Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras 09/05/09-16/05/09

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Alejandro Musich presenta su muestra “Bosque” en el Centro Cultural San Martín.

Centros de exposiciones

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, martes cerrado, Miércoles hasta 21 hs, entrada libre. Los otros días: entrada 15 pesos, docentes y mayores de 65 años 7,50 pesos, estudiantes, menores de 12 años y discapacitados gratis): Manuel Álvarez Bravo, fotografías. 40 fotos vintage de un pionero y maestro de la fotografía contemporánea en México, perteneciente a la colección de Fomento Cultural Banamex. 12.03.-25.05. / “Obras 1900-1960. Colección pictórica del Banco Nacional de México (Banamex)”. 12.03.-25.05. / “Intervención 6”: Pablo Reinoso, “Enredamaderas”. Hasta noviembre 2009. / Luis F. Benedit, “Equinus Equestris”. Inauguración: 14.05., 19 hs. Hasta 27.07.
  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Lun-Vie 14-21, Sab, Dom y feriados 10-21 hs): Dina Cusnir, pinturas y collages. Sala 7. 15.04.-10.05./ Lacroze Miguens Prati Arquitectos, “La arquitectura y el sitio”. Sala C. 15.04.-10.05. / Guadalupe, “Tiempo”. Sala 5. 17.04.-25.05. / Claudia Aranovich, “Zona de luz”. Curadora: Patricia Rizzo. Sala 4. 17.04.-25.05. / “Retratos – un film de Daniel Böhm”. Sala 9. 21.04.-25.05. / “Máquina de Arte”, retrospectiva 2001-2009. Salas 1 y 2. 23.04.-25.05. / Zion Ozeri, “Diversidad de una Nación”, Sala 12. 23.04.-10.05. / Patricia Altmark, pinturas. Sala 11. 28.04.-25.05. / Luis Tomasello, muestra antológica 1942-2002. Más de setenta obras abstractas, colección del MACLA (Museo de Arte Contemporáneo Latinoamericano de La Plata). Curador: Jorge Taverna Irigoyen. Sala Cronopios. 30.04.-31.05.
  • Museo Nacional de Bellas Artes (MNBA), Av. del Libertador 1473 (Mar-Vie 12.30-19.30, Sab y Dom 9.30-19.30 hs; entrada libre): “Arte originario: diversidad y memoria”. PB, Pabellón. Desde 05.05.
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„Wir brauchen unsere Phantasie, um zu überleben“

Henning Mankell war der Stargast der Buchmesse von Buenos Aires

Von Svenja Beller

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Ernesto Mallo hing wie das Publikum an den Lippen Henning Mankells.
(Foto: Svenja Beller)

Geblendet blinzelt er ins Publikum, das weiße Haar leuchtet im Scheinwerferlicht. Die meisten seiner Zuhörer tragen schwarze Kopfhörer, durch die eine argentinische Frauenstimme seine Worte übersetzt. Er selbst spricht Englisch, am liebsten Schwedisch: Henning Mankell.

Am Donnerstagabend der vergangenen Woche sprach der charismatische Schriftsteller im Rahmen des „Schwedischen Tages“ auf der „Feria del Libro“ mit Ernesto Mallo, seines Zeichens Autor und Journalist. Der schwedische Botschafter Arne Rodin kündigte seinen Landsmann stolz an und hatte eine für ihn symbolträchtige Anekdote zu erzählen. Ein Taxifahrer habe, als er sich im Wagen auf Schwedisch unterhalten hatte, festgestellt: „ Ah, Schweden, das Land von Henning Mankell.“ Der vielfach ausgezeichnete Bestsellerautor ist bekannt wie ein bunter Hund, seine Krimis um Kommissar Kurt Wallander werden weltweit gelesen, natürlich auch in Argentinien.

„Wir leben in einer wahnsinnig verrückten Welt. Ich fühle, dass ich als Autor darüber reden muss“, will Mankell gleich zu Beginn klarstellen. Er erzählt Geschichten aus Afrika, wo er sich seit Jahren ein zweites Standbein aufgebaut hat, und aus Schweden – vom Strand und vom Schnee. Einmal bat eine afrikanische Frau ihn zu tanzen, statt sich mit Worten vorzustellen. Ihm zeigte dies, dass nicht immer die Sprache das wichtigste Kommunikationsmittel ist. Dann schweift er in die Kindheit zurück. „Wir brauchen unsere Phantasie, um zu überleben“, ruft er eindringlich in den vollbesetzten Saal. Als Kind nutze man die Phantasie, um mit schwierigen Fragen wie dem Tod oder der Angst umzugehen. Die Erwachsenen sollten sich diese Gabe zurückerobern und durch die Brille der Phantasie die Welt betrachten.

Auf die Frage nach seiner Inspiration nennt er das griechische Drama und Shakespeares „Macbeth“. Für ihn sind diese Werke die ersten Krimis, und in ihrer Tradition bemüht er sich zu schreiben. Und dann endlich das Thema Wallander. Wie geht es weiter mit dem eigenwilligen Antihelden? „Vor zwei Wochen habe ich die neue Wallander-Geschichte fertiggeschrieben“, verkündet der 61-jährige Mankell unter Applaus. Danach werde jedoch kein nächster Teil möglich sein, sterben werde der Kommissar aber nicht. In dem also endgültig letzten Buch bekomme Kurt Wallander ein Enkelkind, beginnen werde die Geschichte im Jahre 1983 im Büro des schwedischen Premierministers. Die Popularität seiner Figur erklärt Henning Mankell sich so: „Er ist einer von uns, er ist kein James Bond.“ Er habe die gleichen Sorgen wie seine Leser, bekomme sogar Diabetes. Das mache ihn real, menschlich und greifbar. Und unglaublich beliebt.

Erschienen im “Argentinischen Tageblatt” vom 09.05.09.

7. Tangomeisterschaft der Stadt Buenos Aires

Volles Tangoprogramm für Tänzer und Zuschauer im Mai

Von Virginia Kirst

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Vom 30. April bis zum 30. Mai findet in allen Barrios von Buenos Aires die 7. Tango-Tanz-Meisterschaft statt. Alle Tangotänzer und -tänzerinnen der Stadt können an dem Wettbewerb teilnehmen, um sich für das Finale des weltweiten Tangofestivals zu qualifizieren. Das diesjährige Turnier wurde am 30. April mit der ersten Vorrunde in der Milonga El Arranque eröffnet.

In der siebten Auflage der Tangomeisterschaft gibt es eine neue Wettbewerbskategorie: Zusätzlich zum klassischen Tango Salón (unterteilt in adulto, senior und Milonga) kommt in diesem Jahr die neue Kategorie Valz (Walzer) hinzu.

Getanzt wird in 22 traditionellen Milongas, die über die Stadt verstreut sind. In den Qualifikationsrunden können die Paare sich für die Halbfinale, die am 26., 27. und 28. Mai ausgetragen werden, und dort schließlich für das Finale im Teatro del Colegio San José (30. Mai) qualifizieren. Die Sieger der Kategorien adulto sowie senior des Tango Salón gewinnen eine Geldprämie und qualifizieren sich für das Finale der weltweiten Tangomeisterschaft, welche jährlich im August vom Kulturministerium der Stadt Buenos Aires veranstaltet wird.

An der letzten städtischen Tangomeisterschaft nahmen 600 Tanzpaare teil. Und auch in diesem Jahr ist es leicht, mitzutanzen: Die Teilnahme erfolgt am Tag der Milonga vor Ort durch Vorzeigen des Ausweises.

Die Qualifikationsrunden in der folgenden Woche für alle Kategorien sind:

  • 9.5. um 23.30 Uhr in A Puro Tango (Av. Scalabrini Ortíz 1331)
  • 14.5. um 21.30 Uhr im Salón Sur (Av. Sáenz 459)
  • 16.5. um 23.30 Uhr in Sunderland (Lugones 3162)

Nur für Tango und Milonga kann man sich an den folgenden Terminen qualifizieren:

  • 10.5. um 23.30 Uhr im Club Gricel (La Rioja 1180)
  • 13.5. um 22 Uhr in Viejo Correo (Av. Díaz Vélez 4820)
  • 14.5. um 23.30 Uhr in Fulgor de Villa Crespo (Loyola 828)
  • 15.5. um 24 Uhr in Sin Rumbo (Tamborini 6157)

Auch Zuschauer sind zu diesen Terminen natürlich willkommen. Die Eintrittspreise liegen zwischen zehn und 20 Pesos. Ein weiteres Spektakel im Rahmen der Meisterschaft, das sicherlich einen Besuch wert ist, ist die Milgona im Freien, die diesen Sonntag, 10. Mai, ab 19.30 Uhr auf der Plaza Dorrego (Humberto Primo und Defensa) stattfinden wird.

Weitere Infos zu den Veranstaltungen im Internet.

Erschienen im “Argentinischen Tageblatt” vom 09.05.09.

Kalender / Agenda

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Ausstellungs-Kalender 02.05.09-09.05.09

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Die Ausstellung „Equipaje de mano“ der Italienerin Sabrina Mezzaqui wird am 5. Mai im Centro Cultural MOCA eröffnet.

Ausstellungszentren

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo und feiertags 12-20 Uhr, Di geschlossen, Mi bis 21 Uhr, Eintritt frei. An anderen Tagen: Eintritt 15 Pesos, Lehrer und über 65-Jährige 7,50 Pesos, Studenten, Kinder unter 12 Jahren und Behinderte gratis): Manuel Álvarez Bravo (Mexiko), Fotos. Aus der Sammlung der Kulturstiftung von Banamex. 12.3.-25.5. / „Obras 1900-1960. Colección pictórica del Banco Nacional de México Banamex“ (Werke 1900-1960. Gemäldesammlung der Mexikanischen Nationalbank Banamex). 12.3.-25.5. / „Intervención 6“: Pablo Reinoso, „Enredamaderas“. Bis November.
  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Mo-Fr 14-21, Sa, So und feiertags 10-21 Uhr): Dina Cusnir, Gemälde und Collagen. Saal 7. 15.4.-10.5./ Lacroze Miguens Prati Arquitectos, „La arquitectura y el sitio“. Saal C. 15.4.-10.5. / Guadalupe, „Tiempo“. Saal 5. 17.4.-25.5. / Claudia Aranovich, „Zona de luz“. Kuratorin: Patricia Rizzo. Saal 4. 17.4.-25.5. / „Retratos – un film de Daniel Böhm“. Saal 9. 21.4.-25.5. / „Máquina de Arte“, Retrospektive 2001-2009. Säle 1 und 2. 23.4.-25.5. / Zion Ozeri, „Diversidad de una Nación“, Saal 12. 23.4.-10.5. / Patricia Altmark, Gemälde. Saal 11. 28.4.-25.5. / Luis Tomasello, Retrospektive 1942-2002. Mehr als 70 abstrakte Werke aus der Sammlung des MACLA (Museo de Arte Contemporáneo Latinoamericano de La Plata). Kurator: Jorge Taverna Irigoyen. Cronopios-Saal. 30.4.-31.5.
  • Museo Nacional de Bellas Artes (MNBA), Av. del Libertador 1473 (Di-Fr 12.30-19.30, Sa und So 9.30-19.30 Uhr; Eintritt frei): „Arte originario: diversidad y memoria“. Erdgeschoss, „Pabellón“. Eröffnung: 5.5., 19 Uhr.
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Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras 02/05/09-09/05/09

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La muestra “Equipaje de mano” de la italiana Sabrina Mezzaqui se inaugurará el 5 de mayo en el Centro Cultural MOCA.

Centros de exposiciones

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, martes cerrado, Miércoles hasta 21 hs, entrada libre. Los otros días: entrada 15 pesos, docentes y mayores de 65 años 7,50 pesos, estudiantes, menores de 12 años y discapacitados gratis): Manuel Álvarez Bravo, fotografías. 40 fotos vintage de un pionero y maestro de la fotografía contemporánea en México, perteneciente a la colección de Fomento Cultural Banamex. 12.03.-25.05. / “Obras 1900-1960. Colección pictórica del Banco Nacional de México (Banamex)”. 12.03.-25.05. / “Intervención 6”: Pablo Reinoso, “Enredamaderas”. Hasta noviembre.
  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Lun-Vie 14-21, Sab, Dom y feriados 10-21 hs): Dina Cusnir, pinturas y collages. Sala 7. 15.04.-10.05./ Lacroze Miguens Prati Arquitectos, “La arquitectura y el sitio”. Sala C. 15.04.-10.05. / Guadalupe, “Tiempo”. Sala 5. 17.04.-25.05. / Claudia Aranovich, “Zona de luz”. Curadora: Patricia Rizzo. Sala 4. 17.04.-25.05. / “Retratos – un film de Daniel Böhm”. Sala 9. 21.04.-25.05. / “Máquina de Arte”, retrospectiva 2001-2009. Salas 1 y 2. 23.04.-25.05. / Zion Ozeri, “Diversidad de una Nación”, Sala 12. 23.04.-10.05. / Patricia Altmark, pinturas. Sala 11. 28.04.-25.05. / Luis Tomasello, muestra antológica 1942-2002. Más de setenta obras abstractas, colección del MACLA (Museo de Arte Contemporáneo Latinoamericano de La Plata). Curador: Jorge Taverna Irigoyen. Sala Cronopios. 30.04.-31.05.
  • Museo Nacional de Bellas Artes (MNBA), Av. del Libertador 1473 (Mar-Vie 12.30-19.30, Sab y Dom 9.30-19.30 hs; entrada libre): “Arte originario: diversidad y memoria”. PB, Pabellón. Inauguración: 05.05., 19 hs.
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Werke zum Mit-Denken und -Fühlen

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Anahí Roitmans Ausstellung “Magia” bei agalma.arte

Von Susanne Franz

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Im Fenster der Recoleta-Galerie agalma.arte hängt ein bunter Vorhang. Ein kleines Mädchen zerrt im Vorbeigehen an der Hand seiner Oma: “Da will ich reingehen!” Die bunten Streifen aus Kunststoff und Kabeln scheinen mit verführerischer Stimme zu locken: Hereinspaziert in die Welt der Magie!

Die Stimme verspricht nicht zuviel. Wer ins Zauberkabinett der Ausstellung der Cordobeser Künstlerin Anahí Roitman eintritt, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Rechts neben dem Eingang sind zum Beispiel unterschiedlich große Aluminiumringe auf eine Leinwand montiert – gedacht ist das Werk als flexible Installation an einer Wand. Wenn man direkt davorsteht, sieht man “nur” silber, von der Seite erkennt man, dass die Aluminiumkreise im Inneren mit bunten Papierstreifen beklebt sind. Das Werk bekommt eine neue Dimension. Weiß man, dass es sich bei den farbenfrohen Schnipseln um Ausschnitte aus Kunstzeitschriften handelt, die Namen und Daten von Ausstellungen angeben, kommt eine weitere Lesart hinzu.

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Obras para completar con el pensamiento y la empatía.

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“Magia”, la muestra de Anahí Roitman en agalma.arte

Por Susanne Franz

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En la vidriera de la Galería agalma.arte en Recoleta hay una cortina multicolor. Una niña tira la mano de su abuela al pasar, diciendo: “¡Quiero entrar aquí!” Las cintas de colores de material sintético y los cables parecen llamarla con una voz tentadora: ¡Entrar en el mundo de la magia!

La voz no exagera. Quien ingresa en el gabinete mágico de la muestra de la artista cordobesa Anahí Roitman no deja de asombrarse. A la derecha, al lado de la entrada, por ejemplo, vemos anillos de aluminio de distintos tamaños montados sobre una tela. La obra ha sido creada como instalación flexible en una pared. Cuando uno esta directamente delante de la obra, “únicamente” se ve plateado, desde el costado se reconoce que el lado interior de los círculos de aluminio está revestido con cintas de papel de colores. La obra adquiere una nueva dimensión. Otra lectura se presenta al saber que se trata de recortes coloridos de revistas de arte con nombres y datos de exposiciones.

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Kalender / Agenda

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Ausstellungs-Kalender 25.04.09-02.05.09

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Dieses Werk von Eva Kazttor wurde für den „LIII. Salón Municipal de Artes Plásticas Manuel Belgrano“, Kategorie Graphik, ausgewählt. Seit heute im Museo Sívori.

Ausstellungszentren

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo und feiertags 12-20 Uhr, Di geschlossen, Mi bis 21 Uhr, Eintritt frei. An anderen Tagen: Eintritt 15 Pesos, Lehrer und über 65-Jährige 7,50 Pesos, Studenten, Kinder unter 12 Jahren und Behinderte gratis): Manuel Álvarez Bravo (Mexiko), Fotos. Aus der Sammlung der Kulturstiftung von Banamex. 12.3.-25.5. / „Obras 1900-1960. Colección pictórica del Banco Nacional de México Banamex“ (Werke 1900-1960. Gemäldesammlung der Mexikanischen Nationalbank Banamex). 12.3.-25.5. / „Intervención 6“: Pablo Reinoso, „Enredamaderas“. Bis November.
  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Mo-Fr 14-21, Sa, So und feiertags 10-21 Uhr): Dina Cusnir, Gemälde und Collagen. Saal 7. 15.4.-10.5./ Lacroze Miguens Prati Arquitectos, „La arquitectura y el sitio“. Saal C. 15.4.-10.5. / Guadalupe, „Tiempo“. Saal 5. 17.4.-25.5. / Claudia Aranovich, „Zona de luz“. Kuratorin: Patricia Rizzo. Saal 4. 17.4.-25.5. / „Retratos – un film de Daniel Böhm“. Saal 9. 21.4.-25.5. / „Máquina de Arte“, Retrospektive 2001-2009. Säle 1 und 2. 23.4.-25.5. / Zion Ozeri, „Diversidad de una Nación“, Saal 12. 23.4.-10.5.
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Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras 25/04/09-02/05/09

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La obra de Eva Kazttor fue seleccionada para el “LIII. Salón Municipal de Artes Plásticas Manuel Belgrano”, grabado, en el Museo Sívori.

Centros de exposiciones

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, martes cerrado, Miércoles hasta 21 hs, entrada libre. Los otros días: entrada 15 pesos, docentes y mayores de 65 años 7,50 pesos, estudiantes, menores de 12 años y discapacitados gratis): Manuel Álvarez Bravo, fotografías. 40 fotos vintage de un pionero y maestro de la fotografía contemporánea en México, perteneciente a la colección de Fomento Cultural Banamex. 12.03.-25.05. / “Obras 1900-1960. Colección pictórica del Banco Nacional de México (Banamex)”. 12.03.-25.05. / “Intervención 6”: Pablo Reinoso, “Enredamaderas”. Hasta noviembre.
  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Lun-Vie 14-21, Sab, Dom y feriados 10-21 hs): Dina Cusnir, pinturas y collages. Sala 7. 15.04.-10.05./ Lacroze Miguens Prati Arquitectos, “La arquitectura y el sitio”. Sala C. 15.04.-10.05. / Guadalupe, “Tiempo”. Sala 5. 17.04.-25.05. / Claudia Aranovich, “Zona de luz”. Curadora: Patricia Rizzo. Sala 4. 17.04.-25.05. / “Retratos – un film de Daniel Böhm”. Sala 9. 21.04.-25.05. / “Máquina de Arte”, retrospectiva 2001-2009. Salas 1 y 2. 23.04.-25.05. / Zion Ozeri, “Diversidad de una Nación”, Sala 12. 23.04.-10.05.
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Besuch aus Deutschland

Autorin Julia Franck auf der Internationelen Buchmesse

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Auf der Internationalen Buchmesse in Buenos Aires präsentiert die deutsche Autorin Julia Franck ihr Buch “Die Mittagsfrau”, in der spanischen Ausgabe als “La mujer del mediodía” bei Tusquets 2009 erschienen. Man kann Julia Franck am zweiten Messetag, dem 24. April, um 19.30 Uhr im María Esther de Miguel- Saal im “Pabellón Ocre” erleben. Organisiert wurde der Besuch von der Frankfurter Buchmesse und Tusquets Editores mit der Unterstützung der deutschen Botschaft und dem Goethe-Institut Buenos Aires.

“Julia Francks Texte sind von einer ungewöhnlichen, fast beängstigend starken Sinnlichkeit geprägt. Es ist eine Prosa der Körper, der Gerüche, der Blicke, der Sinne überhaupt”, schrieb die Neue Zürcher Zeitung über Francks Werk.

Eine Mutter hat ihren siebenjährigen Sohn verlassen. Sie hat ihn auf eine Bank im Bahnhof gesetzt und ist weggegangen, um Fahrkarten zu kaufen, wie sie sagte. Aber sie kommt nie wieder zurück. Mit dieser unglaublichen Begebenheit lässt Julia Franck ihren Roman beginnen, um im Folgenden auf über 400 Seiten vom Leben ihrer Protagonisten, von deren Kindheit vor dem Ersten Weltkrieg bis zu der Zeit nach dem Zweiten zu erzählen. Um dem Leser begreifbar zu machen, was eine Mutter dazu bringt, eine solche Tat zu vollbringen, hat Julia Franck eigene biografische Hintergründe durchsucht und aufgedeckt. Denn was sie beschreibt, ist tatsächlich passiert: Ihre Großmutter ließ ihren Sohn, also Julia Francks Vater, zurück und verschwand.

Franck hat ihre eigene familiäre Geschichte rekonstruiert, sie literarisch mit Büchern von Autoren aus jener Zeit wie Robert Walser, Franz Kafka und Mascha Keléko verfeinert und mit ihrer eigenen Phantasie ergänzt. Sie beschreibt die Kindheit von Helene, als sie mit ihrer Schwester Martha und ihren Eltern in Bautzen lebte; die Rückkehr des schwerverletzten Vaters aus dem Ersten Weltkrieg, welcher bald darauf stirbt; die Mutter, die nach unzähligen Fehlgeburten unfähig ist, Helene zu lieben; und schließlich die befreiende Flucht vor der bedrückenden Atmosphäre der herzenskalten Mutter zu einer Tante nach Berlin. Aber in Berlin erweist sich das Leben als nicht so leicht wie erwartet. Während Martha sich in die schillernden Zwanziger fallenlässt und endlich ihre lesbische Liebe leben kann, erlebt Helene eine dramatische Geschichte der Liebe im aufkommenden Nationalsozialismus.

Julia Franck wurde 1970 in Berlin-Lichtenberg als Tochter der Theaterschauspielerin Anna Katharina Franck und des Fernsehregisseurs Jürgen Sehmisch geboren. 1978 siedelte die Mutter mit ihren damals vier Töchtern von Ost nach West über, die Familie verbrachte neun Monate im Flüchtlingslager Marienfelde und ließ sich dann in Schleswig-Holstein nieder.
1983 zog Franck nach Berlin zurück. Nach einigen Umwegen machte sie 1991 das Abitur und studierte an der Freien Universität vorerst Jura, später Altamerikanistik, Neuere deutsche Literatur und Philosophie. 1997 erschien ihr Debüt “Der neue Koch”, danach “Liebediener” (1999), “Bauchlandung. Geschichten zum Anfassen” (2000) und “Lagerfeuer” (2003). Sie verbrachte das Jahr 2005 in der Villa Massimo in Rom. Für ihren Roman “Die Mittagsfrau” erhielt Julia Franck den Deutschen Buchpreis 2007.

Informationen zur Buchmesse hier,

Klassikfestival in Ushuaia

Südlichste Festspiele der Welt

Von Susanne Franz

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Vom 25. April bis 9. Mai findet die 5. Ausgabe des Klassikfestivals “Festival Internacional de Ushuaia” statt. Die Organisatoren Festspiele SRL haben für das “Las Hayas Resort Hotel” in Ushuaia u.a die gefeierten Moskauer Symphoniker verpflichtet, die unter der Stabführung des österreichisch-argentinischen Dirigenten und Gründers des Festivals, Jorge Uliarte, spielen werden.

Vor dem Festivalstart gibt das Orchester zwei Sonderkonzerte in Buenos Aires: am 21.4. um 20.30 Uhr im Teatro Bristol in Martínez und am 23.4. um 20.30 Uhr im Teatro Coliseo (Marcelo T. de Alvear 1125).