Volle Fahrt voraus

Die Fundación Cultural Suizo Argentina wurde neu gegründet und hat jede Menge Pläne

Von Susanne Franz

fcsa11.jpgWenn die Schweizer etwas tun, dann machen sie es richtig. Als am 29. September 2009 in der eleganten Brasserie El Petanque in San Telmo mit dem Schweizer Frauentrio Artemis die offizielle Neugründung der “Fundación Cultural Suizo Argentina” gefeiert wurde, war dies keine Absichtserklärung – der Motor brummte bereits seit über einem Jahr wieder…

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Convocatoria para 2010

Abre la convocatoria para Artes Visuales 2010 en el Centro Cultural Recoleta

El Centro Cultural Recoleta dependiente del Ministerio de Cultura del Gobierno de la Ciudad de Buenos Aires, informa que se abre la recepción de propuestas sobre artes visuales (pintura, dibujo, objetos, esculturas, instalaciones, videoarte) para exponer en la Institución en el 2010.

Las carpetas deberán incluir un proyecto expositivo, imágenes de la obra del artista (preferentemente impresas), un Currículum Vitae que incluya los datos del expositor (nombre, apellido, teléfono, dirección y mail).

Las mismas serán evaluadas por un comité de selección integrado por María Rita Fernández Madero (Directora de Programación de Artes Visuales), Elio Kapszuk (Coordinador de Artes Visuales y Curadoría), Laura Batkis (Coordinadora de Programación de Artes Visuales y Asesora) y el crítico de arte Raúl Santana. La aprobación final correrá por cuenta del Director General, Claudio Patricio Massetti.

La recepción de carpetas se hará desde hoy, lunes 23 de noviembre, al lunes 30 de noviembre en el área de Programación, Sra. Alicia, 1er piso del CCR, Junín 1930, de 14 a 19 hs.

Les responderemos a partir de febrero de 2010 por mail o telefónicamente. Las carpetas que no fueran seleccionadas estarán disponibles para ser retiradas en el área de Programación.

Wahrheit ist so eine Sache

Carlos Fuentes stellte im Malba sein neues Buch vor

Von Nils Witte

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Carlos Fuentes im Malba.
(Foto: Max Neufeind)

Am Donnerstag beehrte der mexikanische Schriftsteller Carlos Fuentes Buenos Aires. Er war gekommen, um seinen neuen Roman “Adán en Edén” vorzustellen. Im Gespräch mit der Kritikerin Silvia Hopenhayn, dem Direktor der Zeitung “La Nación” José Claudio Escribano und dem Politikwissenschaftler Natalio Botana lotete er die Zusammenhänge zwischen Literatur und Journalismus aus. Einer der größten Unterschiede sei der Bezug zur Wahrheit, der in der Literatur zweideutig bleiben dürfe.

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Kultur-Notizen

Museumsnacht lockte 500.000 Besucher

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Tango in der Casa de la Cultura.
(Foto: Nils Witte)

Nach Angaben der Stadtverwaltung sollen 500.000 hauptsächlich junge Besucher bei der 6. Museumsnacht am vorigen Samstag die Angebote von 150 Museen und Kulturzentren in verschiedenen Barrios von Buenos Aires wahrgenommen haben, 50.000 mehr als im Vorjahr. Besonders beliebte Anziehungspunkte waren die Freilichtausstellung spanischer Kunst in Puerto Madero, das Außenministerium, das Museo Sívori, die Casa de la Cultura im alten Prensa-Gebäude und das Malba, wo 6000 Besucher die Gelegenheit ergriffen, die Andy Warhol-Ausstellung gratis zu sehen.

Literatur im Malba I

Am Montag, 23.11., um 19 Uhr, lesen die argentinischen Schriftsteller Juan Sasturain, Carlos Gamerro und Mariana Enríquez aus ihren Werken und diskutieren im Anschluss mit Elsa Drucaroff. Die Veranstaltung ist die letzte in diesem Jahr im Zyklus “La voz propia”, an der 2009 auch Ariel Magnus, Félix Bruzzone, Guillermo Martínez, Hebe Uhart, Luis Chitarroni, María Negroni, María Rosa Lojo, Miguel Vitagliano und Oliverio Coelho teilgenommen haben. Der Eintritt ist frei. Malba – Fundación Costantini, Av. Alcorta 3415.

Literatur im Malba II

Nächstes Wochenende, am Samstag, 28.11., und Sonntag, 29.11., rollt die Lesemesse “Leedurías” ins Malba, ebenfalls bei freiem Eintritt. “Leedurías” basiert auf einer Idee des kolumbianischen Rezitators Nicolás Buenaventura Vidal und umfasst ein Riesenprogramm mit Lesungen aller Art, die u.a. von Philologen, Ärzten, Architekten, Kunsthistorikern, Video-Poeten oder sogar Tarot-Spezialisten vorgetragen werden. Dazu locken Rezitations-Events, Filme und “ungewöhnliche” Lesungen. Im Auditorium und der Bibliothek. Programm auf der Webseite des Malba.

Ehre für argentinischen Fotografen

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“Sonnenuntergang in der Antarktis”.
(Foto: Marcelo Gurruchaga)

Der argentinische Profifotograf Marcelo Gurruchaga ist für seine beeindruckenden Antarktis-Bilder vom spanischen Ableger der Zeitschrift GEO unter die 10 besten Naturfotografen der Welt gewählt worden, u.a. neben Yann Arthus-Bertrand und Ingo Arndt. Den Artikel “Los 10 fotografos que no te puedes perder” (Die 10 Fotografen, die Du Dir nicht entgehen lassen darfst) findet man auf der Webseite der Zeitschrift.

Zusammengestellt von Susanne Franz.

Endlich wieder Oper

Teatro Colón gab Wiedereröffnung bekannt

Von Nils Witte

bari111.jpgAm 25. Mai 2010 öffnet das Teatro Colón. Nachdem das 1908 erbaute Theater zu seinem 100. Geburtstag geschlossen bleiben musste, wurde jetzt die Wiedereröffnung bekannt gegeben. Pünktlich zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit Argentiniens sollen die Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten beendet sein. Mit Tschaikowskys “Schwanensee” und Puccinis “La Bohème” wird in einer Gala am 25. Mai die Bühne eingeweiht.

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“Ein facettenreicher Geist”

Félix Luna gestorben

Von Marcus Christoph

felix11.jpgEr galt als Großmeister der argentinischen Geschichtsschreibung: Félix Luna, der am Donnerstag nach langer Krankheit im Alter von 84 Jahren in seiner Geburtsstadt Buenos Aires verstorben ist. “Die Historiker wirken an der Bildung der Seele einer Nation mit und sind eine emotionale Stütze der Gesellschaft”, sagte Luna, der politisch der Radikalen Bürgerunion nahestand, selbst. Er wirkte nicht nur als Universitätsprofessor, sondern war auch stets bemüht, eine breitere Öffentlichkeit mit den Themen der argentinischen Geschichte vertraut zu machen. So gründete er 1967 das Magazin “Todo es Historia” (Alles ist Geschichte) und verfasste mehrere historische Bücher wie “Perón y su tiempo” (Perón und seine Zeit) oder das zehnbändige Werk “Historia integral de los Argentinos” (Umfassende Geschichte der Argentinier).

Luna war zudem als Texter von Folklore-Liedern erfolgreich. So arbeitete er mit dem Pianisten Ariel Ramírez und später auch mit der Sängerin Mercedes Sosa zusammen. Gemeinsam brachten sie 1972 das Album “Cantata sudamericana” (Südamerikanische Kantate) heraus. “Er war ein facettenreicher Geist”, würdigte der Historiker Felipe Pigna seinen verstorbenen Kollegen.

Mode im Rampenlicht

Beim Kostümverleih Salón Muaré finden Stars und Stylisten immer das passende Kleid

Von Maria Exner

muare11.jpgWenn “Salón Muaré” ein Modelabel wäre, dann wäre es wohl das begehrteste Argentiniens. Denn Stars und Celebrities sind in dieser Branche die besten Werbeträger, und ob Schauspielerinnen wie Soledad Villamil im Oscar-Anwärter “El secreto de sus ojos” und Mía Maestro im Jubiläumsheft des Patio Bullrich oder Givenchy-Model Antonella Graef in der Kampagne des exklusiven Handtaschen-Labels Prüne – sie alle tragen die Mode von Salón Muaré…

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Zeit in der Schwebe

Ana Eckells Werke bei Praxis

Von Susanne Franz

ana22.jpgAm Mittwoch schloss die Gemälde-Ausstellung “Tiempo suspendido” der bekannten Malerin Ana Eckell in der Galerie Praxis. Bei einem Glas Sekt nahmen viele Freunde und Persönlichkeiten aus dem Kunstbetrieb die Gelegenheit wahr, die neuen Werke der Künstlerin, die schon lange nicht mehr an die Öffentlichkeit getreten ist, zu sehen. Man wurde belohnt: mit Riesenformaten in Gelb und Rot, die Eckells Bildsprache zwar klar zu erkennen geben, in denen aber mehr Freiheit und zugleich größere Klarheit herrscht, so dass eine neue Entwicklung im kreativen Prozess der Künstlerin und Autorin deulich zutage tritt. In einer ganz neuen Serie etwas kleinerer Bilder, weiß auf grauem Grund, beginnen Eckells Figuren langsam zu verschwinden – wohin? Wer die Ausstellung verpasst hat, findet Eckells Werke noch in der Trastienda der Galerie (Arenales 1311).

Messina: destruida pero hermosa

“Panorama de Messina destruida” de Augusto Ferrari estuvo en exposición en la Fotogalería del Centro Cultural Rojas

Por Paula Bonnet

messina11.jpgProbablemente la palabra “dantesco” figuró en la tapa de todos los diarios de Italia el 29 de diciembre de 1908, el día después de que un terremoto y un tsunami destruyeran casi enteramente la ciudad de Messina.

Augusto Ferrari (el padre del reconocido artista León) visitó el lugar un año más tarde y sacó una foto panorámica en blanco y negro que, a simple vista, no impresiona, ni parece el retrato de una situación fea. Es una imagen gigante, extrema, y abarca tantas cosas que los detalles se pierden y sólo queda un perverso sentimiento de amor a primera vista.

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Fünf der besten Bildhauer des Landes

Skulpturenausstellung bei Laura Haber verlängert

Von Susanne Franz

tomsig11.jpgDie Ende September eröffnete Ausstellung “5 escultores y su tiempo” in der Galerie Laura Haber (Juncal 885, entrepiso) ist wegen der großen Publikumsnachfrage bis zum 17. November verlängert worden. Bleibt also noch Zeit, sich die Arbeiten von fünf der besten Bildhauer des Landes anzusehen: Bastón Díaz, Pájaro Gómez, Hernán Dompé, Cristina Tomsig (Bild) und Dora Isdatne. Isdatne präsentiert unter ihren farbenfrohen, verspielt-gewagten Keramiken auch eine in größerem Format, ansonsten beschränken sich die Meister auf Werke in kleineren (und so auch erschwinglicheren) Ausmaßen. So unterschiedlich die Ausdruckssprachen der fünf vielfach preisgekrönten Künstler auch sein mögen, treten sie doch in der Galerie in einen lebhaften, harmonischen Dialog. Frau Haber ist eine kompetente Galeristin, deren Fachwissen und Savoir-vivre den Maestros aus Buenos Aires und Córdoba (Dompé) mehr als gerecht wird.

Vorstadt voller Kultur

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Pläne von Le Corbusier in der Villa Ocampo in San Isidro

Von Maria Exner

ocampo33.jpgIn der Villa Ocampo im schönen nördlichen Vorort San Isidro werden zur Zeit Pläne von Le Corbusier gezeigt. Aber nicht nur deshalb lohnt sich ein Ausflug in das Haus aus dem Jahr 1891, wo die Kunstmäzenin, Autorin und Herausgeberin der Zeitschrift “Sur” Victoria Ocampo sich mit illustren Intellektuellen wie Jorge Luis Borges umgab…

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