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Ausstellungs-Kalender 22.07.06-29.07.06

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„Camino negro”: Zeichnungen von Omar Panosetti bei Loreto Arenas.

Ausstellungszentren

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo und feiertags 12-20 Uhr, Di geschlossen, Mi bis 21 Uhr, Eintritt frei. An anderen Tagen: Eintritt 10 Pesos, Lehrer und über 65-Jährige 5 Pesos, Studenten, Kinder unter 12 Jahren und Behinderte gratis): Fabián Marcaccio, „Ezeiza Paintant“, Intervention (Terrasse). Bis 31. Juli. / Roy Lichtenstein, „Animated Life / Vida Animada“, Zeichnungen und Collages. 9.6.-7.8. / „Contemporáneo 16. Todo tiene que ver con todo“, mit den Künstlern Agustín Inchausti, Vicente Grondona und Ruy Krygier. Gast-Kuratorin: Fernanda Laguna. 30.6.-7.8. / David Lamelas, „Tiempo como actividad (Buenos Aires, 2006“, auf der Esplanade des Museums. 30.6.-November 2006.
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Agenda de Muestras 22/07/06-29/07/06

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“Camino negro”: Dibujos de Omar Panosetti en la Galería Loreto Arenas.

Centros de exposiciones

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, martes cerrado, Miércoles hasta 21 hs, entrada libre. Los otros días: entrada 10 pesos, docentes y mayores de 65 años 5 pesos, estudiantes, menores de 12 años y discapacitados gratis): Fabián Marcaccio, “Ezeiza Paintant”, intervención (Terraza). Hasta 31 de julio. / Roy Lichtenstein, “Animated Life / Vida Animada”, dibujos y collages. 9.6.-7.8. / “Contemporáneo 16. Todo tiene que ver con todo”, con los artistas Agustín Inchausti, Vicente Grondona y Ruy Krygier. Curadora invitada: Fernanda Laguna. 30.6.-7.8. / David Lamelas, “Tiempo como actividad (Buenos Aires), 2006”, en la explanada del museo. 30.6.-noviembre del 2006.
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Marke Pérez Celis (2000)

Ein populärer argentinischer Künstler verbindet Markt und Tränendrüsen

Von Susanne Franz

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“Xentenario”, 173 x 198 cm, zum 100-jährigen Jubiläum
des Fußballclubs Boca Juniors 2005.

Der Mann versteht sich zu verkaufen. Für einen Künstler ist Pérez Celis in Argentinien sehr bekannt und wird allgemein geschätzt – vielleicht kennt man sein Werk nicht, seinen Namen aber bestimmt. Als leidenschaftlicher Boca-Fan gestaltete er ein Poster seiner Lieblings-Fußballmannschaft, das bringt ja mindestens schon einmal die Hälfte (plus einen) der Argentinier auf seine Seite. Im letzten Jahr gestaltete er das Programmheft und die Plakate des erfolgreichen Internationalen Theaterfestivals von Buenos Aires. Für verschiedene Universitäten der Provinz Buenos Aires hat der Künstler monumentale Wandmalereien geschaffen, was ihn in den Blickpunkt der Studierenden rückt und als einen dastehen lässt, der um Dinge wie Erziehung und Jugend bemüht ist. Seine Malerei ist eingängig und – wie seine Person – populär.

Vielleicht appelliert der Mann im Rahmen seiner jüngsten Ausstellung (im schönen Palais de Glace) nun aber doch zu massiv an die Gefühle des breiten Publikums.

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Ess-Störungen in einer gestörten Welt (2003)

Installation von Robin Lasser und Kathryn Sylva (USA) im Centro Cultural Recoleta

Von Susanne Franz

diet.jpgEssen bedeutet Überleben, kann Gesundheit bis ins Alter gewährleisten, Wohlbefinden, Ausgeglichenheit und Lustgefühl vermitteln. Wer aufhört zu essen, zerstört sich selbst. Hungerstreiks als politisches Druckmittel kommen immer wieder vor, aber viel häufiger sind Lebensstreiks junger Menschen, die kein “normales” Bild mehr von ihrem eigenen Körper haben. Dürr und ausgemergelt, stehen sie vor dem Spiegel und finden sich dick und hässlich. Sie verabscheuen sich und verneinen die natürlichen Funktionen ihres Körpers.

Wen wollen sie unter Druck setzen? An wen richten sich ihre Hilfeschreie? Die Konsumgesellschaft, die am Schönheitswahn viel zu gut verdient, hört jedenfalls nicht hin. Politiker greifen nicht ein. Angehörige sind oft diejenigen, die am wenigsten helfen können. Und psychologische Hilfe kommt oft zu spät. 20 % der Magersüchtigen sterben.

Im Rahmen der Mega-Ausstellung “Arte al plato!” im Centro Cultural Recoleta, die unter verschiedensten Aspekten das Essen in der Kunst betrachtet, stellen die beiden US-Künstlerinnen Robin Lasser und Kathryn Sylva mit ihrer Installation “Ess-Störungen in einer gestörten Welt” die Probleme bulimischer und anorexischer (nicht nur) jugendlicher Menschen in den Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit.

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Banane mit Symbolstatus (2001)

Die ecuatorianische Künstlerin Rocío Plúas in der OEA

Von Susanne Franz

banane.jpgNachdem sie viele Jahre im Ausland, in den unterschiedlichsten Kulturkreisen gelebt hat – in Singapur, Deutschland, Frankreich und jetzt in Argentinien – verspürt Rocío Plúas immer stärker das Bedürfnis, zu ihren Wurzeln zurückzukehren, ihre Identität über die persönlichen Erlebnisse zu definieren, die sie in ihrer Kindheit in Ecuador geprägt haben. Dabei verfällt sie jedoch keineswegs in eine regressive, unbestimmte Sehnsucht, sondern betrachtet mit einem ironisch-kritischen Auge die schwierige Situation, in der sich ihr Land heute befindet, und sie nimmt soziale Missstände ebenso aufs Korn, wie sie um den schleichenden Verlust der Traditionen einer uralten, reichen Kultur trauert, die ebenso wie der Rest des Kontinents zur US-amerikanisch geprägten Coca Cola- und Hamburger-Unkultur verkommt.

Dass sie im Heute ruht, beweist der Aufbau ihrer sehr sehenswerten Ausstellung in der OEA: Im Eingang befinden sich die jüngsten Werke, die die Banane zum Thema haben, in allen denkbaren Varianten, wobei Rocío mit dem Klischee arbeitet, dass es in Ecuador nichts als Bananen gibt. Mit viel Humor werden diese Vorstellungen karikiert. Ein Werk mit einer Bananenschale heißt “Vorsicht”, es gibt abstrakte Bananen, blaue Pop-Art-Bananen oder “United Colors of Ecuador”-Bananen. In zwei Werken schiebt sich ein Bananenbaüm auch plastisch vor die Stadt und in die Stadt – das Leben der Menschen – hinein, Arbeiter auf einer Bananenplantage zeigen, dass die Banane kostbare Lebensgrundlage auch der einfachen Menschen sein sollte und nicht Konsumgut in den Händen einiger weniger Großgrundbesitzer.

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La banana como símbolo (2001)

La artista ecuatoriana Rocío Plúas expone en la OEA

Por Susanne Franz

banane.jpgLa ecuatoriana Rocío Plúas ha vivido durante años en muchos países diferentes: Singapur, Alemania, Francia, y ahora Argentina. Después de sumergirse en tantas culturas diferentes, siente cada vez más fuerte el deseo de volver a las raíces, para poder definir su identidad a través de las experiencias que la formaron en la infancia, en su país, Ecuador. Esto no significa regresar a un estado de nostalgia indeterminada. Al contario: con una mirada crítica e irónica, Plúas observa la difícil situación en la que se encuentra su país hoy en día. Lamenta las grandes diferencias sociales tanto como la pérdida de las tradiciones de una cultura antigua y rica que se está convirtiendo —como el resto del continente— cada vez más en una no-cultura al estilo de los Estados Unidos.

Plúas vive en el presente, y lo demuestra con claridad desde la concepción de su recomendable muestra en la OEA. En la sala de la entrada expone obras recientes que tienen como tema la banana. La artista trabaja con el cliché de que en Ecuador no hay nada más que bananas. Ironizando sobre este preconcepto con mucho humor, titula una obra con una cáscara de banana “Cuidado”, pinta bananas abstractas, bananas pop azules, o bananas “United Colors of Ecuador” (todas color banana).

En dos pinturas, un árbol de banano en el primer plano de la obra domina —también en el trabajo plástico— la vida en la ciudad y la vida de la gente. Cuadros con trabajadores en las plantaciones de bananos demuestran que la banana debería ser el producto básico para la vida de la gente común, y no un objeto de consumo y lujo en manos de unos pocos, poderosos dueños de la tierra.

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Kunst im Grünen

Miguel D’Arienzos Museum MADA im Tigre-Delta

Von Susen Hermann

MADA3.JPGDrei kunterbunte Blechhäuser spiegeln sich im Wasser des Schwimmbeckens. Grauweiß gefleckte Enten rekeln sich in der Sonne am Teich. Ein weißer Holzsteg führt über den Rasen bis ans Ufer des Flusses Luján, und eine Sitzecke lädt zum Verweilen ein. Klingt nach dem perfekten Ort, um dem Stadtlärm zu entfliehen und die Natur zu genießen. Und dabei muss der Stadtmensch nicht einmal aufs Kulturelle verzichten. Das Gegenteil ist der Fall. Die im Tigre-Delta gelegene Grünanlage ist Teil des MADA, des “Museo de Arte en el Delta Argentino”, mit dem der Künstler und Architekt Miguel D´Arienzo ein außergewöhnliches Projekt auf die Beine gestellt hat.

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Ausstellungs-Kalender 15.07.06-22.07.06

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Vor 40 Jahren bemalte Raúl Soldi die Kuppel des Colón-Theaters. Hommage-Ausstellung in der Galerie Colección Alvear de Zurbarán.

Ausstellungszentren

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo und feiertags 12-20 Uhr, Di geschlossen, Mi bis 21 Uhr, Eintritt frei. An anderen Tagen: Eintritt 10 Pesos, Lehrer und über 65-Jährige 5 Pesos, Studenten, Kinder unter 12 Jahren und Behinderte gratis): Fabián Marcaccio, „Ezeiza Paintant“, Intervention (Terrasse). Bis 31. Juli. / Roy Lichtenstein, „Animated Life / Vida Animada“, Zeichnungen und Collages. 9.6.-7.8. / „Contemporáneo 16. Todo tiene que ver con todo“, mit den Künstlern Agustín Inchausti, Vicente Grondona und Ruy Krygier. Gast-Kuratorin: Fernanda Laguna. 30.6.-7.8. / David Lamelas, „Tiempo como actividad (Buenos Aires, 2006“, auf der Esplanade des Museums. 30.6.-November 2006.
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Agenda de Muestras 15/07/06-22/07/06

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Hace 40 años, Raúl Soldi pintó la cúpula del Teatro Colón. Muestra homenaje en la Galería Colección Alvear de Zurbarán.

Centros de exposiciones

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, martes cerrado, Miércoles hasta 21 hs, entrada libre. Los otros días: entrada 10 pesos, docentes y mayores de 65 años 5 pesos, estudiantes, menores de 12 años y discapacitados gratis): Fabián Marcaccio, “Ezeiza Paintant”, intervención (Terraza). Hasta 31 de julio. / Roy Lichtenstein, “Animated Life / Vida Animada”, dibujos y collages. 9.6.-7.8. / “Contemporáneo 16. Todo tiene que ver con todo”, con los artistas Agustín Inchausti, Vicente Grondona y Ruy Krygier. Curadora invitada: Fernanda Laguna. 30.6.-7.8. / David Lamelas, “Tiempo como actividad (Buenos Aires), 2006”, en la explanada del museo. 30.6.-noviembre del 2006.
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Urgestein des argentinischen Rock

Serú Girán-Schlagzeuger Oscar Moro gestorben

Von Susanne Franz

Moro.JPGEine der wichtigsten Persönlichkeiten des argentinischen Rock, der Schlagzeuger Oscar Moro, ist am Dienstag in seinem Haus im Stadtteil Palermo im Alter von 56 Jahren gestorben. Am 24. Januar 1950 in Rosario geboren, begann er seine Musikerkarriere als Mitglied von Lito Nebbias “Los Gatos”. Als Schlagzeuger der legendären Gruppe Serú Girán (mit Charly García, Pedro Aznar und David Lebón) legte er in den 70er Jahren den Grundstock zu seinem Ruhm. Mit García hatte Moro zuvor schon in der berühmten Formation “La Máquina de Hacer Pájaros” gespielt.

Mit Serú Girán schrieb Oscar Moro Rock-Geschichte. Nach der Auflösung der Band nahm er mit dem uruguayischen Bassisten Beto Satragni ein Album auf. Pappo lud Moro 1985 ein, bei seiner Band “Riff” mitzumachen, mit der er zwei Alben einspielte. Als Schauspieler agierte Moro in “Peperina” (1995) von Raúl de la Torre und “Hasta que se ponga el sol” (1973) von Aníbal Uset. Der in Rock, Jazz, Folklore, Blues, Hardrock, Beat und Candombe gleichermaßen versierte Musiker arbeitete unter anderem auch mit León Gieco, Porsuigieco und Sui Generis zusammen, und als gefragter Studiomusiker mit Alejandro Lerner, Billy Bond, Fabiana Cantilo und vielen anderen.

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Ausstellungs-Kalender 08.07.06-15.07.06

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Ernesto Deira, Retrospektive anlässlich des 20. Todestages des Künstlers, bei Agalma.Arte. Bis 15.7.

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