Organische Innen-Räume

Miguel Angel Giovanettis jüngste Werke bei RO Galería de Arte

Von Susanne Franz

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Werke mit Charakter: Giovanetti is back in town.

Nach 10 Jahren in den USA ist der argentinische Künstler Miguel Angel Giovanetti zurück in Buenos Aires. In den Vereinigten Staaten hat er sich mit großem Erfolg am Kunstmarkt bewegt, war auf wichtigen Messen vertreten und hatte zahlreiche Ausstellungen mit bedeutenden internationalen Künstlern wie Sigmar Polke, Bernd und Hilla Becher oder den US-Amerikanern Roy Lichtenstein und Julian Schnabel. Giovanetti spricht mit Stolz über seine Erfolge, besonders freut ihn, dass seine Werke in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen wie dem MoMA in New York zu finden sind. Nicht die geringste Spur von Arroganz mischt sich in die Erzählungen des 60-jährigen, jung gebliebenen Intellektuellen, der am liebsten in der Bibliothek des Goethe-Instituts Buenos Aires seinen kulturellen Wissensdurst stillt.

Zu Jahresbeginn hat Giovanetti an einer Gemeinschaftsausstellung abstrakter Künstler in einem Museum in La Boca, das künftig dieser Kunstrichtung gewidmet werden soll, teilgenommen. Nun präsentiert er in der Galerie RO seine jüngsten Werke von 2008 und 2009, alle bereits wieder in seiner Heimat Argentinien entstanden. Die Farben seiner Kompositionen scheinen einer herbstlichen Natur zu entstammen, warme Rottöne, Grün, Ocker, Gelb und Braun herrschen vor. So wie Blätter, Äste, Laub und Moos am Waldboden ein Geflecht bilden, fügen sich die Elemente, mit denen Giovanetti komponiert, zu einer organisch-fruchtbaren Einheit.

Die geometrische Ordnung, Giovanettis künstlerische Gesetzgebung, ist ein klares Regelwerk, das er mit Meisterhand variiert: indem er scheinbar buntes Chaos schafft, Tapetenbahnen einarbeitet oder mit geometrischen Figuren wie dem unberechenbaren Oval für Überraschung sorgt. Gezielt bearbeitet Giovanetti seine Werke dabei in einer Weise, dass sie wie “abgenutzt” erscheinen. Das Verwaschene, Zerkratzte, Benutzte symbolisiert für den Künstler die Vergänglichkeit, den Lauf der Zeit.

Mit dem Element der Tapete verweist der Künstler augenzwinkernd auf Räumlichkeiten, die Menschen bewohnen, ursprünglich hieß Giovanettis Serie “Inside” (Innen). Zugleich spricht er von inneren Befindlichkeiten. Giovanetti zeigt mit liebevollem Blick sowohl die Begrenzungen des Menschen als auch sein grenzenloses Potenzial.

  • Miguel Angel Giovanetti, Gemälde 2008/2009. RO Galería de Arte, Paraná 1158. Mo-Fr 11-20 Uhr. 7.5.-5.6.

Erschienen im “Argentinischen Tageblatt” vom 29.05.09.

Kalender / Agenda

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Ausstellungs-Kalender 30.05.09-06.06.09

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Die Woche fängt gut an: Am Montag wird in der Galería Rubbers Internacional die Ausstellung „Fotografías / Pinturas“ von Juan Doffo eröffnet.

Ausstellungszentren

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo und feiertags 12-20 Uhr, mittwochs bis 21 Uhr, dienstags geschlossen. Eintritt 15 Pesos, Lehrer und Rentner 8 Pesos, Studenten 5 Pesos, unter 5-Jährige gratis. Mittwochs: Eintritt 5 Pesos, Lehrer und Rentner 3 Pesos, Studenten gratis): Luis F. Benedit, „Equinus Equestris“. 14.5.-27.7. / „Intervención 6“: Pablo Reinoso, „Enredamaderas“. Bis November.
  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Mo-Fr 14-21, Sa, So und feiertags 10-21 Uhr): Luis Tomasello, Retrospektive 1942-2002. Mehr als 70 abstrakte Werke aus der Sammlung des MACLA (Museo de Arte Contemporáneo Latinoamericano de La Plata). Kurator: Jorge Taverna Irigoyen. Cronopios-Saal. 30.4.-31.5. / „Correspondencias Visuales: Marcelo Brodsky, Manel Esclusa, Cássio Vasconcellos, Pablo Ortiz Monasterio, Martin Parr, Horst Hoheisel“. Kuratorin: Valeria González. Saal C. 15.5.-7.6.
  • Centro Cultural Borges, Viamonte/San Martín (Mo-Sa 10-21, So 12-21 Uhr. Eintritt 8 Pesos, Rentner und Studenten 5 Pesos): Carlos Regazzoni, „Vol de Nuit“. 20.5.-15.6. / Juan Carlos Lasser, Hommageausstellung. Bis 15.6.
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Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras 30/05/09-06/06/09

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La semana empieza bien: El lunes se inaugurará la muestra “Fotografías / Pinturas” de Juan Doffo en la Galería Rubbers Internacional.

Centros de exposiciones

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, Miércoles hasta 21 hs, martes cerrado. Entrada 15 pesos, docentes y jubilados 8 pesos, estudiantes 5 pesos, menores de 5 años gratis. Miércoles: Entrada 5 pesos, docentes y jubilados 3 pesos, estudiantes gratis): Luis F. Benedit, “Equinus Equestris”. 14.05.-27.07. / “Intervención 6”: Pablo Reinoso, “Enredamaderas”. Hasta noviembre 2009.
  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Lun-Vie 14-21, Sab, Dom y feriados 10-21 hs): Luis Tomasello, muestra antológica 1942-2002. Más de setenta obras abstractas, colección del MACLA (Museo de Arte Contemporáneo Latinoamericano de La Plata). Curador: Jorge Taverna Irigoyen. Sala Cronopios. 30.04.-31.05. / “Correspondencias Visuales: Marcelo Brodsky, Manel Esclusa, Cássio Vasconcellos, Pablo Ortiz Monasterio, Martin Parr, Horst Hoheisel”. Curadora: Valeria González. Sala C. 15.05.-07.06.
  • Centro Cultural Borges, Viamonte/San Martín (Lun-Sab 10-21, Dom 12-21 hs. Entrada 8 pesos, jubilados y estudiantes 5 pesos): Carlos Regazzoni, “Vol de Nuit”. 20.05.-15.06. / Juan Carlos Lasser, muestra homenaje. Hasta 15.06.
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Mehr Schnäppchenkäufe als große Fische

Kunstmesse “arteBA’09” ging nach fünf Tagen zu Ende

Von Svenja Beller

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Der Gewinner des mit 40.000 Pesos dotierten 6. arteBA-Petrobras-Kunstpreises, “Habitación quemada” von Tomás Espina, ging an das Museo Nacional de Bellas Artes von Neuquén.

Am Dienstag ging die 18. arteBA zu Ende. Nach fünf Tagen zeitgenössischer Kunst schloss La Rural die Pforten der Kunstmesse. Das Fazit ist gemischt: Mit circa 125.000 Besuchern waren es mehr als im vorigen Jahr, der Umsatz fiel insgesamt aber schmaler aus. So gönnte sich das Publikum dieses Jahr vermehrt Werke zu kleineren Preisen, während die richtig teuren Bilder hängen blieben.

Die Eingangstüren der Kunstmesse passierte eine bunte Mischung aus professionellen Sammlern, Debütanten, Schülern, Studenten und Familien, die die Messe zum Wochenendausflug nutzten. Mit ihrem breit gefächerten Angebot vom Watte-Bad über experimentelle Werke bis hin zu schwerer Kunst berühmter Maler wie Jorge de la Vega oder Antonio Berni, hatte die arteBA für jeden Geschmack etwas zu bieten.

Die Galerien hatten sich dieses Jahr aufgrund der Finanzkrise nicht allzu große Verkäufe von der Messe erwartet. Daran gemessen, gehen die meisten recht zufrieden nach Hause. Außerdem besteht noch Hoffnung auf spätere Verkäufe, angestoßen durch das Gesehene. Die Messe also als Appetitanreger.

Vor allem im Barrio Joven klingelten die Kassen, größtenteils recht unbekannte Künstler verkauften Hunderte Bilder zu erschwinglichen Preisen. Die Jüngsten zeigten sich zufrieden mit ihrem Umsatz. Entgegengesetzte Gefühle dagegen bei großen Galerien wie Braga Menéndez oder Daniel Maman: Hier herrschte Unzufriedenheit, das Niveau vom Vorjahr sei nicht erreicht worden.

Erschienen im “Argentinischen Tageblatt” vom 29.05.09.

Riesiges Kunstgetümmel

18. arteBA in La Rural eröffnet

Von Svenja Beller

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Schlicht und schnell wurde die arteBA’09 mit einem Schleifenband eröffnet. Mit dabei: Stadtregierungschef Mauricio Macri, Kulturstaatsminister José Nun; Kulturminister von Buenos Aires Hernán Lombardi, Petrobras-Geschäftsführer Decio Oddone; Telefé-Chef Luis Velo, der Vorsitzende der Stiftung arteBA Facundo Gómez Minujín und sein Vize Alejandro Corres.

Am Donnerstagabend um zwanzig nach sieben war es soweit: Kurz und schlicht wurde die arteBA symbolisch durch das Lösen eines Schleifenbands eröffnet. Die gesamte hiesige Kunstszene applaudierte der Messe in der Rural zu ihrem 18. Geburtstag. Mit Sektgläschen und Designertäschchen wurden dann die ersten Schritte durch das Bilder- und Skulpturenlabyrinth getan. So manches Outfit machte den Ausstellungsstücken ernsthafte Konkurrenz, die Schickeria von Buenos Aires hatte ihre besten Stücke für diesen Anlass herausgekramt. Zum Anstoßen erschienen nur geladene Gäste, für die Öffentlichkeit wurden die Pforten erst am Freitag um 13 Uhr geöffnet.

Die nur fünftägige Kunstmesse ist eines der bedeutendsten kulturellen Ereignisse Lateinamerikas. Durch ihre Hallen weht ein Hauch von Internationalität, von Originalität, den man am liebsten einsaugen und nie wieder ausatmen möchte. Auf den unzähligen Wegen durch das Mosaik der Ausstellungsstände kann man sich nur allzu leicht verlieren. Jedes zweite Kunstwerk hält den Blick gefangen, das Angebot ist überwältigend. Die Galerien präsentieren ihre besten Werke und die jüngsten Künstler der Region zeigen die aktuellsten Bewegungen in der Szene. Mehr als 800 lateinamerikanische Künstler stellen auf der diesjährigen Messe ihre Werke aus, die teilnehmenden Galerien zeitgenössischer Kunst kommen aus Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Uruguay, Spanien und den USA.

Die Kunstsammler lecken sich die Finger nach den besten und aktuellsten Werken Lateinamerikas. Bereits vor der offiziellen Eröffnung klingelten schon die Kassen: Neun Kunstwerke wechselten ihren Besitzer, sieben davon gingen an La Rural.

Neben den Kunstgeschäften wurde am Freitag der Petrobras-Preis vergeben. Nach fünfjähriger Existenz hat sich der Preis für visuelle Kunst zum berühmtesten und kontroversesten Preis in der zeitgenössischen Kunstszene entwickelt. Ausgeschrieben von der Stiftung arteBA, berechtigte die Vorauswahl acht Projekte zur Realisierung. Die Jury, bestehend aus Ana Gallardo (Künstlerin), Florencia Malbrán (Kuratorin), Pablo Siquier (Künstler) und Laura Buccellato als Leiterin, wählte aus über 400 Bewerbern acht Projekte aus, die jeweils mit 10.000 Pesos für die Umsetzung gefördert wurden.

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Bunt und wild: Das „Barrio Joven Chandon“ hebt sich ab.

20 Stände formen das „Barrio Joven Chandon“, das Junge Viertel. Die bunten, verspielten Quader heben sich ab vom Rest der Aussteller. Die jüngsten Künstler der Messe bestechen durch Experimentierfreude und durch Nähe. Flößen einem die übrigen Ausstellungen oftmals diesen gewissen Museums-Respekt ein, so gibt es hier vielmehr Kunst zum Anfassen. Ausnahmen bestätigen bei Jung und Alt gleichermaßen die Regel, hier lässt sich niemand in ein Muster zwängen. Unter den Jüngsten (unter 30 Jahre alt) wird zum zweiten Mal der Preis „En obra“ (in Arbeit) vergeben, dessen Name an die Schilder von Bauarbeiten angelehnt ist.

Eine Fotografie-Serie, wenige Schritte darauf ein kreischbuntes, großformatiges Phantasiegemälde, um die Ecke ein Raum aus Matratzen, eine von zahlreichen Sitzecken, eine riesige rote Skulptur, plötzlich ein Mann, der aus „Das Kapital“ von Karl Marx vorliest, an der nächsten Ecke eine Mitmach-Aktion … die totale Reizüberflutung. Zur besseren Orientierung gibt es in diesem Jahr Audio-Führer von LAN. Auf der Suche nach dem persönlichen Lieblingsschätzchen können aber auch die nicht helfen, Geschmack lässt sich nun mal nicht programmieren.

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Der Matratzenraum: “Galería Blanda” von Marta Minujín.
(Fotos: Svenja Beller)

Erschienen im “Argentinischen Tageblatt” vom 23.05.09.

Kalender / Agenda

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Ausstellungs-Kalender 23.05.09-30.05.09

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Leckerbissen: „Seres híbridos“ (1978) von Raquel Forner (1902-1988) in der Galerie Alejandro Faggioni – die Kunstmesse arteBA’09 im Messegelände La Rural ist das Highlight der Woche.

Ausstellungszentren

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo und feiertags 12-20 Uhr, Di geschlossen, Mi bis 21 Uhr, Eintritt frei. An anderen Tagen: Eintritt 15 Pesos, Lehrer und über 65-Jährige 7,50 Pesos, Studenten, Kinder unter 12 Jahren und Behinderte gratis): Manuel Álvarez Bravo (Mexiko), Fotos. Aus der Sammlung der Kulturstiftung von Banamex. 12.3.-25.5. / „Obras 1900-1960. Colección pictórica del Banco Nacional de México Banamex“ (Werke 1900-1960. Gemäldesammlung der Mexikanischen Nationalbank Banamex). 12.3.-25.5. / „Intervención 6“: Pablo Reinoso, „Enredamaderas“. Bis November. / Luis F. Benedit, „Equinus Equestris“. 14.5.-27.7.
  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Mo-Fr 14-21, Sa, So und feiertags 10-21 Uhr): Guadalupe, „Tiempo“. Saal 5. 17.4.-25.5. / Claudia Aranovich, „Zona de luz“. Kuratorin: Patricia Rizzo. Saal 4. 17.4.-25.5. / „Retratos – un film de Daniel Böhm“. Saal 9. 21.4.-25.5. / „Máquina de Arte“, Retrospektive 2001-2009. Säle 1 und 2. 23.4.-25.5. / Patricia Altmark, Gemälde. Saal 11. 28.4.-25.5. / Luis Tomasello, Retrospektive 1942-2002. Mehr als 70 abstrakte Werke aus der Sammlung des MACLA (Museo de Arte Contemporáneo Latinoamericano de La Plata). Kurator: Jorge Taverna Irigoyen. Cronopios-Saal. 30.4.-31.5. / „Correspondencias Visuales: Marcelo Brodsky, Manel Esclusa, Cássio Vasconcellos, Pablo Ortiz Monasterio, Martin Parr, Horst Hoheisel“. Kuratorin: Valeria González. Saal C. 15.5.-7.6.
  • Museo Nacional de Bellas Artes (MNBA), Av. del Libertador 1473 (Di-Fr 12.30-19.30, Sa und So 9.30-19.30 Uhr; Eintritt frei): „Arte originario: diversidad y memoria“. Erdgeschoss, „Pabellón“. Seit 5.5.
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Agenda de Muestras 23/05/09-30/05/09

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El dibujo de gran tamaño de Viviana Blanco (Sapo Galería, Barrio Joven) se vendió a un coleccionista particular – la feria arteBA’09 en La Rural es el “highlight” de la semana.

Centros de exposiciones

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, Miércoles hasta 21 hs, Martes cerrado. Entrada 15 pesos, docentes y jubilados 8 pesos, estudiantes 5 pesos, menores de 5 años gratis. Miércoles:
    Entrada general 5 pesos, docentes y jubilados 3 pesos, estudiantes gratis): Manuel Álvarez Bravo, fotografías. 40 fotos vintage de un pionero y maestro de la fotografía contemporánea en México, perteneciente a la colección de Fomento Cultural Banamex. 12.03.-25.05. / “Obras 1900-1960. Colección pictórica del Banco Nacional de México (Banamex)”. 12.03.-25.05. / “Intervención 6”: Pablo Reinoso, “Enredamaderas”. Hasta noviembre 2009. / Luis F. Benedit, “Equinus Equestris”. 14.05.-27.07.
  • .

  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Lun-Vie 14-21, Sab, Dom y feriados 10-21 hs): Guadalupe, “Tiempo”. Sala 5. 17.04.-25.05. / Claudia Aranovich, “Zona de luz”. Curadora: Patricia Rizzo. Sala 4. 17.04.-25.05. / “Retratos – un film de Daniel Böhm”. Sala 9. 21.04.-25.05. / “Máquina de Arte”, retrospectiva 2001-2009. Salas 1 y 2. 23.04.-25.05. / Patricia Altmark, pinturas. Sala 11. 28.04.-25.05. / Luis Tomasello, muestra antológica 1942-2002. Más de setenta obras abstractas, colección del MACLA (Museo de Arte Contemporáneo Latinoamericano de La Plata). Curador: Jorge Taverna Irigoyen. Sala Cronopios. 30.04.-31.05. / “Correspondencias Visuales: Marcelo Brodsky, Manel Esclusa, Cássio Vasconcellos, Pablo Ortiz Monasterio, Martin Parr, Horst Hoheisel”. Curadora: Valeria González. Sala C. 15.05.-07.06.
  • Museo Nacional de Bellas Artes (MNBA), Av. del Libertador 1473 (Mar-Vie 12.30-19.30, Sab y Dom 9.30-19.30 hs; entrada libre): “Arte originario: diversidad y memoria”. PB, Pabellón. Desde 05.05.
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Ausstellungs-Kalender 16.05.09-23.05.09

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Diana Dreyfus’ Ausstellung „Relatos de superficie“ kann man bis zum 23. Mai in der Galería Van Riel besuchen.

Ausstellungszentren

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo und feiertags 12-20 Uhr, Di geschlossen, Mi bis 21 Uhr, Eintritt frei. An anderen Tagen: Eintritt 15 Pesos, Lehrer und über 65-Jährige 7,50 Pesos, Studenten, Kinder unter 12 Jahren und Behinderte gratis): Manuel Álvarez Bravo (Mexiko), Fotos. Aus der Sammlung der Kulturstiftung von Banamex. 12.3.-25.5. / „Obras 1900-1960. Colección pictórica del Banco Nacional de México Banamex“ (Werke 1900-1960. Gemäldesammlung der Mexikanischen Nationalbank Banamex). 12.3.-25.5. / „Intervención 6“: Pablo Reinoso, „Enredamaderas“. Bis November. / Luis F. Benedit, „Equinus Equestris“. 14.5.-27.7.
  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Mo-Fr 14-21, Sa, So und feiertags 10-21 Uhr): Guadalupe, „Tiempo“. Saal 5. 17.4.-25.5. / Claudia Aranovich, „Zona de luz“. Kuratorin: Patricia Rizzo. Saal 4. 17.4.-25.5. / „Retratos – un film de Daniel Böhm“. Saal 9. 21.4.-25.5. / „Máquina de Arte“, Retrospektive 2001-2009. Säle 1 und 2. 23.4.-25.5. / Patricia Altmark, Gemälde. Saal 11. 28.4.-25.5. / Luis Tomasello, Retrospektive 1942-2002. Mehr als 70 abstrakte Werke aus der Sammlung des MACLA (Museo de Arte Contemporáneo Latinoamericano de La Plata). Kurator: Jorge Taverna Irigoyen. Cronopios-Saal. 30.4.-31.5. / „Correspondencias Visuales: Marcelo Brodsky, Manel Esclusa, Cássio Vasconcellos, Pablo Ortiz Monasterio, Martin Parr, Horst Hoheisel“. Kuratorin: Valeria González. Saal C. 15.5.-7.6.
  • Museo Nacional de Bellas Artes (MNBA), Av. del Libertador 1473 (Di-Fr 12.30-19.30, Sa und So 9.30-19.30 Uhr; Eintritt frei): „Arte originario: diversidad y memoria“. Erdgeschoss, „Pabellón“. Seit 5.5.
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Agenda de Muestras 16/05/09-23/05/09

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La muestra “Relatos de superficie” de Diana Dreyfus se podrá ver hasta el 23 de mayo en Galería Van Riel.

Centros de exposiciones

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, martes cerrado, Miércoles hasta 21 hs, entrada libre. Los otros días: entrada 15 pesos, docentes y mayores de 65 años 7,50 pesos, estudiantes, menores de 12 años y discapacitados gratis): Manuel Álvarez Bravo, fotografías. 40 fotos vintage de un pionero y maestro de la fotografía contemporánea en México, perteneciente a la colección de Fomento Cultural Banamex. 12.03.-25.05. / “Obras 1900-1960. Colección pictórica del Banco Nacional de México (Banamex)”. 12.03.-25.05. / “Intervención 6”: Pablo Reinoso, “Enredamaderas”. Hasta noviembre 2009. / Luis F. Benedit, “Equinus Equestris”. 14.05.-27.07.
  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Lun-Vie 14-21, Sab, Dom y feriados 10-21 hs): Guadalupe, “Tiempo”. Sala 5. 17.04.-25.05. / Claudia Aranovich, “Zona de luz”. Curadora: Patricia Rizzo. Sala 4. 17.04.-25.05. / “Retratos – un film de Daniel Böhm”. Sala 9. 21.04.-25.05. / “Máquina de Arte”, retrospectiva 2001-2009. Salas 1 y 2. 23.04.-25.05. / Patricia Altmark, pinturas. Sala 11. 28.04.-25.05. / Luis Tomasello, muestra antológica 1942-2002. Más de setenta obras abstractas, colección del MACLA (Museo de Arte Contemporáneo Latinoamericano de La Plata). Curador: Jorge Taverna Irigoyen. Sala Cronopios. 30.04.-31.05. / “Correspondencias Visuales: Marcelo Brodsky, Manel Esclusa, Cássio Vasconcellos, Pablo Ortiz Monasterio, Martin Parr, Horst Hoheisel”. Curadora: Valeria González. Sala C. 15.05.-07.06.
  • Museo Nacional de Bellas Artes (MNBA), Av. del Libertador 1473 (Mar-Vie 12.30-19.30, Sab y Dom 9.30-19.30 hs; entrada libre): “Arte originario: diversidad y memoria”. PB, Pabellón. Desde 05.05.
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“2009 ist das Jahr des Sammlers”

Die 18. Kunstmesse arteBA gibt sich trotz Krise optimistisch

Von Susanne Franz

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Vom Feinsten: Am Stand der Galerie Rubbers Internacional sind Werke von Xul Solar aus verschiedenen Schaffensperioden zu sehen (hier: “Proyecto Fachada para Ciudad” von 1954).

Die wichtigste Messe zeitgenössischer Kunst Lateinamerikas, arteBA, feiert in diesem Jahr ihren 18. Geburtstag. “Inmitten der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise tritt arteBA ins Erwachsenenalter ein”, sagte Facundo Gómez Minujín, der Vorsitzende der Stiftung arteBA, auf einer Pressekonferenz am Dienstag im Malba. Gómez Minujín zeigte sich bei der Ankündigung der Messe, die vom 22. bis 26. Mai 2009 stattfinden wird, unerschütterlich optimistisch: “Das Jahr 2009 wird das Jahr des Kunstsammlers!”, betonte er, denn gerade in den herrschenden Krisenzeiten investierten immer mehr Anleger in Kunst. Viele Kunstsammler aus dem In- und Ausland – darunter den USA, Großbritannien, Chile und Brasilien – hätten ihren Besuch bei arteBA’09 angesagt.

“Man setzt heute auf Kreativität”, deshalb habe arteBA die Anstrengungen verdoppelt und das Angebot noch besser gemacht als in den vergangenen Jahren, Auch die Sponsoren und Gönner seien am Ball geblieben. “Die Kunst ist das Refugium der Zukunft”, sagte Gómez Minujín, deshalb werde arteBA’09 den Blick nach vorne richten, ihre Kontinuität unter Beweis stellen und ihre Konsolidierung als wichtigste Messe zeitgenössischer Kunst Lateinmamerikas vorantreiben.

An der Pressekonferenz nahmen neben den Mitgliedern der Fundación arteBA, zahlreichen Vertretern von Sponsoren und Presse sowie Galeristen und Künstlern auch Persönlichkeiten wie Horacio Rodríguez Larreta, Kabinettschef der Regierung von Buenos Aires, Hernán Lombardi, Kulturminister der Stadt, Karina Rabolini, Vorsitzende der Fundación Banco Provincia sowie Mauro Vieira, der brasilianische Botschfter in Argentinien, teil.

Kulturevent des Jahres

800 sowohl bekannte als auch aufstrebende Künstler aus Argentinien und ganz Lateinamerika stellen in 68 Galerien aus Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Uruguay, Spanien und den USA ihre Werke aus – sowohl im Galerienbereich als auch im “Barrio Joven”, dem Jungen Viertel, wo die neuesten Tendenzen zu sehen sein werden.

Mit besonderer Spannung wird wieder der stets heiß diskutierte Kunstpreis “arteBA-Petrobras” erwartet – mittlerweile der sechste -, der in diesem Jahr von der Kunstkritikerin Laura Buccellato koordiniert wurde. Die acht ausgewählten Projekte von Bruno Dubner und Rodrigo Moreno, Tomas Espina, Mariana Ferrari, Juliana Iriart, Luciana Lamothe, Pablo Rosales, Leandro Tartaglia sowie Rosario Zorraquín wurden im Vorfeld von arteBA’09 mit je 10.000 Pesos für ihre Verwirklichung unterstützt; während der Messe werden noch einmal ein Hauptpreis (40.000 Pesos und Kauf des Werkes) und ein zweiter Preis (20.000 Pesos) vergeben.

Weitere Highlights sind (unter vielen anderen) die “Galería Blanda” (Weiche Galerie) von Superstar Marta Minujín, das Rahmenprogramm mit Rundtischgesprächen im Auditorium (außer am letzten Messetag täglich um 18 Uhr) und der Arnet-Stand mit bekannten Karikaturisten, die vor Ort zeichnen werden.

arteBA’09

  • Termin: 22.-26. Mai 2009
  • Ort: La Rural, Blauer und Grüner Pavillon, Av. Sarmiento 2704, Buenos Aires
  • Öffnungszeiten: Täglich 13-22 Uhr
  • Eröffnung (mit Einladung): 21. Mai, 19 Uhr
  • Öffnung für das Publikum: 22. Mai, 13 Uhr
  • Verleihung des arteBA-Petrobras-Kunstpreises: 22. Mai, 13.30 Uhr, Auditorium
  • Messe-Ende: 26. Mai, 22 Uhr
  • Eintritt: 25 Pesos
  • Ermäßigt für Studenten und Rentner: 15 Pesos
  • Unter 12-Jährige: gratis
  • 2 x 1: “La Nación”, American Express
  • Webseite: www.arteba.org

Erschienen im “Argentinischen Tageblatt” vom 09.05.09.

Kalender / Agenda

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Ausstellungs-Kalender 09.05.09-16.05.09

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Alejandro Musichs Ausstellung „Bosque“ ist im Centro Cultural San Martín zu sehen.

Ausstellungszentren

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo und feiertags 12-20 Uhr, Di geschlossen, Mi bis 21 Uhr, Eintritt frei. An anderen Tagen: Eintritt 15 Pesos, Lehrer und über 65-Jährige 7,50 Pesos, Studenten, Kinder unter 12 Jahren und Behinderte gratis): Manuel Álvarez Bravo (Mexiko), Fotos. Aus der Sammlung der Kulturstiftung von Banamex. 12.3.-25.5. / „Obras 1900-1960. Colección pictórica del Banco Nacional de México Banamex“ (Werke 1900-1960. Gemäldesammlung der Mexikanischen Nationalbank Banamex). 12.3.-25.5. / „Intervención 6“: Pablo Reinoso, „Enredamaderas“. Bis November. / Luis F. Benedit, „Equinus Equestris“. Eröffnung: 14.5., 19 Uhr. Bis 27.7.
  • Centro Cultural Recoleta, Junín 1930 (Mo-Fr 14-21, Sa, So und feiertags 10-21 Uhr): Dina Cusnir, Gemälde und Collagen. Saal 7. 15.4.-10.5./ Lacroze Miguens Prati Arquitectos, „La arquitectura y el sitio“. Saal C. 15.4.-10.5. / Guadalupe, „Tiempo“. Saal 5. 17.4.-25.5. / Claudia Aranovich, „Zona de luz“. Kuratorin: Patricia Rizzo. Saal 4. 17.4.-25.5. / „Retratos – un film de Daniel Böhm“. Saal 9. 21.4.-25.5. / „Máquina de Arte“, Retrospektive 2001-2009. Säle 1 und 2. 23.4.-25.5. / Zion Ozeri, „Diversidad de una Nación“, Saal 12. 23.4.-10.5. / Patricia Altmark, Gemälde. Saal 11. 28.4.-25.5. / Luis Tomasello, Retrospektive 1942-2002. Mehr als 70 abstrakte Werke aus der Sammlung des MACLA (Museo de Arte Contemporáneo Latinoamericano de La Plata). Kurator: Jorge Taverna Irigoyen. Cronopios-Saal. 30.4.-31.5.
  • Museo Nacional de Bellas Artes (MNBA), Av. del Libertador 1473 (Di-Fr 12.30-19.30, Sa und So 9.30-19.30 Uhr; Eintritt frei): „Arte originario: diversidad y memoria“. Erdgeschoss, „Pabellón“. Seit 5.5.
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