La vanidad en primer plano
Imágenes simples y oscuras en el Rojas
Por Paula Bonnet
Nietzsche decía que aquel que niega su propia vanidad suele poseerla en forma brutal. Tres fotógrafos decidieron tomar esta característica humana y ponerla en una bandeja de plata para que todos puedan verla y, así, por fin aceptarla.
Las obras de Rosana Schoijett, Cecilia Szalkowicz y Gastón Pérsico son parte de la exposición “Todo es vanidad”, que se encuentra en el Centro Cultural Rojas (Av. Corrientes 2038) hasta este viernes. La entrada es gratuita.
Las imágenes son simples. Se mezclan entre sí objetos cotidianos, y como resultado sólo queda un sentimiento de incertidumbre: ¿dónde está la vanidad en esta unión? En las fotos hay pocas referencias obvias al tema de la muestra; quizás los mejores ejemplos son las botellas de veneno y el lápiz de labios.
Cables se entrelazan con berenjenas y frascos vacíos se igualan con postres dignos de la confitería del hotel Alvear. Los autores juegan con las sombras y utilizan imágenes simples y oscuras para simbolizar algo que no queda muy claro y resulta difícil de entender. Tal vez hay que aferrarse a la vanidad que cada uno niega para encontrarle un significado personal a cada una de las fotografías.

Am Samstag, den 14. November 2009, ist es wieder soweit: viele Museen in Buenos Aires öffnen von 20-2 Uhr ihre Türen für die diesjährige “Nacht der Museen”, an der dieses Mal mehr als 150 Museen und Kulturzentren teilnehmen. Das Angebot reicht von Ausstellungen, Theater, Tanz und Kino bis hin zu Vorträgen und Konzerten. So bietet beispielsweise das Museo Sívori Ausstellungen, Museumsführungen, Open-Air Kino, Tanzaufführungen und Konzerte im Museumsgarten. Die Barrios Villa Luro, Flores, Colegiales und Coghlan stellen sich anhand von Anekdoten und Geschichten vor. Die Museumsnacht findet auch in mehreren Städten im Landesinneren Argentiniens statt. Damit folgt Argentinien nun schon zum sechsten Mal dem Vorbild der deutschen Hauptstadt Berlin, in der im Jahre 1977 die weltweit erste Nacht der Museen veranstaltet wurde. Informationen zu den teilnehmenden Museen und Austragungsorten sowie eine detaillierte Programmübersicht sind
Seit gut zwei Monaten ist in den Kinosälen von Buenos Aires wieder argentinisches Spitzenkino von Juan José Campanella zu sehen. Mit “El secreto de sus ojos” ist dem Regisseur acht Jahre nach “El hijo de la novia” erneut ein Meisterwerk gelungen, das allein im ersten Monat über eine Million argentinischer Zuschauer in die Kinos gelockt hat.
Parallel zu “Mr. America” läuft im Museo Nacional de Bellas Artes die Ausstellung “El Pop Art en la Colección del IVAM” mit Werken aus der Sammlung des spanischen Instituto Valenciano de Arte Moderno. Die Kuratoren William Jeffett (Dalí-Museum St. Petersburg, USA) und Consuleo Císcar (IVAM) haben 59 repräsentative Kunstwerke der Pop Art ausgewählt, um zu zeigen, wie die von den Vereinigten Staaten ausgehende Stilrichtung sich in Spanien fortentwickelt hat. Zu sehen sind Fotographien, Collagen, Lithographien, Malerei und Objektkunst.
Zum Vernissagen-Hopping lud am 20. Oktober das Centro Cultural Recoleta, und mehrere Dutzend Porteños in Anzug und Abendkleid kamen. Nur wenige Tage nach dem Ende der sehenswerten Ausstellung zur Internationalen Architektur Biennale Buenos Aires baten gleich sieben städtische Künstler zur Präsentation ihrer Arbeiten in das labyrinthische Kulturzentrum. Da kein gemeinsames Dachthema sie eint, beherbergt jeder Saal nun einen eigenen Mikrokosmos – die Darstellungsformen reichen von dokumentarischer Fotografie über Licht-Objekte bis hin zu verfremdeten technischen Zeichnungen; die Themen betreffen den Alltag in Buenos Aires oder sehr persönliche Empfindungen der Künstler…
Mit Pablo Reinoso stellt noch bis März ein argentinischer Designstar im Malba aus. Der Wahl-Franzose – jahrelang Artdirector des französischen Modehauses Givenchy, für das er unter anderem Parfumflakons und Schmuck entworfen hat – nutzt den großzügigen, lichten Patio des Museums in seiner Heimatstadt für seine Holzinstallation “Enredamaderas”. Die Stücke aus der Serie “Espaguetis” sind Parkbänken nachempfunden, die sich jedoch an einem Ende in fadenartige Strukturen auflösen. Diese scheinen über die Brüstung des obersten Stockwerks nach unten zu kriechen, wo sie sich auf einem Sockel verknoten, um von dort lianengleich wieder hervorzuwachsen und in einer zweiten Bank im ersten Stock zu enden.
Mit einem neuen Ausstellungskonzept wartet die 9. Kunstmesse
In der Villa Ocampo im schönen nördlichen Vorort San Isidro werden zur Zeit Pläne von Le Corbusier gezeigt. Aber nicht nur deshalb lohnt sich ein Ausflug in das Haus aus dem Jahr 1891, wo die Kunstmäzenin, Autorin und Herausgeberin der Zeitschrift “Sur” Victoria Ocampo sich mit illustren Intellektuellen wie Jorge Luis Borges umgab… 


