Positive Bilanz

Independent-Kinofest BAFICI ging am Sonntag zu Ende

Von Maike Wiemar

Alamar11.jpgMit 200.000 verkauften Eintrittskarten und insgesamt mehr als 280.000 Besuchern endete am Sonntag das vom Kulturministerium der Stadt organisierte Kinofestival für unabhängige Filme BAFICI. In nur elf Tagen wurden mehr als 400 Filme aus 48 verschiedenen Ländern gezeigt. Die Besucher konnten sich aber auch über kostenlose Aktivitäten wie zum Beispiel Open-Air Kino, Konzerte oder Buchvorstellungen freuen.

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Deutsche Dokus auf dem BAFICI

Dem österreichischen Filmer Bernhard Sallmann ist eine Retrospektive gewidmet

Von Maike Wiemar

sallmann11.jpgDer österreichische Dokumentarfilmer Bernhard Sallmann wird auf dem diesjährigen Kinofestival BAFICI (7.-18. April) eine Filmreihe präsentieren. Sallmann, geboren 1967 in Linz, lebt und arbeitet seit seinem 21. Lebensjahr in Berlin. In der deutschen Hauptstadt sowie in Salzburg hat er Journalismus, Deutsche Literatur und Soziologie studiert und später ein Studium der Film- und Fernsehregie an der Konrad Wolf Akademie in Babelsberg abgeschlossen.

Das Besondere an seinen poetischen Werken ist die Vermischung von Essay und Dokumentation. Der Regisseur lässt die Natur und ihre Landschaft zu den Protagonisten seiner Filme werden, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Den Zuschauer erwartet ein interessanter Spaziergang durch die Zeit, verbunden mit einem stillen Aufruf zur Reflexion.

Hier eine Auswahl seiner Filme, die auf dem BAFICI zu sehen sind:

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12. Kinofestival BAFICI

Independent-Filmfest vor neuem Besucherrekord

Von Susanne Franz

bafici11.jpgDas Independent-Kinofestival BAFICI (Buenos Aires Festival Internacional de Cine Independiente), das in diesem Jahr schon zum 12. Mal veranstaltet wird, zeichnet sich vor allem durch seine hervorragende Qualität aus, mit der es das Kinofestival von Mar del Plata weit in den Schatten stellt. Aber auch die unvergleichlich günstigen Preise von 10 bzw. im Vorverkauf 8 Pesos sind für den Zustrom der vielen jungen Filmfans verantwortlich. Zum Vergleich: “normale” Kinotickets kosten in Argentinien zwischen 24 und 28 Pesos, so dass die meisten Argentinier ohnehin die Billigtage oder irgendwelche Rabatte nutzen, wenn sie ins Kino gehen wollen.

Der Vorverkauf für das diesjährige BAFICI hatte am 29. März begonnen, und laut Organisatorenangaben wurden innerhalb der ersten 48 Stunden 24.700 Karten verkauft, 12 Prozent mehr als im Vorjahr. 2009 besuchten insgesamt 245.000 Filmfans das BAFICI.

Den Startschuss zur diesjährigen 12. Ausgabe des BAFICI gaben am Mittwochabend Kulturminister Hernán Lombardi (rechts auf dem Foto) und Festivaldirektor Sergio Wolf (links). Eröffnungsfilm war Rafael Filippellis “Secuestro y Muerte” über die Entführung und Ermordung des früheren argentinischen Putschisten und Diktators Aramburu durch Montonero-Guerrilleros. Gut für denjenigen (Ausländer), der das vorher wusste, denn wie so oft in argentinischen Filmen fehlt der historische Kontext völlig, angeblich, um die “Universalität” eines Themas zu erreichen.

Auf dem Festival werden 422 Filme gezeigt, darunter 36 deutsche Streifen und deutsch-internationale Koproduktionen.

Einige Filmtipps von Valerie Thurner:

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Information ohne Grenzen

Die Deutsche Welle präsentiert seit dem 20. März ein neues Multimedia-Format über Lateinamerika

Von Valerie Thurner

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Das Lateinamerika-Special “Von Feuerland nach Tijuana” wurde anlässlich des Bicentenario vom Deutsche-Welle-Intendanten Erik Bettermann lanciert und ist nun über TV, Hörfunk und Internet weltweit abrufbar. Die Reihe verspricht “eine atemberaubende Reise über 33.403 Kilometer durch Lateinamerika”, von der Südspitze des Kontinents bis nach Tijuana an der mexikanisch-kalifornischen Grenze mit dem Ziel, an der historisch-kulturellen Verbindung von Deutschland und Lateinamerika zu arbeiten: “Mit ihrem multimedialen Projekt will die Deutsche Welle diese Gemeinsamkeiten ins Bewusstsein rücken und einen Beitrag leisten, das wechselseitige Wissen und Verständnis zu vertiefen”, meint Bettermann in einer Pressemitteilung.

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Goldbären in Reih und Glied

60 Jahre Berlinale im Leopoldo Lugones-Saal des San Martín-Theaters

Von Valerie Thurner

berlinale11.jpgDie Berlinale feiert dieses Jahr Geburtstag und dies wird nicht nur in Europa, sondern auch hier gefeiert. So widmet das San Martín-Theater in Zusammenarbeit mit der Fundación Cinemateca Argentina und dem Goethe-Institut dem bedeutenden Filmfestival die Retrospektive “60 años de la Berlinale”. Der Kurator und Filmkritiker Luciano Monteagudo hat einen reichhaltigen Zyklus der 32 besten Gewinnerfilme aus einem halben Jahrhundert zusammengestellt, einen historischen Querschnitt des Festivals, so dass nun auch die Porteños ihre Berlinale haben.

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Argentinischer Film punktet bei Sundance-Festival

“El hombre de al lado” ausgezeichnet

Von Valerie Thurner

hombredeallado11.jpgDer Spielfilm “El hombre de al lado” des argentinischen Regiegespanns Mariano Cohn und Gastón Duprat hat beim bedeutendsten Festival für Independentkino in Park City den Preis für Dramatische Filmkunst gewonnen. Der Streifen stach seine 10 Mitstreiter in der Kategorie International Competition aus und wurde von der Fachpresse aufs Höchste gelobt. Der Film sticht in ein Thema, das globaler und alltagsbezogener kaum sein könnte: Nachbarschaft, Welten, die an der Scheidemauer aufeinanderprallen. Gedreht wurde in La Plata, im einzigen Gebäude des visionären Architekten Le Corbusier in Argentinien.

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Schweizer Doku “Space Tourists” bei Sundance-Festival geehrt

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Einmal im Leben die Erde vom All sehen

Von Valerie Thurner

spacetourist11.jpgDie Amerikanerin Anousheh Ansari will als erste Frau der Welt ins All und lässt für diesen Kindheitswunsch glatt 20 Millionen Dollar springen. Der Schweizer Dokumentarfilmer Christian Frei erzählt in “Space Tourists” den alten Menschheitstraum vom Flug ins All in einem mehrdimensionalen und dichten Film. Uraufgeführt wurde das soeben beim Sundance-Filmfestival für die beste Regie einer ausländischen Dokumentation ausgezeichnete Werk beim Zurich Film Festival im vergangenen September, wo Frei mit Standing Ovations honoriert wurde.

Irgendwo in der kasachischen Steppe liegt die ehemals sowietische und heute Internationale Raumstation “Star City”. Die Zeiten der erfolgreichen Sputnik-Expeditionen liegen mehr als 50 Jahre zurück, und heute muss die russische Raumfahrtbehörde mit Weltalltourismus den finanziellen Etat aufbessern. Die Raumstation dient als Übungs- und Forschungszentrum für Kosmonauten und Weltalltouristen.

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Documental suizo “Space Tourists” premiado en Sundance

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Observar la tierra desde el espacio una vez en la vida

Por Valerie Thurner

La norteamericana Anousheh Ansari quiere ser la primera mujer en viajar al espacio y para este deseo de la niñez gasta nada más y nada menos que 20 millones de dólares. El documentarista suizo Christian Frei cuenta en “Space Tourists” el antiguo sueño de la humanidad de volar al espacio en una película compleja y multifacética. Esta obra, que acaba de ser distinguida en el Festival de Cine Sundance por la mejor dirección de un documental extranjero, fue estrenada en el Zurich Film Festival 2009, donde Frei fue honrado con ovaciones.

En algún lugar de la estepa de Kazajstán se encuentra la estación espacial “Star City”, anteriormente soviética y en la actualidad internacional. Las exitosas expediciones de los Sputnik ya han ocurrido hace más de 50 años, y hoy en día la agencia espacial rusa debe mejorar el presupuesto financiero con el turismo al espacio. La estación sirve como centro de investigación y de entrenamiento de cosmonautas y turistas espaciales.

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Letzter Tango in Buenos Aires

Der Dokumentarfilm “El último aplauso” von Germán Kral

Von Nils Witte

kino11.jpgAm Stadtrand von Buenos Aires im Viertel Pompeya steht die “Bar El Chino”, ein Ort, an dem Tango geliebt und gelebt wird. Besser gesagt, wurde dort Tangokultur gelebt, bis im Winter 2001 “El Chino”, der Besitzer der Bar, erkrankte und kurze Zeit später starb. “El último aplauso” dokumentiert das nächtliche Leben an diesem ursprünglichen Ort und begleitet die Menschen, die dort auftraten. Der in München ausgebildete Regisseur Germán Kral hatte seine Heimatstadt Buenos Aires zwei Jahre vor dem Tod von “El Chino” besucht, um einen Film über die “Bar El Chino” zu machen. Seine Professorin Doris Dörrie hatte ihn auf die Bar aufmerksam gemacht.

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Ein Film zum Lachen und nie mehr Vergessen

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Juan José Campanellas “El secreto de sus ojos” geht für Argentinien ins Rennen um den Auslandsoscar

Von Max Neufeind

secreto111.jpgSeit gut zwei Monaten ist in den Kinosälen von Buenos Aires wieder argentinisches Spitzenkino von Juan José Campanella zu sehen. Mit “El secreto de sus ojos” ist dem Regisseur acht Jahre nach “El hijo de la novia” erneut ein Meisterwerk gelungen, das allein im ersten Monat über eine Million argentinischer Zuschauer in die Kinos gelockt hat.

Campanella erzählt in Anlehnung an den Roman “La pregunta de sus ojos” von Eduardo Sacheri am Beispiel eines Einzelschicksals die Geschichte Argentiniens der vergangenen 30 Jahre.

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Una película para reír y nunca olvidar

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“El secreto de sus ojos” de Juan José Campanella obtuvo la nominación del Oscar como mejor película extranjera

Por Max Neufeind

secreto111.jpgLuego de ocho años de “El hijo de la novia”, el cineasta Juan José Campanella vuelve a lograr una obra maestra con “El secreto de sus ojos” que, en apenas el primer mes, llevó a las salas a más de un millón de espectadores argentinos.

Basándose en la novela de Eduardo Sacheri La pregunta de sus ojos, Campanella recrea parte de la historia argentina de los últimos treinta años a partir del destino de uno de los personajes.

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