Balance zwischen Unruhe und Harmonie

Gemälde von Ana Perissé bei Empatía

Von Vanessa Bersis

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Farbenprächtig verspielt sind die abstrakten Landschaften von Ana Perissé, die in der Galerie Empatía bis Anfang April zu sehen sind. Punkte, Linien, Farbspritzer werden mit Acryl auf Leinwand zu einem Bild geformt, und so entstehen die fiktiven Landschaften der Künstlerin, die durch die deutschen Expressionisten geprägt ist und eine besondere Vorliebe für Georg Baselitz hat.

Ihre größte Inspirationsquelle sind die Farben, der Umgang und der Ausdruck mit und durch diese. Außerdem werden Ana Perissés Bilderkompositionen durch eine besondere Dynamik und durch viel Gefühl dominiert. Dabei handelt es sich in ihren Werken ausschließlich um Naturlandschaften. Fiktive, abstrakte Bilder, die aus der Phantasie entspringen. Sie sind nicht real existierend, aber sie könnten durchaus eine Referenz an etwas Existierendes sein.

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Ein Chronist unserer Zeit

Der US-Fotograf Steve McCurry stellt im Centro Cultural Borges aus

Von Valerie Thurner

mccurry22.jpgEndlich ist sie da, die längst überfällige Einzelausstellung in Argentinien von einem der besten zeitgenössischen Reportagefotografen. Die von der US-Botschaft unterstützte Schau zeigt eine Auswahl von 150 Fotografien des nordamerikanischen Fotografen Steve McCurry aus dem Zeitraum 1980 bis zur Gegenwart.

McCurry hat bisher über 75 Reisen nach Indien, Nepal, Tibet, Afghanistan, Kambodscha, die Philippinen oder Sri Lanka unternommen, wo er sich, der dokumentarischen Tradition verpflichtet, unermüdlich auf die Suche nach unvergesslichen Eindrücken von Kulturen und spannenden Schauplätzen macht. Vergängliche Augenblicke und flüchtige Impressionen von Realitäten fängt er fotografisch so gekonnt ein, dass er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem Robert Capa-Preis (1986) für seine Aufnahmen aus dem kriegsverwüsteten Afghanistan Anfang der 80er Jahre. Seine Bilder sind Zeitzeugen von Alltagsszenen, Straßenaufnahmen oder Aufnahmen von Menschen in Momenten der selbstvergessenen Freude oder Verzweiflung an Kriegsschauplätzen in aller Welt. Eine magnetische Anziehung haben auch seine eindrucksvollen Porträts.

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Kalender / Agenda

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Ausstellungskalender 13/03/10-20/03/10

Von Susanne Franz

perrotta111.jpgMit dem Werk „El Matasiete y el Diablo“ (Acryl auf Leinwand, 235 x 200 cm, 2009) hat der Künstler Diego Perrotta den Großen Preis des “LIV Salón Municipal Manuel Belgrano” in der Kategorie Malerei gewonnen. Wir gratulieren ihm herzlich zu der verdienten Auszeichnung! Heute mittag um 12 Uhr wird der “Salon” im schönen Museo Eduardo Sívori, Av. Infanta Isabel 555 (gegenüber der Brücke zum Rosengarten des Palermo-Parks) eröffnet, mit feierlicher Preisverleihung und Live-Miusik.

In der vergangenen Woche fing der Ausstellungsmarathon des Jahres recht langsam an, doch nun heißt es bald Durchhaltevermögen zeigen: Das Kultur-Überangebot von Buenos Aires bringt auch den geübtesten Vernissagen-Besucher ins Schwitzen…

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Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras 13/03/10-20/03/10

Por Susanne Franz

perrotta111.jpgLa obra “El Matasiete y el Diablo” (acrílico sobre tela, 235 x 200 cm, 2009) del artista Diego Perrotta se ha llevado el Gran Premio Adquisición del “LIV Salón Municipal Manuel Belgrano” en la categoría Pintura. ¡Felicitamos a Diego por esta distinción merecida! Hoy sábado a las 12 horas se inaugurará el “Salón” en el Museo Eduardo Sívori, Av. Infanta Isabel 555 (frente al puente del Rosedal de Palermo), entrega de premios y música en vivo mediante.

La semana pasada, poco a poquito empezó el “maratón” de muestras en Buenos Aires. Pero recién ahora hay que demostrar aguante: La sobre-oferta cultural de la ciudad puede hacer sudar al más entrenado amante del arte y las vernissages…

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Ein Stück Emanzipation

Stella Sidis Ausstellung “Ellas…y su imagen”

Von Vanessa Bersis

sidi11.jpgPassend zum Ausklang des Frauentages am 8. März, eröffnete Stella Sidi ihre Ausstellung “Ellas…y su imagen” im Foto Club Buenos Aires. Stella Sidi, die sich hauptsächlich mit dem Thema Frau beschäftigt, präsentierte Ausschnitte dreier unterschiedlicher Werkreihen. Liebe, Schmerz, Sexualität, Mutterschaft und Erotik stehen im Vordergrund und werden auf unterschiedliche Art und Weise bildlich dargestellt.

Zum einen gelingt es Stella Sidi dadurch, die Aufmerksamkeit auf die Frau und ihr Sein zu lenken, auf die Gefühle und Problematiken. Zeitgleich betont sie durch ihre Arbeit die Wichtigkeit dieser Thematik und verschafft durch ihre Kunst vielleicht sogar ein Stück Emanzipation in dieser männerdominierten argentinischen Gesellschaft.

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Das schlimmstmögliche Szenario

Wie würde die Welt nach einer Katastrophe aussehen?

Von Friedbert W. Böhm

katastrophe11.jpgIn meinen bald 70 Jahren habe ich kaum ein eindrucksvolleres Buch gelesen als den Weltbestseller “Arm und Reich” (“Guns, Germs, and Steel”, 1997) von Jared Diamond. Er beschreibt hier überzeugend die Schicksale menschlicher Gesellschaften seit 13.000 Jahren. Jared Diamond ist ein Universalgelehrter wie es sie kaum noch gibt: Arzt, Historiker, Geograph, Evolutionsbiologe, Anthropologe, Paläontologe, außerdem, soweit ich es beurteilen kann, ein ausgeglichener und humorvoller Mann.

Auf die Frage, wie die Erde nach einer Klimakatastrophe aussehen könnte, antwortete er unlängst: “Stellen Sie sich vor, die ganze Welt wäre heute wie Somalia oder Haiti. Dann haben Sie das schlimmstmögliche Szenario. Leider ist es alles andere als unwahrscheinlich. Wenn wir so weitermachen, kommen wir in 30 Jahren dahin.”

Hoppla! Wie es in Haiti zugeht, wissen wir seit einigen Wochen ziemlich genau.

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Zwei Fotoausstellungen im San Martín-Theater

“Lo de Leo” von Alejandro Montes de Oca und “Santa Lucía – Arqueología de la Violencia” von Diego Araoz

Von Vanessa Bersis

Alejandro11.jpgIm San Martín-Theater wurden am Dienstag vergangener Woche zeitgleich zwei Fotoausstellungen eröffnet, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Alejandro Montes de Oca präsentierte seine Fotoserie “Lo de Leo”, während im ersten Stock des Gebäudes Diego Aaroz seine Schwarzweißfotografie unter dem Ausstellungstitel “Santa Lucía – Arqueología de la Violencia” zur Schau stellte.

Alejandro Montes de Oca hat sich durch seine vielseitige Tätigkeit und sein Engagement einen Namen gemacht. Er ist unter anderem Dozent, Mitbegründer und Direktor der “Escuela Argentina de Fotografía”, der “Bienal de Fotoperiodismo de Buenos Aires” und der “Encuentros Abiertos de Fotografía/Festival de Luz”.

“Lo de Leo” ist ein kleines Lokal im Stadtteil Núñez. Die Geschäftigkeit und Atmosphäre, die dieser Ort in sich birgt, aber allem voran seine Gäste, boten die Inspiration für das Entstehen der gleichnamigen Ausstellung. Wirft man einen Blick auf die Fotoserie, begegnet man Polizisten des Barrios, dem Briefträger, dem Hundesitter, einem Professor, Straßenverkäufern, dem Fleischer, Hauswarten der umliegenden Gebäude, einigen Angestellten der Umgebung und natürlich Leo, dem Besitzer des Lokals.

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Oscar für Argentinien

“El secreto de sus ojos” gewann den Auslandsoscar

Von Susanne Franz

secreto111.jpgDer spanische Kult-Regisseur Pedro Almodóvar war der Überbringer der Glücksbotschaft: Der argentinische Film “El secreto de sus ojos” hat am Sonntagabend bei der 82. Oscarverleihung den Preis für den besten nicht-englischsprachigen Film gewonnen. Regisseur Juan José Campanella nahm die Statue aus den Händen von Almodóvar und Quentin Tarantino entgegen.

Der Film war am 12. August 2009 in Buenos Aires angelaufen und heimste auf dem Weg zum Oscar bereits viele Preise ein, darunter einen spanischen Goya sowie Auszeichnungen in Cannes, Berlin und Havanna.

“El secreto de sus ojos” gewann gegen den peruanischen Streifen “La teta asustada” von Claudia Llosa, Michael Hanekes hoch favorisierten Schwarz-Weiß-Film “Das weiße Band” (Deutschland), “Un Prophete” von Jacques Audiard (Frankreich) und “Ajami” von Scandar Copti und Yaron Shani (Israel).

Es ist der zweite Auslandsoscar für einen argentinischer Film nach “La historia oficial” (1985).

Lesen Sie im Anschluss Max Neufeinds Filmkritik…

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Kalender / Agenda

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Ausstellungskalender 06/03/10-13/03/10

Von Susanne Franz

grete11.jpgSchon wieder eine Attraktion im Malba: Bis zum 5. April 2010 kann man hier die Ausstellung “Grete Stern. Los sueños 1948-1951” besuchen – die komplette Sammlung der 46 erhaltenen Vintage-Fotografien von Sterns Collagen “Sueños” (Träume). Grete Stern (Wuppertal, 1904 – Buenos Aires, 1999) veröffentlichte sie zwischen 1948 und 1951 in der Sektion “El psicoanálisis le ayudará” (Die Psychoanalyse wird Ihnen helfen) der Zeitschrift “Idilio” (Verlag Abril). Ihre Arbeiten stellen eine Sternstunde der Avantgarde-Fotografie in Argentinien dar. Die ausgestellten Werke Grete Sterns stammen aus der Privatkollektion des Sammlers und Malba-Gründers Eduardo F. Costantini; es handelt sich um eins der fünf weltweit existierenden, von der Künstlerin signierten Sets.

Im Centro Cultural Recoleta wurden bereits einige interessante Ausstellungen eröffnet, darunter eine Exposition von Remo Bianchedi im Vorzeige-Saal Cronopios. Im Laufe der nächsten Woche geht dann so langsam der Kunstmarathon mit fast täglichen Vernissagen los – schon bald werden es mehrere pro Abend sein…

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Agenda de Muestras 06/03/10-13/03/10

Por Susanne Franz

grete11.jpgNueva atracción en el Malba: Hasta el 5 de abril de 2010 se presenta la exposición “Grete Stern. Los sueños 1948-1951”, con la colección completa de 46 fotomontajes vintage de la serie “Sueños”, que Grete Stern (Wuppertal, 1904 – Buenos Aires, 1999) publicó entre 1948 y 1951 en la página “El psicoanálisis le ayudará” de la revista Idilio (editorial Abril), producción clave de la vanguardia fotográfica en la Argentina. Las piezas que se exhiben integran la colección privada de Eduardo F. Costantini y constituyen uno de los cinco juegos firmados por la artista, que existen hoy en el mundo.

En el Centro Cultural Recoleta se inauguraron varias muestras interesantes, entre otras, una exposición de Remo Bianchedi en la importante Sala Cronopios. La semana que viene va empezando la movida cultural con unas cuantas inauguraciones…

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Una noche y tres días a puro diseño local

La BAFWeek otoño/invierno 2010 se realizó en la Rural los días 24, 25 y 26 de febrero

Por Paula Bonnet

moda11.jpgEl diseño de autor local y la moda de shopping se nuclean todas las temporadas en la Buenos Aires Fashion Week (BAF). La edición otoño invierno 2010 se realizó en la Rural los días 24, 25 y 26 de febrero.

La apertura se llevó a cabo en la noche del martes, con el desfile de Tramando, en el estacionamiento del Paseo Alcorta. La marca del innovador Martín Churba jugó con textiles, texturas y colores sobre vestidos cortos y ajustados. La pasarela se llenó también de grises, metalizados y manchas de pintura.

Lucinda Walmsley y Catalina Ichaso fueron las elegidas entre cientos de estudiantes de la carrera de Diseño de Indumentaria de la UBA para mostrar sus prototipos en el Semillero de la BAF. Predominaron las asimetrías, el estilo masculino, los colores apagados, el volumen y, como accesorios, las botas de caña alta y los barbijos negros.

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