Information ohne Grenzen

Die Deutsche Welle präsentiert seit dem 20. März ein neues Multimedia-Format über Lateinamerika

Von Valerie Thurner

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Das Lateinamerika-Special “Von Feuerland nach Tijuana” wurde anlässlich des Bicentenario vom Deutsche-Welle-Intendanten Erik Bettermann lanciert und ist nun über TV, Hörfunk und Internet weltweit abrufbar. Die Reihe verspricht “eine atemberaubende Reise über 33.403 Kilometer durch Lateinamerika”, von der Südspitze des Kontinents bis nach Tijuana an der mexikanisch-kalifornischen Grenze mit dem Ziel, an der historisch-kulturellen Verbindung von Deutschland und Lateinamerika zu arbeiten: “Mit ihrem multimedialen Projekt will die Deutsche Welle diese Gemeinsamkeiten ins Bewusstsein rücken und einen Beitrag leisten, das wechselseitige Wissen und Verständnis zu vertiefen”, meint Bettermann in einer Pressemitteilung.

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La feminidad onírica de Grete Stern

“Grete Stern. Los sueños 1948-1951” en el Malba

Por Paula Bonnet

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En los años veinte, las fotografías de dos norteamericanos, Edward Weston y Paul Outerbridge, inspiraron a Grete Stern (1904-1999), una joven diseñadora gráfica nacida en Wuppertal, Alemania, a tomar clase de dicha disciplina.

En 1927 se mudó a Berlín y fue aceptada como alumna por el matemático y fotógrafo Walter Peterhans. Veinte años más tarde, luego de formarse en la Bauhaus, se mudó a la Argentina con su esposo Horacio Coppola.

Retrató sin flash a Borges, Spilimbergo, María Elena Walsh y a su compañero de clase Bertolt Brecht, pero en el Malba (Avenida Figueroa Alcorta 3415) se exhiben, hasta el 12 de abril, otras creaciones suyas.

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Die Zeit läuft uns davon

Das Goethe-Institut zeigt im Palais de Glace die Ausstellung “Menos tiempo que lugar”

Von Valerie Thurner

goethe11.jpgDas Goethe-Institut zeigt im Palais de Glace eine thematische Gruppenausstellung anlässlich des Bicentenario. Südamerikanische und deutsche Künstler wurden eingeladen, sich künstlerisch zu diesem runden Geburtstag der politischen Unabhängigkeit Lateinamerikas zu äußern. Das Ausstellungsprojekt ist nun das Ergebnis einer langen vorausgegangenen Phase des Dialoges zwischen Künstlern und Autoren, die Texte zum 300 Seiten starken Begleitkatalog lieferten. Ein regionales Projekt, das die Bedeutung der politischen und kulturellen Unabhängigkeit künstlerisch und intellektuell untersucht und versucht, den Bedeutungsbogen des Begriffs der “Independencia” auf ihre Reichweite in die aktuelle Gegenwart des Subkontinentes zu überprüfen, beschreibt der Kurator Alfons Hug das Ziel des Projektes, das außerdem Wert auf den Austausch zwischen Deutschland und Lateinamerika lege.

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Aus der eigenen Geschichte lernen

Die “Casa del Bicentenario” will eine Schnittstelle von historischer Aufarbeitung und Kulturvermittlung sein

Von Valerie Thurner

Casa11.jpgAm vergangenen 16. März wurde die mit Spannung erwartete “Casa del Bicentenario” eröffnet. Das Angebot klingt vielversprechend, die programmatischen Ziele, angesiedelt an der Schnittstelle von historischer Aufarbeitung und Kulturvermittlung, ehrgeizig. Man darf annehmen, dass es sich um eines der gelungensten neuen Kulturprojekte im Zusammenhang mit der 200-Jahr-Feier Argentiniens handelt. Die Regierung knausert nicht, wenn es darum geht, prestigeträchtige Häuser in der Hauptstadt termingerecht in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Die beiden Bauten aus dem Jahr 1913 in der Straße Riobamba 985 wurden durch eine sanfte Renovierung in einen typischen Museumsbau des heutigen globalen Standards verwandelt. Ein White Cube, wo sich Ausstellungsräume, Büros und Recherche-Bereiche auf die vier Stockwerke verteilen; durch Glas wird eine Transparenz zwischen Besucherbereich und Backoffice gewährt.

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Kalender / Agenda

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Ausstellungskalender 27/03/10-03/04/10

Von Susanne Franz

grete11.jpgDie Ausstellung “Grete Stern. Los sueños 1948-1951” im Malba ist bis zum 12. April verlängert worden. Es handelt sich um die komplette Sammlung der 46 erhaltenen Vintage-Fotografien der Collagen “Sueños” (Träume). Grete Stern (Wuppertal, 1904 – Buenos Aires, 1999) veröffentlichte sie zwischen 1948 und 1951 in der Sektion “El psicoanálisis le ayudará” (Die Psychoanalyse wird Ihnen helfen) der Zeitschrift “Idilio” (Verlag Abril). Die Werke stammen aus der Privatkollektion des Sammlers und Malba-Gründers Eduardo F. Costantini, es handelt sich um eins der fünf weltweit existierenden, von der Künstlerin signierten Sets. Eine weitere sehenswerte Schau im Malba ist “Caminos de la vanguardia cubana”.

Im Palais de Glace ist am Donnerstag die hervorragende, von Alfons Hug kuratierte Ausstellung “Menos tiempo que lugar. El Arte de la Independencia” eröffnet worden, die das Goethe-Institut anlässlich des Bicentenario, der Zweihundertjahrfeier der lateinamerikanischen Unabhängigkeit, organisiert hat.

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Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras 27/03/10-03/04/10

Por Susanne Franz

grete11.jpgLa exposición “Grete Stern. Los sueños 1948-1951” en el Malba se extendió hasta el 12 de abril, es la colección completa de 46 fotomontajes vintage de la serie “Sueños”, que Grete Stern (Wuppertal, 1904 – Buenos Aires, 1999) publicó entre 1948 y 1951 en la página “El psicoanálisis le ayudará” de la revista Idilio (editorial Abril). Las piezas que se exhiben integran la colección privada de Eduardo F. Costantini y constituyen uno de los cinco juegos firmados por la artista, que existen hoy en el mundo. Otra atracción en el Malba: La muestra “Caminos de la vanguardia cubana”.

En el Palais de Glace, se inauguró la excelente exposición “Menos tiempo que lugar. El Arte de la Independencia”, realizada en el contexto del Bicentenario de la Independencia de América Latina, concebida por el Goethe-Institut y curada por Alfons Hug.

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Die Literatur in Zeiten der Globalisierung

Die erste argentinisch-deutsche Schriftstellerkonferenz nimmt in Berlin grundsätzliche Fragen ins Visier

Von Maria Exner

Zange11.jpgDen ganz großen Auftritt wird der argentinische Kultur- und vor allem Literaturbetrieb erst im Herbst auf der Frankfurter Buchmesse haben, zu der Argentinien in diesem Jahr als Gastland geladen ist. Um dem deutschen Publikum vorab schon mal die Gelegenheit zu geben, einen Einblick in das Schaffen argentinischer Autoren zu bekommen, präsentierten sich fünf von ihnen vergangene Woche auf der Leipziger Buchmesse. Und kamen anschließend nach Berlin. Denn hier wurde am Dienstag in den Räumen des Instituto Cervantes die erste Konferenz deutscher und argentinischer Schriftsteller eröffnet.

“Botenstoffe”, so der Titel der Veranstaltung, können Bücher aus fremden Ländern sein – Türöffner in eine bislang ungekannte Welt. Dem literaturinteressierten Berliner Publikum hätte die Betrachtung der argentinischen Werke unter diesem Aspekt vielleicht schon gereicht. Aber die zwei Veranstalter der vom Hauptstadt Kulturfonds geförderten Konferenz – Tom Bresemann vom Literaturhaus Lettrétage und Timo Berger vom Südamerika-Festival Latinale – haben sich und den eingeladenen Autoren drei große Themenkomplexe auf die Agenda gesetzt: Wie anschlussfähig ist die Literatur aus verschiedenen Ländern im Kontext globalisierter Kultur? Welche Rolle spielt das Politische in der Literatur nach dem Ende der Utopien? Wo liegt die Grenze zwischen Adaption und Plagiat?

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Der Blick des Künstlers

Remo Bianchedis Werke 2006-2010 im Centro Cultural Recoleta

Von Vanessa Bersis

remo11.jpgBetritt man den Cronopios-Saal des Centro Cultural Recoleta, in dem die Werke von Remo Bianchedi ausgestellt sind, fällt einem sofort auf, dass es hier nicht nur um die Kunst an sich geht, sondern um die Atmosphäre, um eine Grundstimmung. Die Beleuchtung, die dezente instrumentale Hintergrundmusik, die Anordnung der Gemälde ist eine sorgfältig bedachte Komposition, die beim Betrachter den Eindruck erzeugt, als würde er in eine ganz spezielle Sphäre eindringen.

Vielleicht liegt dieses Empfinden aber auch an der Sensibilität des Künstlers, die durch seine Werke reflektiert wird. Remo Bianchedi hat der oberflächlichen Kunstszene und der Stadt Buenos Aires längst den Rücken gekehrt. Er lebt und arbeitet zurückgezogen in Cruz Chica. Im Centro Cultural Recoleta stellt er seine Werke aus, die zwischen 2006-2010 entstanden sind.

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Kalender / Agenda

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Ausstellungskalender 20/03/10-27/03/10

Von Susanne Franz

Parra11.jpgDie chilenische Künstlerin Catalina Parra hat in der vergangenen Woche in der Galerie Arcimboldo mit ihren “Estampas Argentinas” den bunten Ausstellungsreigen eröffnet. Parra wurde in Santiago de Chile geboren; von 1968 bis 1972 lebte sie in Deutschland. 1980 wurde ihr eines der begehrten Guggenheim-Stipendien zuerkannt und sie zog nach New York. In Buenos Aires war sie zwischen 2000 und 2009 Kulturattaché der chilenischen Botschaft – eine spannende Zeit, die wir alle noch gut in Erinnerung haben! Ihr Verhältnis zu Argentinien verarbeitet die Künstlerin, die jetzt wieder in NY lebt, in ihren bei Arcimboldo gezeigten, vielschichtigen Werken.

Was sonst noch alles “los” ist, zeigt der anschließende Ausstellungskalender in aller Ausführlichkeit … ganz zum Schluss mit dem Hinweis auf die spannendste Eröffnung der kommenden Woche!

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Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras 20/03/10-27/03/10

Por Susanne Franz

Parra11.jpgLa muestra “Estampas Argentinas” de la artista chilena Catalina Parra en la galería Arcimboldo fue la primera en una intensa semana de inauguraciones. Parra nació en Santiago de Chile; entre 1968 y 1972 vivió en Alemania. Obtuvo la beca Guggenheim y se trasladó a Nueva York en 1980. El año 2000 fue nombrada Agregada Cultural para el gobierno de Chile en Argentina, vivió allí hasta el 2009. Un período de tiempo movido y muy presente para quienes lo vivimos. Las obras sensibles ahora expuestas en Arcimboldo reflejan la relación de la artista -que hoy vive en NY- con la Argentina.

En la agenda se encuentran los detalles de la mayoría de las muestras que renovaron la “cartelera” del arte … y al final, se destaca la inauguración más interesante de la semana entrante.

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Suche nach den Spuren der Zeit

Der deutsche Fotograf Dieter Deventer stellt im Palacio del Congreso aus

Von Vanessa Bersis

titel11.jpgDieter Deventer, ein gebürtiger Münchner, der sich bereits durch seine Arbeit als Kameramann für etliche Spielfilme und Werbespots weltweit einen Namen gemacht hat, stellt im Palacio del Congreso ganz unverhofft seine Photoserie “Trazos del Tiempo” aus. Auf die Frage, warum es ihn gerade nach Buenos Aires verschlagen hat, antwortet er mit einem breiten Grinsen: “Die Leidenschaft meiner Frau zum Tango war es!”

Hinzu kamen eine Reihe weiterer Zufälle und viel Arbeit, die dieses Projekt letztendlich ermöglichten. Alles begann also mit einem Tango in Buenos Aires und endete mit einer interessanten Ausstellung in den prunkvollen Räumlichkeiten des Palacio del Congreso. Eine Tangofreundin der Frau des Künstlers ist Anwältin im Congreso und hatte vor einem Jahr die Werke des Künstlers in Deutschland gesehen. So wurde die Idee dieses Ausstellungsprojektes geboren.

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