Ein Tempel für die Filmkunst
Programmkino Leopoldo Lugones feiert 2007 seinen 40. Geburtstag
Von Susanne Franz

Zur sechsten Ausgabe des “DocBsAs” im Jahr 2006 luden der Leopoldo-Lugones-Saal und das Goethe-Institut Buenos Aires den deutschen Dokumentarfilmer Thomas Heise ein.
40 Jahre und kein bisschen angestaubt: Der Leopoldo-Lugones-Saal, das vom Städtischen Theaterkomplex “Complejo Teatral de Buenos Aires” und der “Cinemateca Argentina” getragene Programmkino, ist technisch auf dem neuesten Stand. Moderne Projektoren für 35 mm, 16 mm und Videoformat sowie ein leistungsstarkes Dolby-Digital-Soundsystem machen den Saal im 10. Stock des San-Martín-Theaters an der Avenida Corrientes 1530, der 233 Zuschauer fasst, zu einem Ort, an dem man das beste Kino der Welt auch wirklich genießen kann. Aber natürlich sind es vor allem die Inhalte, die exzellente Programmgestaltung, die den Leopoldo-Lugones-Saal zu einem zentralen, nicht wegzudenkenden Kulturtempel der argentinischen Hauptstadt machen.
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Am vorigen Samstag stellte der argentinische Kunstkritiker Osvaldo Mastromauro in der Galerie Atica die erste Ausgabe seiner neuen Kunst- und Kulturzeitschrift “Dedalus” vor. Hauptsächlich den bildenden Künsten gewidmet, ist dennoch auch Literatur, Philosophie, Kino & Theater sowie Architektur gebührender Platz eingeräumt. Darüber hinaus ist ein Veranstaltungskalender vorhanden. Die bislang 32 Farbkarton-Seiten im Din-A-4-Format sollen in den nächsten Ausgaben erweitert werden, vor allem soll eine Sektion “Musik” hinzukommen. “Dedalus” will ein intellektuelles Diskussionsforum schaffen und dem Leser alle Ausdrucksformen der zeitgenössischen Kunst und Kultur näherbringen. Die Zeitschrift ist gratis und erscheint zunächst alle zwei Monate.



