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Ausstellungs-Kalender 16.02.08-23.02.08

Am 5. März wird im MUNTREF die Ausstellung „Sur Polar, Arte en Antártida“ eröffnet (Foto: Videostills eines Werks von Andrea Juan).
Ausstellungszentren
- MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo und feiertags 12-20 Uhr, Di geschlossen, Mi bis 21 Uhr, Eintritt frei. An anderen Tagen: Eintritt 12 Pesos, Lehrer und über 65-Jährige 6 Pesos, Studenten, Kinder unter 12 Jahren und Behinderte gratis): „Oscar Bony. El mago. Obras 1965/2001“. Erste große Retrospektive eines der bedeutendsten argentinischen Künstler. Kurator: Marcelo Pacheco. Führungen: Mi, Do und Fr um 17, Sa und So um 18 Uhr. 22.11.-18.2. / „Adquisiciones, donaciones y comodatos 2007“, 23 neu angeschaffte oder dem Museum gestiftete oder zur Verfügung gestellte Werke, darunter Zeichnungen, Gemälde, Fotos, Videos und Installationen von Sergio Avello, Marcos López, Kenneth Kemble, Hernán Marina, Liliana Porter und Emilio Renart. 22.11.-31.3. / „Contemporáneo 21: Autopsia de lo invisible“. Gastkuratorin: Sofía Hernández Chong Cuy (Mexiko). Künstler: Teresa Margolles (Mexiko), Regina José Galindo (Guatemala), Ignacio Lang (Puerto Rico), Mario García Torres (Mexiko) und Juan Manuel Echavarría (Kolumbien). Eröffnung: 28.2., 19 Uhr. Bis 14.4. / „Intervención 5“: Cecilia Szalkowicz, „Todo es posible II“. Bis Mai.
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“Kunst, die nur nachahmt und keine Veränderungsprozesse auslöst, darf sich nicht Kunst nennen”, schrieb der argentinische Künstler Raúl Lozza im Jahr 1947 in seinem “Manifiesto Perceptista”. Der großartige und doch immer bescheidene Denker, Lehrmeister und Mitbegründer der Gruppe “Arte Concreto-Invención” der 1940er-Jahre , der dann in Theorie und Praxis seine eigene abstrakte Kunstrichtung, den “perceptismo” (etwa: auf Wahrnehmung basierende Kunst) entwickelte, starb am Sonntag, dem 27. Januar, im Alter von 96 Jahren in Buenos Aires. Der Linksintellektuelle und Utopist sah sein dichtes geometrisches Werk nie losgelöst von gesellschaftlichen Abläufen, sondern als Denkanstoß und Motor für Veränderungen und Verbesserungen an. Sehr am Herzen lag ihm der Kontakt mit Schülern und jungen Künstlern, den er vor einigen Jahren jedoch aufgeben musste. Lozza hatte zuvor immer wieder in Vorlesungen und Hunderten von Artikeln sein künstlerisches Konzept dargelegt. Er war darüber hinaus auch noch im hohen Alter in mehreren Bürgerrechtsbewegungen aktiv gewesen.





