Buchmesse, “deutsches Programm”

Literarisches Wunderkind Daniel Kehlmann und weitere Veranstaltungen auf der 33. Buchmesse von Buenos Aires

Von Susanne Franz

Dani3.jpgDer deutsche Bestseller-Autor Daniel Kehlmann wird am kommenden Freitag, dem 27. April, um 17 Uhr, im Dialog mit dem argentinischen Schriftsteller Sergio Olguín im Rahmen der 33. Internationalen Buchmesse von Buenos Aires die spanische Übersetzung seines Werkes “Die Vermessung der Welt” vorstellen, die der Planeta-Verlag in Argentinien, Chile und Uruguay vertreibt. Die Veranstaltung, die bei freiem Eintritt im Adolfo Bioy Casares-Saal stattfindet, wurde vom Goethe-Instituts Buenos Aires in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Buchmesse organisiert und genießt die Unterstützung der Deutschen Botschaft Buenos Aires.

Bereits am Sonntag, dem 22.4., um 17 Uhr, stellt die Journalistin Gaby Weber im Alfonsina Storni-Saal im Gespräch mit dem Schriftsteller und Journalisten Osvaldo Bayer ihre Forschungsarbeit “Daimler-Benz und die Argentinien-Connection” (La conexión alemana. El lavado de dinero nazi en Argentina) vor.

Am Montag, dem 23. April, um 17.30 Uhr, berichtet Robert Schopflocher ebenfalls im Alfonsina Storni-Saal über seine Erfahrungen als “zweisprachiger” Autor (in Spanisch) und liest die Erzählung “Das Wunder” aus seinem letzten Kurzgeschichtenband “Spiegel der Welt” in einer spanischen Fassung. Der Direktor des Goethe-Instituts Buenos Aires, Herr Dr. Hartmut Becher, wird den Autor vorstellen.

Am kommenden Samstag, dem 28. April, um 15 Uhr, präsentiert Enrique Heymann am Stand des Dunken-Verlags sein Buch “Ein- und Ausfälle eines Hundertjährigen”, eine Auswahl seiner besten Leserbriefe an das Argentinische Tageblatt.

Die 33. Buchmesse von Buenos Aires wurde am 19. April eröffnet und kann bis 7. Mai im Messegelände La Rural, Av. Sarmiento 2704, Plaza Italia, besucht werden. Der deutsche Stand befindet sich im Gelben Pavillon, Stand 2014. Öffnungszeiten sind sonntags bis donnerstags 14-22 Uhr, freitags, samstags und feiertags 14-23 Uhr. Der Eintritt kostet montags bis donnerstags 5 Pesos, freitags bis sonntags und feiertags 7,50 Pesos. Unter 12-Jährige haben freien Eintritt, ebenso wie an den Werktagen Studenten, Lehrer und Rentner.

Nähere Informationen im Internet.

Lesen Sie weiter / Seguir leyendo »

Im Spiegel des Universums

Bilderaustellung Mikro- und Makrokosmos

Guent.jpgAm Donnerstag, dem 12. April, wird um 18.30 Uhr eine Gemäldeausstellung von Günther Fleischer in der Galerie Mosaik in Beccar, San Isidro, eröffnet. Von Beruf Chemiker, begann Fleischer im Jahr 1998 zu malen, u.a. nahm er Unterricht bei Juan Doffo. Seit dem Jahr 2000 hat er mehrere Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen bestritten. Die Ausstellung “Micro-Macro-Cosmos” ist bis zum 19. April täglich außer sonntags von 16-20 Uhr in der Galerie Mosaik, Av. Sucre 2752, Beccar, San Isidro, zu sehen.

Über seine Ausstellung schreibt Günther Fleischer: “So wie jedes Lebewesen auf unserem Planeten einen Lebenszyklus hat, gibt es auch einen Lebenszyklus im Kosmos. Ständig werden neue Sterne geboren, sie leuchten eine unendliche Zeit und sterben dann mit einer gigantischen Explosion. Bezogen auf unsere kleine Welt sind wir Menschen maßgeblich die Herren der Schöpfung, doch wenn wir uns im Spiegel des Universums betrachten, sind wir weniger als ein Staubkorn. Nichtsdestotrotz befinden wir uns zwischen dem Nichts und der Unendlichkeit, zwischen den Galaxien und dem Atom, gleichsam im Zentrum zwischen Mikro- und Makrokosmos. Wir wissen genau, wie Galaxien und Atome von strikten Naturgesetzen und Naturkonstanten regiert werden, die gleichsam unser Universum zusammenhalten. Wir wissen jedoch nicht, warum das so und nicht anders ist. Albert Schweitzer sagte: ‘Die Wissenschaft, richtig verstanden, heilt den Menschen von seinem Stolz und zeigt ihm seine Grenzen.'”

Malvinas: Islas de la Memoria

Homenaje a los caídos y ex combatientes a 25 años del inicio de la Guerra

malwi.jpgUn pedazo de mapa roto. Una campera manchada de sangre. Cartas. Un frasco con arena de las islas. Un botón y una birome encontrados bajo los cuerpos de dos soldados. Doscientas cruces improvisadas en madera que rindieron el primer homenaje a los caídos, en el Cementerio de Darwin. Ésos son algunos de los objetos que reúne una muestra por demás emotiva, una invitación a la reflexión y un desafío para la memoria. A un cuarto de siglo del inicio de la Guerra, el Centro Cultural Recoleta presenta la muestra “Malvinas: islas de la memoria” a modo de homenaje a los caídos y ex combatientes.

Producida y realizada por la Comisión de Familiares de Caídos en Malvinas e Islas del Atlántico Sur y la Corporación Buenos Aires Sur, la exposición reúne más de 300 objetos cedidos en préstamo o donados por Familiares y Veteranos de Guerra, muchos de ellos recuperados de los mismos campos de batalla en Malvinas: libretas de anotaciones, herramientas, calzados, municiones, restos de fuselajes, insignias, rosarios, chapas de identificación, material de supervivencia original, prendas personales y otros elementos hasta ahora nunca exhibidos en público. La muestra incluirá también las 230 cruces traídas en 2004 del Cementerio de Darwin en Malvinas, cuando la Comisión de Familiares construyó allí un Monumento en Homenaje a todos los Soldados Argentinos Caídos en Combate. Junto con estas colecciones, se presenta parte del trabajo fotográfico que Juan Travnik viene realizando desde 1982 sobre una serie de retratos de veteranos de guerra y de familiares de los caídos.

El espacio de “Islas de la Memoria” será intervenido, además, por un equipo de actores y músicos, quienes trabajarán con textos documentales y testimonios de época para construir en el lugar una trama de narraciones simultáneas que cambiará el clima habitual de la exposición, y permitirá el cruce de miradas e interpretaciones diversas. Esta intervención tendrá lugar de jueves a domingos entre las 18 y las 20 horas.

  • “Malvinas: Islas de la Memoria”. Centro Cultural Recoleta, Sala Villa Villa, Junín 1930. Martes a viernes de 14 a 21 hs, sábados, domingos y feriados de 10 a 20 hs. 30.03.-12.05.

Von Klezmer bis Tango

AMIA startet aktuellen Kammermusikzyklus

Von Florian Kraupa

Falu2.jpg
Das Duo Falú-Moguilevsky macht den Anfang.

“Wir wollen kulturelle Vielfalt musikalisch erlebbar machen”, beschreibt der künstlerische Leiter Mario Benzecry das Ziel des “Ciclo de Música de Cámara 2007”. Bereits zum siebten Mal lädt die Asociación Mutual Israelita Argentina (AMIA) alle Musikinteressierten zu ihren Kammermusik-Konzerten ein, bei denen die verschiedensten Genres vertreten sind. Der Akzent liegt nach Aussagen des Maestros aber auf der klassischen Musik.

Die dreizehn Konzerte umfassende Reihe beginnt am Dienstag (27.3.) das Duo Falú-Moguilevsky mit Improvisationen über argentinische Folkloremusik. Die beiden Musiker repräsentieren die arabische und die jüdische Gemeinschaft.

Das Streichquartett “Vivace” wird Werke von Mozart, Boccherini, Beethoven und Schostakowitsch zur Aufführung bringen (5.5.). Das Ensemble “Los Arroyeños” bietet im Mai wieder argentinische Folklore-Musik (29.5.).

Der “Coro Polifónico Nacional de Ciegos” feierte diesen Februar seinen 60. Geburtstag. Im Rahmen des Kammermusikzyklus tritt er am 5. Juni auf. Die international ausgezeichnete, uruguayische Pianistin Raquel Boldorini wird das Publikum mit Stücken von Haydn, Beethoven, Debussy und Falla verzaubern (26.6.).

Mozart, Beethoven, Bloch und Grieg spielen Rafael Gíntoli (Violine) und Paula Peluso (Klavier) am 24. Juli. Die argentinische Sopranistin Eleonora Noga Alberti vereint in ihrem Konzert sephardische und klassische Musik mit Stücken der musikalischen Komödie (31.7.). Einen Ausflug in die französische Kammermusik unternimmt das Trio mit Stella Maris Marrello (Flöte), Carlos Céspedes (Klarinette) und Celina Lis (Klavier) am 14. August.

Seit über 20 Jahren bilden César Lerner und Marcelo Moguilevsky das internationale Duo “Klezmer en Buenos Aires”. Ihr Können präsentieren sie dem Publikum am 4. September. “La Banda Sinfónica de Ciegos”, das einzige Sinfonieorchester mit blinden Musikern weltweit, wird einen kleinen Ausschnitt aus seinem mehr als 300 Stücke umfassenden Repertoire vorstellen (18.9.). Werke argentinischer Komponisten aus verschiedenen Epochen bietet die Gruppe “ArgentMúsica”, die Estela Telerman leitet (23.10.). Im November widmet die Sopranistin Lloica Czackis ihr Programm der Folklore der aschkenasischen Juden (13.11.). Den Abschluss macht am 4. Dezember das nationale Tango-Orchester “Juan de Dios Filiberto”.

Die Konzerte beginnen jeweils um 20 Uhr im Auditorium in der Zentrale der AMIA, Pasteur 633. Der Eintritt ist kostenlos. “Wir wollen, dass jeder teilnehmen kann. Das vielfältige Programm schließt keinen Geschmack aus. Und deshalb sollen auch weder die religiöse Zugehörigkeit noch ein Eintrittsgeld dem Konzertbesuch im Wege stehen”, erklärt Benzecry.

Memoria y compromiso

31° Aniversario del golpe militar de 1976

golpe.jpg

En el aniversario del golpe militar que determinó uno de los períodos más oscuros de la historia argentina, dos muestras recorren el camino del testimonio y la memoria permanente: un homenaje al escritor, militante y periodista Rodolfo Walsh en el Centro Cultural Recoleta, y la exposición “Imágenes de la Memoria”, en la Casa de la Cultura.

En conmemoración del 31º aniversario del golpe militar del 24 de marzo de 1976, que dio inicio a la dictadura más sangrienta de la historia argentina, el Gobierno de la Ciudad inaugura dos exposiciones artísticas definidas por un objetivo en común: ayudar a mantener viva la memoria, ofreciendo al público un testimonio de los dolores del pasado oscuro. Una de las muestras homenajea a uno de los más importantes escritores argentinos del siglo XX, Rodolfo Walsh. La otra entrega valiosa información y material de archivo que permite profundizar en el recuerdo.

El Centro Cultural Recoleta y el Museo del Cine Pablo C. Ducrós Hicken inauguraron una exposición homenaje a Walsh, notable escritor, militante y periodista, secuestrado y asesinado durante 1977. La muestra gira en torno del film ‘Operación Masacre’, realizado en 1972 por Jorge Cedrón, a partir de la notable investigación de Walsh, e incluye las críticas del estreno publicadas en distintos medios, gacetillas de prensa y afiches restaurados de la película, así como 18 fotografías tomadas a Walsh en esos años, en su mayoría inéditas. La voz del emblemático escritor enmarca la presentación con la lectura de sus textos y se anticipa la presentación de un nuevo número de ‘La Mirada Cautiva’ con un dossier dedicado a su figura y obra.

En el Espacio Casa de la Cultura se inauguró la exposición itinerante “Imágenes para la Memoria”, que tiene como fin la transmisión de saberes y experiencias sobre este pasado reciente como una tarea urgente y necesaria. Esta muestra, organizada por Memoria Abierta, Acción Coordinada de Organismos de Derechos Humanos, cuenta con el auspicio de la Secretaría General de la Presidencia de la Nación y fue declarada de interés por el Gobierno de la Ciudad. Se la vio por primera vez el año pasado en el Teatro San Martín, al conmemorarse 30 años del golpe militar, recorrió algunas ciudades del interior y acaba de regresar de Pretoria (Sudáfrica). Con la incorporación de nuevos documentos, las “Imágenes para la Memoria” se instalarán en el Espacio del subsuelo de la Casa de la Cultura, siempre con el objetivo de que el enfrentamiento con esas imágenes inviten a la reflexión y a la elaboración colectiva del pasado.

Recital homenaje
El Centro Cultural Baldomero Fernández Moreno, perteneciente al Programa Cultural en Barrios, RAF y el CGPC 10 realizarán un homenaje a las víctimas de la dictadura hoy, sábado 24 de marzo, con un recital de rock en el Anfiteatro Rodolfo Piotti de Floresta a partir de las 19 hs. Distintas bandas se presentarán a beneficio del comedor “El Futuro son los Niños” y, si bien la entrada es gratuita, se solicita a los asistentes que colaboren con algún alimento no perecedero. Los grupos de rock que participarán de este homenaje son Razones Conscientes (liderada por Bonano, ex guitarrista de Hermética), Hiedra, Suplicio y Arkada. Anfiteatro Rodolfo Piotti (Camarones esquina Chivilcoy). Colectivos: 25, 47, 53, 85, 106, 114, 135.

  • “WALSH: A 30 AÑOS”. Curadora: María del Carmen Vieites. En el Espacio Literario del Centro Cultural Recoleta, Junín 1930. Horario: de martes a viernes, de 14 a 21 hs, y sábados, domingos y feriados, de 10 a 21 hs. 22.03.-29.04.
  • “IMÁGENES PARA LA MEMORIA”. En el Espacio Casa de la Cultura. Av. de Mayo 575, subsuelo. Horario: de martes a domingos, de 14 a 20 hs. 22.03.-30.04. Por horarios para escuelas consultar al 4951-4870 / 3559, o escribir a: cmemoriaabierta@memoriaabierta.org.ar.

NEGATEC

Mirada crítica sobre la tecnología

martina.jpg

Llega “NEGATEC” al Espacio Fundación Telefónica (Arenales 1540), una interesantísima muestra de artistas argentinos y extranjeros de reconocimiento internacional que tienen una posición crítica -aunque no negativa- frente a la tecnología.

La exposición que se inaugurará el 20 de marzo a las 19 horas, reúne trabajos de Alfredo Jaar, Critical Art Ensemble, Ingo Günther, Iñigo Manglano-Ovalle, Jenny Perlin, Liza McConnell, martinafischer13, Mika Rottenberg, Ola Pehrson, Oswaldo Maciá, Roberto Jacoby – Syd Krochmalny, Wim Delvoye, y Yes Men.

El curador invitado de “NEGATEC” es Luis Camnitzer, y la co-curadora Patricia Hakim.

La entrada es libre y gratuita. La muestra se puede visitar hasta el 27 de mayo.

Ciclo de Conferencias coordinado por Patricia Hakim

Miércoles 21, 18.30 hs.: “NEGATEC y los nuevos medios”. Luis Camnitzer y Oswaldo Maciá.
Luis Camnitzer representó al Uruguay en la Bienal de Venecia en 1988 y participó en múltiples exposiciones, entre ellas la Whitney Biennial en 2000 y Documenta XI en 2002. De 1999 a 2006 fue el curador del Viewing Program del Drawing Center en Nueva York. Escribe regularmente para ArtNexus y es autor de New Art of Cuba, publicado por la University of Texas Press en 1994 y 2004.
Oswaldo Maciá nació en Colombia. Participó en las bienales de Moscú en 2007, de Venecia en 2005, de la Tate Liverpool y Shanghai en 2004, de Lanzarote y de la Habana en 2003 y en Tirana en 2001. Expuso entre otros lugares en el Sheffield Museum, Inglaterra, X-Teresa, México, en el Museo Reina Sofía en Madrid, en la VTO Gallery en Londres, en el Ludwig Forum Museum de Alemania.

Jueves 22, 18.30 hs.: Trebor Scholz, Jenny Perlin, Roberto Jacoby, Syd Krochmalny.
Trebor Scholz nació en Alemania y vive actualmente en Estados Unidos. Realiza trabajos como artista, teórico y activista. En el 2004 Scholz fundó el Institute for Distributed Creativity, iDC. Su trabajo se exhibió en numerosos países. Publica asiduamente trabajos sobre arte, educación y nuevos medios.
Jenny Perlin nació en 1970 en Williamstown, Massachusetts, Estados Unidos. Su obra ha sido exhibida en galerías y museos tales como Drawing Center, The Kitchen, Whitney Museum of American Art, Berlín Film Festival, Rotterdam Film Festival y Walker Art Center, entre otros.
Roberto Jacoby (1944, Buenos Aires, Argentina) es artista y sociólogo. Desarrolló redes de artistas y no artistas, tales como la base de datos online Bola de Nieve, la Revista Ramona y la microsociedad proyecto Venus. En 2001 cometió su primera muestra individual en la galería Belleza y Felicidad.
Syd Krochmalny (Bs As, 1981) es artista y sociólogo. A partir de 2006 desarrolla junto a Roberto Jacoby un programa de cohabitación casta y trabajo artístico e intelectual conjunto. Esta experiencia lleva las políticas relacionales al plano personal concreto.

En el Espacio Fundación Telefónica, Arenales 1540. Entrada libre.

“NEGATEC”, obra por obra:

Lesen Sie weiter / Seguir leyendo »

Ein Märchen besonderer Art

Der Weg des Fuchses

zorro.JPG

Im Rahmen der Ausstellung „Off / Fóra“ im Centro Cultural Recoleta, bei der Werke der argentinischen, chilenischen und uruguayischen Künstler gezeigt werden, die im Jahr 2006 an der 29. Biennale von Pontevedra, Galizien, teilgenommen haben, präsentiert der argentinische Künstler Eduardo Basualdo „El camino del Zorro“, ein Märchen ganz besonderer Art.

Die Geschichte wird in einem geschlossenen Raum anhand von an die Wand projizierten Schatten erzählt, dazu spielt ein kleines Orchester. Vorstellungen – immer nur für jeweils acht Personen gleichzeitig – finden mittwochs bis freitags von 17-19.30 Uhr sowie sonntags von 15-19.30 Uhr statt.

  • „Off / Fóra“ ist bis zum 15. April geöffnet – in den Sälen „Cronopios, „C“ und „J“ des Centro Cultural Recoleta, Junín 1930, Di-Fr 14-21, Sa, So und feiertags 10-21 Uhr. Eintritt 1 Peso.

Argentinische Weltklasse-Designer

“Destination: Buenos Aires. New Argentine Design”

Von Susanne Franz

des.jpg

Der Design-Laden Tiendamalba des Museums für Lateinamerikanische Kunst (Malba) zeigt “Destination: Buenos Aires. New Argentine Design”, eine Auswahl von Produkten argentinischer Designer. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Museum of Modern Art (MoMA) in New York, wo sie seit Februar bis April ebenfalls gezeigt wird.

Die Ausstellung, die jetzt einen Monat lang im Tiendamalba zu sehen ist, wurde nach dem gleichen Konzept gestaltet wie die im MoMAstore, wo die 40 Objekte von 12 argentinischen Designern übrigens reißenden Absatz finden.

Die Produkte sind in fünf Kategorien aufgeteilt: Wohnen, Arbeiten, Accessoires, Schmuck und Kinder.

Die Designer: Leo Battistelli, María Boggiano, HE Hermanos Estebecorena, Humawuaca (Ingrid Gutman), Lola Goldstein, Francisca Kweitel, Laboratori (Gonzalo Arbuti und Marcelo Federico), Marina Massone, Marcelo Mazza, Perfectos Dragones (Leticia Churba, Debora Hirsch, Gustavo Stekolschik, Matías Zuckermann und Mara Zuckermann), Sopa de príncipe (Verónica Andrea Longoni), Vacavaliente (Pedro Reissig, Leandro Laurencena, Maximiliano Cifuni).

Die Eröffnung ist heute abend um 19 Uhr, Av. Figueroa Alcorta 3415.

Vom Internet in den Ausstellungssaal

“Septiembre, día por día”: Flogger am Werk

Von Susanne Franz

flog.jpg

Bis zum 4. März ist im Centro Cultural Borges die innovative Ausstellung “Septiembre, día por día” zu sehen. Der Aufforderung, ein Foto-Tagebuch für den September 2006 im Internet anzulegen, leisteten zunächst 40 Hobby- und Profifotografen Folge. Einzige Bedingung war, dass man den Monat über ein Foto pro Tag in ein “Fotoblog” im Internet stellen sollte. Am Ende des Monats waren 17 Teilnehmer übrig: 15 Argentinier, 1 Guatemalteke und ein Russe. Irgendwann traf man sich dann auch im “wirklichen Leben” in einem Café in San Telmo, wo die Idee zur Ausstellung geboren wurde.

flog3.jpgUnd die ist sehr originell: Der interaktive, fließende, demokratische Charakter des Internets wird durch unterschiedliche Formate vermittelt; die Fotos sind mit den dazugehörigen Kommentaren der Nutzer ausgestellt; auf dem Boden liegen “Blogrolls”. Die Diskussion um die Auswahl der Bilder hat einen ebenso großen Raum wie die Werke selbst. Die Fotografen: Moisés Castillo, Fernando de la Orden, Fernando Di Sisto, Nicolás Faig, Manuel Fernández, Carolina Gómez, Marina González Hueso, Soledad Gryciuk, Mateo Heras, Sergio Liste, Rosana Longinotti, Any Maneta, Daniel Merle (Koordinator), Lucía Merle, Consuelo Oppizzi, Artem Ovsyannikov und Natalia Zega.

Centro Cultural Borges, Viamonte/San Martín. Mo-Sa 11-21, So 12-21 Uhr. Eintritt frei.

Dieser Artikel erschien am 24.02.07 im “Argentinischen Tageblatt”.

Drei Generationen einer Künstlerfamilie

“Tres generaciones”: Werke der Familie Makarius/Greiner

Von Susanne Franz

Sama2.jpg
Gemälde von Karim Makarius.

Das überbordende Talent einer Familie kann man noch bis zum 4. März in einer sehenswerten Ausstellung im Centro Cultural Borges (Viamonte/San Martín) sehen: “Tres generaciones” heißt die großzügig gehängte Exposition der Familie Makarius/Greiner. Klar im Mittelpunkt steht die menschliche Figur: sowohl in den tiefgründigen Gemälden und Graphiken des bekannten, aus Ägypten stammenden Künstlers Sameer Makarius (geb. 1924), als auch in den wilden, kreativen Werken seines Sohnes Karim Makarius (geb. 1958) und den Fotografien der Tochter Leila Makarius (geb. 1954), in denen Mensch, Kultur und Architektur in zahlreichen Spiegelungen in einen poetischen Dialog treten.

Leilas Tochter Marion Greiner (geb. 1979) zeigt in ihren figurativen Gemälden großes Talent; ins Abstrakte lotet ihr Bruder Miguel Greiner (geb. 1982) mit Fotografien, in denen er mit dem Licht experimentiert. Hier gibt es wiederum eine Übereinstimmung mit Karim Makarius: In einer innovativen Serie von großformatigen digitalisiert-intervenierten “Projektogrammen” zeigt dieser (in Zusammenarbeit mit Maxi Luciano) eine ganz andere Facette seines außerordentlichen Talents.

Centro Cultural Borges, Viamonte/San Martín. Mo-Sa 11-21, So 12-21 Uhr. Eintritt 4 Pesos, Rentner und Studenten 2 Pesos.

Dieser Artikel erschien am 24.02.07 im “Argentinischen Tageblatt”.

Buenos Aires im Tango-Fieber

Das “IX. Festival Buenos Aires Tango” hält vom 23. Februar bis 4. März die Stadt in Atem

Von Susanne Franz

Tanghet2.jpg
Tanghetto spielt im Rahmen der „8 Grandes Bailes“ am Sonntag, dem 25.2., ab 23 Uhr in “La Viruta” (Eintritt 10 Pesos).

Mit einem Freilichtkonzert im Palermo-Park eröffnen Rubén Juárez, begleitet vom “Cristian Zárate Sexteto”, und Ehrengäste wie die Sänger Javier Calamaro und Celeste Carballo heute abend das von der Stadtverwaltung organisierte IX. Tangofestival von Buenos Aires. Bis zum 4. März werden zahlreiche Konzerte berühmter Meister, aber auch neuer Talente stattfinden; “klassischer” Tango wird ebenso zu hören sein wie avantgardistische Tendenzen. Rioplatensische Klänge und Tango von ausländischen Künstlern finden ebenfalls ihren Platz.

Höhepunkt ist wie immer die “Gran Milonga al aire libre” (Riesen-Milonga unter freiem Himmel) am Samstagabend, dem 3. März: Tanz und Musik bis zum Morgengrauen auf mehreren abgesperrten Straßen rund um die Avenida Diagonal Norte und Maipú.

In der ganzen Stadt können Anfänger und Fortgeschrittene darüber hinaus an Tangoklassen und -workshops teilnehmen. Zu den Tangolehrern gehören María Nieves, Jorge Firpo, Mora Godoy, Gachi Fernández, Gabriel Missé und Alejandra Mantiñán, Pablo Villarraza und Dana Frígoli, Natalia Games und Gabriel Angió, und viele andere.

Die Veranstaltungen des Festivals sind gratis (ausgenommen die „8 Grandes Bailes“), wobei zu beachten ist, dass die Freilichtveranstaltungen bei Regen abgesagt werden müssen und dass man bei den Konzerten, die in Theatern oder Konzertsälen stattfinden, die Gratiskarten zwei Stunden vorher abholen muss.

Im Hauptaustragungsort des Tangofestivals, dem Messegelände La Rural an der Plaza Italia, findet außerdem in diesem Jahr eine Tango-Messe (“Feria de productos”) statt.

Das “IX. Festival Buenos Aires Tango” zeichnet sich in diesem Jahr durch eine besonders starke Präsenz von Orchestern und “Orquestas típicas” aus, wie dem Orchester von Rodolfo Mederos, dem “Orquesta Escuela Tango”, dem “Sexteto Mayor”, dem “Orquesta de Tango Buenos Aires”, “El Arranque”, “Sans Souci”, “Cerda Negra”, “Los Reyes del Tango” und “La imperial”.

Die Einflüsse des Tango auf andere Musikrichtungen wie Rock, Jazz und elektronische Musik und die starken Bande zur uruguayischen Musik werden in Konzerten von Omar Giammarco und Malena Muyala sowie Aufführungen des “Quinteto La Mufa” und Arlett Fernández lebendig.

Mit von der Partie sind in diesem Jahr Lidia Borda, Rodrigo de la Serna mit seiner Gruppe “El Yotivenco”, Caracol, Falsos Profetas, Pablo Ziegler, Escalandrum (die Jazzband von Daniel “Pipi” Piazzolla), die “Banda Sinfónica de la Ciudad”, und viele andere mehr.

Alle Informationen und das Programm findet man auf der Webseite des Festivals.

Dieser Artikel erscheint am 24.02.07 im “Argentinischen Tageblatt”.

Lesen Sie auch den Artikel “Argentinien – Land der Festivals”.

Fierro2.jpg
“Fernández Fierro” spielen am Samstag, dem 3. März, ab 20.30 Uhr im Teatro de la Ribera.