Balance zwischen Unruhe und Harmonie
Gemälde von Ana Perissé bei Empatía
Von Vanessa Bersis

Farbenprächtig verspielt sind die abstrakten Landschaften von Ana Perissé, die in der Galerie Empatía bis Anfang April zu sehen sind. Punkte, Linien, Farbspritzer werden mit Acryl auf Leinwand zu einem Bild geformt, und so entstehen die fiktiven Landschaften der Künstlerin, die durch die deutschen Expressionisten geprägt ist und eine besondere Vorliebe für Georg Baselitz hat.
Ihre größte Inspirationsquelle sind die Farben, der Umgang und der Ausdruck mit und durch diese. Außerdem werden Ana Perissés Bilderkompositionen durch eine besondere Dynamik und durch viel Gefühl dominiert. Dabei handelt es sich in ihren Werken ausschließlich um Naturlandschaften. Fiktive, abstrakte Bilder, die aus der Phantasie entspringen. Sie sind nicht real existierend, aber sie könnten durchaus eine Referenz an etwas Existierendes sein.
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Endlich ist sie da, die längst überfällige Einzelausstellung in Argentinien von einem der besten zeitgenössischen Reportagefotografen. Die von der US-Botschaft unterstützte Schau zeigt eine Auswahl von 150 Fotografien des nordamerikanischen Fotografen Steve McCurry aus dem Zeitraum 1980 bis zur Gegenwart.
Mit dem Werk „El Matasiete y el Diablo“ (Acryl auf Leinwand, 235 x 200 cm, 2009) hat der Künstler Diego Perrotta den Großen Preis des “LIV Salón Municipal Manuel Belgrano” in der Kategorie Malerei gewonnen. Wir gratulieren ihm herzlich zu der verdienten Auszeichnung! Heute mittag um 12 Uhr wird der “Salon” im schönen Museo Eduardo Sívori, Av. Infanta Isabel 555 (gegenüber der Brücke zum Rosengarten des Palermo-Parks) eröffnet, mit feierlicher Preisverleihung und Live-Miusik.
Passend zum Ausklang des Frauentages am 8. März, eröffnete Stella Sidi ihre Ausstellung “Ellas…y su imagen” im Foto Club Buenos Aires. Stella Sidi, die sich hauptsächlich mit dem Thema Frau beschäftigt, präsentierte Ausschnitte dreier unterschiedlicher Werkreihen. Liebe, Schmerz, Sexualität, Mutterschaft und Erotik stehen im Vordergrund und werden auf unterschiedliche Art und Weise bildlich dargestellt.
In meinen bald 70 Jahren habe ich kaum ein eindrucksvolleres Buch gelesen als den Weltbestseller “Arm und Reich” (“Guns, Germs, and Steel”, 1997) von Jared Diamond. Er beschreibt hier überzeugend die Schicksale menschlicher Gesellschaften seit 13.000 Jahren. Jared Diamond ist ein Universalgelehrter wie es sie kaum noch gibt: Arzt, Historiker, Geograph, Evolutionsbiologe, Anthropologe, Paläontologe, außerdem, soweit ich es beurteilen kann, ein ausgeglichener und humorvoller Mann.
Im San Martín-Theater wurden am Dienstag vergangener Woche zeitgleich zwei Fotoausstellungen eröffnet, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Alejandro Montes de Oca präsentierte seine Fotoserie “Lo de Leo”, während im ersten Stock des Gebäudes Diego Aaroz seine Schwarzweißfotografie unter dem Ausstellungstitel “Santa Lucía – Arqueología de la Violencia” zur Schau stellte.
Der spanische Kult-Regisseur Pedro Almodóvar war der Überbringer der Glücksbotschaft: Der argentinische Film “El secreto de sus ojos” hat am Sonntagabend bei der 82. Oscarverleihung den Preis für den besten nicht-englischsprachigen Film gewonnen. Regisseur Juan José Campanella nahm die Statue aus den Händen von Almodóvar und Quentin Tarantino entgegen.
Schon wieder eine Attraktion im
El diseño de autor local y la moda de shopping se nuclean todas las temporadas en la Buenos Aires Fashion Week (BAF). La edición otoño invierno 2010 se realizó en la Rural los días 24, 25 y 26 de febrero.


