Documental suizo “Space Tourists” premiado en Sundance
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Observar la tierra desde el espacio una vez en la vida
Por Valerie Thurner
La norteamericana Anousheh Ansari quiere ser la primera mujer en viajar al espacio y para este deseo de la niñez gasta nada más y nada menos que 20 millones de dólares. El documentarista suizo Christian Frei cuenta en “Space Tourists” el antiguo sueño de la humanidad de volar al espacio en una película compleja y multifacética. Esta obra, que acaba de ser distinguida en el Festival de Cine Sundance por la mejor dirección de un documental extranjero, fue estrenada en el Zurich Film Festival 2009, donde Frei fue honrado con ovaciones.
En algún lugar de la estepa de Kazajstán se encuentra la estación espacial “Star City”, anteriormente soviética y en la actualidad internacional. Las exitosas expediciones de los Sputnik ya han ocurrido hace más de 50 años, y hoy en día la agencia espacial rusa debe mejorar el presupuesto financiero con el turismo al espacio. La estación sirve como centro de investigación y de entrenamiento de cosmonautas y turistas espaciales.
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Sie gilt als Symbolfigur für die Opfer des Holocausts: das jüdisch-deutsche Mädchen Anne Frank. Das Tagebuch, in dem die Heranwachsende ihre Erlebnisse im Versteck eines Amsterdamer Hinterhauses bis zur ihrer Verhaftung und Deportation festhält, gehören zu den ergreifendsten Zeugnissen über die nationalsozialistische Vernichtungspolitik. Seit wenigen Monaten gibt es in Buenos Aires einen Ort, der dem Mädchen, das Anfang 1945, gerade 15-jährig, im KZ Bergen-Belsen ums Leben kam, gewidmet ist: Das Anne Frank Zentrum (Centro Ana Frank Argentina) im Stadtteil Belgrano in der Straße Superí 2647. Dieses will dem Besucher auf interaktive Weise den Lebens- und Leidensweg des verfolgten Mädchens und ihrer Familie näherbringen und somit das Gedenken an das unfassbare Geschehen wachhalten.
Am 18. Januar hat das auch in diesem Jahr spannende Sommerferienproramm für Familien im Malba-Museum begonnen, das bis zum 19. Februar läuft. Im Rahmen der interaktiven Führungen mit speziell geschultem Personal wird u.a. der Rundgang “Un día con Andy Warhol” (Ein Tag mit Andy Warhol) angeboten. Kinder von 4-10 Jahren sollen hier spielerisch an das Werk des berühmten Pop Art-Künstlers herangeführt werden, dessen von Philip Larratt-Smith kuratierte Ausstellung noch bis zum 22. Februar im Malba zu sehen ist. Die Führungen enden mit einem Workshop, in dessen Rahmen die Kinder ihre eigenen Werke produzieren können.
Dame auf g5 schlägt Bauer auf f6. Dieser Schachzug war die Lösung für das Lieblingsschachproblem Francisco Benkös. Der Deutsch-Argentinier war ein Komponist auf 32 schwarzen und 32 weißen Feldern. Er stellte Schachfiguren zum Tanz auf dem Schachbrett zusammen, damit andere darüber nachdenken konnten, wie der Gegner in drei Zügen matt zu setzen sei. Die Aufstellungen veröffentlichte er unter anderem in der “Schwalbe”. Diese Fachzeitschrift wurde vom gleichnamigen Schachclub in Berlin herausgegeben, der sich ausschließlich der Lösung von Schachproblemen widmete.
“Al Museo en Calesita” – das ist der Titel einer neuen Ausstellung für Kinder und Erwachsene auf dem Anwesen der Dirección General de Museos. Anlässlich der Eröffnung gaben sich Regierungschef Mauricio Macri und Kulturminister Hernán Lombardi die Ehre. Zur offiziellen Feier hatte das Kulturministerium eingeladen und hätte diese besser “Mit dem Karussell ins Rampenlicht” betitelt. In legerer Sommermode gekleidet, posierten Macri und Lombardi ausgiebig vor Presse- und Fernsehkameras. Zunächst mit Holzpferden in der mageren Ausstellung, dann mit der Tangolehrerin, die an den kommenden Wochenenden Kinder unterrichten wird, zuletzt natürlich vor der neuen “Calesita de la Munich” mit eigens bestellter Kulisse, die mit Schulbussen angekarrt wurde.
Er war die personifizierte Leidenschaft, Identifikationsfigur einer ganzen Generation, versprühte eine grenzenlose Lebensenergie, die nun für immer verloschen ist. “Sandro de América” ist am Abend des 4. Januar im italienischen Spital in Mendoza im Alter von 64 Jahren verstorben.
Der argentinische Star-Violinist Alberto Lysy ist am Mittwoch vergangener Woche nach schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren in der Schweiz gestorben. Der brillante Musiker, Musikpädagoge und Gründer der Camerata Bariloche (1966) war zuletzt Künstlerischer Leiter der Yehudi Menuhin-Akademie in Gstaad. Menuhin war Lysys Lehrer in Europa, nachdem der in Buenos Aires geborene Musiker ab seinem 5. Lebensjahr zunächst von seinem Vater, dann von Maestro Ljerko Spiller unterrichtet worden war. Mit der Camerata Bariloche reiste Lysy um die Welt. 1971 verließ er das Ensemble und gründete die Camerata Lysy, mit der er weitere Erfolge feierte. In Europa war Lysy Gründer mehrerer Musikfestivals in Italien. Neben der Menuhin-Akademie in Gstaad leitete er die Genfer Musiktreffen und das Europäische Zentrum für Kammermusik in Berlin. Seine Heimatstadt besuchte Alberto Lysy zuletzt vor eineinhalb Jahren, als er am Planetarium mit vielen seiner Schüler und ehemaligen Schüler ein umjubeltes Freilichtkonzert gab.
“Musik ist in Buenos Aires lebensnotwendig”, sagt der Komponist für Neue Musik Mauricio Kagel. “Sie ist Ersatz für das, was nicht klappt in Politik und Gesellschaft.” Der in Buenos Aires geborene Künstler starb im September 2008. Das Goethe-Institut seiner Geburtsstadt widmete ihm jetzt eine Hommage und lud dazu Künstler ein, die in den letzten Jahren mit dem Deutsch-Argentinier zusammengearbeitet haben. “Für uns war Kagel ein Sinnbild der zeitgenössischen Musik”, schwärmt Dirigent Marcelo Delgado, der zur Hommage an drei Abenden das Orquesta Compañía Oblícua leitete. Die Musiker hatten im Sommer 2006 mit Kagel, der bereits 1959 nach Deutschland ausgewandert war, zusammengearbeitet und spielten im Rahmen eines ihm gewidmeten Festivals u.a. im Teatro Colón.
Die “Sibyllen von San Telmo”, eine einmalige Bilderserie aus dem 18. Jahrhundert, zählen zu den beeindruckendsten und wichtigsten Kunstschätzen der lateinamerikanischen Kolonialmalerei. Dargestellt sind die zwölf Sibyllen, welche das Leben Jesu Christi vorhersagen. Man sollte annehmen, diese zwölf Gemälde sind in einem der vielen wunderschönen Museen in Buenos Aires ausgestellt, perfekt beleuchtet und jederzeit für die Öffentlichkeit zugänglich. Doch weit gefehlt. Die Bilder befinden sich in der Sakristei von “San Pedro Giménez Telmo” in San Telmo, kaum zugänglich in einem für sie völlig unwürdigen Raum, da die Sakristei in einem desolaten Zustand ist und dringend renoviert werden muss. Feuchte Wände, abbröckelnder Putz, ein modriger Geruch und außer einer grellen Lampe in der Raummitte alles recht dunkel – keine passenden Voraussetzungen also, um antike Bilder unterzubringen. 


