruhrgebiet beginnt die junge Fiona als Haushaltshilfe bei der Familie Bauer zu arbeiten. Vater, Mutter, Tochter, Sohn leben für sich, Kommunikation untereinander findet nicht statt. Fiona soll aufräumen, die Kinder versorgen und das Haus sauber halten. Aber irgendetwas stimmt nicht mit ihr. Langsam gerät etwas aus den Fugen und ein leiser Horror schleicht sich ein. Warum beginnt Frau Bauer plötzlich zu weinen? Was macht Fiona mitten in der Nacht mit dem Baby auf der Landstraße? Totem ist ein alltäglicher Horrorfilm, den eine Art Störgeräusch durchzieht, das keiner hört, Schatten, die keiner sieht. Nur das Kino.
  • Mittwoch, 17. Juni
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    Tan de repente – Argentinien/Holland 2002. 90 Min. Regie: Diego Lerman. Mit Carla Crespo, Verónica Hassan, Tatiana Saphir.
    Marcia ist ein junges, dickliches Mädchen, das Damenwäsche verkauft und ein graues und routinemäßiges Leben in Buenos Aires führt. Mao und Lenin sind zwei Punkmädchen, die auf Marcia treffen und ihr unbedingt ihre Liebe zeigen wollen. Von diesem Augenblick an unternehmen die drei Frauen eine unerwartete Reise zu einem unbekannten Ort.
    Mein Stern – Österreich/Deutschland 2001. 62 Min. Regie: Valeska Grisebach. Mit Nicole Gläser, Christopher Schöps.
    Eine Liebesgeschichte. Ein Junge und ein Mädchen. Sie stürzen sich in das Abenteuer des Zusammenlebens. Nicole ist fünfzehn und von der Vorahnung erfüllt, dass in ihrem Leben bald etwas passieren wird. Nun lernt sie den gleichaltrigen Christopher kennen, einen der Helden vom Hinterhof. Sie werden ein Paar. Es trifft sich gut, dass Nicoles Mutter vertretungsweise Nachtschichten übernommen hat. Nach dem Vorbild der Erwachsenen versuchen sie, ihre Bilder von der Liebe zu verwirklichen. Aber das ist alles nicht so einfach.
  • Donnerstag, 18. Juni
    Tierra de los padres – Argentinien 2011. 100 Min. Regie: Nicolás Prividera. Mit Felix Bruzzone, José Campusano, Lucía Cedrón.
    Zwei Versionen der Geschichte, die der Gewinner und die der Verlierer, die an einem konkreten und gleichzeitig symbolischen Ort konfrontiert werden: in Recoleta, dem ältesten und bürgerlichsten Friedhof von Buenos Aires.
    The Halfmoon Files – Deutschland 2007. 97 Min. Regie: Philip Scheffner.
    The Halfmoon Files ist eine audiovisuelle Recherche zur Verflechtung von Politik, Kolonialismus, Wissenschaft und Medien – ausgehend von Bild- und Tondokumenten indischer und nordafrikanischer Kriegsgefangener aus dem «Halbmondlager» bei Berlin zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Ein Film über Lücken, Auslassungen und die Konstruktion von Geschichte. Ein Film dessen Protagonisten meist nicht sichtbar sind – deren Anwesenheit jedoch spürbar wird. Anders gesagt: eine Geistergeschichte.
  • Freitag, 19. Juni
    Rapado – Argentinien/Holland 1992. 75 Min. Regie: Martín Rejtman. Mit Ezequiel Cavia, Damián Dreizik, Mirta Busnelli.
    Ein Teenager beginnt sein Leben zu ändern, nachdem ihm sein Motorrad, Geld und Turnschuhe gestohlen wurden. Von diesem Augenblick an rasiert er sich den Kopf kahl und wird von der Idee besessen, ein ähnliches Motorrad zu stehlen. Seine Versuche diesen Diebstahl auszuführen, führen ihn zu Begegnungen, die in verschiedene Richtungen gehen und sich auf unerwartete und verwickelte Art und Weise verflechten.
    Alle Zeit der Welt – Deutschland 1998. 93 Min. Regie: Matl Findel. Mit José van der Schoot, Ivana Broukova, Ruth Vaughn, Matthew Burton, Jockel Tschiersch.
    Matthew braucht eine Frau und Lilith sucht einen Sponsoren für ihre Ein-Frau-Expedition in die mongolische Wüste. Zu dieser unpassenden Kombination stoßen der unheilbar kranke Anton, die Künstlerin Toost und Radka, die versucht, sich in Deutschland eine Existenz aufzubauen. Die fünf Handlungsstränge berühren sich, kreuzen einander und für Augenblicke entsteht im Chaos des Alltags so etwas wie eine Welt der Harmonie.
  • Sonntag, 21. Juni
    Viola – Argentinien/USA 2012. 65 Min. Regie: Matías Piñeiro. Mit María Villar, Agustina Muñoz, Elisa Carricajo.
    Cecilia ist täglich damit beschäftigt, Shakespeares Komödie Die zwölfte Nacht einzuüben, während Viola ihre Tage damit verbringt, raubkopierte Filme mit dem Fahrrad auszuteilen. Zwischen verschiedenen Theorien des Begehrens, zwischen Träumen, Versen und Fiktionen in einer Welt von Shakespeare-Frauen, finden die Rätsel zwar keine Lösung, aber die Liebe geht unaufhaltsam um.
    Die Freunde der Freunde – Deutschland 2002. 89 Min. Regie: Dominik Graf. Nach Motiven aus The friends of the friends, von Henry James, 1896. Mit Matthias Schweighöfer, Sabine Timoteo, Florian Stetter, Jessica Schwarz.
    Gregor ist Gymnasiast in und glaubt an die Liebe. Als er Billie kennenlernt, verliebt er sich sofort und weiß, dass sie die Person ist, nach der er gesucht hat. Gleichzeitig entdeckt er, dass sein bester Freund, Arthur, in irgendeiner Form mit Billie verbunden ist. Aus der Angst heraus, dass die beiden füreinander bestimmt sein könnten, versucht er mit allen Mitteln, ein Treffen zwischen den beiden zu verhindern.

Gespräche

  • 11.6., 19.30 Uhr: Gespräch über Fango + Jesus Christus Erlöser. Mit Franz Müller und José Campusano. Moderation: Cecilia Barrionuevo.
  • 12.6., 19.30 Uhr: Gespräch über La vida por Perón + Sie haben Knut. Mit Nicolás Prividera und Franz Müller. Moderation: Diego Brodersen.
  • 13.6., 19.30 Uhr: Gespräch über Fantasma + Winter Adé. Mit Lisandro Alonso und Franz Müller. Moderation: Luciano Monteagudo.
  • 14.6., 19.30 Uhr: Gespräch über Balnearios + Leben BRD. Mit Mariano Llinás und Franz Müller. Moderation: Luciano Monteagudo.
  • 18.6., 19.30 Uhr: Gespräch über Tierra de los padres + The Halfmoon Files. Mit Nicolás Prividera und Horario Bernades.

Kalender / Agenda

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Ausstellungskalender vom 06/06/2015

Von Susanne Franz

toteIm “Pabellón de las Bellas Artes” der Katholischen Universität (UCA) in Puerto Madero/Buenos Aires kann man derzeit zwei Videoinstallationen des berühmten Künstlerduos Aziz + Cucher (Anthony Aziz (Massachusetts, USA) und Sammy Cucher (Lima, Peru)) bewundern, “Time of the Empress” und “SB Etude II”. Die beiden sind in die argentinische Hauptstadt gereist, um die Kunstmesse arteBA zu besuchen. Am morgigen Sonntag, 7. Juni, um 11 Uhr, werden sie im “Pabellón de las Bellas Artes” der UCA mit Agustín Pérez Rubio, dem künstlerischen Direktor des Malba, ein öffentliches Gespräch führen.

Heute, Samstag, 6. Juni, und morgen, Sonntag, 7. Juni, jeweils von 14 bis 21 Uhr, hat man noch die Gelegenheit, die 24. Messe für zeitgenössische Kunst arteBA auf dem Messegelände La Rural im Stadtviertel Palermo zu besuchen – alle Jahre wieder ein attraktives Kulturhighlight in Buenos Aires. 81 Galerien aus Lateinamerika, den USA und Europa zeigen Werke von 450 Künstlern. Die Messe wurde am Mittwochabend eröffnet.

Die Ausstellungen der Woche:

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