Danzas en hierro

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La exposición “Modelo para des-armar” de Bastón Díaz

Por Susanne Franz

Con naturalidad serena y elegante, las obras del escultor Bastón Díaz se mueven entre extremos: entre la deconstrucción y la construcción, la dinámica y la quietud, la danza juguetona y la fuerza monumental. En una misma obra pueden coexistir todos estos elementos sin presión alguna, incluso pueden aliarse y formar una unidad. Así, una escultura de tres metros de alto, constituida por gajos gigantes de hierro macizo, unidos por enormes bisagras y tornillos, de pronto parece un juguete, un boceto ligero, apenas insinuado. En cualquier momento podría aparecer un ser gigante para girarlos, moverlos en el espacio, para darles otra forma, otro sentido. Mientras constituyen una entidad en sí, las obras de Bastón Díaz están llenas de la tensión de un posible cambio. Transmiten una calma prometedora.

La “Serie del Delta” de Bastón Díaz empezó con construcciones de madera, reminiscencias de restos en las orillas del Río de la Plata: “los restos arrojados de los barcos en los que todos nosotros llegamos a estas tierras”, dice Bastón. En el marco de su exposición —que se puede visitar hasta el 8 de octubre— muestra estas primeras esculturas al lado de sus obras monumentales.

Alberto Bastón Díaz, “Modelo para des-armar”. Daniel Maman Fine Art, Av. del Libertador 2475. Lun-Vie 11-20, Sab 11-15 hs. Hasta 8.10.

El artículo salió el 01/10/05 en el “Argentinisches Tageblatt”.

Jetzt und Hier

„Arrabales del vacío“ von Thomas Köner

Von Susanne Franz

„Mein Stück lebt von der Geduld, von der Aufmerksamkeit, die der Zuschauer einbringt“, sagt der deutsche Künstler Thomas Köner bei seinem Besuch in Buenos Aires. „Und ich freue mich, dass die Zuschauer hier diese Geduld mitbringen.“ Köner, der vom Goethe-Institut und dem „Espacio Fundación Telefónica“ eingeladen wurde, in der Sektion „Presentado por…“ („Vorgestellt von…“) des V. Internationalen Theaterfestivals seine Klang- und Videoinstallation „Arrabales del vacío“ zu zeigen, hat sein 13-minütiges Werk gerade der Presse vorgeführt.

Für seine Parabel über Langsamkeit und Reflektion hat der 40-jährige Künstler und Musiker 200 Fotos, die eine Überwachungskamera von einer Straßenkreuzung in einem finnischen Ort aufgenommen hat, so montiert, dass der Betrachter die Übergänge von einem zum anderen kaum wahrnehmen kann: Die Schneedecke auf den geparkten Autos und in den Straßen wächst unmerklich, nach und nach gehen die Lichter in den Häusern an, es wird langsam dunkel – es wird Nacht, in der Lichter und Schatten lebendig sind, und es wird wieder Tag.

Die Installation gewinnt ihre suggestive Kraft vor allem durch die Klangkulisse, die Köner geschaffen hat. Seine Erfahrung als Komponist von Filmmusik und als Live-Performer elektronischer Musik zur Begleitung von Stummfilmklassikern dient ihm dabei ebenso wie seine Eindrücke aus der Kindheit.

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Kunstgenuss der besonderen Art

Sammlung Rufino Tamayo in der Fundación Proa

Von Susanne Franz

Die Fundación Proa im Stadtteil La Boca, die immer ausgezeichnete Ausstellungen zeigt, präsentiert im Moment eine der besten Kunstschauen in Buenos Aires: 100 Werke aus der Sammlung des mexikanischen Künstlers Rufino Tamayo. Tamayo begann in den 1960er Jahren gemeinsam mit seiner Frau Olga, Werke der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts zu sammeln. Im Jahr 1981 richtete er mit öffentlichen und privaten Mitteln sein „Museo Rufino Tamayo“ ein, das zu einem der zentralen Kunsttempel Lateinamerikas avancierte. Rufino sei vor allem nach didaktischen Kriterien vorgegangen, heißt es in dem dünnen Begleitkatalog zur Ausstellung in Buenos Aires. Er wollte seinen Landsleuten einen möglichst umfassenden Überblick über die wichtigsten Tendenzen der zeitgenössischen Kunst verschaffen, und habe sich weniger nach seinen persönlichen Vorlieben gerichtet. Dennoch spürt man in jedem Werk der exquisiten Auswahl ausgesuchter Werke den unfehlbaren Geschmack des Kunstkenners und Ästheten Tamayo. Hervorzuheben ist auch sein Bemühen, die lateinamerikanische Kunst in den Reigen der bedeutenden Europäer und Amerikaner einzubinden, was ihm auf beeindruckende Weise gelingt.
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Die von Juan Carlos Pereda und Cecilia Rabossi kuratierte Ausstellung in der Fundación Proa zeigt unter anderem in Saal 1 Werke, in denen der menschliche Körper im Zentrum steht, u.a. von Max Ernst, Pablo Picasso (Foto), Francis Bacon und Roberto Matta, in Saal 2 abstrakte Werke, u.a. von Rothko, Hartung und Tápies, in Saal 3 Christo, Warhol und Lichtenstein, und in Saal 4 kinetische Kunst (Vasarely, Le Parc, Soto, Polesello).­

(„Arte del Siglo XX“: Sammlung des Museums Rufino Tamayo, Mexiko. Fundación Proa, Av. Pedro de Mendoza 1929, La Boca. Di-So 12-19 Uhr. Eintritt 3 Pesos, Studenten 2 Pesos, Rentner 1 Peso. Bis 18.9.)

Der Artikel erschien am 20.8.05 im “Argentinischen Tageblatt”.

Paradiesische Zustände

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Himmlische Ausstellung von Miguel Rothschild bei Ruth Benzacar

Von Susanne Franz
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Triumphbögen des Konsums, errichtet aus leeren Lebensmittelverpackungen, und sechs wie Kirchenfenster leuchtende, große Hinterglas„malereien“, drei voller paradiesischer Leckereien, drei voll höllischer Zigarettenmarken, Streichholzschachteln und Firmenlogos fallen als erstes ins Auge, wenn man die Galerie Ruth Benzacar dieser Tage betritt. Alles so schön bunt hier! „Ich übe keine Kritik am Konsum“, sagt der seit 14 Jahren in Berlin lebende argentinische Künstler Miguel Rothschild, der regelmäßig in der renommiertesten Galerie von Buenos Aires ausstellt. Konsum existiere eben, zuckt der 42-Jährige mit den Schultern. Zur Eröffnung seiner Ausstellung „Celestial“ (Himmlisch) am 3. August ist er extra in die argentinische Hauptstadt gereist. Himmel und die Hölle als Antagonistin des Paradieses sind die Themen, mit denen sich seine hier gezeigten Werke befassen. „Aber light“, sagt der Künstler entspannt, „für mich ist auch die Hölle light.“­

Eine Wand hat Rothschild aus Kartons der Eis-Marke „Paradies“ errichtet. Sie dient als eine Art Raumteiler und grenzt eine Videoleinwand ab, auf die er Fotos projiziert: Schnappschüsse, die er überall in der Welt von Läden oder Schildern gemacht hat, die den Namen „Paradies“ tragen. Es handele sich um ein „Work in Progress“, erzählt der Künstler, der weltweit weiter Bilder mit dem Motiv sammelt.
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Auch Rothschilds Gemälde spielen sich in Himmeln ab. Die beiden 58 x 58 cm großen Werke „La noche que vio las estrellas“ (Die Nacht, die Sterne sah) I und II wirken wie Momentaufnahmen vom Big Bang. Der Künstler beschreibt die zackenförmig auseinanderstrebende Schwärze so: „Es sieht so aus, als hätte ich die Nacht auf die Leinwand geschleudert.“ Wie in allen ausgestellten Gemälden prägen auch hier Comic-Elemente das Bild: In einem Fall begleiten ausgeschnittene Sternchen das auseinanderrasende Schwarz, in dem anderen lautmalerische Interjektionen wie „Blof!“ oder „Kawumm!“­

Titel wie Wettervorhersagen haben zwei weitere der relativ kleinformatigen Gemälde: „Nubosidad variable. Vientos moderados del sector norte“ (Bewölkt, leichte Nordwinde) zeigt einen dunklen Himmel voller Wolken, in dem Denkblasen hochsteigen. „Die Gedanken der Menschen schweben nach oben und brauen sich zu einem Sturm zusammen“, sagt Rothschild. In „Inestable con lluvias aisladas hacia la noche“ (Unbeständig, Schauer am Abend) hat sich der Sturm bereits entladen und ein Regen in Form von Ausrufezeichen fällt auf die Erde.­ In dem großformatigen Bild „Celestial“ (200 x 300 cm) erhellen statt Sternen gezackte gelbe Preisschilder die Nacht.
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Rothschild beschreibt mit subtilem Humor, was in der globalisierten Welt als Paradies vorgegaukelt und vor allem – verkauft wird. Dabei weint er weder um eine verlorene Idylle noch drückt er eine utopische Sehnsucht aus. Er zeigt die Dinge, wie sie sind. Von einer wunderbaren Ästhetik, besitzen seine Werke die Energie einer aufziehenden Gewitterfront.

(Miguel Rothschild, „Celestial“. Ruth Benzacar, Florida 1000. Mo-Fr 11.30-20, Sa 10.30-13.30 Uhr. Bis 3.9.)

Der Artikel erschien am 13.8.05 im “Argentinischen Tageblatt.

Noticias desde el Paraíso

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Muestra “Celestial” de Miguel Rothschild en Ruth Benzacar

Por Susanne Franz
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Lo primero que atrapa la vista cuando uno entra a la Galería Ruth Benzacar en estos días, son unos arcos de triunfo del consumo, formados por cajas de alimentos vacías, y seis obras en vidrio luninosas como ventanas de una iglesia: un tríptico constituido por una variedad de cosas paradisíacas, otro lleno de marcas de cigarrillos, cajas de fósforos, logos de empresas y otras cosas “infernales” por el estilo. En seguida, uno asocia una canción de Nina Hagen que ironiza sobre la faz del consumo en el oeste: “Alles so schön bunt hier!” (“¡Qué colorido está todo por aquí!”). “Mi obra no es una critica al consumo”, aclara el artista Miguel Rothschild, argentino que vive en Berlín desde hace 14 años, y que expone su obra con regularidad en la galería de arte más prestigiosa de Buenos Aires. “El consumo simplemente existe”, dice Rothschild con desdén. Su muestra “Celestial” con obras recientes que se ve en Ruth Benzacar trata en torno al cielo y el infierno como antagonista del paraíso. “Pero todo es light”, atenúa el artista, “para mi, hasta el infierno es light.”

Cerca de la entrada, Rothschild ha construido una pared con cartones de la marca de helados “Paradies” (Paraíso). Funciona como una división del espacio, que aparta un sector de la galería dónde se proyectan imágenes sobre una pantalla de video. Son fotos de negocios, panaderías, restaurantes, etc., que se llaman “Paradies” o “Paradise” o “Paraíso”, o simplemente de señales que llevan el nombre. “Es un ‘work in progress'”, cuenta Miguel Rothschild, que sigue coleccionando las imágenes paradisíacas en todo el mundo.

También las pinturas que expone Rothschild tienen cielos como trasfondo. Las dos obras “La noche que vio las estrellas” I y II (de 58 x 58 cm) parecen imágenes del Big Bang. El artista describe ese negro que se extiende desde un centro en forma de púas: “Parece como si hubiera estrellado la noche contra el lienzo.” Como en todas las pinturas expuestas, también aquí predominan elementos de historietas: en una obra hay estrellitas recortadas de papel que acompañan el negro vertiginoso, en la otra son interjecciones onomatopéyicas como “Blof!” o “Kawumm!”­

Dos de esas obras relativamente pequeñas tienen títulos como pronósticos del tiempo: “Nubosidad variable. Vientos moderados del sector norte” muestra un cielo oscuro, nublado, lleno de globitos de pensamiento. “Las ideas de las personas suben en el cielo y se conglomeran hasta formar una tempestad”, dice Rothschild. En la obra “Inestable con lluvias aisladas hacia la noche”, este temporal ya se ha desatado y una lluvia de signos de admiración recortados cae a la tierra. En la obra de gran tamaño “Celestial” (200 x 300 cm), no son los astros celestiales los que iluminan la noche, sino etiquetas de precios amarillas de varios tamaños que tienen forma de estrellas.

Rothschild describe con humor sútil la idea del “Paraíso” que se proyecta —y más aún, se vende— en el mundo globalizado. Ni llora por un idilio perdido ni expresa un deseo utópico específico. Presenta las cosas como son. Sus obras, de una belleza y estética maravillosas, vienen con toda la energía de un frente de tormenta amenazador.
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(Miguel Rothschild, “Celestial”. Ruth Benzacar, Florida 1000. Lun-Vie 11.30-20, Sab 10.30-13.30 hs. Hasta 3.9.)

Artículo publicado en el “Argentinisches Tageblatt” el 13/8/05.

Einflüsse der Umwelt

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„Transformaciones azarosas“­ im MALBA

Von Susanne Franz

Das „Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires“ bietet im Moment eine besonders für Jugendliche interessante Ausstellung zeitgenössischer Kunst. „Transformaciones azarosas“ (etwa: dem Zufall unterworfene Veränderungen), von der Kuratorin Corinne Sacca-Abadi organisiert, ist die 13. Schau im Zyklus „Contemporáneo“, die im Erdgeschoss des Museums zu sehen ist.

Werk von Paula Senderowicz
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Hier begegnet man zuerst einer Vitrine, in der die Künstlerin Paula Senderowicz eine Gletscherlandschaft nachgebildet hat. Diese künstliche und doch natürliche Eiswelt verändert sich, je nachdem, wie viele Besucher im Museum sind, je nach Temperatur und Schwingungen, wie in der „wirklichen Welt“. Mal sehen die Gletscher schmutzig aus, mal sind sie größer und erstrahlen in majestätisch blauem Glanz, mal schmelzen sie. Senderowicz, die auch einige Aquarelle zum Thema zeigt, demonstriert den Einfluss des Klimawandels auf die Welt und symbolisiert die Zerbrechlichkeit des uns beherbergenden Planeten.­

Werk von Andrea Juan

Die Künstlerin Andrea Juan, die vor einigen Monaten in der Antarktis auf einer Militärbasis eine Aktion durchgeführt hat, in der sie Videofilme auf die Gletscher projizierte, zeigt Fotos, auf denen mit brennenden Sonnenblumen überstrahlte Eisflächen beeindruckend zur Geltung kommen. In einem Innenraum kann man eine Videoinstallation nicht nur sehen, sondern auch betreten: Auf verschiedene, hintereinander hängende Stoffbahnen, durch die man hindurchgehen kann, wird ein poetisch-dramatischer Film projiziert – wenn man mittendrin ist, flimmert er auch über einen selbst hinweg -, der die katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels auf den Menschen zum Thema hat.

Werk von Mariano Sardón­

Der dritte Künstler ist der Physiker Mariano Sardón, der eine zugleich hochkomplizierte, aber durch ihre Schönheit sofort ansprechende Installation zeigt: In einem dunklen Raum hat er auf sieben Säulen sieben runde durchsichtige Behälter gestellt, in die ein Projektor auf eine Oberfläche aus Zucker Buchstaben und Farben wirft. Es handelt sich um die gebündelten Aktivitäten des Computersystems des Museums, die nicht nur in „Sprache“, sondern auch in Klang verwandelt werden: Man hört die abgewandelten Mausklicks oder die Bewegungen der Tastatur, aus denen Musik entsteht. Je nach Zeitpunkt, ist in dem Raum „die Hölle los“, manchmal ist es dagegen relativ oder ganz still.

Sardóns Arbeit ist ein Experiment: Er hat anhand von Computerprogrammen Algorithmen programmiert, die zum Beispiel in der Natur das Wachstum von Bakterien bestimmen. So hat er ein System entworfen, das entwicklungsfähig ist und „lernt“, und von dem keiner weiß, zu welchem Ergebnis es kommen wird. Wer seine Hand über einen der Behälter hält und hin und herbewegt, wird Teil der Installation, da die geheimnsivollen Raster, die hektisch Worte zu bilden versuchen, dann auf dem eigenen Körper zum Leben erwachen.­

(„Contemporáneo 13: Transformaciones azarosas“, Werke von Andrea Juan, Mariano Sardón & Paula Senderowicz. MALBA, Av. Figueroa Alcorta 3415. Do-Mo 12-20, Mi 12-21 Uhr, dienstags geschlossen. Bis 15.8.)

Der Artikel erschien am 23.7.2005 im “Argentinischen Tageblatt”.­

Arte y Naturaleza

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“Transformaciones azarosas” ­en el MALBA

Por Susanne Franz

El “Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires” ofrece en este momento una muestra de arte contemporáneo que les interesa especialmente a los jovenes. “Transformaciones azarosas”, organizada por la curadora Corinne Sacca-Abadi, es la exposición número 13 del ciclo “Contemporáneo”, en la planta baja del museo (con entrada gratis).

Obra de Paula Senderowicz
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La primera obra que se ve es una vitrina donde la artista Paula Senderowicz ha creado un paisaje de glaciares. Este mundo de hielo artificial y a la vez natural se encuentra en un cambio constante, según el número de visitantes en el museo, la temperatura o los sonidos ambientales. A veces los glaciares se ven sucios, a veces son grandes y brillan en un azul majestoso, a veces se derriten. Senderowicz —que acompaña su obra principal con algunas acuarelas— hace visible el impacto del cambio de clima sobre el mundo, y crea un símbolo de la fragilidad del planeta que nos alberga.

Obra de Andrea Juan

Hace algunos meses la artista Andrea Juan llevó a cabo un trabajo en una base militar en la Antártida, donde proyectó videos sobre la superficie de los glaciares. En el MALBA muestra fotos de este evento, por ejemplo imágenes de girasoles quemándose sobre la superficie de los hielos. En una sala aparte, Juan exhibe una video-instalación que no sólo se puede ver, sino también atravesar: varias telas cuelgan del techo, y uno puede caminar entre ellas, así que la película poético-dramática que se proyecta mientras tanto tiene como trasfondo también el cuerpo del espectador. El tema del video son los efectos catastróficos que tiene el cambio del clima sobre el ser humano.

Obra de Mariano Sardón­

El tercer artista es el físico Mariano Sardón, que muestra una instalación altamente compleja, pero de alcance inmediato por su belleza. En un ambiente oscuro, instaló sobre siete columnas siete fuentes transparentes. Adentro de cada fuente hay una superficie de azúcar sobre la cual un proyector dibuja letras y colores. Se trata de las actividades de todas las computadoras del museo que se coordinan y se transforman no sólo en lenguaje sino también en sonido: “distorsionados”, se escuchan los clicks de los mouses y el teclear de la gente que escribe, hechos música. Según el horario, puede haber mayor o menor actividad en la salita, o todo está quieto.

El trabajo de Sardón es un experimento: programó algoritmos diferentes —por ejemplo, usó paradigmas que definen el crecimiento de las bacterias en la naturaleza— y así creó un sistema que es capaz de evolucionar y “aprender”. Nadie sabe cuál será el resultado final de ese proceso. Si uno introduce la mano por encima de una de las fuentes, se vuelve parte de la instalación, ya que los patrones extraños que muy activamente tratan de formar palabras, cobran vida sobre la propia piel.

(“Contemporáneo 13: Transformaciones azarosas”, obras de Andrea Juan, Mariano Sardón & Paula Senderowicz. MALBA, Av. Figueroa Alcorta 3415. Jue-Lun 12-20, Mie 12-21 hs, martes cerrado. Hasta 15/8.)

Artículo publicado el 23/7/2005 en el “Argentinisches Tageblatt”.

«Meine Filme sind, was ich bin»

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Fotos zu den Dreharbeiten Werner Herzogs

Im 1. Stock der Eingangshalle des San Martín-Theaters ist bis zum 31. Juli die Ausstellung “Mis films son lo que yo soy” (Meine Filme sind, was ich bin) über die Dreharbeiten des deutschen Regisseurs Werner Herzog zu sehen. Zugleich läuft im Leopoldo Lugones-Saal im 9. Stock des Theaterkomplexes bis zum 24. Juli eine umfassende Retrospektive mit den Filmen Herzogs, zwei der Filme sind Uraufführungen in Argentinien.

Die meisten der 50 Fotos stammen vom Schweizer Fotografen Beat Presser, der Herzog auf vielen seiner abenteuerlichen Reisen zu den entlegensten Drehorten begleitet hat. Die Bilder geben einen bewegenden Einblick in den künstlerischen Prozess Herzogs und seine Zusammenarbeit mit seinem Lieblingsschauspieler und “liebsten Feind”, Klaus Kinski. Vor allem für die Kenner der Filme Werner Herzogs ergibt sich eine neue, spannende Perspektive.

Die Ausstellung zeigt auch Bilder anderer Fotografen, die die Arbeit Herzogs dokumentiert haben; sie wurden vom Kinomuseum in Berlin zur Verfügung gestellt.

(„Werner Herzog: Mis films son lo que yo soy“. San Martín-Theater, Av. Corrientes 1530, 1. Stock “Hall Central Carlos Morel”. Täglich 11 Uhr bis Ende der letzten Theatervorstellung. 5.7.-31.7.)

“Mis films son lo que yo soy”

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Imágenes sobre el trabajo del director de cine alemán Werner Herzog

En el primer piso del “Hall Central Carlos Morel” del Teatro San Martín se puede ver hasta el 31 de julio la muestra “Mis films son lo que yo soy” sobre diferentes facetas de varios rodajes del director de cine alemán Werner Herzog. Paralelamente, en la Sala Leopoldo Lugones, en el 9º piso del Complejo Teatral, se muestra hasta el 24 de julio una retrospectiva de las películas de Herzog, dos de ellas sin estrenar en la Argentina.

La mayor parte de las 50 fotografías pertenecen al fotógrafo suizo Beat Presser, quien acompaño a Herzog en muchos de sus viajes llenos de aventuras a sitios de rodaje remotos. Los imágenes abren una visión única sobre la producción cinematográfica de Herzog y su trabajo con su actor favorito y “enemigo íntimo”, Klaus Kinski. Especialmente para los que conocen y aprecian la obra de Herzog, se da una perspectiva nueva y apasionante.

Completan la muestra algunas imágenes de otros fotógrafos que documentaron el trabajo de Herzog, que pertenecen a la colección del Museo del Cine, Berlín.

(“Werner Herzog: Mis films son lo que yo soy”. Teatro San Martín, Av. Corrientes 1530, 1º piso “Hall Central Carlos Morel”. Todos los días desde las 11 hs hasta el final del último espectáculo. 5.7.-31.7.)

Schlaglichter des Lebens

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Fotos von Arturo Aguiar in der Galerie “El Borde”

Von Susanne Franz

Wie ein Scheinwerfer, der in der Dunkelheit auf der unendlich und eintönig scheinenden Straße plötzlich eine Bewegung erfasst, beleuchtet der Fotograf Arturo Aguiar (geboren 1963 in San Juan) schlaglichtartig Szenen des alltäglichen Lebens. Die Einsamkeit des Zimmers, das sich verlassen dem Beobachter bietet, der Person, die alleine auf ihrem Bett liegt, oder des Paares, das zu zweit einsam ist – alle sind von ihrer eigenen Dunkelheit wie von einer Aura umgeben: die Räume, und die Personen, die sie, Gespenstern gleich, bewohnen.

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Rastros de luz

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Fotos de Arturo Aguiar en la galería “El Borde”

Por Susanne Franz

Como un reflector que —de repente— rastrea un movimiento en la oscuridad de una ruta interminable y monótona, el fotógrafo Arturo Aguiar (nacido en 1963 en San Juan) ilumina como con rastros de luces escenas de la vida cotidiana. La soledad de un cuarto, que se presenta al espectador en toda su desolación, la soledad de la persona que está acostada sobre su cama, la soledad de a dos de una pareja —todos estos protagonistas están envueltos en su propia oscuridad, rodeados por ella como con un aura: los espacios igual que las personas que los habitan, como si fueran fantasmas.

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