Kalender / Agenda

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Ausstellungs-Kalender 01.07.06-08.07.06

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„Dress Tents/Vestidos-Carpa“ von Robin Lasser & Adrienne Pao eröffnet am 7. Juli im Saal 8 des Centro Cultural Recoleta.

Ausstellungszentren

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo und feiertags 12-20 Uhr, Di geschlossen, Mi bis 21 Uhr, Eintritt frei. An anderen Tagen: Eintritt 10 Pesos, Lehrer und über 65-Jährige 5 Pesos, Studenten, Kinder unter 12 Jahren und Behinderte gratis): Fabián Marcaccio, „Ezeiza Paintant“, Intervention (Terrasse). Bis 31. Juli. / Roy Lichtenstein, „Animated Life / Vida Animada“, Zeichnungen und Collages. 9.6.-7.8. / „Contemporáneo 16. Todo tiene que ver con todo“, mit den Künstlern Agustín Inchausti, Vicente Grondona und Ruy Krygier. Gast-Kuratorin: Fernanda Laguna. 30.6.-7.8. / David Lamelas, „Tiempo como actividad (Buenos Aires, 2006“, auf der Esplanade des Museums. 30.6.-November 2006.
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Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras 01/07/06-08/07/06

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“Dress Tents/Vestidos-Carpa” de Robin Lasser & Adrienne Pao inaugura el 7 de julio en la Sala 8 del Centro Cultural Recoleta.

Centros de exposiciones

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, martes cerrado, Miércoles hasta 21 hs, entrada libre. Los otros días: entrada 10 pesos, docentes y mayores de 65 años 5 pesos, estudiantes, menores de 12 años y discapacitados gratis): Fabián Marcaccio, “Ezeiza Paintant”, intervención (Terraza). Hasta 31 de julio. / Roy Lichtenstein, “Animated Life / Vida Animada”, dibujos y collages. 9.6.-7.8. / “Contemporáneo 16. Todo tiene que ver con todo”, con los artistas Agustín Inchausti, Vicente Grondona y Ruy Krygier. Curadora invitada: Fernanda Laguna. 30.6.-7.8. / David Lamelas, “Tiempo como actividad (Buenos Aires), 2006”, en la explanada del museo. 30.6.-noviembre del 2006.
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Nicht nur zum Valentinstag

Künstlerische Bettwäsche von Diana Schufer

Von Susanne Franz

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Die argentinische Künstlerin Diana Schufer arbeitet hauptsächlich mit Installationen – flüchtigen Kunstwerken, die nach der Ausstellung meist vollständig wieder verschwinden. Eine ihrer poetisch-erotischen Installationen, „Cartas y Camas de Amor“, in der sie mit Betten und Liebesbriefen gearbeitet hatte, brachte sie auf die Idee, zwischen den Betten und den Briefen eine Verbindung herzustellen: Sie begann, neben ihrer rein künstlerischen Arbeit auch „Kunst zum Gebrauch“ anzufertigen und Bettwäsche mit von ihr selbst verfassten Liebesbriefen zu bedrucken. Mit großem Erfolg!

Die ersten drei Serien ihrer künstlerischen Bettwäsche, die in einer limitierten Auflage von 50 Sets pro Serie erscheint – jedes ist nummeriert und signiert -, sind bereits ausverkauft, im Angebot sind nun die Serien IV und V. Die Sets bestehen aus zwei Bettlaken (eines ist ein Spannbetttuch) in King- oder Queen-Size sowie zwei Kopfkissenbezügen, alles aus feinstem weißen Batist, entweder 70% Baumwolle/30% Polyester oder 100% reine Baumwolle. Die mit Siebdruck-Technik per Hand aufgedruckten Gedichte sind in schwarzer, roter oder blauer Schrift zu haben. Ausführlichere Informationen und einen Vorgeschmack auf die Liebesgedichte bekommt man auf der Internetseite der Künstlerin, oder man bestellt sie per Mail: info@dianaschufer.com.

Der Artikel erschien am 14.2.06 im “Argentinischen Tageblatt”, unter dem Titel “Ideal zum Valentinstag”.

Ein Interview mit Diana Schufer (auf Spanisch) finden Sie im Blog “Zoom”.

Zeit-Zauberin (2001)

Video-Installation von Silvia Rivas im Centro Cultural Recoleta

Von Susanne Franz

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“Notas sobre el tiempo” (Beobachtungen über die Zeit) lautet das Thema der tiefgründigen Arbeit der Künstlerin Silvia Rivas im Cronopios-Saal des Centro Cultural Recoleta. Riesige Video-Leinwände im kirchenähnlich verdunkelten Raum, Projektionen des ewig heranrauschenden Meeres. Plötzlich färbt sich die Schwarz-Weiß-Szene rot, wird bedrohlich: Ströme von Blut scheinen sich auf den Boden zu ergießen.

Kleinere Fernsehbildschirme zeigen ewig sich wiederholende Szenen: Beine vom Knie bis zu den Füßen, die sinnlos immer hin und her laufen. Wie in einem Puzzle bauen sich die Bildschirmquadrate in scheinbarer Logik auf.

Weiter hinten eine Sequenz riesiger Leinwände mit Schwarz-Weiß-Szenarien: Regen prasselt auf kalten Asphalt. Ein Bild ist blutrot. Zwei schwarze Kreise bewegen sich durch die Bilder, Metaphern für die Gegenwart, die im Fluss zwischen Vergangenem und Zukünftigem unfassbar ist. Ein visuelles und akustisches Erlebnis, das eine meditative Atmosphäre erzeugt und doch gleichzeitig alle Sinne schärft.

Dieser Artikel erschien am 11.08.2001 im “Argentinischen Tageblatt”.

Poetischer Surrealismus (2000)

Carlos Carmonas Zeichnungen bei Atica

Von Susanne Franz

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“Caminantes”, Tusche, 50 x 70 cm, 1995.

Wussten wir nicht schon längst, dass die “Wirklichkeit” so, wie wir sie wahrnehmen, nicht existiert? Normalität gaukeln wir uns nur vor: Die Schwerkraft, die uns am Boden festhält – alles Illusion! Der Raum, in dem wir uns bewegen – trügerische, brüchige Konstruktion! Die Zeit, die unserem Leben eine scheinbar logisch-zwingende Notwendigkeit verleiht – gibt es etwas Subjektiveres? Dass alles nur Blendwerk sein soll, ist für viele mehr als beängstigend, ja nicht auszuhalten. Nicht so für Carlos Carmona. Ihm genügt die schlichte Gewissheit, dass nichts wirklich existiert, um sich aus den Zwängen von Raum und Zeit zu befreien. Ohne Regeln, ohne Schwere, ohne Angst lässt er seine Spaziergänger, die “Caminantes”, durch eine Welt schweben, gehen, tanzen, in der es keine Schwerkraft gibt. Hier existieren weder Zeit, noch Atmosphäre, noch Geräusche…

Carmonas Zeichnungen haben eine unglaublich intensive gestalterische Dichte, die Werke, obwohl “normal” auf rechteckige Leinwand gebannt, wirken wie Kugeln, die weiß herausgearbeiteten Flächen treten krass, grell plastisch hervor aus den Bildern, die wie in einem Fiebertraum verzerrt sind. Man erlebt Carmona auf dem Höhepunkt seiner Kreativität, als Schöpfer eines poetischen Surrealismus in einer parallelen Dimension.

Dieser Artikel erschien am 2.12.2000 im “Argentinischen Tageblatt”.

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Ausstellungs-Kalender 24.06.06-01.07.06

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Holzschnitte von Lucrecia Orloff
bei Palatina – bis 10. Juli.

Ausstellungszentren

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo und feiertags 12-20 Uhr, Di geschlossen, Mi bis 21 Uhr, Eintritt frei. An anderen Tagen: Eintritt 10 Pesos, Lehrer und über 65-Jährige 5 Pesos, Studenten, Kinder unter 12 Jahren und Behinderte gratis): Fabián Marcaccio, „Ezeiza Paintant“, Intervention (Terrasse). Bis 31. Juli. / Roy Lichtenstein, „Animated Life / Vida Animada“, Zeichnungen und Collages. 9.6.-7.8. / „Contemporáneo 16. Todo tiene que ver con todo“, mit den Künstlern Agustín Inchausti, Vicente Grondona und Ruy Krygier. Gast-Kuratorin: Fernanda Laguna. 30.6.-7.8. / David Lamelas, „Tiempo como actividad (Buenos Aires, 2006“, auf der Esplanade des Museums. 30.6.-November 2006.
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Agenda de Muestras 24/06/06-01/07/06

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Grabados de Lucrecia Orloff
en Palatina – hasta el 10 de julio.

Centros de exposiciones

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, martes cerrado, Miércoles hasta 21 hs, entrada libre. Los otros días: entrada 10 pesos, docentes y mayores de 65 años 5 pesos, estudiantes, menores de 12 años y discapacitados gratis): Fabián Marcaccio, “Ezeiza Paintant”, intervención (Terraza). Hasta 31 de julio. / Roy Lichtenstein, “Animated Life / Vida Animada”, dibujos y collages. 9.6.-7.8. / “Contemporáneo 16. Todo tiene que ver con todo”, con los artistas Agustín Inchausti, Vicente Grondona y Ruy Krygier. Curadora invitada: Fernanda Laguna. 30.6.-7.8. / David Lamelas, “Tiempo como actividad (Buenos Aires), 2006”, en la explanada del museo. 30.6.-noviembre del 2006.
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Kunstwerk Erde

Neues Weblog “Google Maps as Art”

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Ganze Welten stecken in den Kunstwerken im neu entdeckten Weblog Google Maps as Art. Wer will, kann sich – auf der Seite – näher heranklicken!

Natur und Technologie (2003)

Ana Lía Werthein lädt zum Ausflug aufs Land: “Al Campo” bei Atica

Von Susanne Franz

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Ein Ausflug aufs Land und gleichzeitig eine Reise in eine Welt der Abstraktion des Ländlichen ist Ana Lía Wertheins Ausstellung “Al Campo” in der Galerie Atica. Die Kunsthistorikerin und Psychoanalytikerin verwendet die unterschiedlichsten Techniken vom Gemälde über Skulpturen, deren Oberflächen mit Graphiken versehen sind, Fotografien, Foto-Drucke, Lithographien auf handgemachtem Papier bis hin zu Leuchtkästen. Das Thema “Landleben” wird dabei in einem Übertragungsprozess vom naturalistischen in den analytischen Bereich verarbeitet.

Beim Eintritt in die Galerie sieht man zunächst zwei Gemälde von Kühen – denn, so die Künstlerin, “auch auf dem Land scheint man immer zuerst von einer Kuh begrüßt zu werden”. Im größeren Raum der Galerie ist eine Skulpturen-Installation zu sehen, abstrakte, geometrische Formen, die verschiedene angebaute Pflanzen wie Sonnenblumen, Soja und Weizen symbolisieren. Auf den schrägen Flächen grasen wiederum Kühe, Plastiktiere, die in teils schwindelerregende Positionen außerhalb der horizontalen Normalität gestellt werden. Diese “andere Sichtweise” sei eines der “Privilegien des Künstlers”, erklärt Ana Lía Werthein, sichtlich zufrieden mit ihrem Werk und den Möglichkeiten der kreativen Entfaltung.

Sonnenblume, Weizen und Soja trifft man in verschiedenen Erscheinungsformen wieder: ihre Blätter in den Graphiken, grüne Weizenfelder in den Fotografien, Sojabohnen in den Kästen mit beleuchteten Fotos.

Horizonte beherrschen die Gemälde, die ein Gefühl von der Weite der Pampa vermitteln. Geräte wie Traktoren und andere Symbole des Landlebens sind vereinzelt auf ihnen zu finden.

Endgültig zum Gesamtkunstwerk macht die Ausstellung die Geräuschkulisse mit Vogelgezwitscher, die für ländlich-friedliche Atmosphäre sorgt, und ein Heuballen am Boden, der seinen typischen herb-süßen Geruch verströmt.

Natur und Technologie, Kreativität und analytisches Denken gehen in Wertheins Werk eine fruchtbare Verbindung ein.

Dieser Artikel erschien am 15.11.2003 im “Argentinischen Tageblatt”.

Vorbildlicher Kulturvermittler

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Das MALBA baut sein Programm für Behinderte aus

Von Susanne Franz

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Das Werk Ezeiza-Paintant von Fabián
Marcaccio gehört zum Rundgang für
geistig Behinderte.

Das Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires (MALBA), eine Privatinitiative des Geschäftsmanns und Kunstsammlers Eduardo Costantini, hat sein ohnehin vorbildliches Programm für Menschen mit Behinderungen erweitert. Für Blinde und Sehbehinderte organisiert die “Area de Educación y Acción Cultural” (Abteilung für Erziehung und Kulturvermittlung) des MALBA bereits seit Anfang 2005 ein breites Angebot an Führungen durch die Museumssammlung und auch die regelmäßig stattfindenden externen Ausstellungen – im Moment Pop-Art-Pionier Roy Lichtenstein. Nun kommen speziell abgestimmte Führungen für Menschen mit geistigen Behinderungen, Taube und Schwerhörige hinzu.

Ziel ist, Kultur auch denjenigen zugänglich zu machen, denen die Annäherung an die Kunst oder andere Bereiche der Kultur durch ihre Behinderung normalerweise verwehrt ist.

Informationen und Reservierungen unter Tel.: 4808 6541 oder bei der E-Mail-Adresse guias@malba.org.ar.

Die Nachricht erschien am 17.06.06 im “Argentinischen Tageblatt”.

Ejemplar difusor de cultura

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El MALBA amplía sus programas ligados a la discapacidad

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“Ezeiza-Paintant” de Fabián Marcaccio forma
parte del recorrido especialmente organizado
para personas con discapacidades mentales.

A los programas regulares de visitas guiadas por la colección permanente del MALBA y por sus exposiciones temporarias —en este momento, una muestra del pionero del pop art, Roy Lichtenstein—, el área de Educación y Acción Cultural agrega nuevas propuestas dirigidas a personas con discapacidades mentales; sordas e hipoacúsicas.

El objetivo es crear un ambiente más inclusivo para cada visitante, permitiendo que el museo y su patrimonio se conviertan en un espacio accesible a todos. Esta iniciativa continúa el camino abierto por el Programa para ciegos y disminuidos visuales que se ofrece desde comienzos de 2005.

La puesta en marcha de estos programas —orientados tanto a jóvenes y adultos, como a escuelas especiales de niños— fue posible gracias a un subsidio de un año de duración, otorgado a Malba por la JP Morgan Foundation, que colabora con proyectos especiales sobre arte y discapacidad.

Información y reservas: 4808 6541 o guias@malba.org.ar.

La noticia fue publicada (en idioma alemán) el 17/06/06 en el “Argentinisches Tageblatt”.

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