Kunst im Fokus

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Kunstmesse arteBA 2010 startet am morgigen Freitag

Von Susanne Franz

Am morgigen Freitag, dem 25. Juni, um 13 Uhr, öffnet die renommierte Kunstmesse arteBA 2010 im Messegelände Rural ihre Tore für das Publikum. Fünf intensive Tage lang – bis einschließlich Dienstag, den 29. Juni, 22 Uhr – dreht sich alles um die neuesten Tendenzen auf dem jungen, aufstrebenden lateinamerikanischen Kunstmarkt. Dabei steht arteBA 2010 ganz im Zeichen des “Bicentenario” und begrüßt zum Anlass der 200-Jahrfeiern Argentiniens, Chiles, Kolumbiens, Mexikos und Venezuelas dieses Jahr besonders viele Gäste aus diesen befreundeten lateinamerikanischen Ländern.

Die Messe wird sicher auch in ihrem 19. Lebensjahr und bei einem Eintrittspreis von 30 Pesos (Rentner und Studenten 15) ein Publikumsrenner. Man hat einfach sonst nie diese einmalige Gelegenheit, das Beste des argentinischen und lateinamerikanischen Kunstmarkts an einem Ort anzutreffen. In den letzten Jahren ist die Auswahl-Arbeit der Stiftung arteBA, die die Messe organisiert, immer besser geworden. Auch für die, die nicht nur gucken, sondern auch kaufen wollen, ist arteBA die angesagteste Adresse, sowohl in den oberen als auch in den unteren Preisklassen.

Auch das Rahmenprogramm im Auditorium ist vom Feinsten, hier bekommt man einen Einblick in neue Tendenzen und kann manchmal kluge, kontroverse Köpfe aus dem In- und Ausland erleben.

  • arteBA 2010. La Rural, Blauer und Grüner Pavillon, Av. Sarmiento 2704. Tägl. 13-22 Uhr. Eintritt 30.-, Rentner und Studenten 15.-. Infos im Internet hier. 25.6.-29.6.

Arte en foco

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La feria arteBA 2010 empieza este viernes

Por Susanne Franz

Este viernes 25 de junio, a las 13 horas, la renombrada feria arteBA 2010 abre sus puertas al público en la Rural. Durante cinco largos días –hasta el martes 29 de julio a las 22 horas– todo gira en torno a las nuevas tendencias del joven e impetuoso mercado de arte latinoamericano. arteBA 2010 se suma a los festejos del Bicentenario y recibe este año muchos invitados de los países latinoamericanos que también cumplen 200 años.

La feria seguramente va a convocar mucho público, siendo esta su decimonovena edición y con un valor de $30 la entrada (jubilados y estudiantes $15). Es una oportunidad única de encontrarse con lo mejor del mercado de arte argentino y latinoamericano. En los últimos años, los standards para la selección de las galerías que participen de arteBA han sido cada vez más altos, garantizando así la buena calidad de la feria. Para los que prefieren mirar, y para quienes quieren comprar, arteBA es la dirección indicada.

El programa en el Auditorium también es para conocedores, ya que allí uno tiene un pantallazo de las nuevas tendencias y a veces puede escuchar a mentes brillantes y controversiales del país y del extranjero.

  • arteBA 2010. La Rural, Pabellón Verde y Azul, Av. Sarmiento 2704. Lun-Vie 13-22 horas. Entrada 30.-, Jubilados y estudiantes 15.-. Infos en Internet acá. 25/06-29/06.

Konzeptkunst mit Poesie und Widerhaken

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Die Daros Latinamerica Collection in Zürich zeigt das in Europa noch weitgehend unentdeckte Werk des uruguayischen Konzeptkünstlers Luis Camnitzer

Von Nicole Büsing und Heiko Klaas

Leicht einordnen lässt er sich nicht. Der 1937 in Lübeck geborene, in Montevideo, Uruguay, aufgewachsene und seit 1964 in New York lebende Konzeptkünstler Luis Camnitzer gehört keiner Schule an. Er ist nicht Mitglied irgendeiner Künstlergruppe, und sein Werk lässt sich nur schwer mit irgendeinem der üblichen -ismen etikettieren. Camnitzer, der 2002 an Okwui Enwezors documenta 11 teilnahm, ist ein Künstler, der stets seinen eigenen, von westeuropäischen oder nordamerikanischen Trends und Moden unabhängigen Weg gegangen ist. Seine Kunst wird jetzt mit rund 70 Werken aus der Zeit von 1966 bis 2010 in der auf lateinamerikanische Kunst spezialisierten Privatinstitution Daros Latinamerica Collection in Zürich umfassend ausgestellt. Zusammengestellt wurde die Schau von den Kuratoren Hans-Michael Herzog und Katrin Steffen. Luis Camnitzers Kunst konterkariert die intellektuelle und formale Strenge der nordamerikanischen Konzeptkunst mit einer gehörigen Portion lateinamerikanischer Poesie, Metaphorik und Selbstironie.

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Arte conceptual con poesí­a y doble filo

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“Daros Latinamerica Collection” en Zurich presenta la obra del artista conceptual uruguayo Luis Camnitzer, aún poco conocida en Europa

Por Nicole Büsing y Heiko Klaas

No se lo puede clasificar con facilidad. El artista conceptual Luis Camnitzer, nacido en 1937 en Lübeck, criado en Montevideo, Uruguay, que vive desde 1964 en Nueva York, no pertenece a ninguna escuela artística. No es miembro de ningún grupo de artistas, y sería difícil tratar de etiquetar su obra en uno de los movimientos tradicionales. Camnitzer, que participó en el año 2002 en la documenta 11 de Okwui Enwezor, es un artista que siempre ha recorrido su propio camino, sin depender de tendencias ni modas norteamericanas o de Europa Occidental. En la actualidad se exponen aproximadamente 70 de sus obras del perí­odo entre 1966 y 2010 en la institución privada “Daros Latinamerica Collection” en Zurich, especializada en arte latinoamericano. La exposición está a cargo de los curadores Hans-Michael Herzog y Katrin Steffen.

El arte de Luis Camnitzer se contrapone a la rigidez intelectual y formal del arte conceptual norteamericano con una debida porción de poesí­a, metáforas y autoironía. Siempre ha sabido sustraer su arte del engranaje comercial del mercado artí­stico. En realidad no está interesado en el objeto en sí­ mismo. La “telepatí­a serí­a para mí­ el medio ideal”, bromea coquetamente, “pero no la aprovecho.”

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Warum die Argentinier die Gesetze missachten

Die argentinische Anomie

Von Friedbert W. Böhm

anomie11.jpgJedem ausländischen Besucher fällt sie sofort auf, beinahe jeder Argentinier beklagt sich unentwegt über sie, beinahe jeder Argentinier trägt tagtäglich zu ihr bei: die allgemeine Missachtung der Gesetze.

Das eklatanteste Beispiel ist der Straßenverkehr. Geschwindigkeitsbegrenzungen, Einbahnstraßen, Fahrverbote, Rotlichter scheinen als unverbindliche Empfehlungen des Gesetzgebers aufgefasst zu werden. Beinahe die Hälfte der zugelassenen Fahrzeuge entbehrt der obligatorischen TÜV-Plakette, viele haben verbotene polarisierte Scheiben oder Anhänger-Kupplungen oder kaputte Scheinwerfer. Obwohl seit Jahrzehnten untersagt, bewegen sich auf den städtischen Straßen Hand- und Pferdewagen, dröhnen die Lautsprecher langsamfahrender Altlaster ihre Sperrmüllangebote, bemüht, den Lärm der helmlosen Raser auf Motorrädern mit aufgebohrtem Auspuff zu übertönen. Autos und Lastwagen parken, wo gerade Platz ist, auf der zweiten oder auch dritten Fahrbahn, auf Bürgersteigen. Und kaum jemanden scheint dies alles zu stören.

Missachtung von Verkehrs- und anderen Regeln gibt es auch anderswo. Aber in Argentinien scheint dies ohne Not, ohne schlechtes Gewissen, ja, sogar mit Vergnügen zu geschehen, sozusagen mit sportlichem Ehrgeiz. Was können die Gründe dafür sein? Besitzen die Argentinier etwa ein Anomiegen?

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Künstler- und Kinderspiel (2001)

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Ausstellung “Juego de Artistas” im Kindermuseum

Von Susanne Franz

Vier ungefähr 10-jährige Mädchen drängen sich lärmend um das Gästebuch, das im Ein- bzw. Ausgangsbereich des Ausstellungssaales im “Museo de los Niños” liegt. Eine, sie heißt Mirta, hält die Hand über das, was sie geschrieben hat, während die anderen sich lautstark beschweren, sie solle sich doch nicht so anstellen. Irgendwann ziehen sie unter großem Gekichere ab. Mirta hat ihrem Unmut über die Ausstellung “Juego de Artistas” Ausdruck verliehen: “Mir hat nichts, aber auch gar nichts gefallen!”, schreibt sie. “Nur das Puzzle.”

Mirta scheint wirklich schwer zu erfreuen zu sein. Fast alle anderen Kinder äußern sich begeistert. Und ja, das Puzzle, ein Kunstwerk, das die jungen Ausstellungsbesucher nach Belieben auseinandernehmen und wieder zusammensetzen können, steht in der Hitliste bei allen ganz oben.

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Juego de niños – y artistas

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Muestra en el “Museo de los Niños”

Por Susanne Franz

Hay un barrullo bastante grande alrededor del libro de comentarios que se encuentra en la entrada (y también salida) de la sala de muestras del “Museo de los Niños”. Cuatro chicas de más o menos 10 años se están apretujando ahí mientras una – se llama Mirta – cubre con la mano lo que escribió. “¡No te hagas!”, protestan las otras. Finalmente se van, bajo muchas carcajadas. En el libro, Mirta ha expresado su enojo sobre la muestra “Juego de Artistas”. “No me gustó nada pero nada!”, escribe. “Solo el puzzle.”

Parece realmente difícil complacer a Mirta. Casi todos los demás chicos han dejado comentarios muy positivos. Y sí, el puzzle – una obra de arte que los jovenes visitantes pueden desarmar y armar de vuelta como les apatezca – se lleva el primer puesto en la lista de “hits” de todos.

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Vom Lehren und von der Kunst

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Ausstellung “Beuys y más allá – El enseñar como arte” im Centro Cultural Recoleta

Von Sandra Henoch

Kunst lehren und Kunst lernen, das Aufeinandertreffen von Generationen und interkulturelle Verständigung: das sind die wichtigsten Bestandteile der Ausstellung “Beuys y más allá”, in der Werke von Joseph Beuys, Lothar Baumgarten, Imi Knoebel, Jörg Immendorff, Blinky Palermo, Katharina Sieverding, Norbert Tadeusz, Pablo Siquier, Diego Bianchi, Tomás Espina, Leopoldo Estol, Carlos Huffmann, Luciana Lamothe und Elisa Strada gezeigt werden. Dass die Sammlung gerade im Jahr des Bicentenario in Buenos Aires Halt macht, mag Zufall sein oder nicht; auf jeden Fall ist dies eine wunderbare Gelegenheit, die Werke aus Europa mit denen aus Lateinamerika zu vereinen. Und so sind die Ausstellungsräume zu einem Ort der Begegnung geworden. Die Auswahl der Werke aus Deutschland, die aus der Kollektion der Deutschen Bank stammen, werden durch Zeichnungen, Bilder und Skulpturen junger Künstler aus Argentinien ergänzt und verbinden sich so zu einem Dialog der Kulturen.

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Sobre la enseñanza y sobre el arte

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La exposición “Beuys y más allá – El enseñar como arte” en el Centro Cultural Recoleta

Por Sandra Henoch

Aprender arte y enseñar arte, el encuentro de las generaciones y el entendimiento intercultural. Estos son los elementos centrales de la exposición “Beuys y más allá” que aparecen en las obras de Joseph Beuys, Lothar Baumgarten, Imi Knoebel, Jörg Immendorff, Blinky Palermo, Katharina Sieverding, Norbert Tadeusz, Pablo Siquier, Diego Bianchi, Tomás Espina, Leopoldo Estol, Carlos Huffmann, Luciana Lamothe y Elisa Strada. Que la colección haya llegado a Buenos Aires en el año del Bicentenario, puede o no ser una casualidad. De cualquier modo, es una oportunidad excepcional para reunir obras de Europa y Latinoamérica. Y así los espacios de la muestra se convierten en ese punto de encuentro. La selección de obras alemanas pertenece a la Colección del Deutsche Bank y se complementan con pinturas, esculturas y grabados de la nueva generación de artistas argentinos, estableciendo un diálogo de culturas.

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Stolz wie Oscar

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Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner empfing das Team von “El secreto de sus ojos” in der Casa Rosada

Von Susanne Franz

oscar11.jpg“Wenn wir Argentinier eine Geschichte zu erzählen haben und im Team arbeiten, dann haben wir auch Erfolg”, sagte Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner, als sie das Team des mit dem Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film ausgezeichneten argentinischen Streifens “El secreto de sus ojos” im Regierungsgebäude, der Casa Rosada in Buenos Aires empfing. Sichtlich stolz ließ sich die Präsidentin mit der goldenen Statue ablichten, die “ein Triumph für alle Argentinier” sei. Cristina plauderte auch über ihre eigenen Erfahrungen beim Ansehen des Thrillers: Erst habe sie sich den Film im Liegen angesehen, aber am Ende habe sie gespannt wie ein Flitzebogen dagesessen: “Der Film ist so spannend. Irgend etwas wird passieren, man weiß nicht was, und das steigert sich während des Films die ganze Zeit. Man registriert überhaupt nicht, dass er zwei Stunden lang ist.”

Regisseur Juan José Campanella freute sich, dass “El secreto de sus ojos” durch den Oscargewinn am 7. März nun weltweit Beachtung finden werde. Auch auf das gesamte argentinische Filmschaffen sei größere Aufmerksamkeit gelenkt worden. Hauptdarsteller Ricardo Darín war ebenfalls der Meinung, dass der Preis “eine Freude für den ganzen Sektor” gewesen sei.

Unterdessen bricht “El secreto de sus ojos”, der auch in den Kinos wieder angelaufen ist, in Argentinien einen Rekord nach dem anderen: 2,5 Millionen Menschen sahen den Streifen im Kino (laut der Tageszeitung Página/12 die höchste Besucherzahl für einen Film seit der Rückkehr Argentiniens zur Demokratie), und als DVD wurde er bereits 106.413 Mal verkauft (und erreichte Página/12 zufolge so noch einmal 1,3 Millionen Filmfans).

Lesen Sie im Anschluss Max Neufeinds Filmkritik…

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El orgullo del Oscar

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La Presidenta Cristina Fernández de Kirchner recibió en Casa Rosada al equipo de “El secreto de sus ojos”

Por Susanne Franz

oscar11.jpg“Cuando podemos contar nuestras historias y lo hacemos en equipo, podemos buenos resultados”, dijo la Presidenta Cristina Fernández de Kirchner, cuando recibió en la Casa de gobierno al equipo de “El secreto de sus ojos”, ganadora del Oscar como mejor película extranjera. Mostrándose orgullosa, la Presidenta se dejaba fotografiar con la estatuilla dorada que es “un triunfo para todos los argentinos”. Cristina también contó lo que le provocó la película: empezó viendo el film recostada, pero al final la intriga puso ansiosa por saber cómo terminaba la historia: “El film es impresionante. Iba a pasar algo, pero no se sabía qué. Era una cosa que iba in crescendo. No te das cuenta de que dura dos horas”.

El director Juan José Campanella estaba feliz por el hecho de que, a partir del 7 de marzo, “El secreto de sus ojos” iba a ser proyectada por todo el mundo. Además, eso le dará repercusión a la producción argentina de cine en general. El actor Ricardo Darín agregó, precisamente, que este premio es una “alegría para todo el sector”.

Entretanto, “El secreto de sus ojos”, que regresó a la cartelera argentina, sigue batiendo récords: 2,5 millones de personas vieron el film en las salas (según Página/12 el mayor número de espectadores desde el regreso de la democracia), y ya se vendieron 106.413 en DVDs.

A continuación, la crítica de Max Neufeind.

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