Jugend, Punk und Künstlerleben

Lena Szankays Fotoausstellung “Zeitgeist Berlin”

Von Nils Witte

szankay11.jpg“Ich wollte nicht die üblichen Bilder von der Mauer machen”, fasst Fotografin Lena Szankay ihre Ausstellung “Zeitgeist Berlin” zusammen, die derzeit in der “VVVgallery.” in Buenos Aires zu sehen ist. Die Fotos der Porteña vermitteln dem Betrachter die Atmosphäre im Berlin vor und nach dem 9. November 1989. Was haben die Menschen gefühlt? “Begeistert war ich nicht”, erinnert sich die damals 24-Jährige an ihren ersten Eindruck. Mit dieser Reaktion war sie im Herbst 1989 nicht allein.

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Letzter Tango in Buenos Aires

Der Dokumentarfilm “El último aplauso” von Germán Kral

Von Nils Witte

kino11.jpgAm Stadtrand von Buenos Aires im Viertel Pompeya steht die “Bar El Chino”, ein Ort, an dem Tango geliebt und gelebt wird. Besser gesagt, wurde dort Tangokultur gelebt, bis im Winter 2001 “El Chino”, der Besitzer der Bar, erkrankte und kurze Zeit später starb. “El último aplauso” dokumentiert das nächtliche Leben an diesem ursprünglichen Ort und begleitet die Menschen, die dort auftraten. Der in München ausgebildete Regisseur Germán Kral hatte seine Heimatstadt Buenos Aires zwei Jahre vor dem Tod von “El Chino” besucht, um einen Film über die “Bar El Chino” zu machen. Seine Professorin Doris Dörrie hatte ihn auf die Bar aufmerksam gemacht.

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Kalender / Agenda

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Ausstellungskalender 05/12/09-12/12/09

Von Susanne Franz

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Besondere Empfehlungen diese Woche: Fernanda Piamontis Gemälde in der Galerie Empatía (Foto), der 13. „Premio Klemm a las Artes Visuales“ in der Fundación Federico Jorge Klemm, und „Juan Pablo Renzi (1940-1992), La razón compleja“, kuratiert von María Teresa Constantin, in der Fundación Osde – Espacio de Arte. Aber es gibt noch eine Menge mehr zu sehen…

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Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras 05/12/09-12/12/09

Por Susanne Franz

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Entre las muestras de la semana se destacan pinturas de Fernanda Piamonti en Empatía (foto), el “XIII Premio Klemm a las Artes Visuales” en la Fundación Federico Jorge Klemm, y “Juan Pablo Renzi (1940-1992), La razón compleja”, curada por María Teresa Constantin, en Fundación Osde – Espacio de Arte. A continuación, la agenda con más muestras…

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5. Geburtstag / Cumplimos 5 años

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“Kunst in Argentinien” wird heute 5 Jahre alt!

¡Hoy, “Kunst in Argentinien” cumple 5 años!

Warhol auf der Couch

Die Ausstellung “Mr. America” im Malba zeigt die weltbekannten Werke Andy Warhols aus psychoanalytischer Sicht

Von Maria Exner

warhol11.jpgKeiner geringeren Institution als dem amerikanischen Außenministerium hat Argentinien seine erste umfassende Andy Warhol-Retrospektive zu verdanken. Der kanadische Kurator Philip Larratt-Smith hatte die Ausstellung “Mr. America” ursprünglich konzipiert, um sie in Kuba zu zeigen, wo der 29-Jährige in den vergangenen Jahren bereits die Werke von Louise Bourgeois und Robert Mapplethorpe präsentierte. Doch das US-Außenministerium wollte die Ausreise der ungleich bekannteren Warhol-Bilder in Richtung Havanna nicht genehmigen. Also beschloss Larratt-Smith, solange mit “Mr. America” durch Lateinamerika zu reisen, bis die Behörde von Hillary Clinton es sich anders überlegt und die Chance zum interkulturellen Austausch zwischen Kuba und den USA, den der Ausstellungsmacher anstoßen will, doch noch nutzt.

Des einen Leid, des anderen Freud: Nach Bogotá macht “Mr. America” jetzt also in Buenos Aires Station – mit mehr als 170 Werken des Multitalents Warhol, darunter Ikonen wie die Marilyn-Reihe und das Porträt Mao Tse-Tungs. Gemälde, Drucke, Fotografien, Filme und Installationen hat Larratt-Smith zusammengestellt, um das lateinamerikanische Publikum die nordamerikanische Alltagskultur der 60er, 70er und 80er Jahre durch die Augen des Begründers der Pop Art sehen und verstehen zu lassen.

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Wie Rassismus klingt

Soziologin Bojadzijev präsentierte im Goethe-Institut “Politkunst”

Von Nils Witte

ultrared.jpgRassismus nimmt viele Formen an. Je nach Land und Kultur unterscheiden sich die Ziele und die Art der Äußerung rassistischer Ressentiments. Ihre Arbeit zum Thema Rassismus präsentierte jetzt Manuela Bojadzijev vom Künstlerkollektiv Ultra-Red auf Einladung des Goethe-Instituts Buenos Aires. “Wir führen vor Ort Militant Sound Investigations durch”, versucht die Soziologin die Arbeit der aus kunstinteressierten Politaktivisten zusammengesetzten Gruppe zu erklären. Ultra-Red, das seine Projekte u.a. in der Tate Gallery London und der Schirn Kunsthalle in Frankfurt am Main präsentierte, nähert sich dem Rassismus also über Geräusche.

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Ausstellungskalender 28/11/09-05/12/09

Von Susanne Franz

pesadilla11.jpgNeue Attraktion im Museo Nacional de Bellas Artes: Am 24. November wurde das Werk “Pesadilla de los injustos o La conspiración del mundo de Juanito Laguna trastorna el sueño de los injustos” (1961; hier ein Detail) von Antonio Berni in die Sammlung des MNBA aufgenommen. Es handelt sich um ein Schlüsselwerk vom Beginn der Juanito Laguna-Serie, ein Gemälde, das sich nicht nur durch seine Qualität und kunstgeschichtliche Relevanz auszeichnet, sondern auch durch sein riesiges Format: Das Diptychon misst 300 x 403 cm. Berni stellt in seiner Serie (1960-1978) Juanito Lagunas Leben in einem Elendsviertel im Bajo de Flores dar. Ein Teil der Gegend war eine Müllhalde, in der die armen Menschen nach Materialen zum Wiederverkauf suchten. 1958 und 1959 fotografierte und dokumentierte Berni dieses und andere Elendsviertel in der Hauptstadt und in Groß-Buenos Aires. Auch Materialen, die er dort fand, baute er in seine Werke ein, die von einer Welt der Chancenlosigkeit, Ungleichheit und Unmenschlichkeit erzählen. Im folgenden die Ausstellungen dieser Woche…

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Agenda / Kalender

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Agenda de Muestras 28/11/09-05/12/09

Por Susanne Franz

pesadilla11.jpgNueva atracción en el Museo Nacional de Bellas Artes: El martes 24 de noviembre se incorporó la obra “Pesadilla de los injustos o La conspiración del mundo de Juanito Laguna trastorna el sueño de los injustos” (1961) de Antonio Berni a la colección del MNBA. Es una obra clave en el comienzo de su serie de Juanito Laguna, una pintura extraordinaria tanto por su calidad, su importancia histórica y sus dimensiones museográficas (díptico de 300 x 403 cm). En la serie, Berni muestra donde vive Juanito Laguna: en una villa miseria del Bajo de Flores. Parte de esa zona integraba el “Bañado de Flores” y durante mucho tiempo funcionaron vaciaderos de basura, donde algunas personas hurgaban entre los desperdicios en busca de materiales para revender. Hacia 1958 y 1959 Berni toma fotos y apuntes de las villas miseria del Bajo de Flores y de otros sitios de la Capital y del Gran Buenos Aires. Justamente con los materiales que tenia allí a su alcance combinó color, materia y realidad en su posible funcionalidad expresiva. Las obras de la serie Juanito Laguna (1960-1978) narran expresiones de un mundo sin equidad y sin escala humana. A continuación, la agenda de muestras de esta semana…

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Domino-Effekt als Freiheitssymbol

Buenos Aires feierte mit Berlin den 20. Jahrestag des Mauerfalls

Von Marcus Christoph

umkippendesteine11.jpg“Kultur reißt Mauern nieder.” Unter diesem Motto hatten die deutsche Botschaft in Buenos Aires und das Kulturministerium der argentinischen Hauptstadt am 15. November eingeladen, um mit einer Großveranstaltung an den Fall der Berliner Mauer vor 20 Jahren zu erinnern. Hauptereignis war der Domino-Effekt, bei dem 224 große, bemalte Styroporblöcke auf der Avenida de Mayo nacheinander zu Fall gebracht wurden. Ein ähnliches Spektakel hatte es bereits wenige Tage zuvor am 9. November beim “Fest der Freiheit” in Berlin gegeben. Buenos Aires als Partnerstadt der Spree-Metropole war aber weltweit die einzige Stadt, die den Domino-Effekt wiederholte.

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La vanidad en primer plano

Imágenes simples y oscuras en el Rojas

Por Paula Bonnet

Kultur11.jpgNietzsche decía que aquel que niega su propia vanidad suele poseerla en forma brutal. Tres fotógrafos decidieron tomar esta característica humana y ponerla en una bandeja de plata para que todos puedan verla y, así, por fin aceptarla.

Las obras de Rosana Schoijett, Cecilia Szalkowicz y Gastón Pérsico son parte de la exposición “Todo es vanidad”, que se encuentra en el Centro Cultural Rojas (Av. Corrientes 2038) hasta este viernes. La entrada es gratuita.

Las imágenes son simples. Se mezclan entre sí objetos cotidianos, y como resultado sólo queda un sentimiento de incertidumbre: ¿dónde está la vanidad en esta unión? En las fotos hay pocas referencias obvias al tema de la muestra; quizás los mejores ejemplos son las botellas de veneno y el lápiz de labios.

Cables se entrelazan con berenjenas y frascos vacíos se igualan con postres dignos de la confitería del hotel Alvear. Los autores juegan con las sombras y utilizan imágenes simples y oscuras para simbolizar algo que no queda muy claro y resulta difícil de entender. Tal vez hay que aferrarse a la vanidad que cada uno niega para encontrarle un significado personal a cada una de las fotografías.