Un cuarto de siglo de infancia argentina

Juguetes de hojalata Matarazzo (1934-1959)

autito.jpgUna fascinante muestra de juguetes de hojalata se inauguró el 12 de julio en el Museo Banco Provincia. Se trata de los fabricados por la fábrica Matarazzo, entre 1934 y 1959; también nos cuentan acerca de costumbres, estilos, formas y estética del pasado de la Argentina. Matarazzo fue la fábrica de juguetes más importante de América del Sur durante el período comprendido entre la Segunda Guerra Mundial y fines de la década del 1950. En su establecimiento industrial, 250 operarios producían 5000 juguetes diarios para satisfacer la demanda local y la de varios países del continente. Nostalgia, recuerdo y curiosidad se repartirán por igual, entre las diversas generaciones que asistan a esta exposición.

(„Un Cuarto de Siglo de Infancia Argentina: Juguetes de Hojalata Matarazzo 1934-1959″. Museo del Banco Provincia, Sarmiento 364. Lun-Vie 10-18 hs. Entrada libre y gratuita. 12.7.-28.7.)

Fuente: “Noktambularte” de Gabriel Pérez Mervolizzi.

Kunst im Grünen

Miguel D’Arienzos Museum MADA im Tigre-Delta

Von Susen Hermann

MADA3.JPGDrei kunterbunte Blechhäuser spiegeln sich im Wasser des Schwimmbeckens. Grauweiß gefleckte Enten rekeln sich in der Sonne am Teich. Ein weißer Holzsteg führt über den Rasen bis ans Ufer des Flusses Luján, und eine Sitzecke lädt zum Verweilen ein. Klingt nach dem perfekten Ort, um dem Stadtlärm zu entfliehen und die Natur zu genießen. Und dabei muss der Stadtmensch nicht einmal aufs Kulturelle verzichten. Das Gegenteil ist der Fall. Die im Tigre-Delta gelegene Grünanlage ist Teil des MADA, des “Museo de Arte en el Delta Argentino”, mit dem der Künstler und Architekt Miguel D´Arienzo ein außergewöhnliches Projekt auf die Beine gestellt hat.

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Picasso-Ausstellung im Borges

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Wenig bekannte Werke von Pablo Picasso

Von Susanne Franz

Pica2.jpgFalsche Bescheidenheit war ihm fremd: “Als ich ein Kind war, sagte meine Mutter zu mir: ‘Wenn du Soldat wirst, wirst du ein General. Wenn du Mönch wirst, wirst du Papst’. Ich bin Maler – und ich bin Picasso geworden.” Am Mittwoch eröffnete im Centro Cultural Borges eine Ausstellung mit 48 Werken des genialen Künstlers, die in Argentinien bislang noch nie zu sehen gewesen sind. Aus verschiedenen Schaffensphasen Picassos (von 1900 bis 1963), stammen die Ölgemälde, Bleistift- und Tuschzeichnungen, Keramiken und Graphiken aus Privatsammlungen, Museen und Privateinrichtungen in Spanien, darunter das “Museo de la Cerámica”, die “Caja de Castilla la Mancha”, die Galerie Caja Negra, das ”Museo del Grabado” und die “Fundación Abelló”. Die Ausstellung wurde von der spanischen Kunstexpertin Marisa Oropesa kuratiert.

Die Exposition findet im Rahmen der Feierlichkeiten zu Pablo Picassos 125. Geburtstag statt, der sich am 25. Oktober 2006 jährt, und anlässlich des 25. Jubiläums der Rückkehr der “Guernica” nach Spanien, nach ihrem langen “Exil” in den Vereinigten Staaten.

Zwei Fotografie-Serien vervollständigen die Ausstellung. Bei der einen handelt es sich um Bilder von Lucien Clergue, der Picasso bei den Stierkämpfen kennenlernte und ihn in seinen Jugendjahren porträtierte; die andere zeigt Bilder von Cores Uría, der den Maestro in seiner Keramikwerkstatt fotografierte.

(Centro Cultural Borges, Viamonte/San Martín. Mo-Sa 10-21, So 12-21 Uhr. Infos: 5555-5359. Eintritt: $ 10, Studenten und Rentner: $ 7, Kinder unter 12 Jahren $ 5. Mittwochs Eintritt frei. 7. Juni bis 26. Juli.)

Der Artikel erschien am 10.06.06 im “Argentinischen Tageblatt”.

Picasso en el Borges

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Obras poco conocidas de Pablo Picasso

Por Susanne Franz

Pica2.jpgNo se detuvo en falsas modestias: “Cuando era un niño, mi madre me dijo, ‘Si te haces soldado, serás un general. Si te haces monje, terminarás siendo Papa.’ En lugar de eso me hice pintor y me he convertido en Picasso.” El 7 de junio se inauguró en el Centro Cultural Borges una muestra integrada por 48 piezas nunca exhibidas en la Argentina del genial Pablo Picasso. Pertenecientes a distintas épocas del artista —entre 1900 y 1963—, hay pinturas al óleo, dibujos en lápiz, tintas chinas, cerámicas, grabados y otras. Las obras provienen de colecciones particulares, museos e instituciones españolas, entre ellas el Museo de la Cerámica, la Caja de Castilla la Mancha, la Galería Caja Negra, el Museo del Grabado y la Fundación Abelló. La exposición está curada por Marisa Oropesa.

La exposición se integra en el marco del 125° aniversario del nacimiento de Picasso, que se cumple el 25 de octubre, y los 25 años del regreso del “Guernica” a España, después de su largo “exilio” en Estados Unidos.

La muestra se completa con dos colecciones de fotografía. Una de ellas de Lucien Clergue, quien conoció a Picasso en las corridas de toros y lo retrató en sus años de juventud, y la otra, de Cores Uría, quien fotografió al maestro en su taller de cerámica.

(Centro Cultural Borges, Viamonte/San Martín. Lun-Sab 10-21, Dom 12-21 hs. Informes: 5555-5359. Entrada: $ 10, estudiantes y jubilados; $ 7, menores de 12 años: $ 5. Los miércoles la entrada es libre. Del 7 de junio al 26 de julio.)

El artículo salió (en idioma alemán) el 10/06/06 en el “Argentinisches Tageblatt”.

“Cuerpo y Materia”

Museumsreife Ausstellung über argentinische Kunst 1976-1985

Von Susanne Franz

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Pablo Suárez, “Lustrabotas”, 1981, 158 x 120 cm.

In der Kultur-Zeitschrift Ñ vom vergangenen Samstag schreibt der Kunstkritiker Alberto Giudici, dass die Ausstellung „Cuerpo y Materia” über argentinische Kunst 1976-1985, mit der die neue Kunstgalerie der Stiftung OSDE am 18. April ihre Tore öffnete, es wert sei, als ständige Sammlung eines Museums erhalten zu bleiben. Man kann ihm nur recht geben. Um so schlimmer, dass diese sehenswerte Exposition – gewiss die sehenswerteste dieses Jahres – nur noch bis Freitag, den 9. Juni, einschließlich geöffnet ist. Man sollte sie sich auf keinen Fall entgehen lassen!

Die Kuratorin María Teresa Constantin hat in mehrfacher Hinsicht exzellente Arbeit geleistet: Auswahl der Werke, Montage der Ausstellung und ein ausführliches Vorwort im Katalog – dessen Erwerb für 35 Pesos sehr zu empfehlen ist! -, in dem sie die Kontinuität der Kunstproduktion in den Jahren der letzten Militärdiktatur (1976-1983) verständlich macht:

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Abheben garantiert

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Zeichnungen und Objekte von José Luis Anzizar bei Elsi del Río

Von Susanne Franz

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“Take-off”, 2005, Zeichnung auf Papier, 1,40 x 1,40 m.

Seit seinem sechsten Lebensjahr hat der Künstler José Luis Anzizar (geb. 1962) mehr als 625 Flugreisen unternommen – geschäftlich, privat, oder zu Forschungszwecken. Seine Ausstellung “Embarque inmediato” (Der Abflug steht unmittelbar bevor), die er noch bis zum 10. Juni in der Galerie Elsi del Río in Palermo Hollywood zeigt, ist eine Hommage an das Flugzeug, seinen Begleiter – oder vielmehr sein Transportmittel – auf so vielen Reisen.

Unterwegs-Sein ist nicht zum Lebensinhalt des Künstlers geworden, wohl aber seine bevorzugte Lebensform. In seinen wagemutigen, schwerelosen Zeichnungen dominieren Neugier, Offenheit, Abenteuerlust, Risikobereitschaft und das Sich-Einlassen auf das Ungewisse. Zugleich kommt ein Bewusstsein der eigenen Zerbrechlichkeit zum Ausdruck – in der Skizzenhaftigkeit seiner großzügigen Entwürfe, den Nahtstellen überall, den surrealistischen Elementen wie Spielzeugflugzeugen oder angedockten Ballettschuhen, den Bruchstellen in den Diptycha, etc. Anzizars Flughäfen wirken wie Körperorgane (ein Herz, eine Ansammlung von Zellen), denn “man passt besser auf sich auf, wenn man unterwegs ist”, sagt der Künstler.

Anzizars Werke sind so schwindelerregend wie die Momente, in denen man im Flugzeug sitzt und plötzlich das Gefühl hat, dass man stillsteht, obwohl man doch weiß, dass diese fliegende Blechbüchse mit 1000 Stundenkilometern dahindonnert. Zeit und Raum zwischen Abflugs- und Zielort sind Niemandsstunden und Niemandsland. So richtig wohl fühlt sich da keiner. Man ist mit den Gedanken “noch da” oder “schon dort” und akzeptiert den “Schwebezustand” des Körpers nur halbherzig.

Die Reise als “über-natürlicher” Moment der Auflösung, des Nicht-Richtig-Da-Seins, in dem dennoch alle Sinne besonders geschärft sind. Man überbrückt ihn mit menschlichen Mitteln, zeigt Anzizar in seinen Objekten – den liebevoll zusammengenähten Lan-Chile-Servietten oder den aneinandergenähten, aus Stadtplänen bestehenden Papiertüten, auf denen sorgsam die Flugnummer geschrieben steht – und was es auf dem Flug zu essen gab.

Man kann die Zeit verschwenden oder nutzen: Anzizar füllte auf seinen Flügen ganze Kladden mit Zeichnungen. Auch davon sind einige in der Ausstellung zu sehen.

Abheben ist garantiert in Anzizars humorvoller und tiefsinniger Exposition. Man sollte sie sich keinesfalls entgehen lassen. Auch wenn das Reisefieber womöglich ansteckend ist … denn die nächste Reise steht immer unmittelbar bevor!

José Luis Anzizar, „Embarque inmediato”, Zeichnungen und Objekte aus Papier. Elsi del Río Arte Contemporáneo, Arévalo 1748, Palermo Hollywood. Di-Fr 15-20, Sa 11-14 Uhr. Bis 10.6.

Dieser Artikel erschien am 27.05.06 im “Argentinischen Tageblatt”.

Elevación garantizada

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Dibujos y objetos de José Luis Anzizar en Elsi del Río

Por Susanne Franz

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“Take-off”, 2005. Dibujo sobre papel. 1,40 x 1,40 m.

Desde los seis años, el artista José Luis Anzizar (nacido en 1962) hizo más de 625 viajes en avión, por negocios, vacaciones o investigación. La muestra “Embarque inmediato” —expuesta en la Galería Elsi del Río en Palermo Hollywood hasta el 10 de junio— es un homenaje muy personal al avión, su acompañante o, mejor dicho, su medio de transporte en tantos viajes.

El viajar —el transitar— nunca se apropió de él: Anzizar lo eligió como su forma de vida favorita. En sus grandes dibujos, audaces y aparentemente libres de las leyes de la gravitación, predominan una curiosidad abierta y aventurera, una disposición para tomar riesgos y un desprejudiciado acercamiento a lo desconocido. Al mismo tiempo, hay consciencia de la propia fragilidad en la apariencia de “boceto” de sus planos generosos, la abundancia de los bordados, los elementos surrealistas como aviones de juguete o zapatos de ballet estacionados en los hangares, los quiebres entre dos partes de un díptico, etc. Los aeropuertos de Anzizar a veces parecen órganos del cuerpo (un corazón, un conglomerado de células), porque, “cuando uno viaja, uno se cuida más”, dice el artista.

Las obras de Anzizar evocan la misma sensación de mareo que uno siente en mitad de un vuelo, cuando de repente se tiene la impresión de estar parado en el aire, sabiendo a la vez que esa lata voladora se mueve a nada menos de 1000 kilómetros por hora. El tiempo y el espacio entre la salida y el destino son horas y tierra de nadie, no hay quien se sienta de veras cómodo en ese lugar. Uno está “todavía aquí” o “ya allá”, la fluctuación del cuerpo es algo que se acepta medio a desgano.

Es el viaje como un estado “sobrenatural” de disolución momentánea, un “no-estar” en el que sin embargo funcionan todos los sentidos con especial claridad. En sus objetos, Anzizar demuestra cómo se atraviesa ese momento con recursos bien humanos: coloridas servilletas de Lan Chile cosidas amorosamente, o bolsas de papel hechas con mapas de diversas ciudades, en las que están cuidadosamente anotados los números de vuelo y lo que había de comer en el viaje.

Elevación del espíritu garantizada: no hay que dejar pasar esta exposición llena de humor y profundidad. Aunque la fiebre de la partida sea a lo mejor contagiosa… ¡porque el próximo viaje siempre es inminente!

José Luis Anzizar, “Embarque inmediato”, dibujos y objetos. Elsi del Río Arte Contemporáneo, Arévalo 1748, Palermo Hollywood. Mar-Vie 15-20, Sab 11-14 hs. Hasta 10.6.

Este artículo salió (en idioma alemán) el 27/05/06 en el “Argentinisches Tageblatt”.

Empfehlungen kurz vor Torschluss

Genmanipulierte Kunst

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“EDUARDO KAC. OBRAS VIVAS Y EN RED, FOTOGRAFIAS Y OTROS TRABAJOS”. Espacio Fundación Telefónica, Arenales 1540, Capital Federal. Tel.: 4333-1300 / 4333-1301. www.espacioft.org.ar. Bis 28.5.

Fundación Proa mit Künstlersammlungen

proa.jpg„Colecciones de artistas” (Sammlungen von Künstlern). Kuratoren: Patricia Rizzo und Sergio Avello. Die Kunstsammlungen von Facundo de Zuviria (Benedit, Bruzzone, Esnoz, López, Prior, Suárez, u.a.), León Ferrari (Alberti, Borba, Bruscky, Carpani, Dowek, Flemming, Gros, Noé, Seoane, Smoje, u.a.), Alberto Goldenstein (Di Mario, Hasper, Kuropatwa, Londaibere, Pombo, Ueno, u.a.), María Juana Heras Velasco (Espinosa, Fontana, Gerstein, Gómez, Piccoli, u.a.), Roberto Jacoby (De Loof, Gordín, Gumier Maier, Harte, Kuropatwa, Schiavi, Suárez, u.a.), Marta Minujín (Brusse, Calder, García Uriburu, Giménez, Greer, Polesello, Suárez, u.a.), Marcelo Pombo (Alzetta, Goldenstein, Gumier Maier, Laguna, Laren, u.a.), Dalila Puzzovio (D’Arienzo, Davidovich, Greco, Macuinas, Squirru, Stoppani, u.a.), Clorindo Testa (Causa, Heredia, Hlito, Iommi, Marotta, Rodríguez Arias, Stoppani, u.a.) / Sol LeWitt, Wall Drawings 2001/2006. Fundación Proa, Av. Pedro de Mendoza 1929, La Boca. 1.4.-Ende Mai.

Reflexionen über künstlerische Kreativität

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“Como un ronco bramido”, Fotos von Eva Kazttor. Torre de los Ingleses, Av. del Libertador 49, Retiro. Donnerstags, freitags, samstags und sonntags 12 bis 19 Uhr. Gratis.

arteBA 2006: solide und gewagt

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15. Kunstmesse arteBA eröffnet

Von Susanne Franz

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Flavia da Rin bei Ruth Benzacar (Stand D 8).

Bis einschließlich Mittwoch, den 24. Mai, dreht sich im Kunstleben von Buenos Aires alles um arteBA. Die 15. Messe für zeitgenössische Kunst wurde am Donnerstagabend um 19 Uhr in der Rural von Vizepräsident Daniel Scioli, First Lady und Senatorin Cristina Fernández de Kirchner, und dem Präsidenten der Stiftung arteBA Mauro Herlitzka eingeweiht. Nach dem Durchschneiden des hellblau-weißen Bandes schritten die VIPs, umgeben von einem Pulk Kameraleute wie von einem Bienenschwarm, durch die zwei Pavillons der Messe, die sich langsam mit Besuchern füllten. Um 20 Uhr waren schon so viele Menschen da, dass kaum mehr ein Durchkommen war. Bis zum Ende des Abends wurden 5000 Gäste gezählt.

Die Messe hinterlässt beim ersten Durchgang einen überaus seriösen Eindruck. Keine verkleideten Leonardo Da Vincis, bemalte Autos oder andere Publicity-Gags, die letztes Jahr noch peinlich wirkten. Die Sponsoren halten sich vornehm im Hintergrund und machen durch die Qualität der von ihnen unterstützten Aktionen, Räume etc. auf sich aufmerksam. Das Niveau der angebotenen Kunstwerke ist überdurchschnittlich hoch und dabei dennoch zeitgenössisch gewagt. Ein erfolgversprechendes Rezept: Schon in der ersten Stunde des
Eröffnungsabends tauchten zahlreiche rote Punkte neben den Werken auf.

Ein paar Tipps: Dino Bruzzone bei Dabbah Torrejón (Stand F 6), José Luis Anzizar und Pablo Peisino bei Elsi del Rio (K 9), Sylvia Gurfein bei Zavaleta Lab (F 2), Antonio Seguí bei Rubbers (F 8), Silvina D’Alessandro bei Virgilio (A 9), Omar Panosetti bei Loreto Arenas (D 12), Leonel Luna bei 713 (K 5), Jorge Miño und Martín Bonadeo bei TRIP (BJ 5), Patricio Larrambebere bei Insight Arte (F 3).

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José Luis Anzizar bei Elsi del Rio (K 9).

Kunstmesse arteBA, La Rural, Roter und Gelber Pavillon, Av. Sarmiento 2704. Geöffnet täglich 13-22 Uhr. Eintritt 12 Pesos, für Rentner und Studenten 6 Pesos. Bis 24.5. Infos: www.arteba.org

Dieser Artikel erschien am 20.05.06 im “Argentinischen Tageblatt”.

arteBA 2006: sólida y atrevida

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Se inauguró la 15º edición de arteBA

Por Susanne Franz

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Flavia da Rin en Ruth Benzacar (stand D 8).

Hasta el miércoles 24 de mayo la vida del arte en Buenos Aires se centra en arteBA. La 15º feria de arte contemporáneo fue inaugurada el jueves a las 19 horas por el vicepresidente de la Nación, Daniel Scioli, la primera dama y senadora Cristina Fernández de Kirchner y el presidente de la Fundación arteBA, Mauro Herlitzka. Después de cortar la cinta, los VIPs deambularon por los dos pabellones de la feria, seguidos por un enjambre de fotoperiodistas y cámaras. Las salas se llenaron rápido con los invitados de la noche: a las 20 horas ya era difícil andar por los pasillos. Concurrieron más de 5000 personas a la inauguración.

Como primera impresión, la feria deja una imagen sumamente consolidada. Ningún Leonardo Da Vinci disfrazado, autos pintados o gags publicitarios de los que molestaron en la edición anterior. Los sponsors mantienen un perfil bajo y llaman la atención con la fuerza y el alto nivel de los espacios y acciones que apoyan. La calidad de las obras expuestas es excepcionalmente alta. Pero a la vez prevalece una frescura contemporánea y atrevida. Parece una receta para el éxito: ya en la primera hora de la inauguración apareció una sorprendente cantidad de puntos rojos al lado de las obras.

Algunas recomendaciones: Dino Bruzzone en Dabbah Torrejón (stand F 6), José Luis Anzizar y Pablo Peisino en Elsi del Rio (K 9), Sylvia Gurfein en Zavaleta Lab (F 2), Antonio Seguí en Rubbers (F 8), Silvina D’Alessandro en Virgilio (A 9), Omar Panosetti en Loreto Arenas (D 12), Leonel Luna en 713 (K 5), Jorge Miño y Martín Bonadeo en TRIP (BJ 5), Patricio Larrambebere en Insight Arte (F 3).

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José Luis Anzizar en Elsi del Rio (K 9).

arteBA 2006, La Rural, Pabellones Rojo y Amarillo, Av. Sarmiento 2704. Abre todos los días de 13 a 22 hs. Entrada 12 pesos, para jubilados y estudiantes 6 pesos; menores de 12 años gratis. Hasta el 24/5. Info: www.arteba.org

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Zwischen Gefühl und Verstand

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“Werke 1996-2006”: Gabriel Salomón in der Galerie Rubbers

Von Susanne Franz

Soll man den Titel der neuesten Ausstellung von Gabriel Salomón, “Lo último en arte”, als Werbeslogan – “Der letzte Schrei in der Kunst!” – übersetzen? Oder als Weltuntergangssentenz verstehen – “Das Letzte in der Kunst…”? Ist es ein persönliches Bekenntnis des Künstlers – “Ich gebe mein Letztes in der Kunst”? Drückt er seine Ängste und Zweifel aus – “Ist dies das Letzte, was ich zu geben habe?”

salo1.jpg“Lo último en arte” ist zunächst der Titel von einer der fünf Serien, aus denen diese Übersicht über die letzten zehn Schaffensjahre des Künstlers besteht. Seit 1996 fertigt Salomón 125 Millimeter messende Würfel aus unterschiedlichen – immer edlen und haltbaren – Materialien wie Marmor, Glas, Aluminium etc., die als Relief die Inschrift “Lo último en arte” tragen. Diese Würfel sind für ihn Botschaftsträger – er übergibt sie in einer Zeremonie an Personen, die für ihn etwas bedeuten, oder überantwortet sie Orten, die ihm wichtig sind (d.h. er vergräbt sie oder versenkt sie im Wasser). Diese Gesten hält Salomón in einer Dokumentation fest, auf mit Siegeln und Stempeln versehenen Schriftstücken, mit denen er dem Ritual eine feierliche Dimension verleiht und es zugleich parodiert. Mit dieser konzeptuellen Serie stellt Salomón die Beziehung des Künstlers und seines Werks zu seiner Umwelt dar – er “gibt” das Seine, aber nur er weiß, ob auch “drin ist, was draufsteht”.

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