Un Maestro y una nueva Galería (1997)
Klicken Sie hier, um die deutsche Version zu lesen.
Adolfo Nigro expone en van Eyck
Por Susanne Franz
La apertura de la nueva Galería de Arte van Eyck, sobre la Avenida Santa Fe entre Suipacha y Esmeralda, se celebró con una muestra del renombrado artista Adolfo Nigro. Las salas están distribuidas en tres pisos, sobre una superficie total de 440 metros cuadrados. Todo en el interior es de primera línea: maderas claras, paredes blancas, metal, vidrio, espejos. Con sus cámaras de seguridad pudorosamente escondidas, las salas climatizadas constituyen un oasis de tranquilidad en medio del caos del microcentro porteño. La sala principal quizá sea demasiado grande, no recomendable para agorafóbicos. Además, el amante de arte, cansado de tantas visitas a museos y galerías, extrañará algún lugar donde sentarse en el centro de la sala y desde donde poder contemplar las obras con tranquilidad y la debida distancia.
El hecho de que esta nueva Galería abra con una muestra de un artista de la talla de Nigro es una señal para un futuro promisorio en el ambiente artístico.
Lesen Sie weiter / Seguir leyendo »






León Ferrari ließ sich seine eigene Ausstellungseröffnung “Re(in)sistencia con palabras ajenas” im Centro Cultural de la Cooperación nicht entgehen und erschien trotz seines hohen Alters persönlich, um den Anwesenden die Ehre zu erweisen. In Begleitung seiner Frau und mit zittriger Stimme schien er gerührt, dass ihm erneut Anerkennung und Raum für seine Kunst geboten wurde. León Ferrari hat sich längst über die Grenzen Argentiniens einen Namen gemacht und ist kein unbeschriebenes Blatt in der Kunstszene. Stets geleitet durch sein starkes Pflichtbewusstsein und Verantwortungsgefühl gegenüber der Welt und ihrem Geschehen, zeichnet er sich durch sein großes politisches Engagement aus, dem er immer wieder durch seine Kunst Ausdruck verleiht. Dabei versucht er, die Beziehungen zwischen Kunst und Gesellschaft, Politik und Wissenschaft darzustellen und Prozesse der Transformation einzuleiten.
Am 18. April ist das 12. BAFICI, das Festival für Independent-Kino von Buenos Aires, zu Ende gegangen, in dessen Rahmen dem Schweizer Filmemacher Peter Liechti eine Retrospektive gewidmet war. Dem interessierten Publikum stellte er seine wichtigsten Filme vor und erläuterte bei einem Gespräch und einer exklusiven Masterclass für die Teilnehmer des “Talent Campus” seine Thesen zur Filmkunst. Als routinierter Festivalgast kennt Liechti die Gefahren von solchen Veranstaltungen, sie drohen oft mangels vorgegebenem Fokus in oberflächliche Rundumschläge auszuarten oder in einem zumindest in der Schweiz verbreiteten Klagen über das fehlende Geld, die bürokratischen Papierkriege für den Produktionsplan, etc.
Nur noch bis Sonntag einschließlich werden Werke von Alfredo Sábat unter dem Ausstellungstitel “Figuras y Figuritas” im Centro Cultural Recoleta gezeigt. Ein Besuch lohnt sich jedoch alle Mal. Ob in Zeitungen, Magazinen oder auf Plakaten, immer wieder begegnet man im argentinischen Alltag den satirischen Werken Alfredo Sábats. Er zählt längst zu den bedeutendsten zeitgenössischen Karikaturisten Argentiniens.


