Kalender / Agenda

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Ausstellungskalender 12/11/11-19/11/11

Von Susanne Franz

Am Samstag, dem 12. November, findet in Buenos Aires die von der Stadt organisierte “Lange Museumsnacht” statt. Im vergangenen Jahr nahmen 600.000 Porteños und Touristen an dem Gratis-Mega-Event teil. Im Rahmen der “Noche de los Museos 2011” öffnen 174 Museen und Kulturzentren ihre Pforten von Samstagabend 20 Uhr bis Sonntagmorgen 2 Uhr.

Die Ausstellungen der Woche:

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Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras 12/11/11-19/11/11

Por Susanne Franz

El sábado 12 de noviembre se podrá disfrutar de la octava edición de La Noche de los Museos en la Ciudad de Buenos Aires. Organizada por el Ministerio de Cultura porteño, se desarrollará desde las 20 hs del sábado hasta las 2 hs del domingo 13. 174 museos y espacios culturales abrirán sus puertas de forma gratuita en 27 barrios porteños.

Las muestras de la semana:

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Götter, Rituale und Professionen

Eine Zeitreise durch Mexiko in der Fundación Proa

Von Maike Pricelius

Noch bis zum 8. Januar ist in der Fundación Proa, Buenos Aires, mit ihrem Programm für zeitgenössische und moderne Kunst eine für den Ort ungewöhnliche Ausstellung zu sehen. 150 Stücke aus archäologischen Sammlungen unterschiedlicher Kulturen, die am Golf von Mexiko beheimatet waren, sind in den vier Sälen zum ersten Mal außerhalb ihrer Heimat zu besichtigen.

Die künstlerischen Erzeugnisse, wie Götterstatuen, Werkzeuge, Schalen, Schmuck und Musikinstrumente aus der Gegend um Veracruz erwecken das Imaginäre einer anderen Welt zum Leben. Die Rituale und ihre künstlerischen Erzeugnisse, die Götter und ihre Repräsentationen haben das Leben der Menschen damals in einer Weise bestimmt, wie sie heute nur noch schwer nachvollziehbar ist. Einen ungewöhnlichen Einblick gibt die Ausstellung “Dioses, Ritos y Oficios del México Prehispánico”, die Stücke aus 14 Museen Institutionen, zwei Kulturzentren und einer archäologischen Fundstätte zeigt. Sie spannt einen Bogen zwischen den profanen Aktivitäten, wie die des Töpfers, des Steinmetzes oder der Landwirtschaft, und dem von Göttern geprägten Weltbild dieser Zeit.

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Wunderbar inszenierte Tragödie

Vorschau auf 2012: “Soledad o el fin de los medios”

Von Laura Wagener

Als Soledads Eltern ihre Tochter zu einem Auslandsaufenthalt in Europa drängen, ist die 24-Jährige erst alles andere als begeistert. Sie ist ein Mädchen aus besserem Hause des “Barrio Norte” in Buenos Aires mit einem Abschluss in Tourismusmanagement, verdient ihr Geld mit Hundeausführen und interessiert sich mehr für ihre Träume und ihren Freund als für Politik und das Weltgeschehen.

Acht Monate später, mittlerweile 25 und in Italien angekommen, hat das Schicksal einen knallharten Richtungswechsel für sie vorgesehen. Auf der Suche nach Unterkunft trifft sie in Turin auf Silvano, Mitglied einer anarchistischen Kommune eines besetzten Hauses, die Soledad bei sich aufnimmt. Dort lernt sie eine Menge über Politik, über den Einfluss und die Macht von Politik auf das eigene Leben, über Loyalität, Liebe, Freundschaft und echte Werte. Wenig später befinden sich sie, Silvano und ihr Freund und Mentor Edoardo in einem Hochsicherheitsgefängnis, von der medial unter Druck gesetzten Regierung angeklagt für ein vor 12 Jahren verübtes Verbrechen. Die noch vor wenigen Monaten so unbedarfte junge Frau nimmt sich schließlich das Leben und entscheidet sich so für den Tod als Märtyrerin für ihre Ideale und die ihrer Freunde.

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Lange Museumsnacht 2011

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“La Noche de los Museos” mit vielen neuen Attraktionen

Von Susanne Franz

Am Samstag, dem 12. November, wird in Buenos Aires die achte Ausgabe der von der Stadt veranstalteten “Langen Museumsnacht” steigen. Im vergangenen Jahr nahmen 600.000 Porteños und Touristen an dem Gratis-Mega-Event teil, und dieses Jahr wurde die Latte noch einmal höher gelegt: “La Noche de los Museos 2011” findet in noch mehr Stadtvierteln – nämlich 27 – und an noch mehr Orten statt als je zuvor. 174 Museen und Kulturzentren öffnen ihre Pforten von Samstagabend 20 Uhr bis Sonntagmorgen 2 Uhr.

Da die argentinische Hauptstadt dieses Jahr den Ehrentitel “Buenos Aires Capital Mundial del Libro 2011” (BA – Welthauptstadt des Buches) trägt, werden viele Veranstaltungen auch Ehrungen von argentinischen Schriftstellern beinhalten oder das Buch bzw. die Lektüre zum Thema haben.

So verquickt die Eröffnungsveranstaltung um 20 Uhr an der Casa de la Cultura, Av. de Mayo 575, zwei berühmte Söhne der Stadt: “Borges y Piazzolla – El Tango” heißt das Konzert von Julia Zenko.

Auch um 23 Uhr stehen diese beiden im Zentrum eines Konzertes von Gabo Ferro und Pablo Ramos im Verwaltungssitz der Museen von Buenos Aires, dem schönen ehemaligen Brauhaus Munich an der Av. de los Italianos 851. Dort klingt der Abend von 24 bis 2 Uhr musikalisch mit DJ Bobby Flores aus.

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La Noche de los Museos 2011

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La Noche de los Museos 2011

El sábado 12 de noviembre se realizará la octava edición de La Noche de los Museos en la Ciudad de Buenos Aires. Organizada por el Ministerio de Cultura porteño, se desarrollará desde las 20 hs del sábado hasta las 2 hs del domingo 13. 174 museos y espacios culturales abrirán sus puertas en 27 barrios porteños.

En el marco de Buenos Aires Capital Mundial del Libro 2011, esta Noche de los Museos rendirá homenaje a los escritores, al libro y a la lectura. La apertura oficial será a las 20 hs, frente a la Casa de la Cultura, Av. de Mayo 575, con el concierto “Borges y Piazzolla – El Tango” interpretado por Julia Zenko.

A las 23 hs, Gabo Ferro y Pablo Ramos realizarán un concierto en la sede de la Dirección de Museos (Ex-Cervecería Munich), Av. de los Italianos 851. De 24 a 2 hs, la noche será musicalizada por el DJ Bobby Flores.

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Christian Boltanski in Buenos Aires

Christian Boltanski in Buenos Aires

Wie man einem Artikel der Tageszeitung Página/12 entnehmen konnte, hält sich der gefeierte französische Künstler Christian Boltanski derzeit in Buenos Aires auf, um eine Ausstellung in der Universidad Nacional de Tres de Febrero (Untref) im Jahr 2012 vorzubereiten.

Zwei Veranstaltungen mit Boltanski hat die Untref in ihrer Filiale im Centro Cultural Borges (Viamonte/San Martín) geplant: Am heutigen Donnerstag, 10.11., um 19 Uhr, findet ein Gespräch des Künstlers mit Untref-Dozentin Diana Wechsler statt, und am morgigen Freitag, 11.11., um 18 Uhr, wird ebenfalls im Centro Cultural Borges, im Dialog mit Diana Wechsler Boltanskis bei Ediciones de la Flor erschienene Autobiographie vorgestellt.

“Distant Light” und “8 Jahreszeiten”

Sieben Aufführungen des “Ballet Contemporáneo” des San Martín-Theaters

Von Susanne Franz

Am Donnerstagmittag nimmt das von Mauricio Wainrot/Andrea Chinetti geleitete “Ballet Contemporáneo” des San Martín-Theaters die Choreografien “Luz distante-Distant Light” und “Las 8 estaciones” wieder auf. Im Martín Coronado-Saal des Teatro San Martín (Av. Corrientes 1530) wird das 110-minütige, von einer Pause unterbrochene Programm am Donnerstag, dem 10.11., um 14 Uhr; am Freitag, dem 11.11., um 20 Uhr; am Samstag, dem 12.11., um 20 Uhr; am Sonntag, dem 13.11., um 17 Uhr; am Donnerstag, dem 17.11., um 14 Uhr; am Freitag, dem 18.11., um 20 Uhr, und am Samstag, dem 19.11., um 20 Uhr, aufgeführt.

Beide Choreografien schuf Ballettchef Wainrot, Bühnenbild und Kostümierung von “Luz distante-Distant Light” mit Musik von Petéris Vasks stammen von Carlos Gallardo. “Las 8 estaciones” mit Musik von Antonio Vivaldi (Die vier Jahreszeiten) und Astor Piazzolla (Verano porteño, Otoño porteño, Invierno porteño, Primavera porteña) in einer Bearbeitung von Gidon Kremer wurde ebenfalls von Gallardo konzipiert, ein Video steuert Silvia Rivas bei. Für die Beleuchtung zeichnet Eli Sirlin verantwortlich.

Der Eintritt kostet 60 (Platea) bzw. 40 (Pullman) Pesos, für die Donnerstagsmatineen 15 Pesos.

Foto (“Distant Light”) von Carlos Furman.

Heilende Kraft der Liebe

“Bulbus” von Anja Hilling im Espacio Callejón

Von Susanne Franz

“Küss mich und ich nehm alles zurück”, sagt Manuel zu Amalthea. Die beiden jungen Leute sind an einer verlassenen Busstation in der Nähe der Ortschaft “Bulbus” gelandet, mitten im Winter. Es ist eiskalt, Manuel versucht das Mädchen, das in einen Schlafsack gerollt am Boden liegt, zu wärmen. Er erzählt ihr die Geschichten ihres Lebens: Als er selbst fünf Jahre alt war, begingen seine Eltern Selbstmord. Sie gehörten einer radikalen Gruppe an und sollten gegen einen der ihren aussagen, der einen Richter ermordet hatte. Der Junge fand seine Eltern mitten in der Nacht tot in ihren Betten. Das Mädchen wurde von seiner Mutter in einem Möbelkaufhaus verlassen, als es fünf Jahre alt war. Die Frau gab das Kind unter Angabe eines falschen Namens in der Hüpfburg ab, ging einkaufen und fuhr dann ohne das Mädchen weg. Als die Polizei zwei Wochen später ihre Adresse ausfindig machte, war sie verschwunden.

Manuel erzählt diese erschütternden Geschichten, ohne allzuviel Emotionen zu zeigen. Worum es ihm einzig geht, ist die Liebe Amaltheas. Und die könnte all die schrecklichen Geschehnisse der Vergangenheit vielleicht nicht ungeschehen machen, aber doch heilen. “Küss mich und ich nehm alles zurück.” Aber Amalthea schweigt.

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Ausstellungskalender 05/11/11-12/11/11

Von Susanne Franz

Am Dienstag, dem 8. November, um 19 Uhr, wird in der Fundación Alon eine Ausstellung mit sogenannten “Holzschnitt-Gemälden” des bekannten argentinischen Künstlers Eduardo Iglesias Brickles eröffnet, die Figuren aus Roberto Arlts “Los siete locos” darstellen.

“Eigentlich liegt mir nichts ferner, als Texte von Arlt zu illustrieren”, meint der scharfsinnige Künstler und Autor des Blogs Testigo Ocular (Augenzeuge). “Ich wollte nichts weiter als ein wenig dieser verrückten Atmosphäre einfangen, die Arlt in seinen Beschreibungen den 30er Jahre in Buenos Aires festgehalten hat, und seine aus der Bahn geworfenen Verlierertypen darstellen, die zwischen Temperley und Constitución oder Once und Ramos Mejía herumirren…”.

Die Ausstellungen der Woche:

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Agenda de Muestras 05/11/11-12/11/11

Por Susanne Franz

El martes 8 de noviembre, a las 19 hs, se inaugurará en la Fundación Alon una exposición de pinturas de Eduardo Iglesias Brickles, uno de los artistas más originales del panorama plástico local y autor del blog Testigo Ocular. La exposición está integrada por una serie de pinturas sobre madera tallada -xilopinturas- inspirada en los personajes y escenarios de “Los siete locos” de Roberto Arlt.

“La ilustración de los textos de Arlt es lo más ajeno a mis propósitos -expresa el artista a propósito de esta muestra-. Para mí, el objetivo de máxima sería capturar unos grados de la densidad de esa atmósfera de perdedores desquiciados, que deambulan por esa Buenos Aires de 1930. Allí están esos recorridos que van de Temperley a Constitución y de Once a Ramos Mejía…”.

Las muestras de la semana:

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