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Ausstellungskalender 09/07/11-16/07/11

Von Susanne Franz

Durch Zufall haben wir erfahren, dass man nun das “Museo del Bicentenario” besuchen kann, das in den ehemaligen Räumen der “Aduana Taylor” untergebracht ist und hinter dem Präsidentenpalast Casa Rosada liegt (Hipólito Yrigoyen Ecke Paseo Colón). Man hat also jetzt die Gelegenheit, das dort ausgestellte Meisterwerk “Ejercicio plástico” des mexikanischen Künstlers David Alfaro Siqueiros zu bewundern. Das Museum war im Dezember 2010 von der argentinischen Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner und ihrem mexikanischen Amtskollegen Felipe Calderón “symbolisch” eingeweiht worden, aber danach war es nicht für die Öffentlichkeit zugänglich – bis vor kurzem.

Angeblich bis Ende Juli kann das “Museo del Bicentenario” nun dienstags bis sonntags von 10 bis 17.30 Uhr besucht werden, die Wandmalerei von Siqueiros ist von 10 bis 16.30 Uhr zu sehen.

Die Ausstellungen der Woche:

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Agenda de Muestras 09/07/11-16/07/11

Por Susanne Franz

Nos enteramos por casualidad que ahora se puede visitar el “Museo del Bicentenario” en el espacio de la antigua Aduana Taylor, en la parte posterior de la Casa Rosada (Hipólito Yrigoyen y Paseo Colón), donde se puede apreciar la obra maestra “Ejercicio plástico” del artista mejicano David Alfaro Siqueiros. El Museo había sido inaugurado “simbólicamente” por la presidenta argentina Cristina Fernández de Kirchner y el presidente mejicano Felipe Calderón en diciembre de 2010, pero no estaba abierto para el público hasta hace poco.

Ahora se puede visitar -supuestamente- hasta fines de julio, de martes a domingo de 10 a 17.30 horas, para ver la obra de Siqueiros, de 10 a 16.30 horas.

Las muestras de la semana:

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Ein Bürotraum

“La isla desierta” von Roberto Arlt im Dunkeln, aufgeführt von “Grupo Ojcuro”

Von Anna Weber

Wir müssten uns jedes Mal selbst verlieren. Statt zu passiven Sitzplatznummern, zu einem Teil des Theaterstücks werden. Mitfühlen, mitschreien, mitlachen, mitleben. Bis wir wieder in die Realität zurückgeworfen werden, benommen zu klatschen beginnen und, während wir noch immer neben uns selbst stehen, das eigene Leben mit dem soeben Gelebten vergleichen.

Aber wie bringt man den Zuschauer dazu mitzuleben, statt sich zurückzulehnen und zu konsumieren? Das Ensemble “Grupo Ojcuro” hat eine verblüffend einfache, aber wirkungsvolle Antwort gefunden: Man macht ganz einfach das Licht aus.

Seit zehn Jahren führt “Grupo Ojcuro” das Stück “La isla desierta” von Roberto Arlt im Dunkeln auf und hat damit zahlreiche Preise gewonnen. Der Regisseur José Menchaca adaptierte das Stück des argentinischen Schriftstellers und begann mit blinden Schauspielern zusammenzuarbeiten, die meisten von ihnen ohne Schauspielerfahrung. Anschließend kamen sehende Schauspieler dazu, denen die Augen verbunden wurden. Und zuletzt wurde das Licht gelöscht.

Im Dunkeln findet sich der Zuschauer in einem Großraumbüro wieder und hört, fühlt und riecht die Träume einer Gruppe melancholischer Büroangestellter. “Es ist unmöglich hier zu arbeiten”, ruft der langjährige Angestelle Manuel plötzlich und unterbricht so die ewigen Schreibmaschinensalven. Wegen der Schiffe, erklärt er. Seit das Büro aus dem Untergeschoss ans Tageslicht verlegt wurde und man durch das große Bürofenster die auslaufenden Schiffe betrachten kann, träumen die Angestellten, statt zu arbeiten.

Fremde Länder, nie Gelebtes, nie Gesehenes, ein Abenteuer, eine einsame Insel. Manuels Schrei gibt Anlass zu einem Kollektivtraum von einem Ort, wo es keine Richter, Buchhalter und Scheidungspapiere gibt. Stattdessen lebt man von Freiheit, Liebe und Magnoliensalat. Statt auf Schreibmaschinen hämmern die Angestellten bald auf Buschtrommeln ein und verlieren sich in wilden Tänzen, bis der Traum schließlich an der Realität zerplatzt.

“La isla desierta” ist auch für den Zuschauer nicht anderes als eine Einladung, sich zu verlieren. Für einmal ist da keine Bühne, kein Zuschauerraum. Das Theater geschieht rundherum und mit dem Zuschauer. Ist der Schrei oder das Gelächter in der Dunkelheit Teil des Stücks oder die Reaktion dessen, der neben einem sitzt? Oder gehört sogar die Reaktion zum Stück? Aus dem Nichts wird man überflutet und mitgerissen, bis es egal ist, wer da lacht, wer da schreit. Am Ende leben alle denselben Traum.

Es fällt nicht schwer, sich in “La isla desierta” zu vergessen. Das Stück ist leicht, man lacht. Keine schwerfällige Kritik an dieser Gesellschaft, die ihre Angestellten in Büros sperrt, die vor unerfüllten Träumen platzen. Doch wenn man am Ende neben sich und all den anderen im Dunkeln steht und zu klatschen beginnt, da sieht man trotzdem plötzlich das eigene Bürofenster vor sich.

Klassik für Schüler

“Mein erstes Konzert” im Teatro Colón

Von Charlotte Dötig

Musikalisches Erlebnis für Schüler: Am Montagvormittag fand im Teatro Colón die erste Vorstellung aus der Reihe “Mi primer concierto” für Kinder im Alter von elf und zwölf Jahren statt. An der außerordentlichen Aufführung nahmen mehr als 2000 Schüler aus Schulen von ganz Buenos Aires teil. Getragen wurde die Veranstaltung vom “Estudio Coral de Buenos Aires” unter der Leitung von Carlos López Puccio. Das Programm bestand aus Werken von Debussy, Liszt, Jannequin, Ligeti, Thompson, Guastavino und Correa. Außerdem gab es eine Anleitung zur Vor- und Nachbereitung der Aufführung. “Mein erstes Konzert” ist ein pädagogisch ausgerichtetes Programm für Schüler der Primaria, Sekundaria und anderer Kultureinrichtungen in Buenos Aires. Infos unter E-Mail prensa@teatrocolon.org.ar.

Schwarzer Humor und politische Botschaft

Marcos López’ “Tierra en Trance” in der Fundación YPF

Von Jasmin Müller

Bereits von außen stechen einem die großen Fotografien von Marcos López ins Auge. Schaut man durch die Stäbe des Zaunes, die den Hochhausturm der Fundación YPF in Puerto Madero schützend umgeben, erkennt man insgesamt 16 Werke des argentinischen Künstlers. Diese sind im Rahmen des Kulturprogramms “Arte en la Torre” im Erdgeschoss in der Macacha Güemes 515 noch bis zum 15.7. ausgestellt.

Der Titel der Ausstellung “Tierra en Trance” verweist auf einen gleichnamigen Film des brasilianischen Regisseurs Glauber Rocha. Er gilt als wichtigster Vertreter des Cinema Novo und stand für den Kampf gegen die Übermacht des US-amerikanischen Films. Sein Ziel war es, sich auf nationale Traditionen zu besinnen und er kritisierte in seinen Werken die herrschende soziale Ungerechtigkeit. Das, was Marcos López auch tut.

Wenn man das Gebäude betritt, steuert man direkt auf das Hauptwerk der Ausstellung zu. “Suite Bolivariana” – ein drei Meter hohes und neun Meter langes Wandbild. Links in dem Bild sind sechs Bergarbeiter zu erkennen. Sie steigen eine Art Treppe hoch, die aus Würfeln besteht, welche mit berühmten Bildern von Pop-Art Künstlern wie Roy Lichtenstein, Robert Indiana und Andy Warhol bedruckt sind. In den Händen eine Whiphala-Fahne – das Symbol für die indigenen Völker Südamerikas. Diese Szene erinnert an die Fotografie “Raising the Flag on Iwo Jima” von dem Fotografen Joe Rosenthal. Sie stellt sechs Soldaten dar, die auf einem Berg eine US-Fahne hissen und später als Kriegshelden gefeiert wurden. Doch in Marcos López’ Arbeit sind nicht Soldaten die Helden, es sind die dargestellten Bergarbeiter. Im Oktober 2010 feierte man 33 Männer als Nationalhelden, die im August 2010 in einem chilenischen Bergwerk verschüttet wurden und 69 Tage später gerettet werden konnten.

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Ein Spiel, und doch kein Spiel

“Mecha” von Miguel Angel Rios in der Galerie Ruth Benzacar

Von Jasmin Müller

Ein kleiner Ort in den Anden Kolumbiens 2010: Hier begann das Projekt “Mecha” des Künstlers Miguel Angel Rios. Er ist auf der Suche nach den Wurzeln des über 500 Jahre alten Spiels “Tejo” – seit 2000 offizieller Nationalsport in Kolumbien. Das Ergebnis der Filmaufnahmen kann man sich noch bis zum 29.7. im Hauptsaal der Galerie Ruth Benzacar anschauen.

Die Sportart besteht daraus, dass Spieler mit einer Metallscheibe auf einen Lehmkasten werfen. In der Mitte ist durch Schwarzpulvertaschen – die sogenannten Mechas – ein Kreis abgetrennt. Diese explodieren, sobald sie von den Metallscheiben getroffen werden. Gewonnen hat das Team, welches am meisten Mechas zum Knallen zu bringt.

In einem offenen schwarzen Raum im Zentrum der Galerie blickt man auf zwei Großleinwände und sieht den Ablauf des Spiels aus verschiedenen Blickwinkeln und Einstellungen. In diesen zehn Minuten sind spritzender Schlamm, rollende und fliegende Metallplatten und kleine Explosionen zu sehen – alles Elemente des Spiels. Die Kamera bewegt sich schnell, die Perspektiven wechseln oft. Manchmal sieht man nur durch ein winziges Loch wie durch den Lauf eines Gewehrs den Ort, an dem das Spiel stattfindet. Aber wie ein Spiel erscheint das Ganze kaum. Es knallt, es ist düster, Menschen rennen durch eine Halle, die an ein leerstehendes Tierheim erinnert. Bereiche sind durch Gitter und Zäune abgetrennt.

Es ist ein aufregendes Spiel. Die Sportart beinhaltet Explosionen, Schüsse, Ausrufe der Spieler und Oh’s und Ah’s der Zuschauer. All das sind Elemente, die man eigentlich nur von Kriegsfilmen oder von Berichten aus Kriegsgebieten kennt.

Bei Tejo gibt es zwar keine Opfer, jedoch auch keinen Moment der Stille oder des Friedens. Der in Catamarca, Argentinien, geborene Künstler will mit dieser Videoinstallation auf die Gewalt aufmerksam machen, die täglich in Kolumbien und auf der ganzen Welt herrscht. Er thematisiert die Gefahr des Krieges, die uns alltäglich umgibt. Dazu nutzt er das mehr als fünf Jahrhunderte alte Spiel Tejo – eine südamerikanische kulturelle Tradition, welche häufig im Mittelpunkt seiner Arbeiten stehen.

Innehalten und genauer hinsehen

“El rayo verde” in der Galerie Ruth Benzacar

Von Jasmin Müller


Ein randvolles Glas Wasser und drei leere Joghurttüten, die an einem Wollfaden von der Decke hängen – ein Teil der Kunstwerke, die momentan in der Galerie Ruth Benzacar zu sehen sind und einem auf den ersten Blick sehr suspekt erscheinen. Doch genau das ist die Aussage der Ausstellung “El rayo verde”. Es geht nicht darum, alles mit einem kurzen vorbeistreifenden Blick schnell zu überfliegen. Vielmehr soll man innehalten und genauer hinsehen. Denn so entdeckt man vielleicht Dinge, die man sonst nicht sehen würde.

Dieses Vorgehen impliziert bereits der Name der Ausstellung – “Der grüne Strahl”. Dieser ist ein äußerst seltenes Naturphänomen. Unter bestimmten Bedingungen leuchtet am oberen Rand der Sonne ein grüner Lichtblitz auf, der mit dem bloßen Auge jedoch kaum festzustellen ist – man muss schon sehr genau hinsehen. Der gleichnamige Liebesroman des französischen Schriftstellers Jules Verne handelt von der Suche nach optimalen Bedingungen, um den grünen Strahl zu sehen.

Die sechs argentinischen Künstler Jorge Macchi, Leopoldo Estol, Pablo Accinelli, Erica Bohm, Fabio Kacero und Nicolas Robbio sowie der Brasilianier Irán do Espiritu Santo zeigen bis zum 29.7. scheinbar alltägliche und banale Objekte, wie beispielsweise die unbeschriebenen weißen Blätter, die an einer Wand hängen. Hebt man die Zettel an und schaut darunter, sieht man Linien, Karos oder Notenlinien.

“Aguzar la vista, esperar, descubrir, quizas no” – Den Blick schärfen, warten, entdecken, vielleicht nicht. Aber auf einen Versuch kommt es an!

Foto:
Subtil: Jorge Macchis Werk ist nicht auf den ersten Blick zu entschlüsseln.

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Ausstellungskalender 02/07/11-09/07/11

Von Susanne Franz

Organisiert vom Goethe-Institut und dem Deutschen Tanzarchiv, wird am Dienstag, dem 5. Juli, um 19 Uhr, die Ausstellung “El tiempo detenido. Imágenes de la danza” mit 50 Farb- und Schwarz-Weiß-Fotografien der Künstler Andrea Esswein, Dominik Mentzos, Agnès Noltenius, Vanessa Ossa, Joerg Reichardt, Bettina Stöß, Bernd Uhlig, Gert Weigelt und Peter Welz eröffnet. Bis zum 31. Juli wird sie bei freiem Eintritt montags bis freitags ab 12 Uhr, samstags und sonntags ab 14 Uhr, bis Ende der Theatervorstellungen in der FotoGalería des San Martín-Theaters, Av. Corrientes 1530, zu sehen sein.

Das Deutsche Tanzarchiv wurde 1948 von dem Tänzer und Pädagogen Kurt Peters gegründet, es besitzt heute mehr als 150.000 Fotos und 50.000 Original-Negative, die hauptsächlich den zeitgenössischen Tanz dokumentieren. In diesem Bereich nimmt Deutschland nicht zuletzt wegen der vor zwei Jahren verstorbenen herausragenden Choreografin und Tänzerin Pina Bausch eine Sonderstellung ein.

Die Ausstellungen der Woche:

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Agenda de Muestras 02/07/11-09/07/11

Por Susanne Franz

El martes 5 de julio a las 19 horas se inaugurará en la FotoGalería del Teatro San Martín la muestra “El tiempo detenido. Imágenes de la danza”. La exposición, organizada por el Archivo Alemán de la Danza y el Goethe-Institut, podrá ser visitada a diario hasta el domingo 31 de julio, de lunes a viernes desde las 12 horas y los sábados y domingos desde las 14 horas hasta la finalización de las actividades del día en el teatro (Av. Corrientes 1530). La entrada es libre.

Esta muestra, compuesta por más de 50 imágenes color y blanco y negro realizadas por diferentes fotógrafos, permite observar sus distintas visiones, notables ejemplos de la recreación del movimiento en una imagen fija, a través de la detención de la acción, una característica muy representativa de la fotografía.

El Archivo Alemán de la Danza fue creado en 1948 por el bailarín y pedagogo Kurt Peters y cuenta actualmente con más de ciento cincuenta mil fotografías y más de cincuenta mil negativos originales, centrados básicamente en la potente actividad de la danza contemporánea alemana, que ocupa un lugar de privilegio en la escena internacional, obtenido sobre todo a partir de la impronta de su coreógrafa de culto, Pina Bausch.

Los autores de las fotografías son: Andrea Esswein, Dominik Mentzos, Agnès Noltenius, Vanessa Ossa, Joerg Reichardt, Bettina Stöß, Bernd Uhlig, Gert Weigelt y Peter Welz.

Las muestras de la semana:

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Klavierkonzerte von Volker Ziemendorff

Erstes Konzert des deutschen Pianisten am 8. Juli

Von Susanne Franz

Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Botschaft in Buenos Aires unternimmt der in Argentinien lebende deutsche Pianist Volker Ziemendorff eine Kozerttournee durch Argentinien und Deutschland. Am kommende Freitag, dem 8. Juli, um 19 Uhr, findet das erste Konzert im Museo Isaac Fernández Blanco, Suipacha 1422. Buenos Aires, statt. Auf dem Programm stehen die Sonate A-dur, D 959, von Schubert und die Kreisleriana, op. 16 von Schumann. Am 31.7., um 17.30 Uhr, spielt Ziemendorff in der Scala de San Telmo, Pasaje Giuffra 371. ebenfalls in der Hauptstadt. Die Tourneedaten in Deutschland sind: 20.8., Hamburg; 21.8., Glückstadt; 9.9., Neuenhain; 10.9., Kelkheim. Abschließend steht dann Posadas, Provinz Misiones, auf dem Programm, wo Ziemendorff am 23.9. um 20 Uhr ein “Concierto por la Igualdad” (Konzert für die Gleichheit) im Teatro Lírico del Centro del Conocimiento in Posadas gibt.

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Der Beginn einer neuen Ära

Präsentation des neuen Vorhangs im Theater Colón

Von Charlotte Dötig

Alle haben sich für diesen Abend herausgeputzt, die Frauen ihre schönsten Kleider angelegt, die Männer frisch rasiert und ein bisschen Parfüm angesprüht. In der Eingangshalle werden Freunde und alte Bekannte begrüßt, das Wetter wird besprochen und Kritiken über die bevorstehenden Aufführungen vorweggenommen. Doch nun endlich ist es soweit. Jeder sitzt auf seinem Platz, fühlt sich wie Prinz und Prinzessin in dem prächtigen Saal und doch so klein und unbedeutend zwischen all den Menschen. Nur noch vereinzelt hört man lautes Gelächter, die Gespräche gehen in dem Gemurmel der Menge unter und die Lichter langsam aus. Die Spannung steigt. Jeden Moment kann es losgehen und so schauen alle gebannt auf den Vorhang. Der Vorhang, der die Bühne vor neugierigen Blicken schützt, der Vorhang, der die einzelnen Akte voneinander trennt und sich am Ende wieder schließt, um das Geheimnis des Theaters zu wahren und die Aufführung liebevoll und doch bestimmt zu beenden.

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