Kalender / Agenda

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Ausstellungs-Kalender 26.05.07-02.06.07

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Am Donnerstag wurden im Museo de Arte Hispanoamericano “Isaac Fernández Blanco” (Suipacha 1422) drei neue Dauerausstellungssäle für die Sammlung des Museums eingeweiht. Das Kulturerbe-Sekretariat der Stadt Buenos Aires gab damit die Vollendung der Rundumerneuerung des Museums bekannt, das seinen Museumsschatz ab sofort im Rahmen eines neuen museologischen Leitfadens darbieten wird: und zwar als kohärenten historischen Rundgang, anstatt wie bisher die Stücke als vereinzelte Ausdrucksformen künstlerischen Schaffens zu präsentieren. In den drei Sälen werden die Ausstellungen “Maestros del Arte Criollo” (Meister der Criollo-Kunst), “Misiones Jesuíticas de Moxos y Chiquitos” (Jesuitenmissionen von Moxos und Chiquitos) und “El Contacto con Oriente” (Berührung mit dem Osten) gezeigt. Ein Grund mehr, das schöne “Fernández Blanco” zu besuchen!

Ausstellungszentren

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo und feiertags 12-20 Uhr, Di geschlossen, Mi bis 21 Uhr, Eintritt frei. An anderen Tagen: Eintritt 12 Pesos, Lehrer und über 65-Jährige 6 Pesos, Studenten, Kinder unter 12 Jahren und Behinderte gratis): Alfredo Volpi (Brasilien), „50 años de pintura“. Kurator: Olivio Tavares de Araújo. 16.3.-28.5. / Marta Minujín, „Los meses del año“ (Terrasse). 7.12.-September 2007. / Sergio Avello, „Volumen“ (Explanade). 7.12.-September 2007.
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Agenda / Kalender

| Kalender / Agenda | 25/5/07 | Comentarios desactivados en Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras 26/05/07-02/06/07

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El Museo de Arte Hispanoamericano Isaac Fernández Blanco inauguró ayer tres nuevas salas de exhibición permanente en su sede de Suipacha 1422. En estos nuevos espacios se expondrán las colecciones de “Maestros del Arte Criollo”, “Misiones Jesuíticas de Moxos y Chiquitos” y “El Contacto con Oriente”. Se completa así la renovación integral de la exhibición, de acuerdo al nuevo guión museológico, en el que las importantes piezas de la colección del Museo se articulan como ilustraciones de una narración histórica, en lugar de ser presentadas como manifestaciones artísticas aisladas.

Centros de exposiciones

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, martes cerrado, Miércoles hasta 21 hs, entrada libre. Los otros días: entrada 12 pesos, docentes y mayores de 65 años 6 pesos, estudiantes, menores de 12 años y discapacitados gratis): Alfredo Volpi (Brasil), “50 años de pintura”. Curador: Olivio Tavares de Araújo. 16.03.-28.05. / Marta Minujín, “Los meses del año” (Terraza). 8.12.-septiembre de 2007. / Sergio Avello, “Volumen” (Explanada). 8.12.-septiembre de 2007.
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Fortschritt durch Technik?

Die Ausstellung “Negatec” im Espacio Fundación Telefónica hinterfragt kritisch und mit viel Humor

Von Susanne Franz

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Oswaldo Maciás Installation “Surrounded by Tears” (Umgeben von Tränen) soll ein Bewusstsein dafür wecken, wie abgestumpft der globalisierte Mensch von heute gegenüber Presseberichten und -fotos von Kriegen oder Naturkatastrophen geworden ist. Susan Sontag beschrieb es in ihrem Essay “Der Schmerz der Anderen”. Maciá beweist, dass man noch nicht zu unsensibel ist, diesen Schmerz zu hören: Er hat rund um die Welt Wehklagen von Opfern aufgenommen und lässt sie uns aus in verschiedenen Höhen von der Decke hängenden Glocken vernehmen – und fühlen.

Der rasante Fortschritt der Technik hat in den vergangenen Jahren das Leben revolutioniert. Die Jugend sitzt vor dem Computer, tummelt sich in virtuellen Welten, die binäre Denkweise 1-0, ja-nein, schwarz-weiß lässt allmählich die Zwischentöne verschwinden, die das Leben reich machen. Alles ist “einfacher” mit Online-Banking oder Online-Shopping, man ist immer erreichbar mit dem Handy am Ohr, man kann alles was man will sofort haben mit E-Bay, Millionen Videos stehen bei YouTube zur Verfügung: So wächst eine Generation heran, die nicht mehr warten kann, keine Langeweile mehr erträgt. Und wenn der Strom ausfällt, herrscht die große Ratlosigkeit, denn was soll man machen, wenn innen nichts mehr drin ist und äußere Reize die Leere nicht überdecken?

Wie viel weiter hat die Technik den Menschen gebracht?

In der Ausstellung “Negatec” im Espacio Fundación Telefónica, die man noch bis Sonntag, den 27. Mai besuchen kann, gehen 13 international bekannte und renommierte Künstler und Künstlergruppen an diese Frage heran. Kurator der Ausstellung ist der 1937 in Deutschland geborene Uruguayer Luis Camnitzer, der seit 1964 in den USA lebt. Er wurde von der argentinischen Künstlerin und Kulturmanagerin Patricia Hakim eingeladen, diese Exposition zu organisieren, sie stand ihm als Co-Kuratorin zur Seite.

Camnitzer, selbst ein international berühmter Künstler und Lehrmeister, betont, dass die von ihm eingeladenen Künstler “keine negative, aber wohl eine kritische Position gegenüber dem technologischen Fortschritt” haben.

Die deutsche Künstlerin Martina Fischer beispielsweise zeigt das in sich geschlossene System, die nur dem eigenen Zweck dienenden “Auswirkungen” vieler technischer Errungenschaften, indem sie drei kleinen, staubsaugerähnlichen Machinen durch ein Kabel Strom zuführt, durch das sie zugleich auch wieder abgewürgt werden, so dass sie sich immer kurz vor und zurückbewegen, ohne jemals aus dem Kreislauf herauszukommen. Von Fischer stammen auch an der Wand installierte elektronische “Beichtkästen”, die mühevolles Formulieren oder peinliche Schuldeingeständnisse gnadenvoll überflüssig machen: Man nähert sich lediglich mit dem Ohr dem Kasten, und schon spricht eine Stimme den Sünder von seiner Schuld frei. Eine weitere Installation Martina Fischers ist ein Geldautomat, in dem man ein Herz schlagen hört. Wirft man durch den vorgesehenen Schlitz eine Münze ein, hört das Geräusch abrupt auf: Der “gütige Spender” hat den Kasten ermordet.

Können Börsenbewegungen hohe Kunst sein? Bei dem schwedischen Künstler Ola Pehrson ja: Er “übersetzt” die Börsenstatistiken in Noten und lässt sie von einem professionellen Chor singen. Sein “NASDAQ Vocal Index” hört sich überraschend gut an.

Die beiden argentinischen Künstler Roberto Jacoby und Syd Krochmalny preisen in ihrer Videoinstallation “La castidad” (Die Enthaltsamkeit) ebendiesen von beiden selbst praktizierten Lebensstil an. Dazu laden sie jeweils zwei Zuschauer (nach vorheriger Anmeldung) in einen abgeteilten Raum ein, in dem man es sich auf einem breiten Bett gemütlich machen kann. Durch Kopfhörer erhält man Anweisungen, dann läuft ein Video, auf dem die beiden durch Schauspieler dargestellten Künstler (ein Jüngling und ein älterer Herr) über allerlei im allgemeinen und die Enthaltsamkeit im besonderen philosophieren. Im Anschluss an den mit 20 Minuten zu langen Film kann man per Notebook mit denen beiden “live chatten”.

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Passiver Widerstand zwecklos

“Nadar perrito” von Reto Finger im Goethe-Institut

Von Christina Liebl

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Fünf Menschen Mitte dreißig sind auf der Suche nach einer lebenswerten Zukunft. Keiner von ihnen möchte diesen Weg alleine gehen, doch auch mit einem Partner gelingt es ihnen nicht, ihrem Leben eine Richtung zu geben. Wie der Titel “Schwimmen wie Hunde” andeutet, treiben sie unsicher und uneffektiv durch ihr Leben. “Ein Mensch, der wie ein Hund schwimmt, ist entweder erschöpft oder hat es nie richtig gelernt”, darauf weist auch die Schauspielerin und Regisseurin Andrea Garrote hin. Diese Beschreibung lässt sich auf die Personen des Stücks übertragen.

Der Schweizer Autor Reto Finger, der 2005 den Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker für sein Stück “Kaltes Land” erhielt, stellt in “Nadar perrito” zwei Lebensstrategien einander gegenüber. Alle sehnen sich nach Liebe, Familie und Glück, und vier der jungen Leute versuchen, diese Ziele mittels Verstand zu erreichen. Je nach Charakter gehen sie dabei unterschiedlich vor: Carlota stürzt sich in Männergeschichten, nachdem sie ihre siebenjährige Beziehung mit Roberto beendet hat. Ihre Lösungsvorschläge beruhen zu einem grotesken Ausmaß auf Vernunft: So teilt sie beispielsweise die Freunde in “Carlotas Freunde”, “Robertos Freunde” und “gemeinsame Freunde” ein. Sie endet schließlich in einer unglücklichen Beziehung mit Juan, mit dem sie ein Kind bekommt. Ihre Freundin Ingrid sehnt sich nach der großen Liebe, beneidet Carlota und bleibt selbst meistens erfolglos bei den Männern.

Den Gegensatz dazu bildet Roberto, der sich weigert, rational den Lebensorganisationsplänen seiner Exfreundin Carlota nachzugeben. Er verbarrikadiert sich im Keller und weigert sich, ein normales Leben weiterzuführen. So sitzt er in seinem Liegestuhl und wartet. Auf was, weiß er wohl selbst nicht so genau.

Die Inszenierung von Andrea Garrote setzt diese zwei Strategien auch in der Darstellung um: Auf der Bühne geht das Leben der Vernünftigen seinen Gang, während per Filmprojektion der passive Widerstand Robertos an der Wand sichtbar wird. Das Auge des Zuschauers wird durch das einfache Bühnenbild kaum abgelenkt, denn im Mittelpunkt stehen die Dialoge. Wie Reto Finger selbst sagt, geht es darum, dass “die urbane Mittdreissiger-Generation sehr viel kompetenter über ihr Leben spricht, als sie es lebt”.

Das Stück ist noch am 24. Mai sowie dem 7. und 14. Juni, jeweils um 20 Uhr, bei freiem Eintritt im Goethe-Institut, Av. Corrientes 319, zu sehen.

Erschienen im “Argentinischen Tageblatt” vom 19.05.07.

Ein “Ort der ständigen Erneuerung”

Ankündigung des VI. Internationalen Theaterfestivals von Buenos Aires

Von Susanne Franz

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“Big in Bombay” heißt der deutsche Beitrag beim FIBA 2007.

Ariane Mnouchkine, die bedeutendste Figur des zeitgenössischen Theaters, kommt mit dem weltberühmten Théâtre du Soleil nach Buenos Aires und damit zum ersten Mal nach Lateinamerika – das war die Sensation bei der Ankündigung des VI. Internationalen Theaterfestivals von Buenos Aires (Festival Internacional de Buenos Aires, FIBA). Am Freitag vergangener Woche präsentierten Stadtregierungschef Jorge Telerman, Kultursekretärin Silvia Fajre und Festivaldirektorin Graciela Casabé bei einer Pressekonferenz im Theater San Martín das Programm des Theaterfests, das vom 4. bis zum 23. September internationales Theater höchster Qualität in die argentinische Hauptstadt bringen wird.

Neben den 11 internationalen Gastspielen stehen aber auch 29 argentinische Produktionen auf dem Programm, eine Besonderheit unter den Theaterfestivals der Welt, wie Casabé betonte. Die Auswahl dürfte schwergefallen sein, denn Buenos Aires ist die produktivste Theaterstadt der Welt: Etwa 25.000 Theatervorstellungen finden pro Jahr in mehr als 260 unabhängigen Theatersälen statt. Diese Zahlen nannte Silvia Fajre, die weiter ausführte, wenn im Zentrum der V. Ausgabe des Theaterfests vor zwei Jahren noch Technologie und Neue Medien gestanden hätten, seien “Lebensgeschichten” der Schwerpunkt des Festivals in diesem Jahr. “Wer sind wir, und wie wollen wir mit anderen interagieren? Inwieweit können wir uns öffnen, ohne unsere Identität zu verlieren?”, formulierte Fajre die zentralen Fragen und nannte das Theater einen “Ort der ständigen Erneuerung”.

Stadtchef Jorge Telerman hatte sich in seiner Begrüßungsansprache zuvor als “Fan des Theaterfestivals” geoutet und seine Glückwünsche zum diesjährigen 10. Geburtstag des FIBA ausgesprochen, das im Jahr 1997 mit Christoph Marthalers “Murx den Europäer!2 eröffnet worden war.

Deutsches und deutschsprachiges Theater hat beim FIBA von jeher eine große Rolle gespielt. Unvergesslich ist Brechts “Arturo Ui” in der Inszenierung von Heiner Müller mit dem unvergleichlichen Martin Wuttke in der Hauptrolle (das Eröffnungsstück 1999), oder einige Jahre später Wuttke allein in “Artaud”. Sasha Waltz brachte mit ihrem Berliner Tanztheater “Freiland” und “Körper”, die beiden ersten Stücke ihrer Trilogie, nach Buenos Aires. In der letzten Ausgabe des FIBA, 2005, schockte Frank Castorf mit seiner Tennessee Williams-Adaptation “Endstation Amerika” mit Henry Hübchen.

Dass so hochkarätige Ensembles kommen konnten, ist nicht zuletzt dem Goethe-Institut Buenos Aires zu verdanken, das in diesem Jahr die in Argentinien geborene und seit 1995 in Berlin lebende Choreographin Constanza Macras nach Buenos Aires bringt: In ihrer Choreographie und Regie wird das Ensemble Dorky Park das Stück “Big in Bombay” aufführen.

Auch die Französische Botschaft hat tief in die Tasche gegriffen – von den 2 Millionen Pesos Budget des Festivals stammt eine Million von Institutionen und Sponsoren -, um Ariane Mnouchkine und das legendäre Théâtre du Soleil nach Buenos Aires zu locken. Für ihr Stück “Les Éphémères” mit einer Spieldauer von acht Stunden (Pausen inbegriffen), das im alten Messezentrum, dem “Centro de Exposiciones” an den Avenidas Pueyrredón und Alcorta gezeigt wird, bringen sie einen Stab von 70 Schauspielern und Technikern mit und einen Bühnenbau, der in 13 Containern herübergeschifft werden muss.

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Ausstellungs-Kalender 19.05.07-26.05.07

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Am Donnerstag wurde die wichtigste Kunstmesse Argentiniens, arteBA 2007, eröffnet, die vom 18. bis 22. Mai von 13 bis 22 Uhr für das Publikum zugänglich ist. Auf dem Foto ein Videostill von “Le Partenaire” von Hernán Marina (in der Videokunst-Sektion “Cubo Negro/Caja Blanca”).

Ausstellungszentren

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo und feiertags 12-20 Uhr, Di geschlossen, Mi bis 21 Uhr, Eintritt frei. An anderen Tagen: Eintritt 12 Pesos, Lehrer und über 65-Jährige 6 Pesos, Studenten, Kinder unter 12 Jahren und Behinderte gratis): Alfredo Volpi (Brasilien), „50 años de pintura“. Kurator: Olivio Tavares de Araújo. 16.3.-28.5. / David LaChapelle, „Heaven to Hell – Bellezas y Desastres“. Kuratorin: Eva Grinstein. 30.3.-21.5. / Marta Minujín, „Los meses del año“ (Terrasse). 7.12.-September 2007. / Sergio Avello, „Volumen“ (Explanade). 7.12.-September 2007.
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Agenda de Muestras 19/05/07-26/05/07

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Se inauguró arteBA 2007, el evento más esperado en el ambiente del arte argentino. El público podrá visitar la feria del 18 al 22 de mayo de 13 a 22 horas. En la foto un videostill de la obra “Le Partenaire” de Hernán Marina (en la sección de video arte “Cubo Negro/Caja Blanca”).

Centros de exposiciones

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, martes cerrado, Miércoles hasta 21 hs, entrada libre. Los otros días: entrada 12 pesos, docentes y mayores de 65 años 6 pesos, estudiantes, menores de 12 años y discapacitados gratis): Alfredo Volpi (Brasil), “50 años de pintura”. Curador: Olivio Tavares de Araújo. 16.03.-28.05. / David LaChapelle, “Heaven to Hell – Bellezas y Desastres”. Curadora: Eva Grinstein. Del 30 de marzo al 21 de mayo. / Marta Minujín, “Los meses del año” (Terraza). 8.12.-septiembre de 2007. / Sergio Avello, “Volumen” (Explanada). 8.12.-septiembre de 2007.
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Ein Fest für die Kunst

16. Kunstmesse arteBA 2007 eröffnet

Von Susanne Franz

Am Donnerstagabend wurde im Messegelände La Rural die 16. Messe Zeitgenössischer Kunst arteBA 2007 eröffnet. Die argentinische First Lady, Senatorin Cristina Fernández de Kirchner, Vizepräsident Daniel Scioli, der Stadtregierungschef von Buenos Aires, Jorge Telerman, und sein Konkurrent bei der Wahl zum neuen Stadtchef im Juni, Erziehungsminister Daniel Filmus, durchschnitten gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Stiftung arteBA, Mauro Herlitzka, das symbolische blau-weiße Band und gingen dann, von Blitzlichtgewitter begleitet, durch den Grünen und Blauen Pavillon des Messegeländes, um sich mit dem Angebot der bedeutendsten Messe Zeitgenössischer Kunst Argentiniens und ganz Lateinamerikas vertraut zu machen. Weitere illustre Persönlichkeiten waren Regierungssprecher José Albistur und die Kultursekretärin der Stadt Buenos Aires, Silvia Fajre.

Unbeeindruckt vom Streik der U-Bahnen und dem daraus resultierenden verheerenden Verkehrschaos in der ganzen Stadt, fanden sich über 5000 geladene Gäste bei der Eröffnungsfeier ein.

Die bislang größte arteBA besticht mit einem makellosen Gesamt-Design und der spürbar verbesserten Qualität der Kunstwerke in den ausgesuchten Galerien. Das Publikum kann die Messe bis einschließlich Dienstag, den 22. Mai, täglich von 13-22 Uhr besuchen. Der Eintritt kostet 16 Pesos, für Studenten und Rentner 8 Pesos, und ist für unter 12-Jährige gratis.

Alle weiteren Infos finden Sie auf der Webseite der Messe.

Erscheint im “Argentinischen Tageblatt” vom 19.05.07.

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Ausstellungs-Kalender 12.05.07-19.05.07

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Am Donnerstag wird die wichtigste Kunstmesse Argentiniens, arteBA 2007, eröffnet, die vom 18. bis 22. Mai für das Publikum zugänglich ist. Auf dem Foto ein Werk von Ana Lía Werthein (zu finden am Stand von 1/1 Caja de Arte).

Ausstellungszentren

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Do-Mo und feiertags 12-20 Uhr, Di geschlossen, Mi bis 21 Uhr, Eintritt frei. An anderen Tagen: Eintritt 10 Pesos, Lehrer und über 65-Jährige 5 Pesos, Studenten, Kinder unter 12 Jahren und Behinderte gratis): Alfredo Volpi (Brasilien), „50 años de pintura“. Kurator: Olivio Tavares de Araújo. 16.3.-28.5. / David LaChapelle, „Heaven to Hell – Bellezas y Desastres“. Kuratorin: Eva Grinstein. 30.3.-21.5. / Marta Minujín, „Los meses del año“ (Terrasse). 7.12.-September 2007. / Sergio Avello, „Volumen“ (Explanade). 7.12.-September 2007.
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Agenda de Muestras 12/05/07-19/05/07

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El jueves se inaugurará arteBA 2007, el evento más esperado en el ambiente del arte argentino. El público podrá visitar la feria del 18 al 22 de mayo. En la foto una obra de Ana Lía Werthein (en el stand de 1/1 Caja de Arte).

Centros de exposiciones

  • MALBA (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Av. Figueroa Alcorta 3415 (Jue-Lun y feriados 12-20 hs, martes cerrado, Miércoles hasta 21 hs, entrada libre. Los otros días: entrada 10 pesos, docentes y mayores de 65 años 5 pesos, estudiantes, menores de 12 años y discapacitados gratis): Alfredo Volpi (Brasil), “50 años de pintura”. Curador: Olivio Tavares de Araújo. 16.03.-28.05. / David LaChapelle, “Heaven to Hell – Bellezas y Desastres”. Curadora: Eva Grinstein. Del 30 de marzo al 21 de mayo. / Marta Minujín, “Los meses del año” (Terraza). 8.12.-septiembre de 2007. / Sergio Avello, “Volumen” (Explanada). 8.12.-septiembre de 2007.
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Malba “von kulturellem Interesse”

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Das Malba wurde für seine hervorragende Kulturarbeit ausgezeichnet

Von Susanne Franz

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Am Montagabend wird an der Fassade des Museums für Lateinamerikanische Kunst Malba-Fundación Costantini eine Plakette enthüllt, mit der das Museum die Tatsache feiert, dass die Stadtregierung von Buenos Aires das Malba zum “Sitio de Interés Cultural” (Stätte des kulturellen Interesses) erklärt hat. Diese Ehrung geht auf eine Initiative der Abgeordneten Marta Varela zurück und würdigt “den hohen Wert und die Relevanz, die ein solches Museum für unsere Stadt hat”.

Besonders hervorgehoben wurden in der im Dezember 2006 zugesprochenen Auszeichnung auch die Arbeit des Museums auf den Gebieten der Filmkunst und der Literatur, darüber hinaus seine unschätzbare Kulturarbeit für Kinder, Blinde und Sehbehinderte, geistig Behinderte sowie Taube und Schwerhörige.